Gemeinde ECHO
Evangelische Stadtkirchengemeinde Remscheid
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Weltgebetstag

Wie im letzten GemeindeECHO berichtet, fand der diesjährige Weltgebetstag am 02. März 2018 im Johannes-Schmiesing-Haus statt. Wir begaben uns sozusagen mit einem virtuellen Flugzeug direkt nach Paramaribo, der Hauptstadt Surinams in Südamerika. Die Frauen aus diesem Land haben für uns die Liturgie vorbereitet.

Bei Kaffee und Kuchen bekamen wir zunächst interessante Einblicke in das Land und lernten die unterschiedlichen Volksgruppen kennen, die weitgehend friedlich zusammen leben. Es gibt keinen Krieg und keine Rebellen, wie anderswo in Südamerika. Kirche, Moschee und Synagoge stehen dicht beieinander. Es herrscht Toleranz. Auf christlicher Seite hat die Herrnhuter Brüdergemeine viel für die Bildung getan. Aber auch die wirtschaftlichen Schattenseiten wurden bei dem Vortrag von Pfarrerin Cersovsky nicht ausgespart. Der Regenwald und eine intakte Natur sind für das Lang überlebenswichtig. Der Abbau von Gold und Bauxit beunruhigt viele Menschen, da hierdurch Flüsse und Seen verunreinigt werden können. Surinam – vormals Niederländisch Guyana – wurde zu Kolonialzeiten übrigens von den Engländern gegen New York getauscht.

Nach der Länderinformation haben wir noch wie gewohnt einen Gottesdienst gefeiert mit vielen Liedern und Gebeten aus Surinam.

Der nächste Weltgebetstag kommt aus Slowenien und wird am 01. März 2019 gefeiert. Ort und Zeit werden rechtzeitig bekanntgegeben.

Abschied von Frank Sieper

Am 13. April 2018 verstarb im Alter von 59 Jahren Frank Sieper nach kurzer, schwerer Erkrankung.

Mitte der siebziger Jahre begann er die kirchliche Verwaltungslehre beim Gesamtverband der Kirchengemeinden in Alt-Remscheid und stieg bis zum Kirchenverwaltungsoberamtsrat und stellvertretenden Geschäftsführer auf. Über 20 Jahre lang führte er die Verwaltung der Kirchengemeinde Hasten.

Zugleich übernahm er die Geschäftsführung der Hastener Altenhilfe und betrieb aus dieser Position heraus den Zusammenschluss aller evangelischen Alten-und Krankenpflegeeinrichtungen unter Einschluss der ambulanten Diakoniestation zur evangelischen Alten-und Krankenhilfe Remscheid e. V., deren Geschäftsführer er bis zu seinem Tode war.

Frank Sieper wird uns immer in Erinnerung bleiben als kompetenter, loyaler und humorvoller Mitarbeiter, dessen Handeln stets davon bestimmt war, Kirche Handlungsräume zu erhalten und alte und kranke Menschen, die hilfsbedürftig geworden sind, würdevoll zu begleiten.

In der Hoffnung auf die Auferstehung Jesu Christi nahmen wir in einem Trauergottesdienst in der Stadtkirche am 20. April 2018 von Frank Sieper Abschied.

Unsere Gedanken und unser Mitgefühl sind bei seiner Ehefrau Anita mit ihren beiden Kindern Emma und Paul, die ihn bis zu seinem letzten Atemzug begleiteten und pflegten.

Männersache - Gelungener Start eines neuen Projekts

40 Männer kamen auf die Einladung hin, um gemeinsam zu überlegen und zu planen, was man(n) in unserer Gemeinde zusammen machen kann. Sechs Gruppen gehen an den Start mit folgenden Angeboten: Kochen, Gesprächskreis, Computer, Fahrrad, Skat und Wandern.

Die Angebote sind jederzeit für „jeder Mann“ offen. Auch eine Homepage gibt es bereits: www.maennersacheremscheid.com. Dort finden sich alle Termine, Informationen und die Kontaktdaten der Ansprechpartner für die einzelnen Gruppen.

Wer männlich ist und in Remscheid immer noch unter Einsamkeit und Langeweile leidet, ist selbst schuld! Gern erhalten Sie unter Tel. 9 33 02 11 weitere Auskunft.

So ist Versöhnung …

„So ist Versöhnung, so muss der wahre Friede sein“, so erklang es am Mittwochnachmittag, dem 25. April 2018 im Kindergarten Himmelszelt zum Abschluss der diesjährigen KindergartenBibelTage.

