Gemeinde ECHO
Evangelische Stadtkirchengemeinde Remscheid
Suchen:

Vorsitzende bestätigt

Entsprechend unserer Kirchenordnung mussten nach erfolgter Wahl und Einführung des Presbyteriums die Ämter in unserem Leitungsgremium neu besetzt werden. Pfarrerin Ursula Buchkremer wurde erneut zur Vorsitzenden gewählt und Frau Christa Haupt zu ihrer Stellvertreterin. Herr Roland Schmidt wurde zum Kirchmeister und Frau Bärbel Berger zu seiner Stellvertreterin gewählt. Alle Wahlen waren einstimmig. Eine vollständige Liste des Presbyteriums finden Sie im aktuellen GemeindeECHO Extra 2020 (Seite 4) sowie auf unserer Homepage.

Vikar der Stadtkirchengemeinde

Liebe LeserInnen, ich freue mich, mich Ihnen vorzustellen: Mein Name ist David Kannemann und ich bin seit August Vikar in Ihrer Kirchengemeinde. Im Bezirk Hasten absolviere ich die praktische Phase der Ausbildung zum Pfarrer. Unter der Anleitung von Pfarrer Siegfried Landau werde ich in den nächsten knapp zwei Jahren alles lernen, was den Pfarrberuf ausmacht: Gottesdienste halten, taufen, trauen, beerdigen und die verschiedenen Aufgaben und Arbeitsbereiche der Gemeinde kennen lernen. Begleitet wird die Ausbildung außerdem von regelmäßigen Seminarwochen in Wuppertal.

Geboren wurde ich vor 32 Jahren im hessischen Gießen. Nach dem Abitur in Wetzlar studierte ich evangelische Theologie in Wuppertal, Tübingen und Marburg. Nicht zuletzt durch ein Studienjahr an der Hebräischen Universität in Jerusalem liegen mir Fragen des jüdisch-christlichen und des christlich-muslimischen Dialogs am Herzen. Nach meinem 1. Theologischen Examen habe ich als Wissenschaftlicher Assistent für Systematische Theologie an der Kirchlichen Hochschule in Wuppertal gearbeitet, bevor ich 2019 den ersten Teil des Vikariats am Bergischen Berufskolleg in Wermelskirchen absolviert habe. Dort wohne ich auch mit meiner Frau, die in der dortigen Kirchengemeinde Vikarin ist. Ich bin gespannt darauf, das vielfältige Gemeindeleben auf dem Hasten und in der Stadt kennen zu lernen und freue mich auf viele Begegnungen und Gespräche mit Ihnen!

David Kannemann

Wer bringt das GemeindeECHO zu Ihnen?

Seit vielen Jahrzehnten gibt es in unserer Gemeinde die schöne Tradition, dass das GemeindeECHO von ehrenamtlich Mitarbeitenden in jedes Haus gebracht wird. Es ist eine Gruppe von über 50 Personen, die Ihnen bei Wind und Wetter aktuelle Informationen aus der Gemeinde frei Haus liefert. Ihnen allen sei an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich gedankt.

Viele unserer treuen HelferInnen haben diese Aufgabe schon vor etlichen Jahren übernommen. Einigen fällt die Tätigkeit zunehmend schwer oder müssen aus anderen Gründen ihr Ehrenamt ruhen lassen. Daher suchen wir immer wieder Menschen, die viermal im Jahr zwischen 30 - 100 Gemeindebriefe verteilen, natürlich möglichst in fußläufiger Umgebung. Zurzeit suchen wir für VerteilerInnen für folgende Straßen:

  • Am Hasenclev/ Diederichs Straße/ Düppelstraße
  • Hägener Mühle/ Haddenbacher Straße/ Julius-Spriestersbach-Straße
  • Luisenstraße/ Nordstraße/ Oelmühle/ Peterstraße/ Vereinsstraße
  • Werthstraße/ Winkelstraße

Haben Sie etwas Zeit für uns? Suchen sie eine kleine ehrenamtliche Tätigkeit an der frischen Luft? Dann melden Sie sich bitte bei Herrn Helmuth Tomscheit (Tel. 2 32 23) oder bei Pfarrer Martin Rogalla (Tel. 59 15 11).

Martin Rogalla

Zum Tod von Gisela Elei

Im vergangenen GemeindeECHO würdigten wir noch ihr jahrzehntelanges Engagement für die Ida-Edelhoff-Stiftung. Am 29. April 2020 ist Gisela Elei kurz nach Redaktionsschluss im Alter von 92 Jahren nach langem Leiden verstorben.

Wenn man ein Gesicht nennen sollte, das unsere Gemeinde repräsentiert, dann muss man unweigerlich sie nennen. Sie war das Gesicht unserer Gemeinde. 1927 in Bonn geboren kam sie mit ihren Eltern und 2 älteren Schwestern als kleines Mädchen auf dem Hasten; hier lernte sie Erzieherin und hat bis zum Eintritt in den Ruhestand in unserem Kindergarten gearbeitet. Generationen von Hastenern ist sie als Tante Gisela in bester Erinnerung. Sie hatte selber 2 Kinder, Jürgen und Carmen sowie einen Enkel Philipp. Nach dem Tod ihres Ehemannes Edmund Elei, eines Presbyters unserer Gemeinde, beschloss sie 1989, im eigenen Ruhestand nicht die Hände in den Schoß zu legen, sondern anderen Menschen zu helfen.

Und das tat sie in unübertrefflicher Weise und völlig selbstlos überall da, wo unsere Gemeinde sozial und diakonisch engagiert war und weit darüber hinaus: Flüchtlingshilfe, Frauenhilfe, Seniorenarbeit, Seniorenfrühstück, Besuchsdienst, Presbyterium, in der Hauswirtschaft unseres Altenheims, als Trösterin für viele Menschen in Not, ganz besonders im Rahmen der Ida-Edelhoff-Stiftung, die sie lange leitete und für die sie gemeinsam mit Jürgen Ackermann und Pfarrerin Cersovsky Kontakte zu vielen diakonischen, caritativen und sozialen Einrichtungen knüpfte, um Menschen die nötige Hilfe zukommen zu lassen. Das alles sprengte den Rahmen üblichen ehrenamtlichen Engagements, so dass Frau Elei 2003 aus den Händen des damaligen Oberbürgermeisters Fred Schulz von Bundespräsident Johannes Rau das Bundesverdienstkreuz verliehen bekam. Der RGA titelte damals: „Die Mutter Theresa vom Hasten“. Warmherzig, herzlich und zugewandt – so werden wir sie in Erinnerung behalten.

Leider konnte man sie, die sich immer um leidende und einsame Menschen gekümmert hatte, während ihrer letzten Lebenswochen selber nicht besuchen, das verhinderte die Kontaktsperre wegen des Corona-Virus. Das war besonders tragisch und schmerzlich! Aber: Wir vermissen sie und werden sie nicht vergessen! Auf www.evangelischaufdemhasten.de findet sich ein Erinnerungsvideo mit Bildern.

Siegfried Landau

GemeindeECHO Extra 2020

Der neue Wegweiser durch die Gemeinde, unser GemeindeECHO Extra 2020, liegt in allen Kirchen, Gemeindehäusern und Kindergärten für Sie aus. Es wird Ihnen auf Anfrage gerne auch zugesendet. Sie finden Ihn auch als Download auf unserer Homepage.

Martin Rogalla

Goldkonfirmation Hasten 2020

Entgegen der Ankündigung im letzten GemeindeECHO müssen wir die Einladung zur Goldkonfirmation auf dem Hasten am 27. September 2020 leider zurücknehmen. Auf Grund der im Moment vorliegenden Schutz- und Hygieneverordnungen können wir den Gottesdienst nicht in gewohnter Form mit Ihnen feiern. Vielleicht können wir den Gottesdienst zusammen mit dem Jahrgang 2021 dann im nächsten Jahr feiern. Wir würden Sie dann natürlich rechtzeitig informieren.

Siegfried Landau & Annette Cersovsky

Advent und Weihnachten in Corona-Zeiten

Zwar halten Sie gerade erst die Herbstausgabe unseres GemeindeECHOs in Händen, aber in Zeiten der Corona-Pandemie müssen wir schon einen Blick auf die kommende Advents- und Weihnachtszeit werfen.

Auch wenn die Ereignisse immer im Fluss sind und wir nicht genau sagen können, welche Regelungen im November und Dezember gelten werden, zeichnet sich doch ab, dass wir in diesem Jahr Advent und Weihnachten nicht so feiern können, wie wir das bisher gewohnt waren und schön fanden.

Das bedeutet, dass so manche gemeindliche Veranstaltung unter veränderten Rahmenbedingungen stattfinden wird oder im schlimmsten Fall sogar gänzlich ausfallen muss.

Für das Gemeindezentrum an der Stadtkirche beziehen sich unsere Überlegungen insbesondere auf die Seniorenadventsfeiern, den Ideellen Weihnachtsbasar am 3. Advent, die Feier der Alleinstehenden am 24. Dezember und vor allem die Gottesdienste an Heiligabend und den Weihnachtsfeiertagen.

Bei den Seniorenadventsfeiern planen wir, die Feiern in deutlich kleineren Gruppen an vier statt bisher an zwei Tagen durchzuführen.

Den Ideellen Weihnachtsbasar werden wir vermutlich absagen müssen. Gleiches gilt auch für die Feier der Alleinstehenden, da bei großen Feiern mit Ausgabe von Speisen und Getränken die Einhaltung der Hygienemaßnahmen und Abstandsregeln nicht garantiert werden kann.

Für die Gottesdienste an Heiligabend wird es voraussichtlich nur begrenzte Teilnahmemöglichkeiten geben. Ob das über eine Voranmeldung oder eine Kartenvergabe geschehen wird, steht noch nicht fest. Geplant ist zumindest auch eine Online-Übertragung der Gottesdienste, soweit unsere technische Ausstattung das zulässt, damit es Ihnen möglich ist, von zu Hause an unseren Gottesdiensten teilzunehmen.

Bei alledem gilt: Dies sind alles erst vorläufige Überlegungen, die sich im Laufe der nächsten Wochen durchaus noch verändern können. Daher bitten wir Sie herzlich und nachdrücklich: Bitte informieren Sie sich rechtzeitig über unsere Homepage (www.stadtkirchengemeinde.de), im Vor-Ort-Büro (Ute Heinrich, Tel. 69 81 717) oder bei Ihrem Pfarrerehepaar Ursula Buchkremer und Martin Rogalla (Tel. 59 15 10 und Tel. 59 15 11). Näheres finden Sie auch im nächsten GemeindeECHO, das vor Dezember in die Haushalte verteilt wird.

Ursula Buchkremer

Seniorenadventsfeiern für die Bezirke Steinberg und Stadtmitte

Wie schon an anderer Stelle in dieser GemeindeECHO-Ausgabe erwähnt, werden die Seniorenadventsfeiern für die Bezirke Steinberg und Stadtmitte, zu denen wir traditionell am 1. Adventswochenende einladen, in diesem Jahr nicht in der gewohnten Form und Größenordnung stattfinden können.

Da wir darauf achten möchten, dass die Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden können, werden wir die üblichen zwei Feiern auf vier Tage verteilen und dementsprechend kleinere Gruppen einladen.

Geplant sind die Feiern von Freitag, 27. bis Montag, 30. November 2020. Eine schriftliche Einladung an die Seniorinnen und Senioren von 75 Jahren an aufwärts ergeht Anfang November.

Ursula Buchkremer

Sommerferienprogramm für Kinder

In den ersten beiden Sommerferienwochen haben wir mit jeweils 15 Kindern und 4 Betreuern ein buntes Programm gemacht. Jeden Morgen ging es um 8 Uhr los mit dem Frühstück. Nach einer kurzen Spielphase haben wir uns dann für Lieder, Spiele und biblische Geschichten zu Himmel und Erde im großen Saal getroffen. Danach waren eine Fotorallye, ein Geländespiel, Kreativangebote, Sport und Spiel oder die Siedler vom Hasten angesagt. Nach dem Mittagessen, das Ralph Sebig wieder sehr lecker für uns frisch gekocht hat, ging es dann weiter mit Spiel und Spaß im Kirchpark, Budenbau, Cupcake-Bäckerei und Zeit zum Freispiel.

An einem Tag haben wir eine Wanderung ins Zillertal gemacht und bei bergischem Wetter den Bach erkundet und einen Staudamm gebaut. Außerdem waren wir im Galileum in Solingen und haben eine Reise zum Mond, zur Sonne, zu den Planeten, zu den Sternen, in die Milchstraße, in ferne Galaxien und sogar in ein schwarzes Loch gemacht. Das war interessant und sehr faszinierend. Viele Kinder wussten schon gut Bescheid über das Weltall und konnten viele Fragen, die sie noch hatten, los werden. Ein weiterer Ausflug führte uns mit Bus und Schwebebahn zum Trampolinpark „Crazy Jump“ in Wuppertal. Hier konnten sich alle 90 Minuten richtig ausstoben und manche Kinder waren auf der Rückfahrt so müde, dass sie im Bus eingeschlafen sind.

