Evangelische Stadtkirchengemeinde Remscheid

Diakonie

An der Evangelischen Stadtkirche am alten Remscheider Markt arbeiten wir in enger personeller und inhaltlicher Verbundenheit mit dem Diakonischen Werk des Kirchenkreises Lennep zusammen, das trägt Früchte:

  • Seit über 15 Jahren laden wir am Heiligabend zur „Feier der Alleinstehenden“ ein.
  • Seit ca. 12 Jahren existiert im alten Gemeindezentrum an der Stadtkirche das „Café Marktlücke“. Es ist montags-freitags von 11.00–14.00 sowie sonntags nach dem Gottesdienst geöffnet. Die Marktlücke ist ein Treffpunkt für Jung und Alt, für alle die ausruhen, reden oder auch nur fair gehandelten Kaffee trinken wollen. Im Café Marktlücke bieten wir außerdem ein kleines Sortiment fair gehandelter Produkte an und unterstützen damit einen sozial und ökologisch verantwortungsbewussten Handel.
  • Seit 2006 engagiert sich ein ehrenamtliches Team für die „Kleiderstube Honsberg“ mit seinen jahreszeitlich wechselnden Kleiderkollektionen. Hier, in der Honsberger Straße 48, können gut erhaltene Kleidungsstücke abgegeben werden. Sie werden von unseren ehrenamtlichen MitarbeiterInnen aufgearbeitet und für ein geringes Entgelt an bedürftige Bürgerinnen und Bürger weitergegeben. Mit dem Erlös der Kleiderstube werden soziale und gemeindliche Projekte unterstützt, wie z.B. die musikalische Früherziehung im Stadtteil Honsberg. Die Öffnungszeiten sind: Donnerstags von 09.00–12.00 Uhr und 14.00–17.00 Uhr. Zu diesen Zeiten können auch gut erhaltene Kleidungsstücke abgegeben werden
  • Seit 2007 laden wir an jedem 2. und 4. Mittwoch im Monat zwischen 10.00–14.00 Uhr zu unserem beliebten Citybrunch in den Vaßbendersaal am Ambrosius-Vaßbenderplatz ein. Seit fast drei Jahren bietet die „Citykirche für Remscheid“ und das Diakonische Werk durch das Brunchen allen Remscheider BürgerInnen eine gute Möglichkeit sich in angenehmer Umgebung zu treffen, Kontakte zu pflegen, erneuern, zu festigen und neue anzuknüpfen. Darüber hinaus verstehet sich das Citybrunch auch als Kontaktstelle, die oftmals Menschen in Beratung des Diakonischen Werkes, aber auch in die Angebote der Kirchengemeinden vermittelt. Beim Citybrunch gibt es in geselliger Runde bereits ein vollständiges Frühstück inkl. Kaffee für 2 €.
  • 2009 wurde gemeinsam mit dem Evangelischen Familienzentrum Remscheid-Stadt die Initiative „Kindergartenteller“ gegründet, die dafür Sorge trägt, dass jedes Kind in einem konfessionellen Kindergarten Remscheids eine warme Mahlzeit am Tag erhalten kann.
  • Im Juli 2010 ist der „Treffpunkt“ für Arbeitssuchende Bürgerinnen und Bürger, sowie die flexible Familienberatung des Diakonischen Werkes des Kirchenkreises in Räumlichkeiten des alten Gemeindezentrums der Evangelischen Stadtkirchengemeinde an den Ambrosius-Vaßbenderplatz eingezogen.

Eine Vielzahl weiterer diakonische Beratungsangebote bietet, das Diakonische Werk des Kirchenkreises Lennep in seinem 2009 eröffneten Beratungszentrum in der Kirchhofstraße 2, gegenüber der Evangelischen Stadtkirche an: Schuldnerberatung, Suchthilfe, Ehe- und Lebensberatung, Schwangerenkonfliktberatung. Weitere Informationen hierzu erhalten Sie unter www.diakonie-kklennep.de.

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Ökumene

Die Evangelische Stadtkirchengemeinde Remscheid lebt in enger ökumenischer Verbundenheit mit der der katholischen Pfarrgemeinde St. Suitbertus/ St. Josef und der Evangelischen Johanneskirchengemeinde. Mit diesen Partnern, sowie der ehemaligen Methodistischen Gemeinde Remscheids, wurde am 19. November 2008 eine ökumenische Partnerschaftserklärung unterzeichnet, die die Grundlage der Nachbarschaftsökumene bildet. Hierin verpflichten sich die PartnerInnen dazu, ihre geistliche Gemeinschaft zu fördern und auszubauen. Gemeinsam haben wir uns folgende Ziele gesetzt:

  • Zu besonderen Gelegenheiten sollen gemeinsame Gottesdienste bzw. Andachten durchgeführt werden (Ökumenisches Gemeindefest, Stadtteilfeste, Schulgottesdienste, Passionszeit, Fronleichnam, Buß- und Bettag, Ökumenische Kinderbibelwoche, Ideeller Weihnachtsmarkt)
  • Das jährliche ökumenische Gemeindefest soll als Höhepunkt des gemeinsamen Gemeindelebens gefeiert werden. Durch regelmäßige gemeinsame Veranstaltungen soll der ökumenische Dialog gefördert werden und durch gegenseitige Besuche Fremdheit abgebaut werden. Kontakte zwischen den Gruppen und Arbeitsbereichen (z.B. Jugendarbeit, Citykirche) sollen durch gemeinsame Aktivitäten ausgeweitet werden. An Höhepunkten des Gemeindelebens (Festgottesdienste, Feste, Jubiläen, Amtseinführungen) sollen sich die ökumenischen Partner gegenseitig einladen und zur Mitwirkung ermutigen. Die Nachbargemeinden sollen einander informieren (persönlich, im Gemeindebrief, in den gottesdienstlichen Abkündigungen, ökumenischer Arbeitskreis), einander helfen und füreinander beten (öffentlich im Gottesdienst und persönlich).

Das ökumenische Miteinander soll außerdem verbindliche Formen haben:

  • Die Seelsorger/innen der Gemeinden treffen sich in regelmäßigen Abständen, die MitarbeiterInnen nach Bedarf, um ökumenische Aktivitäten miteinander abzustimmen.
  • Der ökumenische Arbeitskreis Stadtmitte regt gemeinsame Aktionen an.
  • In zweijährigem Abstand tagen am Buß- und Bettag die Leitungsgremien der drei Gemeinden gemeinsam mit dem ökumenischen Arbeitskreis, um über ökumenische Entwicklungen zu beraten.
  • Ökumene soll als ein offener Prozess verstanden werden.

Neben der im Partnerschaftsvertrag geregelten Nachbarschaftsökumene pflegt die Gemeinde ökumenische Beziehungen zur Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen. Außerdem fühlt sich die Stadtkirchengemeinde verbunden mit verschiedenen ökumenischen Einzelinitiativen der weltweiten Ökumene z.B. Christusträger in Vanga, Initiative Pskow in der EKiR, Gesellschaft für Jüdisch-Christliche Zusammenarbeit.

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