An drei aufeinanderfolgenden Tagen haben sich die Maxi-Kinder, die in diesem Sommer den Kindergarten verlassen, mit der biblischen Geschichte von Jakob und Esau beschäftigt; dabei begleitet von Kindergartenpfarrerin Ulla Buchkremer und tatkräftig unterstützt von den Erzieherinnen Eva Frommenkord und Brigitte Zäske-Pietzsch.

Jeden Tag kamen wir im eigens dafür gemütlich gestalteten Turnraum zusammen und hörten einen Abschnitt der spannenden und interessanten biblischen Geschichte.

Sie handelt von zwei sehr ungleichen Zwillingsbrüdern, die durch Betrug und Verrat in heftigen Streit geraten waren.

So hörten wir am ersten Tag von der Geburt der Zwillinge, die schon im Mutterleib in heftiger Konkurrenz standen und die sich dann auch sehr unterschiedlich entwickelten, so dass der ältere Esau zum Lieblingskind des Vaters und der jüngere Jakob der Lieblingssohn der Mutter wurde.

Dass auch die Kindergartenkinder Konkurrenz und Rivalität unter Geschwistern kennen und wie sie damit umgehen, davon wussten sie sehr angeregt und anschaulich zu erzählen. Mit Wettkampfspielen und der Sammlung von Gegensatzpaaren wurde dieser Tag abgerundet. Über allem stand die Erkenntnis, dass Unterschiede zwischen uns Menschen gut und richtig sind, wie wir es an allen drei Tagen dann auch immer wieder gesungen haben: „Du bist nicht ich, ich bin nicht du. Das sehen wir im Nu. ... So wie ein jeder ist, so ist es richtig gut.“

Am zweiten Tag ging es um einen schlimmen Betrug. Wir erfuhren, dass Jakob seinem Bruder mit List den väterlichen Segen für den Erstgeborenen abgeluchst hatte und deshalb vor dem wütenden Esau, der ihm nun nach dem Leben trachtete, in ein fernes Land fliehen musste. Doch in einem Traum, in dem er die Engel auf einer Leiter in den Himmel auf- und absteigen sah, erfuhr er, dass Gott ihn trotz des Betrugs mit seinem Segen begleiten wollte. Im Anschluss konnten die Kinder auf Keilrahmen und mit unterschiedlichsten Materialien ihre eigenen Engel gestalten und haben sich dieser Aufgabe mit Eifer gewidmet.

Am Mittwoch dann war die Spannung groß. Wie würde die Geschichte der Brüder ausgehen? Würden sie sich jemals wiedersehen oder blieben sie durch den Streit getrennt? Als Jakob es vor Heimweh nicht mehr aushält, wagt er es zurückzukehren. Noch einmal erhält er den göttlichen Segen und schließlich kann er sich mit seinem Bruder aussöhnen und in Frieden leben. Dass das gefeiert werden musste, versteht sich von selbst. Und so haben die Kindergartenkinder ein Fest vorbereitet, zu dem dann auch die Eltern, wie an den beiden anderen KiBiTagen, herzlich eingeladen waren. An der langen Festtafel ließen sich alle Gäste den von den Kindern zubereiteten Obstsalat und Kekse richtig schmecken und erlebten: „So ist Versöhnung, so muss der wahre Friede sein.“

Damit gingen drei erfüllte und bewegte KindergartenBibelTage zu Ende, die nicht nur den Kindern, sondern auch mir sehr viel Spaß gemacht haben.

Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle noch einmal an Eva und Brigitte vom Kindergartenteam, die durch ihre Mitarbeit und Vorbereitung ganz wesentlich zum guten Gelingen der Kindergartenbibeltage beigetragen haben.

Maxiprojekte des Himmelszelts im Frühling

Zu Beginn unseres Maxiclubs nach den Sommerferien dürfen die Kinder immer zwischen einigen Aktivitäten per Wahlverfahren auswählen was sie interessiert. Unter Anderem durften sie zwischen drei Museen eins auswählen, welches wir besuchen werden.

Zur Wahl standen das Röntgenmuseum, das Werkzeugmuseum und das Kunstmuseum. Nach einer geheimen Wahl stand fest, dass wir ins „Von der Heydt – Museum“ nach Wuppertal fahren.

Im April haben wir uns dann mit dem Bus auf den Weg nach Wuppertal gemacht, um uns dort im Museum umzuschauen.

Dort angekommen sind wir auf Entdeckungsreise durchs Museum gegangen.

Dadurch wird den Kindern spielerisch vermittelt, wie z.B. ein Gemälde entsteht.

Im Anschluss an die Führung bei der wir uns besonders zwei Bilder angeschaut haben sind wir noch ins angrenzende Atelier gegangen, um ein eigenes Gemälde zu schaffen. Es war ein toller Ausflug.