Wir hatten wieder sehr schöne Tage zusammen und waren alle froh und glücklich, dass das Ferienprogramm trotz Corona unter bestimmten Vorgaben möglich war. Ein dickes Dankeschön auch an Lea-Sophie, Max, Nick und Ralph, die sich mit Zeit, Kreativität und viel Engagement für die Kinder eingesetzt haben.

Julia Sebig

25-jähriges Dienstjubiläum von Anja Schreck

Liebe Anja!

Du hast uns beigebracht:

  • dass man sich warm anziehen sollte, wenn ein kalter Wind weht,
  • dass es guttut, hin und wieder ein Nickerchen zu machen,
  • dass man jeden Tag ein bisschen singen, spielen und toben sollte,
  • dass jede, mit der man sich gut verträgt, eine Freundin sein kann, egal, welche Sprache sie spricht oder woher sie kommt,
  • dass es in Ordnung ist, wenn es mal Streit gibt - solange man sich danach wieder verträgt,
  • dass „Danke“, „Bitte“ und „Tut mir leid“ Zauberworte sind, die viele Türen öffnen können,
  • dass es sich gut anfühlt, auch mal ganz still zu sein,
  • dass es hilft, wenn man viele Fragen stellt,
  • dass jede in der Gruppe einen wichtigen Platz hat und alle dazugehören.

Nun feierst du dein 25-jähriges Jubiläum in unserem Kindergarten Himmelszelt. Seit 1988 hast du unser Team durch deine Mitarbeit unterstützt. Einige Jahre als Gruppenleitung und viele Jahre als 2. pädagogische Fachkraft in allen drei Gruppen.

Während der langen Zeit hast du zweimal pausiert, damit Du Dich um Deine beiden Kinder Saskia und Marius kümmern konntest. Beide sind jetzt schon groß und Du hast sogar schon ein wundervolles Enkelkind. Wir sind froh, dich bei uns im Team zu haben, und hoffen noch auf viele gemeinsame Jahre! Gott segne dich!

Deine Kolleginnen vom Himmelszelt.

Claudia Heydemeyer

Abschied und Neubeginn in besonderen Zeiten

Nachdem unser Kindergarten auf dem Hasten seit Mitte März wochenlang nur für die sogenannte Notbetreuung geöffnet war, füllte er sich ab Ende Mai so langsam wieder mit Leben. Zuerst durften die Vorschulkinder wieder kommen - kurz danach auch wieder alle Kinder, allerdings in eingeschränktem Umfang.

Von der Normalität sind wir noch weit entfernt: Wir Mitarbeitenden nehmen die Kinder an der Haustüre in Empfang, die Eltern dürfen nicht hinein. Alle Erwachsenen arbeiten mit Maske, zum Schutz der Kinder und zum Schutz untereinander. Die Gruppen spielen nur in ihren Gruppenräumen und auf dem Außengelände sind vier Bereiche klar voneinander abgegrenzt, um Kontakte zwischen den Gruppen zu vermeiden. Gemeinsames Singen findet zurzeit gar nicht statt.

Klingt alles nicht schön und kompliziert, ABER: Wir freuen uns, dass alle Kinder vor den Ferien noch mal ein bisschen Alltag erleben dürfen und die Eltern nach anstrengenden Wochen ein wenig Entlastung finden. Wir genießen die gemeinsamen Momente und staunen jeden Tag, wie vernünftig und selbstverständlich die Kinder mit diesen ungewöhnlichen Regeln umgehen.

Für den Abschied der Vorschulkinder und die Eingewöhnung der Neuen gehen wir neue, ungewöhnliche Wege! Dabei sind wir dankbar, dass alle Mitarbeitenden und Eltern an einem Strang ziehen und den Kindern besondere Momente ermöglichen, trotz - oder vielleicht sogar wegen Corona! Seien Sie behütet!

Melanie Benger

Neue Leitung im Kindergarten Hasten

Nachdem Frau Hesse sich nach 38 Dienstjahren in den Ruhestand verabschiedet hat, möchte ich mich Ihnen als neue Leitung des Kindergartens Hasten vorstellen.

Mein Name ist Melanie Benger, ich bin 41 Jahre alt und wohne mit meinem Mann und meinen beiden Söhnen hier auf dem Hasten. Im Kindergarten an der Moltkestraße arbeite ich nun schon seit zwölf Jahren, acht davon als Stellvertretende Leitung. Ich danke dem Presbyterium für das Vertrauen und freue mich auf die Zusammenarbeit, die neuen Herausforderungen, auf viele Begegnungen und Erlebnisse.

Melanie Benger

Citykirche AKTUELL

Erstmals seit über 20 Jahren gibt es in diesem Halbjahr kein Citykirchenprogramm. Die Corona-Pandemie macht für alle Kulturschaffenden eine langfristige Planung quasi unmöglich. Großveranstaltungen, wie die „Nacht der Kultur und Kirchen“, wurden abgesagt. Traditionelle Treffpunkte, wie der Ideelle Weihnachtsbasar an der Stadtkirche oder die Feier der Alleinstehenden werden möglicherweise noch abgesagt werden müssen, genauso wie große Oratorien oder Konzerte. Dennoch werden wir auch in den kommenden Monaten natürlich versuchen, einzelne, kleine Kulturveranstaltungen anzubieten. Wir werden Sie darüber regelmäßig auf unserer Homepage unter www.stadtkirchengemeinde.de unterrichten. Wenn Sie mögen, nehmen wir Sie gerne auch in unseren Newsletter „Citykirche AKTUELL“ auf. Sie werden dann monatlich direkt über unsere aktuellen Angebote informiert. Bei Bedarf senden Sie bitte ein Email an: martin.rogalla@ekir.de.

Martin Rogalla

Gemeinde in Corona-Zeiten

Natürlich ist die Corona-Krise mit all ihren Auswirkungen auch am Leben der Kirche und unserer Kirchengemeinde nicht spurlos vorbeigegangen.

Das haben wir am unmittelbarsten und deutlichsten zu spüren bekommen als Mitte März die Feier von Gottesdiensten in unseren Kirchen untersagt wurde. Schnell mussten andere Formen gefunden werden, die Gemeindeglieder gottesdienstlich und seelsorgerlich zu erreichen, da ja auch die Besuchstätigkeit (z.B. zu Geburtstagstagen oder in den Pflegeeinrichtungen) rigoros eingeschränkt wurde genauso wie viele andere Angebote und Aktivitäten (s. dazu die weiteren Artikel zum Thema).

Mich hat sehr beeindruckt, mit welcher Kreativität und Phantasie sich die haupt- und ehrenamtlich Tätigen der Gemeinde um Wege bemüht haben, das Gemeindeleben weiter zu pflegen und welche alternativen Formen dabei gefunden wurden. Es war eine breite Angebotspalette von Hausandachten auf der Homepage über Online-Gottesdienste und tägliche Weblogs, von Radioandachten und unterschiedlichen Briefaktionen für Senioren und Ehrenamtliche mit kleinen Aufmerksamkeiten und Bastelangeboten, von Telefonketten und Gottesdiensten draußen vorm Altenheim, bis hin zu Infos über diverse E-Mail-Verteiler oder dem digitalen Kontakt zu den Konfirmandengruppen und was sonst noch alles an Möglichkeiten gefunden und erprobt wurde.

Jetzt, wenn ich diesen Artikel schreibe, weiß ich nicht, was davon auch im Juni, wenn Sie dieses GemeindeECHO in Händen halten, noch aktuell ist, weil die Beschränkungen es eventuell noch erfordern. Aber ich bin sicher, auch wenn wir wieder weitestgehend zu unseren üblichen Gottes-dienstformen und gemeindlichen Angeboten zurückkehren dürfen, wird sich vieles von dem Neuen, das wir ausprobiert haben, auch weiterhin halten, weil es sich bewährt und die gemeindlichen Aktivitäten bereichert hat.

Im Zuge der gottesdienstlichen Einschränkungen mussten wir leider auch die für den Mai geplanten Konfirmationen am Hasten (3. Mai 2020) und in der Stadtkirche (10. Mai 2020) verschieben. Beide Feiern sollen nun am 4. Oktober 2020 zum Erntedankfest stattfinden. Wir hoffen sehr, dass wir diesen Termin auch halten können.

Die Feier der Goldkonfirmation an der Stadtkirche wird nun im kommenden Jahr gemeinsam mit dem 1971er Jahrgang stattfinden.

Auch die Einführung des neuen Presbyteriums, das im März gewählt worden ist, konnte nicht wie vorgesehen am 22. März 2020 erfolgen, sondern wurde auf den Pfingstsonntag, den 31. Mai 2020 verschoben. Inzwischen hat das neue Gremium, dem, neben den sieben bereits amtierenden Presbyterinnen und Presbytern, mit Angelika Fabian, Bettina Lüdtke und Alina Sieckendieck auch drei neue Mitglieder angehören, seine Arbeit aufgenommen.

In unseren beiden Kindergärten Himmelszelt und Moltkestraße standen wir vor sehr großen Herausforderungen. Innerhalb kürzester Zeit war der normale Betrieb nicht mehr erlaubt, was sowohl für die Eltern als auch die Erzieherinnen immense organisatorische Anforderungen bedeutete. Zum anderen musste zugleich die Betreuung der Kinder von Eltern in sogenannter kritischer Infrastruktur gewährleistet werden, was dadurch erschwert wurde, dass auch zahlreiche Erzieherinnen zur Risikogruppe zählten und deshalb ihren Dienst nicht ausüben konnten. So blieb nur ein kleines Team, das unter sehr erschwerten Bedingungen die Betreuung aufrechterhalten konnte. Für alle Mitarbeiterinnen in den beiden Tageseinrichtungen und insbesondere die Leitungen war dies eine sehr belastende Zeit, die allen viel Kraft, Fantasie und Durchhaltevermögen abverlangt hat, wofür ihnen an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich gedankt sei. Ich bin froh, dass wir uns auf zwei tolle Teams und tatkräftige Leitungen verlassen können.

Und auch hier kann ich beim Schreiben des Artikels noch nicht genau sagen, inwieweit sich das Leben im Kindergarten im Sommer wieder normalisiert haben wird. Sicher ist jedoch, dass sich vieles nachhaltig verändert hat und sich auf die Arbeit dort weiterhin auswirken wird, wie wir wohl in keinem Bereich unseres Lebens wieder vollständig in die Zustände der Vor-Corona-Zeiten zurück-gekehrt sein werden.

Gleichwohl hoffe ich, dass sich im Sommer dieses Jahres wieder einiges beruhigt haben wird und viele der Beschränkungen wenigstens gelockert werden konnten. Ich bin überzeugt, dass vieles, das wir bislang auch in der Gemeinde für selbstverständlich gehalten haben, durch diese besonderen Zeiten noch einmal neu ins Bewusstsein gerückt ist und an Wertschätzung gewonnen hat. Und wie schön wird es sein, wenn wir uns wieder unbeschwert persönlich begegnen und miteinander in Kontakt treten können. Darauf freue ich mich schon jetzt sehr.

Ursula Buchkremer, Vorsitzende des Presbyteriums

Was machen Pfarrer und Jugendleiter eigentlich gerade so?

Das fragte ein Facebook-User in einem Kommentar unter der Meldung, dass nun auch in den Gemeinden keine Gottesdienste und andere Veranstaltungen mehr stattfinden dürfen.

Zahlreiche spöttische Anmerkungen fanden sich darunter, vor allem von Menschen, die immer schon dachten, Pfarrer seien nur sonntags mal ein Stündchen in der Kirche und vielleicht noch dienstags mit den Konfirmanden zusammen und Jugendleiter spielten nur ein bisschen mit den Kindern.

Uns brachte das auf verschiedene neue Ideen: Zunächst haben wir einen regelmäßigen Blog in Corona-Zeiten bei Facebook eingestellt. „Was Pfarrer gerade so machen“ – seit Beginn des Shut Down schreiben wir dort täglich das hinein, was wir sonst in unseren Gruppen diskutieren würden: aktuelle Ereignisse in Beziehung gesetzt zu geistlichen, biblischen oder theologischen Themen. Natürlich macht ein Face-to-face Austausch mehr Spaß, aber auch in dieser Form wird diskutiert und weitergedacht. Und liefert manchmal dann den Anstoß zu einem weiteren Beitrag.

Außerdem sind im Blog alle Aktionen beschrieben, die es jenseits von Online-Gottesdiensten auch noch gibt. Seelsorge geschieht in Form von regelmäßigen Telefonaten, Mails oder Briefen und auch bei Facebook und Co. – das hatten wir bisher unterschätzt.

