Gemeinde ECHO
Evangelische Stadtkirchengemeinde Remscheid
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MOMENTUM

„Ecclesia semper reformanda est“ – der reformatorische Grundgedanke, dass Kirche sich zu jeder Zeit an jedem Ort ständig verändert und verändern muss, um mit den Menschen und mit Gott im Gespräch zu bleiben, stand am Anfang unserer Überlegung zu unseren Installationen für das Reformationsjahr 2017. Die Ergebnisse unserer Überlegungen haben wir in fünf Themen-Interaktionen gebündelt, über die wir ins Gespräch gekommen sind. Sie haben uns von Oktober 2016 – Oktober 2017 dazu angeregt, ein MOMENTUM innezuhalten und über Veränderungen in unserem Leben und in unserer Kirche nachzudenken.

Dazu haben wir in unserer Stadtkirche eine flexible Installation aufgebaut. Sie bestand aus vier grauen Bauelementen in sechseckiger Wabenform, sowie einem darüber schwebenden gelben Mobile. Die grauen Waben haben die Rahmenstruktur der Fenster in der Stadtkirche aufgenommen. Das Gelb des Mobiles und das Gelb der Abdeckungsplatten auf den Bauelementen verwiesen auf die Grundfarbe unserer Kirchenfenster.

Das Mobile selbst bestand aus sechs gelben Dreiecken, deren Form unseren trinitarischen Glauben an den dreieinigen Gott zum Ausdruck bringen sollte.

Bei einem abschließenden Workshop haben wir uns gefragt, welche Traditionen wir in unserer Gemeinde auf jeden Fall bewahren möchten. Dabei wurde u.a. genannt

  • Unsere Predigtgottesdienste mit klassischen Gesangbuchliedern und neuen geistlichen Liedern.
  • Unsere Verkündigung der christlichen Botschaft: „Gott wird Mensch – Der Tod ist nicht das Ende des Lebens“
  • Unsere geistliche Mitte.
  • Unseren gelebten Glauben.
  • Unsere spirituelle Orientierung.
  • Unser vielfältiges kirchenmusikalisches Angebote.
  • Unsere Gemeinschaft.
  • Unsere Freiheit des Glaubens.
  • Unser gegenseitiger Respekt.
  • Unsere kirchlichen Rituale.

Gefragt haben wir aber auch, welche Neuerungen erhoffen wir von unserer Kirche und unserer Gemeinde. Dabei wurde u.a. genannt

  • Die Bedeutung des Glaubens für die moderne Lebenswelt muss neu buchstabiert werden.
  • Kirche und Gemeinde muss herausfinden, was Menschen suchen und brauchen.
  • Im Gottesdienst sollten alle Sinne angesprochen werden.
  • Innovative Gottesdienstformen sollten ausprobiert werden.
  • Verschiedener Künste sollten in Gottesdienste und Konzerte eingebunden werden.
  • Wir brauchen mehr Liebe zu dem, was ist.
  • Kirche braucht mehr Offenheit für Neues.
  • Unsere Kirchengemeinden sollten besser vernetzt werden.
  • Wünschenswert wären mehr Gruppenangebote für Erwachsene z.B. Hauskreisarbeit.
  • Neue Kommunikationsformen sollten stärker genutzt werden.
  • Konfessionelle Gräben sollten überwunden werden.
  • Der interreligiöse Dialog sollte gestärkt werden.

„Mit evangelischem Profil und in ökumenischer Verbundenheit sucht unsere die Citykirchenarbeit immer wieder nach neuen Wegen, um die froh machende Botschaft von Jesus Christus zu leben und weiterzugeben.“ (Konzept „Citykirche für Remscheid“)

Dies werden wir auch nach dem Reformationsjubiläum weiterhin tun. Wir freuen uns über jede und jeden, die/der sich von uns ein MOMENTUM ansprechen lässt.

Martin Rogalla

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