Ebenfalls durch geheime Wahl ermittelt, werden wir im Mai das nächste Projekt durchführen.

„Jeder kann helfen, jeder sollte helfen!“

Helfen können ist wichtig und das sollte auch Kinder nicht ausschließen. Anderen helfen gibt Selbstsicherheit und stärkt das Verantwortungsgefühl.

Aus diesem Grund bieten wir unseren Maxis einen Erste-Hilfe-Kurs, durchgeführt vom DRK, im Kindergarten an.

Viele Fragen stehen im Raum, wie: Was befindet sich alles im Erste-Hilfe-Kasten? Wofür braucht man es? Wie legt man einen Verband an? Wie sieht ein Krankenwagen aus?

Zunächst ist uns wichtig den Kindern die Ängste vor Ärzten, Krankenhaus und Rettungssanitätern zu nehmen.

Im Kurs lernen die kleinen Helfer, wie sie den Notruf absetzen und sich am Unfallort verhalten. Sie üben den Umgang mit Pflaster und das Anlegen von Verbänden. Ebenfalls wird ihnen die stabile Seitenlage gezeigt, damit im Notfall Familienmitgliedern, Freunden und evtl. auch Fremden geholfen werden kann.

Ein sicherlich spannendes und aufregendes Projekt!

Wischen kann jeder – Wir aber wollen begreifen

Märchen waren das Thema des Kindergartenjahres 2017/2018. Wir haben Märchen erzählt, eine Märchenerzählerin eingeladen, Aktionen mit Eltern und zu Karneval durchgeführt und im Rahmen der Vorschularbeit zu einem „Märchendinner“ eingeladen. Armut spielte in vielen Märchen eine Rolle.

„Der Bauer weinte verzweifelt, denn durch die List der Mönche war ihm das Feld abgenommen worden, er hatte kein Korn mehr und damit kein Mehl, um Brot zu backen,“ erzählte ich voller Mitleid. Daraufhin Leon beschwichtigend: „Frau Hesse, er kann in den Aldi gehen. Die haben da ganz viel Mehl!“

Reden wir an der Lebenswelt von Kindern vorbei? Manchmal ja.

Beim Memory und im Smartphone kennen die Kinder die Paare, die zusammen gehören: Kuh – Milchtüte, Korn – Brot usw., das können sie. Aber der Hintergrund ist unbekannt. Das wollen wir ändern!

Wir wollen, dass die Kinder im Laufe ihrer Kindergartenzeit zukünftig erleben, dass Milch, Brot, Fleisch, Eier, Wolle und Pommes Endprodukte sind, die in der Natur ihren Anfang finden.

Natur birgt das Leben aus dem wir leben, sie ist das Schöpfungswerk Gottes. Natur muss mit allen Sinnen erfahren und begriffen, gerochen und geschmeckt werden.

Jetzt benötigen wir Ihre Hilfe! Wo können wir mit den Kindern Kühe, Schafe, Hühner oder Schweine erleben? Wo gibt es Felder, deren Ränder wir betreten können? Wer kennt Milchbetriebe, Bäcker oder andere Betriebe, die man mit einer Kindergruppe besichtigen darf? Wir würden uns freuen, wenn Sie uns helfen könnten! Ansprechpartnerinnen sind Frau Melanie Benger und Frau Monika Hesse, Tel. 8 41 90 30.

Evangelisch, Bergisch, gut! - Kita-Qualität ist nun besiegelt

„Als evangelische Träger gehen wir von einem Menschenbild aus, das in jedem Kind zuerst und vor allem ein Geschöpf Gottes sieht. Damit ist uns klar, dass wir in jedem Kind mit wunderbaren Anlagen und Möglichkeiten rechnen dürfen. […] Gute Qualität müsste bedeuten, diesen guten Gaben den Raum zur Entfaltung und zum Leben zu schenken.“

So beschreibt der Superintendent des Kirchenkreises Hartmut Demski in seinem Vorwort zum QM-Handbuch einen wesentlichen Aspekt evangelischer Kindertagesstättenarbeit. Dass Eltern, Kinder und alle Beteiligten sich darauf und auf viele andere Dinge verlassen können, dazu dient das nun eingeführte Qualitätshandbuch für Evangelische Kindertageseinrichtungen im Evangelischen Kirchenkreis Lennep.

Nach fünf Jahren intensiver Auseinandersetzung zu allen relevanten Fragen der Kindertagesstättenarbeit, bekamen 22 Kindertageseinrichtungen und die dazugehörigen 16 Träger, das Gütesiegel der Bundesvereinigung Evangelischer Tageseinrichtungen für Kinder im CVJM-Haus in Lüttringhausen überreicht.