Im Südbezirk und Hasten gibt es mehrere aktive Seniorenkreise, die wir mit Andachten, Rätseln, Fotos, Samentütchen, Spielideen, Bastelanleitungen etc. versorgen. Wir stellen kleine Päckchen zusammen und legen sie vor Haustüren, im Vorgarten oder in den Briefkästen ab.

Auch die Kinder bekommen solche Päckchen. So können sie mit ihren Eltern zu Hause basteln, Geschichten lesen, gemeinsam einen Quiznachmittag durchführen und auch in der Familie Gottesdienst feiern. Die Kinder haben übrigens Regenbogen gemalt und in die Fenster gehängt, aber sie haben nicht nur für sich Regenbogen gemalt, sondern auch für die Senioren, die wir dann weitergegeben haben. Zurzeit malen die Kinder zu Hause Steine an, die sie dann bei einem Spaziergang mit ihren Eltern an der Mäusebande ablegen. Dort entsteht eine Schlange aus Steinen. Mal schauen, wie lang die Schlange in der Corona Krise wird.

Zu Karfreitag und Ostern gab es Gottesdienst Zuhause, ebenfalls als Postwurfsendung nach Hause gebracht mit einer Kurzanleitung zu einer Andacht am eigenen Küchentisch für all diejenigen, die nicht digital unterwegs sind.

Der Gebetsbriefkasten an der Mäusebande wurde eingeweiht – dort können Spaziergänger Gebetsanliegen einwerfen und Gebete für Zuhause mitnehmen.

Auf www.evangelischaufdemhasten.de berichtet regelmäßig der KoVoHo, was es Neues gibt. Audio- und Videopodcasts berichten über Theologisches oder Aktuelles oder Lustiges.

Eigentlich ganz normale Gemeindearbeit. Nur eben etwas anders organisiert als sonst. Und – so verrückt das auch klingen mag – in der Zeit der Kontaktsperre ergaben sich unglaublich viele, auch intensive, und häufig ganz neue Kontakte – bezirks- und generationenübergreifend. Oft können wir uns auch über ein „Danke“ in Form von Briefen, Karten, Telefonaten, Nachrichten auf dem AB oder Schokolade auf der Fußmatte freuen – es sieht so aus, als ob Ihnen/Euch diese neue Form der Gemeindearbeit auch gefällt – zumindest für Krisenzeiten.

Wir sind sehr dankbar für diese Erfahrungen und wünschen uns sehr, dass auch wir als Gemeinde aus diesen Wochen lernen und uns neu sortieren im Bezug auf Wichtiges und

Unwichtiges, dass wir uns stärker konzentrieren auf neue Ideen und Anregungen von all den Menschen, die uns in der Zeit der Krise so treu gewogen blieben.

Marion Kruse & Annette Cersovsky

Corona in der Mitte der Stadt

Die ersten Wochen der sozialen Distanz haben uns rund um die Stadtkirche ziemlich durcheinandergewirbelt. In kürzester Zeit mussten Gottesdienste, Taufen, Trauungen umgeplant oder abgesagt werden. Gruppen durften nicht mehr zusammenkommen. Chöre durften nicht mehr proben. In der Citykirche wurde eine Veranstaltung nach der anderen schweren Herzens abgesagt. Binnen 48 Stunden war unser Gemeindezentrum an der Stadtkirche quasi verwaist. Alles musste neu bedacht werden. Zeitweise hatte unser Team an der Stadtkirche das Gefühl, das gemeindliche Leben muss täglich neu erfunden werden. Was können und was dürfen wir noch tun? Wer benötigt Unterstützung? Wie können wir unsere Gemeindemitglieder trotz Kontakt- und Begegnungssperre erreichen? Was müssen wir tun, um unsere MitarbeiterInnen im Ehren-, Haupt- und Nebenamt zu schützen?

Die Tage im „Home-Office“ waren für die Hauptamtlichen in Verkündigung und Seelsorge oft mit dem Beantworten zahlloser E-Mails, Anrufen und dem Schreiben von Briefen gefüllt. Neue Medien und Techniken (Video- und Telefonkonferenzen) mussten erschlossen und eingeübt werden. Von unserer Küsterin Gabriele Bruchmann, unserem Hausmeister Thomas Lückel und unserer Reinigungskraft Magdalena Ortmann wurden zeitgleich die Stadtkirche, das Gemeindezentrum und der Vaßbendersaal mehrere Wochen lang einer Grundreinigung unterzogen, wie sie wohl in den vergangenen 40 Jahren nicht stattgefunden hat.

Vor allem machte uns Mitte März aber auch die wöchentliche Tafelausgabe am Vaßbendersaal große Sorgen. Denn das bewährte Tafelteam an der Stadtkirche musste neu besetzt werden, da unsere Ehrenamtlichen, die seit vielen Jahren unsere Ausgabenstelle zuverlässig und sehr engagiert sicherstellen, inzwischen alle über 75 Jahre alt sind und damit besonderen Schutzes bedürfen. So mussten wir in kürzester Zeit ein neues Team aus Hauptamtlichen an der Stadtkirche, MitarbeiterInnen der Diakonie und von MyViertel e.V. zusammenzustellen. Mit ca. 10 Personen ist es uns dann tatsächlich gelungen, unter besonderen hygienischen Vorkehrungen ca. 30 - 40 Personen (130 - 150 Familienmitglieder), wöchentlich weiterhin mit Lebensmitteln zu versorgen und so für die Stadt Remscheid zuverlässig eine systemrelevante Aufgabe zu erfüllen. Dabei haben wir wieder einmal gelernt, wie wichtig diese Aufgabe ist und wie dankbar der Dienst von den BesucherInnen der Tafel angenommen wird.

Da unsere traditionellen BesucherInnen und Gruppen an der Stadtkirche nur selten im Internet unterwegs sind bzw. waren, haben wir versucht, sie zunächst mit Briefen, Aushängen, unserem Glockenspiel und einem wachsenden E-Mailverteiler zu erreichen. Wir hoffen, es ist uns unter den gegebenen Bedingungen gelungen, mit möglichst vielen von Ihnen in Kontakt zu bleiben und Ihnen regelmäßige geistliche Angebot zu unterbreiten. Seit Mitte April gab es dann auch aus der Stadtkirche regelmäßige Online-Gottesdienste, die sonntags um 10.00 Uhr auf der Homepage der Gemeinde zu sehen und zeitgleich auch im neuen Internetradio von MyViertel e.V. unter http://radio.wirliebenunserviertel.de zu hören waren.

Seit Mai finden nun in der Stadtkirche wieder regelmäßige Sonntagsgottesdienste unter besonderen hygienischen Vorgaben und bei Einhaltung von Abstandsregeln statt. Aus gesundheitlicher Fürsorge gegenüber unseren GottesdienstbesucherInnen verzichten wir allerdings bis zum 15. August 2020 auf unseren Frühgottesdienst um 8.30 Uhr, der traditionell in enger räumlicher Geschlossenheit unter der Orgelempore der Stadtkirche stattfindet. Wir hoffen aber sehr, dass wir nach den Sommerferien auch dieses Angebot wieder aufnehmen können.

Auch unser diesjähriger Mitarbeiterausflug, der für den 15. Juli 2020 geplant war, kann leider nicht stattfinden. Wir werden aber versuchen, ihn sobald wie möglich nachzuholen.

In den letzten Wochen haben wir miteinander viel Neues gelernt und erlebt. Wir haben traurige Geschichten gehört, versucht Trost zu spenden und ganz praktisch zu helfen. Immer wieder haben wir aber auch selber Mut machende Unterstützung und freundliche Zuwendung erfahren dürfen.

Haben Sie herzlichen Dank dafür!

Im Viertel rund um die Stadtkirche (MyViertel) sind wir näher zusammengerückt. Das war sehr schön und macht uns Mut für unsere gemeinsame Zukunft vor Ort.

Martin Rogalla, Citypfarrer

Chancen und Grenzen digitaler Kinder- und Jugendarbeit

Am 13. März 2020 hatte ich das letzte Mal Jugendgruppe im Gemeindehaus. Seitdem finden Begegnungen per WhatsApp, Telefon, Discord oder bei Spaziergängen zu zweit durch den Wald statt. Außerdem haben wir schon drei Familiengottesdienste für Youtube entwickelt und aufgenommen. Diese wurden auch von vielen Familien gesehen. Auf diesem Wege können wir Familien erreichen, die sonst wahrscheinlich nicht am Sonntag in den Gottesdienst kommen würden. Das finde ich sehr schön und auch die Rückmeldungen der Familien sind sehr positiv. Wir haben uns die Geschichte von Noah gemeinsam angeschaut und festgestellt, dass Gott uns den Regenbogen als Hoffnungszeichen gegeben hat und uns damit versprochen hat, dass er uns und diese Erde durch alle Zeiten hindurch trägt und beschützt. Viele kreative Regenbogenaktionen sind daraus entstanden, die wir auf einer großen Fotocollage im Gemeindehaus zusammentragen wollen, wenn dies wieder möglich ist.

An Gründonnerstag haben wir sogar virtuell zusammen Abendmahl gefeiert Am Ostersonntag haben einige Familien bei einem Flashmob mitgemacht und die Osterbotschaft in die Welt getragen, indem sie mit Kreide „Der Herr/Christus ist auferstanden“ auf Plätze und Wege geschrieben haben. Mit vielen Familien bin ich in Kontakt und unterstütze sie, wo es mir möglich ist bzw. wenn es nötig ist. Auch zu den Jugendlichen halte ich auf unterschiedlichen Wegen Kontakt, um zu wissen, wie es ihnen in der momentanen Situation so geht oder um bei gemeinsamen Gesprächen online auf Discord auch entspannt zu quatschen, zu lachen oder scribble (Montagsmaler) zu spielen. Es ist gut, dass es so viele Möglichkeiten gibt in Kontakt zu bleiben ohne sich zu treffen. Trotzdem merke ich jeden Tag mehr, dass Kinder- und Jugendarbeit eben von genau diesem persönlichen Kontakt lebt und dass dies meine Arbeit im Jugendheim auch ausmacht. Die Menschen, die sonst jede Woche zu den unterschiedlichen Veranstaltungen ins Gemeindehaus kommen, und unsere gemeinsamen Aktionen fehlen mir jeden Tag mehr und ich hoffe sehr, dass dies bald, wenn auch eingeschränkt, wieder möglich ist. Ich denke, dass wir alle gerade jetzt in dieser Zeit spüren, wie sehr wir auf unsere vielfältigen sozialen Kontakte angewiesen sind. Gemeinsam lachen, spielen, singen, Geschichten hören, essen, feiern, beten und miteinander ins Gespräch kommen, sind Dinge, die so wichtig und wertvoll sind und die in der persönlichen Begegnung eben viel besser möglich sind als online. Manche Ansätze sollten wir weiter verfolgen, weil auch viele gute neue Projekte entstanden sind, mit denen wir Menschen erreichen können.

Zum Schluss möchte ich Ihnen noch einen Vers von Dwight D. Eisenhower für die kommenden Tage und Wochen der Ungewissheit mit auf den Weg geben: „Jeder Tag hat zwei Henkel. Wir können ihn entweder an dem der Zaghaftigkeit anpacken oder an dem der Zuversicht.“

Gottes Schutz und Begleitung für jeden neuen Tag!

Julia Sebig

Zeichen der Hoffnung - Alles wird gut

Es fiel mir sehr schwer zu diesem Thema einen Artikel zu schreiben und dann noch mit dem Anspruch es solle auch Positives berichtet werden. Zuerst hatte ich dazu überhaupt keine Inspiration und auch keine Kraft.

Ich sehe wie viel Not in den Familien ist. Viele Eltern haben existentielle Sorgen, dann die Erwartung vieler Arbeitgeber, mal eben in „Home-Office“ zu arbeiten und gleichzeitig ein oder mehrere Kinder zu betreuen und evtl. auch noch „Home-schooling“ anzuleiten und zu unterstützen.

Eine schier unmögliche Aufgabe und doch haben so viele Familien dies geleistet und gut geschafft. Ganz viele kreative Ideen für die Gestaltung dieses neuen, sehr intensiven Zusammenlebens sind entwickelt worden. Von allen Seiten kamen immer wieder neue Ideen, die Kinder zu beschäftigen. Turnangebote über You Tube, Bastelideen, Kinderlieder zum Zuhören und Mitsingen, auch hier aus Remscheid vom Kirchenmusiker Christoph Spengler und, und, und…

Aber auch Gesprächsangebote vom Diakonischen Werk, Caritas und den städtischen Beratungsstellen, ebenso spezielle Gesprächsangebote für bestimmte Gruppen, z.B. für Alleinerziehende.