Dabei führte die oftmals tiefe und innige Auseinandersetzung mit den Arbeitsabläufen und ihren weit vernetzten Konsequenzen untereinander zu kontroversen Diskussionen. Die Ergebnisse dieser Auseinandersetzungen münden in gemeinsam getragenen Formulierungen und der Festlegung klarer und nachvollziehbarerer Vorgehensweisen, so wie sie nun in diesem Qualitätshandbuch vorliegen.

Qualitätsentwicklung war in diesem Qualitätsprozess immer auch Organisationsentwicklung. Das Arbeiten daran hat alle Beteiligten zur kontinuierlichen Reflektion ihres eigenen Wirkens im Arbeitsalltag eingeladen. Dadurch wurden Veränderungsprozesse angeregt und die eigene Haltung in der Arbeit mit Kindern und Eltern, aber auch im Zusammenwirken im Team und mit dem Träger intensiviert.

Darüber hinaus, ist es in beeindruckender Weise gelungen, die Beschreibung der Individualität und Besonderheit jeder einzelnen Kindertageseinrichtung, darzustellen.

Das Kind war und ist Ausgangspunkt, Mittelpunkt und Zielpunkt aller angestellten Überlegungen. Das macht das vorliegende Handbuch zu einem Werkzeug der gelebten Praxis.

Damit wir unseren eigenen Ansprüchen und den sich immer weiter veränderten Anforderungen gerecht werden können, werden Qualitätssicherung und Qualitätsentwicklung uns in der Zukunft fortwährend beschäftigen.

Die beschriebenen Abläufe und Verantwortungen zu sichern und weiterzuentwickeln wird dann weiterhin gut gelingen, wenn alle Beteiligten ihre Ideen und Vorstellungen, Anregungen und Kritik dauerhaft in den Weiterentwicklungsprozess einbringen. Einer Re-Zertifizierung im Jahr 2022 können wir so getrost entgegen sehen.

Herbstfreizeit in Waldbröl

Am 23. Oktober 2017 starteten wir vormittags mit 34 Kindern und 11 Betreuern mit dem Bus ins Oberbergische nach Waldbröl. Nach unserer Ankunft wurden erst einmal die Zimmer eingeteilt und unser Freizeitheim und seine Umgebung erkundet. Bei einem Geländespiel konnten sich die Kinder austoben und abends standen Kennenlernspiele auf dem Programm.

Im biblischen Geschichtenkarussel haben wir uns bei dieser Freizeit mit Daniel, seinen Freunden und ihrem Leben in Babylon beschäftigt. Am Dienstag wurde außerdem in der Kreativwerkstatt gebastelt und eine Nachtwanderung führte uns durch den geheimnisvollen Wald rund um unser Freizeitheim.

Am Mittwoch wanderten wir nach Waldbröl und hatten das Schwimmbad fast für uns alleine zum ausgiebigen Toben. Am Abend gab es dann eine „Kinovorstellung“ mit dem Film Zoomania. Danach konnten die Kinder ihr mitgebrachtes Taschengeld beim shoppen „auf den Kopf hauen“.

Am Donnerstag wanderten wir zum Naturerlebnispark „Panarbora“ und verbrachten den Tag dort auf dem Spielplatz und auf dem Baumwipfelpfad. Später gab es noch einen „Bunten Abend“ mit vielen tollen sportlichen, kreativen, tänzerischen und lustigen Beiträgen.

Am Freitag mussten wir dann schon wieder die Zimmer und das ganze Haus räumen und machten uns auf die Heimfahrt mit dem Bus.

Wir hatten wieder eine tolle Zeit zusammen. Ein besonderes Dankeschön gilt den ehrenamtlichen MitarbeiterInnen, die sich wieder mit viel Engagement eingebracht haben und somit zu einem sehr guten Gelingen der Kinderfreizeit beigetragen.

Die nächste Kinderfreizeit findet in Stolzenberg von 15. – 19. Oktober 2018 statt.

Unser Evangelischer Kindergarten Hasten hat ein neues Outfit

Präzise ausgedrückt bezieht sich diese Aussage weder auf das Gebäude, noch auf das Logo, sondern auf die Art und Weise, wie sich unsere Einrichtung präsentiert.

Angefangen hat alles in Köln auf einer Kindergartenmesse. Liebevoll waren an einem Stand Szenen aus der Bibel aufgebaut. Aus weichem, abgerundetem Holz präsentierten sich Jesus, die Jünger, die Soldaten, aber auch Maria und Josef, Kinder und Erwachsene, Tiere, Pflanzen und Gebäude.

Wir kauften zuerst die Figuren der Passionsgeschichte, später noch die anderen Figuren und Requisiten. Alles einmal und die Kinder konnten jederzeit damit spielen.

Aber die Kinder sind 76 an der Zahl. Obwohl wir einen Plan aufstellten, merkten wir schnell, dass jede Gruppe eigene Figuren haben sollte. Spenden, die wir bekamen wurden dazu verwandt, die Wünsche der Kinder nach weiteren Spielszenen zu erfüllen. Und so besitzt jetzt jede Gruppe eine eigene Kiste mit Figuren. Biblische Geschichten, die die Kinder regelmäßig hören, können jederzeit nachgespielt und nacherlebt werden.

Im Rahmen unserer Öffentlichkeitsarbeit setzten wir Mitarbeiter uns zusammen, um einen Kindergartenflyer zu entwickeln. Wir waren uns einig, dass jede Art der Darstellung eine eigene Dynamik und Aussagekraft hat. In einem 1. Schritt wurden Schwerpunkte unserer Arbeit festgelegt: Gemeinsamkeiten und Werte, die uns wichtig sind. Im 2. Schritt wurde nach einem visuellen Ausdruck unserer Haltung gesucht.

Und so entwickelte sich die Idee, die Figuren von Kindern in den Farben der Gruppen (rot, gelb, blau, grün) mit Jesus in der Mitte als Darstellung zu nehmen, ein Bild, das unser christlich pädagogisches Verständnis optisch darstellt. Die Figuren stehen „Hand in Hand“, denn ergänzend verwenden wir das Lied „Hand in Hand, gemeinsam woll´n wir gehen“ getextet und komponiert von Eva-Marie Strack.

Jede Form der Außendarstellung bekommt jetzt dieses Bild: unsere Konzeption, der Flyer unserer Einrichtung, das Bildungsposter, das Kindergartenheft „Schritt für Schritt“.

Und für besondere Aktionen haben wir ein Banner herstellen lassen. Wenn Sie sich Bild und Text genau ansehen wollen: im Gemeindebüro, im Jugendheim und im Kindergarten liegen Flyer aus, die Sie gerne mitnehmen können.

Ökumenische Feier der Alleinstehenden

Unter der erfahrenen Leitung von Frau Ursel Peiseler und ihrem engagierten Team verlief auch am 24. Dezember 2017 unsere Feier am Heiligen Abend wieder sehr fröhlich und besinnlich. Mit ca. 120 Gästen war der Vaßbendersaal wischen 19.00 - 22.00 Uhr gut gefüllt.

Dank großzügiger Spenden aus der Remscheider Gastronomie sowie von der Remscheider Tafel konnten wir Kuchen, eine schmackhafte Suppe und ein warmes Essen anbieten. Gespendete und liebevoll zubereitetet Salate und Nachspeisen rundeten unser Buffet ab. Am Ende konnten wir jeder Besucherin und jedem Besucher auch noch eine unserer gut gefüllten roten Weihnachtstaschen mit auf den Weg geben.

Musikalisch gestaltet wurde der Abend erneut von Frau Anne Turck und unserer Kantorin Ursula Wilhelm.

Allen, die durch tatkräftige Hilfe und großzügige Spenden zum Gelingen dieses Abends beigetragen haben, möchten wir auf diesem Wege, ganz herzlich danken. Es ist für uns jedes Jahr ein kleines Weihnachtswunder, dass dieses Fest trotz der schwierigen Vorplanung immer wieder gelingt.

Der Vorbereitungskreis für unsere nächste Feier in diesem Jahr ist der 5. November 2018. Wer unser ca. 20-köpfiges Team am Heiligen Abend 2018 unterstützen möchte kann an diesem Abend um 18.00 Uhr gerne in das Gemeindehaus an der Stadtkirche kommen oder sich telefonisch mit Frau Peiseler (Tel. 2 61 25) in Verbindung setzen

Mitarbeitergottesdienst und Gemeindeversammlung 2018

Am Sonntag, dem 14. Januar 2018 fand der diesjährige Mitarbeitergottesdienst der Stadtkirchengemeinde statt, der vom Hastener Frauenkreis vorbereitet wurde und unter dem Motto der Jahreslosung stand: „Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst.“ (Off 21,6)

Im Anschluss waren alle MitarbeiterInnen und interessierten Gemeindemitglieder zur jährlichen Gemeindeversammlung eingeladen. Hierbei wurde u.a. darüber berichtet, dass die Leitungsgremien der Alt-Remscheider Gemeinden gemeinsam beschlossen haben, dass alle evangelischen Friedhöfe Alt-Remscheids in die Trägerschaft des Gesamtverbandes Alt-Remscheider Gemeinden übergeben werden. Auch die Kirchenmusik und die Kulturarbeit in Alt-Remscheid soll ab 2019 vom Gesamtverband getragen werden. Entsprechende Arbeitskreise wurden einberufen und bereiten den Übergang zum 01. Januar 2019 vor.