Wir haben uns bemüht den Eltern regelmäßig diese Angebote per Mail weiterzuleiten, ebenso haben die Kolleginnen kreative Ideen zum Spielen und Basteln überlegt und entwickelt.

Besonders schön waren die Aktionen, bei denen die Kinder selber aktiv den Weg zum Kindergarten verschönern konnten und sollten. So haben wir die Idee einer Steinschlange aufgegriffen. Alle Kinder und Familien können einen oder mehrere Steine bunt anmalen und zu einer langen Schlange legen, als Symbol der Zusammengehörigkeit, dann haben die Kolleginnen aus der Notfallbetreuung mit den Kindern Regenbogen-Banner gestaltet, als Zeichen der Hoffnung, das Gott uns alle, aber auch besonders die Kinder auch in schweren Zeiten nicht vergisst und nicht alleine lässt.

Dann haben wir den etwas älteren Kindern einen Brief mit Interviewbogen zur Corona-Krise geschickt. Diesen konnten sie ausfüllen und er kann dann zu ihrem „Portfolio“ geheftet werden.

Geplant sind weiterhin: Eine Postkartenaktion, fertige Bastelsets zum Abholen am Eingangszaun und wir überlegen immer weiter.

Corona hat etwas ausgelöst und verändert. Ich bin gespannt, wie wir nach dieser Zeit, weiterarbeiten.

Christa Vicari

Elternbeirat und Förderverein trotz Corona weiterhin aktiv

Die aktuellen Ereignisse verlangen von uns allen, Kindern, Eltern wie Erzieherinnen und Erzieher und der ganzen Gesellschaft viel ab. Doch gerade hier zeigt sich, wie wichtig es ist, daß es einen Elternbeirat und Förderverein im des evangelischen Kindergarten an der Moltkestraße gibt.

„Wir sind in der momentanen Situation in einem ständigen Austausch mit der Kindergartenleitung sowie den Eltern unserer Kindergartenkinder“, berichtet Tobas Krupp, Vorsitzender des Elternbeirats. Durch die sich mehrfach geänderte Definition von sogenannten „Schlüsselpersonen“ steht der Elternbeirat immer als Ansprechpartner zur Verfügung und gibt zum Beispiel über „WhatsApp-Gruppen“ Informationen zeitnah weiter.

Eine Überraschung erreichte die Erzieherinnen und Erzieher des Kindergartens kurz vor Ostern. Aus einer Idee des Elternbeirates wurden unter großartiger Mithilfe vieler Kinder (und deren Eltern) vier tolle Videos erstellt. Die Botschaft „Wir vermissen Euch und freuen uns sehr, wenn die Kita wieder losgeht, bleibt gesund, Eure Kindergartenkinder“ setze ein klares Statement. Aus den Bildern, die dann zu Videos zusammengeschnitten wurden, hatten sich die Kinder mit jeweils einem Wort fotografieren lassen. Als Rückmeldung und Dankeschön gab es dann ebenfalls ein Video der Erzieherinnen zurück.

„Wir haben jetzt eine besondere Situation und ich bin stolz auf alle Eltern und vor allem auf unsere Kinder, wie sie damit umgehen“, so Krupp.

Auch der Förderverein arbeitet während der Krise natürlich weiter und beschäftigt sich mit den Themen des durch Corona so bezeichneten „vergangenen“ Alltags. Eine willkommene Abwechslung ist die stetige Weiterarbeit des Fördervereins unseres Kindergartens. Sehr erfreulich ist hierbei, dass der Kindergarten innerhalb der letzten vier Wochen der Schließung, einen neuen Geräteschuppen bauen lassen konnte. Der Förderverein ist stolz die Mittel hierfür durch Spenden zur Verfügung stellen zu können.

Sobald unsere Kinder endlich wieder in den Kindergarten zurückkehren können, werden sie sich über den neuen Platz und den großen Raum, den der neue Schuppen für ihr Spielzeug fürs Außengelände bietet, sicherlich sehr freuen.

Mehr von uns finden sie auch unter www.foerderverein-kindergarten-hasten.de.

Schauen Sie doch mal vorbei. Gerne können Sie uns auch direkt unter: info@foerderverein-kindergarten-hasten.de kontaktieren. Wir freuen uns auf Sie.

Tobias Krupp

… dass wir uns nicht trennen

Nach Wochen der Kontaktsperre merken wir, wie wichtig uns allen das Miteinander ist. Selbst ein paar spontan gewechselte Worte bei der Begegnung auf der Straße tun uns gut. Dinge, die früher so selbstverständlich waren, sind nun zu etwas Besonderem geworden.

Oft dachte ich in den vergangenen Wochen an das Lied „Komm, Herr, segne uns“ (EG 170). Jeden Tag um 17.00 Uhr konnten wir es vom Glockenspiel der Stadtkirche hören.

  1. Komm, Herr, segne uns, dass wir uns nicht trennen, sondern überall uns zu dir bekennen. Nie sind wir allein, stets sind wir die Deinen. Lachen oder Weinen wird gesegnet sein.
  2. Keiner kann allein Segen sich bewahren. Weil du reichlich gibst, müssen wir nicht sparen. Segen kann gedeihn, wo wir alles teilen, schlimmen Schaden heilen, lieben und verzeihn.
  3. Frieden gabst du schon, Frieden muss noch werden, wie du ihn versprichst uns zum Wohl auf Erden. Hilf, dass wir ihn tun, wo wir ihn erspähen - die mit Tränen säen, werden in ihm ruhn.
  4. Komm, Herr, segne uns, dass wir uns nicht trennen, sondern überall uns zu dir bekennen. Nie sind wir allein, stets sind wir die Deinen. Lachen oder Weinen wird gesegnet sein.

Text und Melodie: Dieter Trautwein 1978

Es hat eine interessante Entstehungsgeschichte: Pfarrer Dieter Trautwein, damals Probst in Frankfurt/Main, suchte für einen Radio-Gottesdienst zur Reformation 1978 ein passendes Lied zum Predigttext und fand es im katholischen Gesangbuch: „Komm, Herr Jesu, komm, führ die Welt zu Ende, dass der Tränenstrom sich in Freude wende.“

Die Melodie schien ihm zu schwierig und unbekannt. So schrieb er eine leicht mitsingbare Melodie.

Auf Anregung seiner Frau dichtete er kurz darauf für diese Melodie einen Text für ein Segenslied: „Komm, Herr, segne uns“.

Die Bitte meint: Auch jetzt, nach dem Gottesdienst, wenn wir hinausgehen, zurück in unseren Alltag: Komm auch da zu uns!

Trennungen sind unvermeidlich, gehören zum Leben dazu. Das haben wir in den letzten Wochen ganz besonders gespürt. Getrennt von anderen fühlen wir uns oft alleine gelassen, einsam und verloren. Aber wir sind ja nicht allein: Gott ist immer bei uns: „Nie sind wir allein, stets sind wir die Deinen, Lachen oder Weinen wird gesegnet sein.“

Was ist das mit diesem Segen? Die Evangelische Kirche in Deutschland hat das so formuliert: „Segen ist alles Gute, das Gott einem Menschen schenkt.“ Segen kann man nicht behalten. Man muss ihn teilen, austeilen. Segen ist nicht dazu da, ihn für sich allein zu bewahren. Er wirkt besonders dann, wenn wir ihn großzügig weitergeben. Auch das haben wir in den letzten Wochen erfahren. Viele haben für ihre alten oder kranken Mitmenschen eingekauft, haben von Balkonen oder aus Fenstern gesungen, haben auf den Sicherheitsabstand geachtet und ihn mit einem freundlichen Lächeln überbrückt. Kleine Gesten und Taten wurden zum Segen. Segen ist alles Gute, das Gott einem Menschen schenkt – und dass wir Menschen uns deshalb auch gegenseitig schenken können. Oder wie es Trautwein in seinem Lied formuliert: „Segen kann gedeihn, wo wir alles teilen, schlimmen Schaden heilen, lieben und verzeihn.“

Diesen Segen, im Weitergeben und im Annehmen, wünsche ich uns allen.

Ursula Wilhelm, Kantorin

Für Menschen in Senioreneinrichtungen - Briefaktion gegen die Einsamkeit

Handgeschriebene Karten, selbstgemalte Bilder, poetische Frühlingsgedichte: In nur zwei Wochen konnten über 400 Briefe mit Ostergrüßen und guten Wünschen von Menschen aus der Region an Bewohner unter anderem in den Senioreneinrichtungen „Am Schwelmer Tor“ in Lennep, „Haus Clarenbach“ und „Haus Talblick“ in Lüttringhausen und „Diakoniecentrum Hohenhagen“, im „Wiedenhof“ sowie die Altenhilfe Hasten in Remscheid verteilt werden.

Andrea Hansen, Frauenbeauftragte des Kirchenkreises, hatte die Aktion „90 Briefe gegen Einsamkeit" ins Leben gerufen und die Reaktion war überwältigend.

Viele Erwachsene und Kinder nutzten gern diese Gelegenheit, Menschen in den Einrichtungen, die derzeit keinen Besuch bekommen können, einen herzlichen Gruß zuzusenden. Ein Radiosender und die Rheinische Landeskirche (ekir) berichteten ebenfalls über die Aktion.

Die Teams in den beteiligten Pflegeeinrichtungen freuten sich über die Zuwendung für die betagten Bewohner in ihren Häusern. Gern haben sie die übergebenen Briefe sortiert und für jeden einzelnen Kartengruß einen jeweils passenden Empfänger gefunden. „Diese Briefe, Karten und Bilder sind ein Lichtblick für unsere ältere Menschen, die in den Seniorenheimen nicht besucht werden können“, dankte Andrea Hansen allen Briefeschreibern.

Nach dem großen Erfolg wurde die Aktion verlängert, da gerade in Senioreneinrichtungen die sozialen Kontaktmöglichkeiten bis auf weiteres eingeschränkt bleiben. Die evangelische Kirchengemeinde Wermelskirchen und die ev.-luth. Kirchengemeinde Radevormwald haben ebenfalls zu solch einer Aktion aufgerufen und daraufhin viele Briefe verteilen können.

Katrin Volk

Nach 38 Jahren ...

Liebe Gemeinde,

hier und heute schreibe ich meinen letzten Artikel für unser GemeindeECHO, denn ab dem 1. August 2020 werde ich Rentnerin sein. Dann habe ich 38 Jahre in unserem Kindergarten als Leitung gearbeitet. Das ist genug, könnte man sagen. Vielleicht sagt es auch der ein oder andere, aber ich nicht!

Ich arbeite gerne; das Organisieren, das Zusammensein mit den Mitarbeitenden, den Eltern und den Kindern macht mir Freude. Ich kann wirklich sagen, dass ich jeden Tag gerne gearbeitet habe und mich nach einem Urlaub immer gefreut habe, zum Kindergarten zu kommen.

Auch wenn es viele Tage gab, die schwierig waren.

Es ist schön, wenn man sagen kann, dass der Beruf, den man einst ausgewählt hat, ein Leben lang der Traumberuf geblieben ist. Ich kann das sagen. Ich habe auch viele Stunden abends noch gearbeitet. Und ich denke nicht, dass ich das auf meinem Sterbebett bereuen werde. Meine Prioritäten liegen tagsüber nicht auf der Verwaltungsarbeit, sondern auf den Menschen, für die ich Leitung bin. Meine eigenen, mir wichtigen Werte, versuchte ich umzusetzen und zu leben. Und weil ich so im Einklang mit mir selbst bin, bin ich auch zufrieden damit gewesen.

Und alles was ich bin und tue, tue ich in der Gewissheit, dass Gott bei mir ist. Dass es nichts gibt, was ich ohne ihn tun könnte. Ohne meinen Gott könnte ich jetzt nicht am Schreibtisch sitzen und diesen Artikel schreiben.

Und ohne meinen Gott hätte ich auch diesen Kindergarten nicht leiten könnten.

Mein Losungstext am Tag meiner Geburt lautete: „Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht, denn ohne mich könnt ihr nichts tun.“ (Johannes 15, 5)

Ob ich Frucht gebracht habe, weiß ich nicht. Aber ich weiß, dass ich ganz eng mit Gott verbunden bin. Also müsste es die logische Folge sein.

Mit meinem Gott werde ich ab August mal sehen, was das Leben noch so zu bieten hat. Ich freue mich darauf und werde sicher ab und zu mal am Kindergarten vorbei gehen.

Monika Hesse

Abschied von Anja Halbach-Zarnetta

Am 11. Februar 2020 verstarb im Alter von 58 Jahren Anja Halbach-Zarnetta. Sie arbeitete als studierte Sozialpädagogin in verschiedenen sozialen Einrichtungen, zeichnete sich durch ein großes Herz und großes soziales Engagement aus.

In besonderer Weise stach aber ihre künstlerische Begabung hervor. So studierte sie vor wenigen Jahren noch an der Düsseldorfer Malerakademie und legte dort ihr Diplom als Malerin ab.