Außerdem wurde die Gemeinde über Umbaumaßnahmen in der Hastener Altenhilfe und den Zusammenschluss unserer Nachbargemeinden (Johannes-Kirchengemeinde/ Luther-Kirchengemeinde) zur neuen Evangelischen Auferstehungs-Kirchengemeinde informiert.

Die Evangelische Stadtkirchengemeinde gratuliert den „Frischvermählten“ und wünscht für die weitere Entwicklung der neuen Großgemeinde gutes Gelingen und Gottes reichen Segen.

Orgel strahlt in neuem Glanz

Nun ist sie also abgeschlossen, die Orgelrenovierung. Acht Wochen lang lag die große Orgel der Stadtkirche in ihre Einzelteile zerlegt da und gab keinen Mucks von sich. Die Orgelbau-Meisterwerkstatt Friedrich Kampherm aus Verl führte die Sanierung durch. Dabei wurde die Orgel komplett auseinander gebaut, alle Teile, also das Gehäuse, alle Pfeifen und die mechanischen Teile gründlich gereinigt, verschlissene Teile wurden ausgetauscht und die Elektrik saniert.

Anschließend, nachdem die Meister wieder alles eingebaut hatten, wurde die Orgel sorgfältig neu intoniert und gestimmt und kann nun wieder störungsfrei ihre Klangpracht entfalten. Viele Besucher von Gottesdiensten und Konzert sind begeistert vom neuen, nun viel wärmeren Klang. Die Renovierung hat sich gelohnt!

Gelohnt hat sich auch der Einsatz vieler Helfer, die im Hintergrund Veranstaltungen zugunsten der Orgelrenovierung organisiert haben, Musizierende, die unentgeltlich ein Benefizkonzert durchgeführt haben, sowie der finanzielle Einsatz von Spendern. Sie haben insgesamt 19.073,36 € gespendet.

An dieser Stelle möchten wir uns nochmals herzlich bei allen Spenderinnen und Spendern bedanken, die uns unterstützt haben, sei es durch finanzielle Spenden oder durch tatkräftige Mithilfe bei verschiedenen Projekten zugunsten der Orgelrenovierung.

Es grüßen Sie herzlich

Kantorin Ursula Wilhelm & Pfarrer Martin Rogalla

Abschied von Hans Erhard Jochimsen

Viele kannten und mochten ihn. Nun mussten wir leider Abschied nehmen von Hans Erhard Jochimsen. In unserem Presbyterium war er mehr als 40 Jahre tätig und es gab kaum einen Ausschuss, in dem er nicht vertreten war. Mit Leib und Seele war er für unsere Gemeinde da. Hörte sich hier und da mit Geduld ein Problem an und war immer für einen Scherz zu haben. Viele Gemeindefeste wurden von ihm unterstützt, in dem er viel Zeit am Grillstand verbrachte. Er begrüßte die Gottesdienstbesucher mit einem fröhlichen Lächeln an der Tür und las so manche Schriftlesung vor. Zu jeder Jahreszeit konnten wir ihn am Augustinushaus Kremenholl sehen. Er mähte den Rasen, fegte das unendlich viele Laub oder fuhr mit der Schneefräse die Wege ab. Auch unterstütze er mit viel Freude unser „Männereck“. Wir werden ihn in unseren Herzen halten und sagen „Danke!“ für all das, was er für uns war und tat.

Annette Cersovsky & Marion Kruse

Abschied von Hans Schwerdtfeger

Am 18. Oktober 2017 verstarb Hans Schwerdtfeger nach schwerer Krankheit im Alter von 79 Jahren. In jahrzehntelanger Mitgliedschaft im Presbyterium auf dem Hasten, unter anderem als Bau - und Finanzkirchmeister, als Kuratoriumsmitglied unseres Altenheims, als Gründungs - und Aufsichtsratsmitglied der Evangelischen Alten - und Krankenhilfe Remscheid hat Hans Schwerdtfeger Spuren hinterlassen, die das Leben unserer Gemeinde entscheidend und nachhaltig geprägt haben und weiter prägen werden.

Er setzte sich entschieden für die Fusion zwischen der Stadtkirchengemeinde und dem Hasten ein und blieb dem Presbyterium und der Gemeinde auch nach altersbedingtem Ausscheiden aus dem Presbyteramt aufs Engste verbunden.

Für ihn war die Wahrnehmung von Leitungsaufgaben fröhlicher Ausdruck seines Glaubens. In engagierter Weise suchte er das Gespräch über Glaubensfragen im Gesprächskreis „Bibel, Glaube und Bekenntnis“ und trug seine Krankheit in einer beispielhaften Haltung und Gewissheit, von Gott ins ewige Leben getragen zu werden. Jeder, der ihn kannte, wird ihn vermissen.

Wir sind traurig mit seiner Ehefrau Margot, seinen beiden Kindern Uta und Jochen und ihren Familien.

Wir als Gemeinde werden ihn nicht vergessen und sind ihm und dem barmherzigen Gott überaus dankbar für alles, was er getan hat.

Siegfried Landau

Aus dem Presbyterium ausgeschieden

Aufgrund eines Umzugs und wegen zahlreicher anderer Verpflichtungen sind Frau Charlin Lüttger und Herr Klaus-Peter Listner aus unserem Presbyterium zum 01. September 2017 bzw. zum 01. Oktober 2017 ausgeschieden.

Während Frau Lüttger an verschiedenen Stellen im Jugendbereich tätig war, brachte Herr Listner seine berufliche Erfahrung als Finanzkirchmeister ein. Er war darüber hinaus für die Stadtkirchengemeinde viele Jahre in verschiedenen Gremien und Ausschüssen tätig.

Wir bedauern sehr, dass Frau Lüttger und Herr Listner das Presbyterium verlassen haben und danken ihnen von Herzen für ihr Engagement und die Impulse, die sie gesetzt haben

Neuer Finanzkirchmeister

Gemäß Art. 22 der Kirchenordnung wurde Herr Roland Schmidt zum 01. Oktober 2017 zum neuen Finanzkirchmeister der Gemeinde gewählt. Die Amtszeit läuft bis zur Einführung der neu gewählten PresbyterInnen nach der Presbyteriumswahl im Jahr 2020.

Friedhof Hasten

Da für den Pavillon auf dem Friedhof Hasten kein Bedarf mehr besteht, hat das Presbyterium sich entschlossen das Gebäude zeitnah abreißen zu lassen und die Fläche gärtnerisch neu zu gestalten.

Die WC-Anlage der Friedhofskapelle auf dem Hasten muss nach Vorgaben der Technischen Betriebe Remscheid (TBR) an den öffentlichen Kanal angeschlossen werden und darf bis dahin nicht mehr genutzt werden.

Die Bauabteilung bemüht sich um eine zeitnahe Lösung des Problems.

Märchen? Die sind doch nur für Kinder!

Wer das bisher dachte, der hätte am Donnerstagabend, dem 12. Oktober 2017 mal in unserem Hastener Kindergarten zu Gast sein müssen! 18 Väter waren der Einladung von Frau Hesse gefolgt und wurden mit einem wirklich schönen Abend belohnt. Frau Drees, die bekannte Märchen- und Geschichtenerzählerin aus Hückeswagen, gestaltete den Abend auf ihre ganz eigene Weise!

Nachdem der Abend, wie auch bei den Kindern immer, mit einem Zauberspruch begonnen wurde, erzählte Frau Drees ein Märchen von drei faulen Brüdern, die von ihrem sterbenden Vater doch noch zur Arbeit gebracht wurden! Das Märchen schlug die Kindergartenväter tatsächlich in seinen Bann. Danach wurde die Vaterfigur charakterisiert. Und dann folgte was keiner der anwesenden Väter wohl vorher geahnt hätte.

Frau Drees bat uns in drei Kleingruppen je ein Märchen zu lesen und die gezeigte Vaterrolle zu analysieren. Auf einem Plakat wurde alles festgehalten und danach den anderen Gruppen vorgestellt oder sogar vorgespielt. Dabei hatten die Väter durchaus Zeit zum Smalltalk und gleichzeitig viel Spaß an ihrer Aufgabe! Es wurde ernsthaft gearbeitet und alle Gruppen waren voll dabei! Mit dem Gedanken und Denkanstößen an unsere eigenen Ansprüche als Väter wurde der Abend beendet!

Fazit: Märchen? Nicht nur etwas für Kinder! Uns Vätern hat es viel Spaß bereitet und wir haben einen kurzweiligen Abend verbracht. Vielen Dank an Frau Drees.