In unserer Gemeinde gründete sie die Malwerkstatt und führte immer wieder Kunstaktionen und Ausstellungen durch, die teilweise politische Ausrichtung hatten. Die Ausstellung und Revue „Wider das Vergessen“ wurde 2007 auf dem Kirchentag in Köln gezeigt.

Den Eingangsbereich des Johannes-Schmiesing-Hauses hat sie im Jahr 2003 gestaltet. Dort ist auch ein Werk von ihr bleibend und dauerhaft zu sehen. Wir verdanken ihr viel und werden sie mit ihrem hohen Engagement und ihrer großen Kreativität sehr vermissen.

Sigi Landau, Pfarrer

Nachruf Bärbel Jochimsen

Die Stadtkirchengemeinde betrauert den Tod ihrer langjährigen Mitarbeiterin Bärbel Jochimsen, die am 16. Dezember 2019 im Alter von 67 verstorben ist.

Nach ihrer Konfirmation wurde Bärbel Jochimsen bei der Evangelischen Stadtkirchengemeinde Remscheid ehrenamtliche Mitarbeiterin im Kindergottesdienst. Nachdem im Augustinushaus, unserem damaligen Gemeindezentrum am Kremenholl, die Hausmeister- und Küsterstelle frei wurde, begann Bärbel Jochimsen 1982 nach Anfrage von Pfarrer Hönes dort ihren Dienst als Hausmeisterin und Küsterin.

Über viele Jahre hat sie sich mit großer Zuverlässigkeit und Sorgfalt dafür engagiert, dass sich Gottesdienstbesucher und Gäste im Augustinushaus immer wohl und heimisch fühlen konnten. Dabei wurde sie von ihrem Ehemann Hans Erhard und ihren Kindern tatkräftig unterstützt. Besonders in Erinnerung geblieben ist, wie sie das Augustinushaus liebevoll jahreszeitlich passend dekoriert hat, z.B. mit selbstgebastelten Strohsternen in den Fenstern zur Weihnachtszeit oder Window-Color-Bildern im Frühling. Sie organisierte Gemeindefeste, Seniorengeburtstage, Seniorenadventsfeiern mit, und sorgte dabei immer wieder für die Verbindung von Gottesdiensten mit kulinarischen „Extras“. Geselligkeit war ihr wichtig: So gründete sie zusammen mit ihrem Ehemann einen Tanzkreis; einmal im Jahr wurde gemeinsam die „Feuerzangenbowle“ geschaut – und getrunken. Im März 2013 verband Bärbel Jochimsen die Schließung des Augustinus-Hauses mit dem Eintritt in den Ruhestand. Weiterhin trug sie in der Augustinusstraße unser GemeindeECHO aus.

2017 wurde bei ihr Krebs diagnostiziert, und sie unterzog sich einer Chemotherapie. Weihnachten 2018 kehrte der Tumor dann leider zurück.

Wir sind Bärbel Jochimsen sehr dankbar für ihren Dienst, fühlen uns mit ihrer Familie in Trauer und Hoffnung verbunden und werden sie in ehrenvoller Erinnerung behalten.

Vielen Dank, Beate!

Seit 2009 hat Frau Beate Morvai für die Stadtkirchengemeinde den internationalen Jugendaustausch zwischen Remscheid und Mitzpe Hila (Israel) organisiert. In 16 Einzelmaßnahmen hat sie über 160 Jugendliche aus Israel und Deutschland immer wieder miteinander ins Gespräch gebracht. Mit viel Herzblut und persönlichem Einsatz hat sie sich für die Versöhnungsarbeit unserer Länder und Religionen eingesetzt und dabei versucht gemeinsame Zukunftschancen aufzuzeigen und weiterzuentwickeln.

Nach 10 Jahren wird nun der erfolgreiche Jugendaustausch unserer Gemeinde mit Israel in beiderseitigem Einverständnis beendet. Wir danken Beate Morvai für ihr großartiges ehrenamtliches Engagement und wünschen unseren Partnern in Israel alles Gute und Gottes reichen Segen.

Spielplatzprojekt Hasten

Im letzten Jahr haben wir mit einigen Jugendlichen über mehrere Wochen verteilt den ehemaligen Hausmeistergarten neben dem Gemeindehaus am Hasten von tonnenweisem Unkraute und anderem Wildwuchs befreit. Da dieser Garten nun schon seit mehreren Jahren nicht mehr genutzt wurde, hat er ziemlich wild ausgesehen. Ziel dieser ganzen „Vorarbeiten“ ist es, den Garten für die Gemeindearbeit nutzbar zu machen. Auf der freien Fläche soll ein Spielgerät für Kinder aufgebaut und eine gemauerte Feuerstelle errichtet werden. Dazu brauchen wir jedoch noch finanzielle Unterstützung, da dieses Projekt insgesamt ca. 8.000 Euro kosten wird.

Damit wir dieses Projekt möglichst dieses Jahr noch realisieren können, wäre es schön, wenn Sie uns mit einer Spende unterstützen würden. Bitte überweisen Sie Ihre Spende auf folgendes Konto: Evangelische Stadtkirchengemeinde, DE 26 3405 0000 0000 0002 32, Verwendungszweck: „Spielplatzprojekt GZ Hasten“

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Goldkonfirmanden, die ganz Alten?

Wir sind der Konfirmationsjahrgang 1969, also heute die Goldkonfirmanden, die wir damals immer so alt fanden.

Am 10. November 2019 trafen sich einige von uns zur Feier der goldenen Konfirmation in der Pauluskirche. Wir fanden uns gar nicht so alt, die Sicht der aktuellen Konfirmanden auf uns mag da anders gewesen sein.

Leider waren wir nur wenige aus den ursprünglichen Gruppen von Pfr. Fuhl und Pfr. Kiel. „Jungs“, wo wart ihr? Wir haben euch vermisst (und natürlich auch die anderen „Mädchen“ aus unserer Gruppe.)

Der Gottesdienst griff den Predigttext auf, der vor 50 Jahren im Zentrum unserer Konfirmation stand, und einige der Lieder, die damals als ganz neu in unserem Gottesdienst gesunden wurde wie z.B. „Danke für diesen guten Morgen“. Dass wir bei der Konfirmation den Segen Gottes mitbekommen haben, der gültig bleibt, egal in welcher Situation, ist eine zentrale Aussage des Predigttextes, wie in der Dialogpredigt zwischen Pfarrerrin Cersovsky und einer Goldkonfirmandin herausgestellt wurde. Und wir sind eingeladen, unser Wissen und unsere Erfahrungen zu Gunsten anderer Menschen und der Welt einzusetzen. „Ich will dich segnen und du sollst ein Segen sein.“ (1. Mose 12,2)

Ein herzlicher Dank an Annette Cersovsky und das Team der Gemeinde, die uns dieses Treffen liebevoll vorbereitet haben, so dass wir im Anschluss an den Gottesdienst auch noch bei Kaffee und Kuchen zusammen-sitzen und viel erzählen konnten.

Wald, Brettspiele und gute Gespräche

Fünf Tage lang haben 15 junge Erwachsene zwischen 18 und 23 Jahren die Eifel erkundet. Die Unterkunft, bestehend aus mehreren kleinen Häuschen, befand sich in Ramscheid, direkt neben dem belgischen Wald. Der wurde auch gut genutzt: Bei meist sonnigem Wetter haben wir lange Spaziergänge gemacht, über dem Lagerfeuer Stockbrot gemacht oder eine Hütte aus Holz und Tannenzweigen gebaut. Nachdem es dunkel wurde, haben wir dann die vielen mitgebrachten Gesellschaftsspiele ausprobiert. Bei guten Gesprächen haben alle noch ein bisschen mehr über die anderen erfahren und auch die Jahreslosung „Ich glaube, hilf meinem Unglauben“ wurde besprochen. Sie bedeutet, dass man über seine Möglichkeiten hinauswachsen kann und da jemand ist, der einem dabei hilft.

Da zurzeit fast jeder von uns die Schule oder das Studium abschließt, passt die Losung besonders gut zu unserer Gruppe. Da wir vom 30. Dezember 2019 bis zum 03. Januar 2020 vor Ort waren, haben wir natürlich auch Silvester zusammen gefeiert. Beim Raclette fehlte es an nichts: Kartoffeln, Mais, Pilze, Fleisch und Camembert standen unter anderem auf dem Tisch. Die nachgehende Party wurde allerdings von einem Löscheinsatz der Feuerwehr im Wald gegenüber unterbrochen, die aus dem Teich neben unseren Wohnungen das Löschwasser gepumpt haben. Passiert ist zum Glück nichts, sodass auch wir mit einem kleinen Feuerwerk ins neue Jahr starten konnten. Am letzten Tag haben wir einen Ausflug in die kleine Stadt Monschau gemacht. Die Stadt ist für die Fachwerkhäuser und ihre Senfmühle bekannt und der ein oder andere hatte dadurch ein schönes Mitbringsel. Auch die anderen Läden boten viel Raum zum Stöbern und Kaufen. Wer wollte, konnte auch zur Burgruine oder zur Kapelle hochlaufen. Von dort war die Aussicht auf Monschau super schön. Mit einigen lustigen Anekdoten im Gepäck sind wir dann am Freitagvormittag wieder zurück nach Remscheid gefahren. Alle waren sich am Ende einig, dass die Silvesterfreizeit in jeder Hinsicht gelungen ist.

Kaum zu glauben aber wahr

Die „Fröhliche Frauenrunde“ auf dem Kremenholl wurde 10 Jahre alt. Diesen Tag feierten die Damen der Runde im Juni 2019. Es wurde viel gelacht und ausgetauscht. Als die Damen ihren Raum in der Mäusebande betraten, standen auf ihren Plätzen Namensschilder, wie vor 10 Jahren. Damals war alles noch sehr fremd, heute ist die „Fröhliche Frauenrunde“ eine Gruppe, die gemeinsam viel Spaß hat und viel Schönes erlebt. So erinnerten wir uns, in einer lustigen Geschichte von unserer Rosie an viel Erlebtes. An eine Schnitzeljagd durch den Wald mit den Kindern unserer Gemeinde, einen Besuch im „Ostergarten“ in Lennep, an die Besuche von „Haases Papiertheater“, einen Ausflug nach Kaldenkirchen zu Pfarrer Grefen, lustige Erzählnachmittage mit Pfarrer Landau, Rätsel- und Bastelnachmittage, ernste und lustige Themen und vieles mehr. Es war ein sehr schöner Nachmittag mit vielen Erinnerungen, einer Bergischen Kaffeetafel, Fotos und Geschichten. Auch wurde an die Damen gedacht, die leider nicht mehr bei uns sind, aber einige Zeit mit uns Spaß hatten und nicht in Vergessenheit geraten. Wir freuen uns auf eine weitere gemeinsame Zeit.

Außerdem besuchte die Runde in diesem Jahr Haases Papiertheater in der Ackerstraße und nahmen an der Krippen Ausstellung der Kinder teil. Die Damen trafen sich außerhalb ihrer gewohnten Zeiten und bastelten mit viel Freude Krippen für die Ausstellung.

„Große für Kleine“ an der Grundschule Kremenholl

Sie erinnern sich an das große leuchtende Herz im vorletzten GemeindeECHO? Damals suchten wir MitstreiterInnen, die Lust haben, einzelne Kinder an der Grundschule Kremenholl zu unterstützen. Vielleicht möchten Sie gerne wissen, was denn nun eigentlich aus diesem Aufruf geworden ist?

Unsere Hoffnung, dass wir vielleicht zwei oder drei Personen finden würden, die bereit sind, einmal in der Woche mitzuhelfen, wurde bei Weitem übertroffen: 10 Personen sind wir inzwischen, die den Kindern beim Lesen, Rechnen und Schreiben, bei der Feinmotorik helfen! Vor allem aber durch die Beschäftigung nur mit ihnen alleine ihnen das Gefühl geben, wahrgenommen zu werden und wichtig zu sein, wie das trotz der sehr motivierten LehrerInnen innerhalb einer Klasse nur schwer möglich ist. Jede Klasse hat jetzt zumindest einmal in der Woche einen zusätzlichen „Großen“, der die LehrerInnen bei der Arbeit mit den „Kleinen“ unterstützt. Die Begeisterung ist auf allen Seiten groß: bei den LehrerInnen, bei uns und natürlich bei den Kindern.

Zum Austausch über unsere Erfahrungen, aber auch damit wir uns selbst belohnen für unseren Einsatz, haben wir ein halbjährliches Kuchenessen im Kirchen-Bistro des Neuen Lindenhofs verabredet. Und wenn Sie jetzt denken: „Wie schade, da hätte ich gerne mitgemacht!“, dann laden wir Sie herzlich ein, mit dazu zu kommen. Jeder Neuzugang ist uns (vor allem: der Schule) herzlich willkommen. Wir sind eine fröhliche Gruppe mit einer wunderschönen, wichtigen Aufgabe: Als „Große“ für die „Kleinen“ da zu sein.

Unsere Kinder erlebten 2019 viel in unserer Gemeinde

Wir gründeten die Gruppe „Die kleinen Künstler“. Viele Materialien und Techniken wurden ausprobiert. Im Kindergottesdienst erkundeten wir wie kleine Detektive die Bibel, machten einen Schöpfungsspaziergang und lernten mit Geschichten von Astrid Lindgren die Seligpreisungen kennen. Die „Wühlmäuse“ legten ein zu Hause für Bienen an. Die Kinder waren in Stolzenberg und Westkapelle auf Freizeit. Ein großes Projekt begannen wir in den Herbstferien. Die Kinder bastelten für eine „Krippen Ausstellung“ viele verschiedene Krippen. Am 29. November 2019 stand die Krippen Ausstellung und die Eltern bewunderten die Ergebnisse ihrer Kinder bei einer kleinen Andacht, Würstchen, Kinderpunsch und netten Gesprächen. Das Jahr endete mit einem Krippenspiel im Lindenhof und nun freuen wir uns auf viele neue Ideen im Jahr 2020.

Wir wollen den Kindern die Welt heiler machen

Das waren ungefähr meine Worte am Tag der Hastener Gemeindeversammlung und das war dann die Überschrift eines Artikels der Bergischen Morgenpost am 02. März 1994, dem Tag danach. Damals vor ca. 25 Jahren war das mein Wunsch. Und er ist es immer noch. Ist mein Wunsch in Erfüllung gegangen? JA und NEIN, denn er geht nicht einfach so in Erfüllung.

JA, weil es unser Ziel ist, ein gutes Miteinander zu leben, dass man einander zuhört, miteinander spricht und die eigene Meinung äußern kann. Man schließt jeden ein, Kinder, Eltern, Erziehende und BesucherInnen. Die Welt heiler zu machen ist eine Haltungssache. Unser Anspruch an uns - als Mitarbeitende des evangelischen Kindergartens Hasten - ist in all den Jahren derselbe geblieben

NEIN - denn die Familien und ihre Lebensumstände sind ähnlich wie vor 25 Jahren. Zusätzlich haben sich die Anforderungen und Arbeitsbedingungen geändert. Das neue (gute Kita-) Gesetz kann deprimieren: Weniger Personal bei gleichen Bedingungen. Viele Kinder, die viele Stunden bei uns sind und viele Erziehende, die sich so gerne viel mehr Zeit für jedes Kind nehmen würden. Und trotzdem ist investierte Zeit das, was in Erinnerung bleibt. Gemeinsames Spielen, vorgelesen bekommen, Entdeckungen mitteilen, die Natur genießen - das sind die Erinnerungen, die uns mit einem guten Gefühl durch das Leben tragen. Oft ist die schöne Erinnerung mit einem Menschen verbunden, der einem irgendwie wichtig war und dem wir wichtig waren. Und so versuchen wir im Alltag das Augenmerk immer darauf zu richten, dem Menschen mit dem wir gerade zusammen sind, unsere volle Aufmerksamkeit zu schenken. In diesem bewussten Miteinander liegt manchmal „der Zauber des Augenblicks“, der die Welt ein kleines bisschen heiler machen kann. Und so bleibt es auch 2020 bei dem Wunsch, den ich vor 25 Jahren ausgesprochen habe.

Mitarbeiterdank Hasten

Nach einem Jahr Pause, fand dieses Jahr auch wieder im 4. Bezirk (Hasten) ein Mitarbeiterdank statt. Ungefähr 75 haupt- und ehrenamtliche MitarbeiterInnen waren dazu am 27. September 2019 in den Gemeindesaal gekommen.

Nachdem nach und nach alle Gäste eintrudelten, begann der Abend mit einer Rede von Jugendreferentin Julia Sebig, die sich damit bei allen MitarbeiterInnen rund um die Kirchengemeinde bedankte. Dazu zählten sowohl die MitarbeiterInnen des evangelischen Kindergartens, als auch die, die sich für Senioren engagieren oder die Jugendlichen, die in den Kindergruppen bunte Programme vorbereiten. Für ihre Arbeit hatten sich alle ein leckeres Essen verdient. Neben einem Braten mit Kräuterkruste, gebratenem Gemüse und Rosmarinkartoffeln, stand auch eine vegetarische Gemüselasagne zur Auswahl. Ein Dessert durfte natürlich auch nicht fehlen. Es hat so gut geschmeckt, dass nach kurzer Zeit nicht mehr viel vom Buffet übrig war.

Gestärkt ging es dann zum Hauptprogramm des Abends. Der Musiker Johannes Friedrich hatte dafür nicht nur ein, sondern direkt zwei Celli dabei, um ca. 1 ½ Stunden für die Gäste zu spielen. Im Repertoire hatte Friedrich verschiedene Genres: Klassik, Pop, Rock und Filmmusik. Von Africa von Toto, über Adeles Skyfall bis zu Angels von Robbie Williams, war alles mit dabei. Zwischendurch benutzte er auch eine Loopbox, mit welcher man live Töne aufnehmen und kurz darauf wieder abspielen kann. Die Zuschauer waren begeistert. Viele klatschten im Takt mit und gegen Ende trauten sich, trotz einiger Unsicherheiten im Text, immer mehr Leute mitzusingen. Leider ging die Zeit viel zu schnell um. Bei lockeren Gesprächen haben alle gemeinsam den Abend ausklingen lassen.

Rettungsschiff der EKD

Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) will gemeinsam mit anderen Organisationen ein eigenes Schiff zur Seenotrettung von Flüchtlingen ins Mittelmeer entsenden und steht dazu in konkreten Verhandlungen. „Es ist mehr als Symbolik, es geht um exemplarisches Handeln“, sagte Bischof Bedford-Strohm.

Die Evangelische Kirche in Deutschland bemühe sich schon seit Jahrzehnten um die Bekämpfung von Fluchtursachen, etwa in Afrika. Sie setzt sich dabei auch für politische Lösungen und einen EU-weiten Verteilungsmechanismus ein. Die Entscheidung zur Anschaffung eines eigenen Seenotrettungsschiffes ist in der Kirchenkonferenz und im Rat der EKD „in großer Einmütigkeit getroffen“ worden. Die EKD folgt damit einer Resolution des Evangelischen Kirchentages 2019. Dass Menschen ertrinken und sterben, könne von niemandem hingenommen werden, forderte Bedford-Strohm. Das Schiff sei Teil des diakonischen Auftrags der Kirche und soll allein aus Spenden finanziert werden.

Unser Presbyterium hat einstimmig beschlossen das Vorhaben der EKD mit 5.000 € aus gemeindeeigenen Diakoniemitteln zu unterstützen. Weitere Spenden sind willkommen und werden dringend benötigt.

GemeindeECHO – Aus der Redaktion

Über viele Jahre hat Frau Michaela Matigat unser GemeindeECHO für sehbehinderten Gemeindemitglieder auf Tonträger gesprochen. Sie hat sich damit sehr viel Mühe gegeben und vielen Menschen regelmäßig eine große Freude gemacht. Aus technischen Gründen und mangels Nachfrage musste dieses Angebot nun leider eingestellt werden. Wir danken Frau Matigat ganz, ganz herzlich für ihre treuen Dienste und hoffen, dass unsere Gemeindemitglieder mit Seheinschränkungen neue technische Wege (z.B. Adobe Reader - Sprachausgabe) finden, um an den aktuellen Ereignissen unserer Gemeinde teilnehmen zu können.

Übrigens: Wir suchen noch Gemeinde-ECHO-VerteilerInnen für folgende Straßen: Nordstraße, Salemstraße, Peterstraße. Interessenten wenden sich bitte an Herrn Helmuth Tomscheit, Tel. 02191/ 2 32 23.

Konfirmandenfreizeit Stadtkirche

Was ist der Unterschied zwischen einer Toga und einer Tunika? Wie kleideten sich die vornehmen römischen Damen in der Antike, und welche Kleidung durften die einfachen Arbeiter oder Handwerker tragen? Welche Stoffe und Farben waren dem Adel vorbehalten und wie ging ein reicher Kaufmann auf Reisen?

Mit diesen Fragen rund um die Kleidung der Römer im 1. christlichen Jahrhundert haben wir uns auf der diesjährigen Konfirmandenfreizeit beschäftigt, die uns im September für ein Wochenende an den Niederrhein in die Jugendherberge von Kevelaer geführt hat. Bei einem Ausflug in den Archäologischen Park Xanten am Samstag konnten die sieben Jungen und Mädchen einiges erfahren über römische Sitten und Gebräuche, wie sie zu Zeiten Jesu nicht nur in Xanten, sondern wohl auch in Israel geherrscht haben. Und so verwandelten sich die Jugendlichen unter fachkundiger Anleitung in einen Zimmermann, eine einfache Bürgersfrau oder einen einflussreichen Senator.

Danach war noch viel Zeit, sich auf dem weitläufigen Gelände Handwerksarbeiten wie Schuhe nähen oder Edelsteinbearbeitung anzuschauen. Am Nachmittag ging’s dann zur Abkühlung ins Schwimmbad GochNess, was von allen ausgiebig genutzt wurde.

Aber eine Konfirmandenfreizeit wäre keine Konfirmandenfreizeit, wenn es nicht auch ein wenig Unterricht gäbe und so haben wir uns in verschiedenen Einheiten mit dem Thema Taufe beschäftigt, wozu die Konfirmanden schon einiges an Vorwissen, aber auch manche Fragen hatten.

Der Gottesdienstbesuch am Sonntagmorgen in Kevelaer rundete unsere Freizeit ab und gab den Sieben Gelegenheit wahrzunehmen, wie man andernorts Gottesdienst feiert und welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede es dabei gibt.

Auf der Heimfahrt nach Remscheid war dann deutlich zu spüren, wie die sieben Konfirmanden an diesem Wochenende zu einer fröhlichen und lebhaften Gruppe zusammengewachsen sind. So war die Fahrt alles in allem ein lohnenswertes Ereignis.

Kindergarten Hasten lässt Kinderherzen höherschlagen

Als am Freitag, dem 04. Oktober 2019 bis zu 25 Eltern und Helfer um 08.30 Uhr am Hastener Kindergarten in der Moltkestraße zusammenkamen, konnte noch keiner ahnen was für spannende, konstruktive und vor allem lustige zwei Tage vor uns liegen würden.

Alle waren gekommen, um beim Aufbau der neuen Außenanlage des Kindergartens zu helfen. Geplant waren u. a. drei Spielhäuser, zwei Schaukeln, eine „Tankstelle“ (für Spielautos), ein Spielgrill, eine Wasserstation für die U3 Kinder, ein großes Holzpferd und eine Bewegungsbaustelle. Die Geräte wurden von der Firma Jürgensen gebaut und geliefert, die ebenfalls die Anleitung beim Aufbau der insgesamt 10 Stationen übernahm.

Während des normalen Kindergartenbetriebes bohrten, hämmerten, gruben und schaufelten die Helfer in der bestehen Anlagen für die neue Gerätschaften und manche Kindernase drückte sich vor Verwunderung und Staunen an den Fenstern der Gruppen platt; was denn wohl die Menschen da draußen so alles machen würden.

Im Laufe des Vormittags hatten machen Kinder auch großen Spaß zu helfen und selbst hier und dort die (kleine) Schippe zu ergreifen und eifrig zu buddeln oder auch die eine oder andere kritische Anmerkung zum Werk der Eltern beizusteuern.

Immer wieder vom Kindergarten großzügig mit Essen und Getränken versorgt, gingen die Arbeiten am Freitag trotz des Dauerregens gut voran, so dass die Helfer mit viel Spaß an der Sache und einer guten Portion Durchhaltevermögen, schließlich am Abend gegen 18.00 Uhr mit dem Großteil des Aufbaus fertig wurden.

Am Samstag, dem 05. Oktober 2019 ging es weiter. Die letzten Arbeiten und der „Feinschliff“ für die große Eröffnung mussten noch erfolgen. Wieder erfreute sich der Kindergarten an einer großen Helferschaft. Am frühen Nachmittag konnte die komplette Umgestaltung und Erneuerung zusammen abgeschlossen werden und die Außenanlage erstrahlte nun im neuen Glanz, mit ganz neuen und spannenden Geräten zum Spielen und Phantasieren.

Am Sonntag, dem 6. Oktober 2019 wurden dann das neue Außengelände eingeweiht. Nach einem schönen Gottesdienst in der Pauluskirche haben sich alle in der neuen Außenanlage versammelt. Nach schönen Einweihungsreden und Danksagungen der Kindergartenleitung Frau Monika Hesse, von Elternratsvorsitzenden Herrn Tobias Krupp und der Vorsitzenden des Fördervereins Frau Stefanie Runge konnten alle Kinder (und auch der eine oder andere Erwachsene) „drauflosspielen“ und ihr neues Außengelände ausgiebig testen.

Der große Dank gilt der Evangelischen Stadtkirchengemeinde Remscheid als Träger des Kindergartens Hasten, unseren großzügigen Spendern (u. a. “Ein Herz für Kinder“, der Volksbank Remscheid, der Sparkasse Remscheid sowie der Ulrike-und-Lothar-Kaiser-Stiftung und dem Stadtteilverein Hasten für Hasten e.V.), den Erzieherinnen und Erziehern für ihren unermüdlichen Einsatz und natürlich ganz besonders den Eltern die tatkräftig und vor allem auch finanziell die Spendenaktionen des Fördervereins unterstützt haben. Ohne alle diese großartigen Menschen und Institutionen wäre dieses schöne Außengelände nicht möglich gewesen.

Förderverein des Kindergartens Hasten

Silvia Simon geht in Rente

Wer kann sich das vorstellen, wenn man dieses Bild sieht. Hier beim Sponsorenlauf mit den Kindern der blauen Gruppe. So kennen wir sie alle. Sie ist voll engagiert. Sie ist fröhlich und motivierend für die Kinder, weil sie selbst mit Begeisterung bei der Sache ist. Das Wichtigste ist für sie, dass es den Kindern gut geht. Sie hat einen ganz eigenen Blick auf die Kinder und auf das, was sie tun. Sie erkennt Fähigkeiten und Fertigkeiten aus einem tiefen Verstehen heraus, was die Kinder bewegen könnte. Ein Beispiel ist der kreative Bereich. Frau Simon selbst ist kreativ, das Zusammenspiel der Farben, Licht und Material faszinieren sie. Und diese Faszination üben auch Bilder der Kinder auf sie aus.

Wenn die Kinder erzählen und sie gemeinsam überlegen, warum eine spezielle Farbe genommen wurde, dann spürt das Kind, das es etwas Besonderes gemalt hat, dass es selbst etwas Besonderes ist. Und das ist das Wichtigste überhaupt: ein Kind spüren zu lassen, dass es so wie es ist richtig ist. Daraus wächst Lebensfreude und Zuversicht.

Und Zuversicht wünschen wir ihr, dass sie neue Wege freudig gehen wird. Dass sie Vertrauen bewahrt in die eigenen Fähigkeiten und immer in der Gewissheit lebt, dass Gott bei ihr ist und sie segnet. Wir wünschen ihr von Herzen alles Gute!

Neu im Kindergarten Himmelszelt

Hallo zusammen, ich möchte mich Ihnen kurz vorstellen. Ich heiße Sabine Schmalenbach und arbeite seit August in der Kindertagesstätte Himmelszelt, wo ich das Anerkennungsjahr zur staatlich anerkannten Erzieherin absolviere. Ich bin 38 Jahre alt, verheiratet und Mutter von zwei Töchtern im Alter von neun und elf Jahren. Nach dem Abitur habe ich den Beruf der Zahntechnikerin erlernt und 16 Jahre lang in einem Dentallabor in Remscheid gearbeitet. Dieser Beruf hat sich im Zuge der Digitalisierung sehr verändert und erfüllte mich nicht mehr. Daher wagte ich einen Neuanfang, welchen ich bisher glücklicherweise nicht bereut habe.

Das Interesse für die Sozialpädagogik sowie der Wunsch mit Kindern zu arbeiten motivierte mich, den Erzieherberuf zu erlernen.

Die Arbeit in der KiTa Himmelszelt gefällt mir sehr. Ich wurde von einem kollegialen Team freundlich aufgenommen und auch die Kinder sowie deren Familien haben mich offen empfangen und mir den Start erleichtert. Ich freue mich auf das kommende Jahr im Himmelszelt und die vielen Erfahrungen, die ich dort sammeln kann.

Presbyteriumswahl

Liebe Mitglieder der Stadtkirchengemeinde ,

am 1. März 2020 wird das Presbyterium unserer Kirchengemeinde neu gewählt.

Das Wahlverfahren beginnt heute, am 15. September 2019 . Alle wahlberechtigten Mitglieder unserer Kirchengemeinde sind aufgefordert bis zum 26. September 2019 schriftlich Wahlvorschläge beim Presbyterium oder in den Gemeindebüros einzureichen.

In unserer Kirchengemeinde werden mindestens 10 Kandidatinnen und Kandidaten für das Presbyteriumsamt gesucht. Außerdem sind 2 beruflich Mitarbeitende in das Presbyterium zu wählen.

Die vorgeschlagenen Kandidatinnen und Kandidaten müssen am Wahltag mindestens 18 Jahre alt und konfirmiert oder Konfirmierten gleichgestellt sein. Sie müssen in das Wahlverzeichnis eingetragen sein und nach den Bestimmungen der Kirchenordnung zur Leitung und zum Aufbau der Kirchengemeinde geeignet sein. Darüber hinaus dürfen sie das 75. Lebensjahr noch nicht vollendet haben.

Auch die beruflichen Mitarbeitenden müssen die vorstehenden Voraussetzungen erfüllen.

Bitte reichen Sie mit ihren Vorschlägen auch die schriftliche Zustimmungserklärung der bzw. des Vorgeschlagenen ein. Vordrucke hierfür erhalten Sie zu den jeweiligen Öffnungszeiten in den Gemeindebüros Schulgasse 1, 42853 Remscheid und Büchelstraße 47a, 42855 Remscheid.

Das Presbyterium hat die Kirchengemeinde in 2 Wahlbezirke eingeteilt. Die Vorgeschlagenen werden daher dem Wahlbezirk zugeordnet, der ihrem Wohnort entspricht. Alle Vorschläge werden wahlbezirksweise auf einem Stimmzettel zusammengefasst. Damit kann jedes wahlberechtigte Mitglied der Kirchengemeinde Kandidatinnen und Kandidaten aller Wahlbezirke wählen.

Weitere Einzelheiten können Sie dem Aushang in den Schaukästen an der Stadtkirche, dem Gemeindezentrum an der Stadtkirche, dem Gemeindezentrum Hasten sowie dem Schaukasten an der Kleiderstube, Honsberger Str. 48 entnehmen.

Ladies Night 2019

Am 11. Mai 2019 war es endlich so weit. Die lang angekündigte und von vielen hoch gelobte Ladies Night war endlich da. Um 18.45 Uhr wurden wir im Hastener Gemeindesaal mit Sekt empfangen. 88 Frauen im Alter von 20 - 80 hatten sich in Schale geworfen, um den Abend zu genießen und Spaß zu haben. Bis 19.00 Uhr hatten sich alle munter plaudernd an den Tischen eingefunden.

Julia Sebig begrüßte die Gäste mit einer kleinen Rede. Leider gab es hier aber eine schlechte Nachricht: das geplante Musical Fame konnte nicht aufgeführt werden. Es gab einige Unstimmigkeiten die Rechte betreffend, weswegen sich Chorleiter Martin Ribbe gezwungen sah, kurzfristig ein Alternativprogramm auf die Beine zu stellen.

Beim italienischen Buffet, welches kurze Zeit später eröffnet wurde, war der Ärger über die GEMA aber schnell verflogen. Bei gegrilltem, gemischtem Gemüse, Salat, Pasta- und Gnocchivariationen blieben keine Wünsche offen. Für diejenigen, die dann noch Platz hatten gab es Erdbeertiramisu und eine Limonen-Minz-Creme.

Nachdem alle satt und zufrieden wieder Platz genommen hatten, trat der Gospelchor Spell 88 aus Cronenberg auf. Mit einer bunten Mischung aus Gospel, Spirituals, Rock und POP begann nun der musikalische Teil des Abends. Auch wenn hier kein Musical aufgeführt werden konnte, der ganze Saal war begeistert von den ambitionierten Jugendlichen und quittierte jedes Stück mit begeistertem Beifall. Die Stimmung fand ihren Höhepunkt bei „We will rock you“, dem letzten von drei Liedern, bei denen das Publikum aufgefordert war, mit zu singen. Sich danach wieder zu setzen und einem ruhigen Lied zu lauschen fiel einigen leichter als anderen. Eine großartige Leistung von Sängern und Organisatoren trotz aller Widrigkeiten in so kurzer Zeit ein Alternativprogramm auf die Beine zu stellen, das einen ganzen Saal begeistert und mitreißt.

Nach knapp zweistündigem Programm verabschiedete sich der Chor mit einigen Zugaben.

Nun hieß es für viele:„Squaredance mit Lea-Sophie“. Eine komplizierte Schrittfolge wurde in Windeseile einstudiert und dann zu „Cotton Eye Joe“ mit viel Gelächter und einigen Kollisionen getanzt. Danach konnte zu einer guten Mischung aus alter, neuer, rockiger, rappiger, englischer und deutscher Musik getanzt werden.

Lange angekündigt, viel versprochen, mehr gehalten. Ein rundum gelungener und spaßiger Abend.

Danke an Julia, Lea-Sophie, Alina, Alexa, Chrissi, Lea und Lisa.

Konfirmation an der Stadtkirche

Am 19. Mai 2019 wurden in der Stadtkirche in einem fröhlichen Gottesdienst, der musikalisch von den VOICES begleitet wurde, neun Jugendliche aus der Stadtmitte, dem Honsberg und dem Kremenholl eingesegnet.

Jubelkonfirmation an der Stadtkirche

Am Sonntag, dem 16. Juni 2019 feierten wir in unserer Stadtkirche die diesjährige Jubelkonfirmation der ehemaligen Stadtkirchengemeinde. 23 KonfirmandInnen der Jahrgänge 1969, 1959, 1954 feierten mit uns ihre Goldene, Diamantene, Eiserne Konfirmation. In einem festlichen Gottesdienst dankten wir Gott für seine Begleitung in den vergangenen Jahrzehnten. Anschließend erinnerten wir uns im Alten Gemeindezentrum an der Stadtkirche an die unterschiedlichen Rahmenbedingungen, unter denen früher Konfirmation gefeiert wurde. Nach der Übergabe der Urkunde gab es bei einem gemütlichen Mittagessen noch viel zu erzählen und Erinnerungen aufzufrischen.

Viele kleine Leute, die viele kleine Schritte tun...

Am 29. Juni 2019 fand im Kindergarten Hasten unser großes Sommerfest unter dem Motto „Schöpfung bewahren“ statt.

Wir beobachteten, dass sich schon die Kinder bei uns im Kindergarten mit den aktuellen Themen Klimawandel und Nachhaltigkeit auseinandersetzen. So entstand die Idee, die Kinder, die Eltern und natürlich auch uns zu sensibilisieren, wie wir Gottes Schöpfung wertschätzen und bewahren können.

Nach einer Fortbildung im Mai für uns Mitarbeitende ging es los. In verschiedenen Schwerpunkten beschäftigten sich die Kinder mit der Vermeidung und Trennung von Müll, mit dem CO2-Ausstoß und der Wichtigkeit von Pflanzen und Tieren (Insekten) für unsere Welt. Hierzu wurde viel erzählt, besprochen, ausprobiert, gesammelt, gebastelt und gepflanzt. Wir überlegten gemeinsam, was wir schon gut machen und was wir noch verbessern könnten.

Das Sommerfest war nun ein Höhepunkt. Gemeinsam mit den Eltern entstand ein buntes Programm für ein gelungenes Fest.

Der Elternbeirat kümmerte sich mit Unterstützung aller Eltern um eine reichhaltig gefüllte Cafeteria. Das Geschirr brachten alle Familien von zu Hause mit. Der Elternbeirat hing ein Fischernetz im Flur auf. Gefüllt mit gebastelten Fischen und gesammeltem Plastikmüll verdeutlichte dies eindrucksvoll die Verschmutzung der Meere. Der Förderverein organisierte eine Tombola mit tollen Preisen und einen Slush-Eis-Stand. Wir Mitarbeitenden überlegten uns Stationen und Spiele. Hier konnten die Kinder Müll aus einem Ententeich fischen, Insektenhotels basteln, Müll trennen, das Futter von Bienen und Marienkäfern sortieren und eigene Pflanzen setzen. An einer Stellwand waren Ideen ausgehängt, was jeder Einzelne an „kleinen Schritten“ zur Bewahrung der Schöpfung beitragen kann.

Nach einem fröhlichen und heißen Tag gingen alle zufrieden nach Hause.

Uns wird dieses Thema weiter begleiten. Dass wir weiterhin unsere wunderbare Welt schützen und bewahren wollen, zeigen die Kinder jeden Freitag am großen Tor. Dort hängt dann ein langes Band, an das beim Fest jedes Kind einen Stoffstreifen gebunden hat, um zu zeigen: Ich bin dabei!

Denn: Viele kleine Leute an vielen kleinen Orten die viele kleine Schritte tun, können das Gesicht der Welt verändern.

Neugestaltung unseres Außengeländes im Himmelszelt

Vor einigen Monaten ist unser Schaukeltier im Garten kaputt gegangen. Viele Kinder waren traurig, weil es zum Spielen sehr begehrt war. Umso größer war die Freude als sie erfuhren, dass wir bald neue Spielgeräte bekommen sollen.

Doch wer kann besser entscheiden welches Spielgerät die beste Wahl ist, als diejenigen, die täglich auf ihnen spielen werden. Nach einer kleinen Vorauswahl von uns, hatten die Kinder die Wahl zwischen vier Gartenspielgeräten.

Welche Spielgeräte standen zur Auswahl? Lotte: „Es gab eine Schnecke, eine Brücke die nicht wackelt und eine Brücke die wackelt.“ Luci: „Und noch etwas wo man sich drauf stellen kann, was dann auch wackelt.“

Was habt ihr gemacht um eins davon zu wählen? Lotte: „Wir mussten einen Stein in das Kästchen werfen, das wir am schönsten finden. Da wo am Ende am meisten Steine drinnen sind, das hat gewonnen.“ Luci: „Genau und es waren Fotos von den Spielgeräten an den Kisten, damit wir wissen wo wir unseren Stein reinwerfen müssen.“

Welches Spielgerät hat gewonnen? Lotte: „Die wackelige Brücke und die Schnecke haben gewonnen.“

Was hast du denn gewählt? Cara: „Ich habe das Skateboard gewählt.“ Marlena: „Und ich die Wackelbrücke.“

Und was hat dir daran so gut gefallen? Cara: „Dass das so wackelig ist. Das ist interessant, weil man dafür so viel üben muss, damit man nicht runter fällt. Die Mina hat Glück gehabt, die hat nämlich die Wackelbrücke gewählt.“ Marlena: „Ich fand die Wackelbrücke so schön, weil die auch so wackelt, da muss man sich gut festhalten.“

Fandst du es schwer dich für eins zu entscheiden? Cara: „Nein, ich wusste direkt was ich haben wollte.“ Marlena: „Ich fand das leicht, weil die Brücke einfach am lustigsten war.“

Wir finden unsere Mini-Maxis haben eine tolle Wahl getroffen. Inzwischen sind unsere neuen Spielgeräte, die wir dank vieler großzügiger Spenden anschaffen konnten, schon da und aufgebaut.

Wir möchten hier die Gelegenheit nutzen den vielen Spendern dafür zu danken. Hier ist insbesondere unsere Kleiderkammer zu nennen. Vielen, vielen Dank!

Ich heiße Jupp und bin bei Krupp...

Dieser Schlager aus den 70er Jahren erklang aus den Lautsprechern unseres Schiffes, als wir uns dem Anleger „Hügel“ auf dem Baldeneysee wieder näherten.

In diesem Jahr sind 56 ehrenamtliche MitarbeiterInnen aus der Stadtmitte und des Diakonischen Werkes unseres Kirchenkreises der Einladung zu einem gemeinsamen Ausflug gefolgt.

Am 24. Juli 2019 war es soweit. Nach einer kurzen Fahrt zur Villa Hügel, dem Stamm- und Firmensitz der Familie Krupp von Bohlen und Halbach in Essen, konnten wir in drei Gruppen mit versierter Begleitung das eindrucksvolle Gebäude aus dem späten 19. Jahrhundert besichtigen. Dabei erfuhren wir viel Interessantes und sehr Persönliches über die Essener „Eisenbarone“ des vergangenen Jahrhunderts. Ein kleiner Spaziergang durch den wunderschönen Park der Villa führte zum Anleger der „Weißen Flotte“, am Fuße des „Hügels“.

Bei hochsommerlichen Temperaturen von über 36 Grad genossen wir eine Rundfahrt auf dem Baldeneysee, freuten uns nach zwei Stunden aber auch wieder auf einen gut klimatisierten Bus, der uns dann zurück nach Remscheid brachte. Dort ließen wir den späten Nachmittag mit einem gemeinsamen Grillfest auf dem Vaßbenderplatz ausklingen, zu dem etliche MitarbeiterInnen mit selbstgemachten Salaten beigetragen haben. Alle waren sich einig: „Das war richtig schön!“ und hat uns in der Stadtmitte wieder ein Stück mehr zusammenwachsen lassen. Herzlichen Dank allen, die zum Gelingen unseres diesjährigen Mitarbeiterausfluges beigetragen haben.

Lokalzeit berichtet aus dem Vaßbendersaal

„Wer hat dem Vaßbendersaal seinen Namen gegeben?“ So hieß am 24. April 2019 das Lokalzeiträtsel des WDR. Joachim Haupt hat es gewusst: Ambrosius Vaßbender war der Pastor, der im 16. Jahrhundert die Reformation nach Remscheid gebracht hat. Heute wird der Gemeindesaal, der seinen Namen trägt, vielfältig genutzt: für gemeindliche Feste, den beliebten Seniorentanz, für Weihnachtsfeiern, als Musik- und Kulturzentrum, als Ausgabenstelle für die Remscheider Tafel, für den Citybrunch, für kommunale Veranstaltungen, für Familienfeiern, Firmenjubiläen und natürlich für das Remscheider Reparaturen-Café. Das stand am 24. April 2019 dann auch im Zentrum des Lokalzeitberichts.

mehr Bilder

Im Reparaturen-Café des Diakonischen Werkes helfen Ihnen Ehrenamtliche mit ihrer Berufserfahrung und Kompetenz bei der Reparatur an den von Ihnen mitgebrachten Gegenständen. Nach dem Motto: „Reparieren ist das neue Wegwerfen!“ schaut sich unser Männerteam mitgeberachte Geräte und Gegenstände an und versucht dann gemeinsam mit Ihnen, diese zu reparieren.

Das ist nachhaltige Nachbarschaftshilfe, die Spaß macht, Geld spart, die Umwelt schont und Menschen miteinander ins Gespräch bringt. Das Reparaturen-Café bietet Hilfe zur Selbsthilfe. Die Reparaturleistung selbst ist kostenlos. Die benötigten Ersatzteile sind zu bezahlen. Auch neugierige Gäste sind immer herzlich willkommen. Werkzeug und Material für die Reparaturarbeiten zum Beispiel an kleinen elektrischen, oder mechanischen Geräten, Fahrrädern, Spielzeug und vielem mehr, ist vorhanden. Falls eine Reparatur von unseren Ehrenamtlern nicht möglich oder erfolglos ist, vermitteln wir gerne an Einrichtungen und Fachgeschäfte.

Das Reparaturen-Café finden Sie an jedem 2. und 4. Mittwoch im Monat im Wintergarten des Vaßbendersaals (Ambrosius-Vaßbender-Platz 1, 42853 Remscheid). Zeitgleich findet im Vaßbendersaal auch unser 14-tägiger Citybrunch statt, bei dem man zu Selbstkostenpreisen in gemütlicher Runde frühstücken kann und für 2,50 € ein selbstgekochtes Mittagessen erhält.

Unsere nächsten Termine sind: 12.06.2019, 26.06.2019, 10.07.2019. Im August machen auch wir Sommerferien.

Martin Rogalla & Vaßbenderteam

Osterferienprogramm auf dem Hasten

Von 15. - 18. April 2019 war im Gemeindehaus und im Kirchpark Hasten wieder richtig was los. In diesen Tagen kamen 31 Kinder und 13 BetreuerInnen immer ab 8.00 Uhr zum Ferienprogramm ins Gemeindehaus. Zuerst einmal wurde jeden Morgen ausgiebig und gemütlich zusammen gefrühstückt. Danach starteten wir mit Spielen und Liedern in den Tag.

Am Montag musste beim Geländespiel „Reise nach Jerusalem“ in Kleingruppen durch Aktionen und Aufgaben der richtige Weg zum Ziel gefunden werden. Am Ziel, welches der Bolzplatz am Holz war, gab es dann für alle erst einmal ein ausgiebiges Picknick zur Belohnung und Stärkung.

Nach einer Runde Fußball und Toben auf dem Bolzplatz machten wir uns dann wieder auf den Rückweg. Im Gemeindehaus erzählten wir gemeinsam noch die Geschichte von Jesu Einzug in Jerusalem und schon war der erste Tag zu Ende.

Am Dienstag war dann die Kreativität gefragt. Die Kinder bastelten einen Osterhaseneierbecher aus Pappe, ein Ei mit einem versteckten Küken und gestalteten mit Lötkolben ihre persönlichen Holzbrettchen. Nach dem Mittagessen gab es einen Parcour mit Hüpfspielen, einem Hindernislauf, einem Quiz und einer Backstube für Osternester. Zum Schluss haben wir uns noch die Geschichte von Jesus im Garten Gethsemane angeschaut.

Am Mittwoch ging es mit Bus und Bahn zu unserem Ausflugsziel, dem Erlebnispark Gevelsberg. Dort konnten alle nach Herzenslust springen, rutschen, klettern, Fußball spielen etc. Auch ein leckeres Mittagessen durfte nicht fehlen. Müde, aber zufrieden kamen wir am Nachmittag wieder im Gemeindehaus an.

Am Donnerstag gab es ein Geländespiel mit verschiedenen Fragen und Aufgaben im Gemeindehaus und im Kirchpark und Kreisspiele auf der Wiese. Beim Mittagessen haben alle bei der Pizza richtig viel gefuttert.

Am Donnerstagabend endete das Ferienprogramm dann mit dem Familiengottesdienst mit Tischabendmahl und anschließendem gemeinsamem Abendessen.

Es waren wieder sehr gelungene Tage, die Kindern und Betreuern viel Spaß gemacht haben.

An dieser Stelle möchte ich mich auch noch einmal ganz herzlich bei meinen ehrenamtlichen MitarbeiterInnen bedanken, die erheblich dazu beigetragen haben, dass das Ferienprogramm wieder ein voller Erfolg war.

Julia Sebig

Förderverein gegründet

Die Idee einen Förderverein für den Kindergarten zu gründen kam bereits im November 2017 auf. Nach vielen Treffen, Informationsveranstaltungen und vorbereitenden Sitzungen war es am 27. November 2018 endlich soweit. Ganz nach dem Motto „Was lange währt, wird endlich gut“ haben wir mit vielen Unterstützern an einem spannenden Abend den neuen Förderverein für den Evangelischen Kindergarten in der Moltkestraße gegründet. Nach einem Jahr Vorbereitung ging es doch dann ganz schnell und es haben sich direkt die ersten vier Mitstreiter für den Vorstand des neuen Fördervereins gefunden.

Gemeinsam möchten wir in Zukunft viel erreichen und noch viel mehr bewegen. Der Förderverein ist dafür da, den Kindergarten in seinem pädagogischen Ansatz zu unterstützen. Vor allem neue Gerätschaften und eine pädagogisch sinnvolle Gestaltung für die Außenanlagen möchten wir zukünftig mit unseren Spendengeldern ermöglichen. Auch Neubeschaffungen von Einrichtungsgegenständen oder Spielzeug für die einzelnen Kindergartengruppen sowie viele Aktionen wie z. B. das Martins- und Adventsfest oder auch Ausflüge mit den Vorschulkindern möchten wir fördern.

Wir konnten uns schon in den ersten drei Monaten über einen ersten großen Mitgliederzuwachs freuen und sind gespannt auf die weiteren, gerne auch tatkräftigen Mitglieder, die uns in unserer Arbeit für die Kinder des Kindergartens Hasten unterstützen möchten. Selbstverständlich freuen wir uns sehr über Unterstützter auch außerhalb des Kindergartens, die gerne eingeladen sind zusammen mit uns voranzuschreiten. Eines unserer mittelfristigen Ziele ist es, den Förderverein in der Gemeinde noch bekannter zu machen und wir sind gespannt auf viele neue Gesichter, Ideen und Anregungen.

In enger und kollegialer Zusammenarbeit mit den Vertretern der Elternschaft sowie der Kindergartenleitung habe wir bereits die ersten gemeinsamen Aktionen und Ideen für das kommende Kindergartenjahr gesammelt, die wir umsetzten möchten.

Unter anderem planen wir aktuell einen Trödelmarkt, welcher am 07. September 2019 im Gemeindezentrum Hasten stattfinden wird sowie weitere Kooperationen mit den Vereinen der Gemeinde, um uns stärker zu vernetzten.

Mehr von uns finden sie auch unter www.foerderverein-kindergarten-hasten.de.

Schauen Sie doch mal vorbei. Gerne können Sie uns auch direkt unter info@foerderverein-kindergarten-hasten.de kontaktieren. Wir freuen uns auf Sie. Ihr Fördervereinsvorstand

Stefanie Runge, Katrin Kremer & Tobias Lüttenberg