Kevin Kirch

Jugendfreizeit in Italien 2017

Von 24. Juli - 04. August 2017 waren wir mit 32 Jugendlichen im Alter von 13 – 18 Jahren und acht BetreuerInnen in Vada in der Toskana. Untergebracht waren wir in einem schattigen Zeltcamp mit Schlafzelten, Küchenzelt und Aufenthaltszelt. Außerdem konnten wir die Poolanlage des Campingplatzes und ein Beachvolleyballfeld direkt am Camp gut nutzen. Da das Wetter sehr schön und vor allem sehr warm war, waren wir oft am Strand. Außerdem standen auch Kreativangebote, Karaoke, eine Talentshow, Sportangebote, eine Rallye, ein Abendausflug nach Vada, ein Abendausflug nach La Mazzanta zur Kirmes und weitere Aktionen auf dem Programm. Unser Tagesausflug, von dem alle sehr begeistert waren, führte uns nach Florenz.

In der Bibeltime beschäftigten wir uns in diesem Jahr mit den Themen der sogenannten „7 Todsünden“. Dabei entstanden viele interessante und intensive Gesprächsrunden über die, immer noch hochaktuellen, Themen, mit denen sich die „7 Todsünden“ beschäftigen. Außerdem haben wir die Themen in verschieden Aktionen in unsere Zeit übertragen und uns so noch einmal damit auseinander gesetzt.

Wir sind in den beiden Wochen zu einer guten Gruppe zusammen gewachsen und hatten viel Spaß zusammen, aber auch die Zeit für das eine oder andere Gespräch.

Ganz besonders möchte ich mich an dieser Stelle noch einmal bei meinem Team bedanken, dass erheblich dazu beigetragen hat, dass die Freizeit wieder sehr gut und gelungen war. Im nächsten Jahr fahren wir von 17. - 31. Juli 2018 mit der Jugendfreizeit nach Valkanela (Kroatien).

Julia Sebig

Anerkennungsjahr im Hastener Kindergarten

Mein Name ist Lars Barthel. Ich bin 21 Jahre alt, ausgebildeter Kinderpfleger und momentan im evangelischen Kindergarten Hasten als angehender Erzieher im Anerkennungsjahr tätig.

Menschen in ihrer Entwicklung zu unterstützen und zu beraten ist mein Traumberuf. Somit freue ich mich auf unsere gemeinsame Zusammenarbeit.

Lars Barthel

Verstärkung im Hastener Kindergarten

Mein Name ist Linda Novak. Ich bin 24 Jahre alt, ledig und wohne in Radevormwald. In meiner Freizeit arbeite ich oft im Garten, lese und zeichne ich gerne.

Im Sommer dieses Jahres habe ich meine Prüfung zur staatlich anerkannten Erzieherin bestanden und freue mich nun in der evangelischen Kindertagestätte Hasten arbeiten zu dürfen.

Linda Novak

MOMENTUM – Rhythmus (IV) und Veränderung (V)

Unsere Themeninteraktion MOMENTUM in der Stadtkirche zum reformatorischen Leitgedanken „ecclesia semper reformanda est“ (lat.: Kirche muss sich ständig reformieren), die uns durch das ganze Jubiläumsjahr 2017 in der Stadtkirche am Markt begleitet, steht noch bis zum 17. September 2017 unter dem Motto „Rhythmus“. Vom 18. September 2017 - 31. Oktober 2017 präsentieren wir Ihnen den letzten Teil unserer Installation zum Thema „Veränderung – Werden wir bleiben wie wir sind?“.

Eröffnet wird die V. Phase am Montag, dem 18. September 2017 um 19.00 Uhr (Bitte beachten Sie die Terminänderung!) mit einem Impulsreferat von Herrn Christoph Nötzel (Zentrum Gemeinde und Kirchenentwicklung). Danach blicken wir kritisch auf unsere Kirche. Welche Traditionen schätzen wir? Welche Innovationen brauchen wir? Eingeladen sind alle, die an der Zukunft unserer Kirche Interesse haben und ihre Meinung einbringen möchten.

Mitarbeitertag 2017

Unser jährlicher Mitarbeiterausflug der Bezirke Steinberg und Stadtmitte, den wir in diesem Jahr zum ersten Mal auch mit ehrenamtlich Mitarbeitenden des Diakonischen Werkes durchführten, brachte uns am 26. Juli 2017 zunächst nach Duisburg, wo wir eine interessante Hafenrundfahrt unternahmen. Danach gab es Gelegenheit, im Essener Grugapark den Nachmittag mit ausgiebigen Spaziergängen, einem Kaffeebesuch und zahlreichen guten Begegnungen zu verbringen.

Es war unser 13. „Dankeschön-Tag“ für all unsere ehrenamtlich engagierten MitarbeiterInnen, die regelmäßig das GemeindeECHO verteilen und Menschen beim Citybrunch verwöhnen, die im Reparaturen-Café MitbürgerInnen unentgeltlich helfen und Geburtstagsgrüße der Gemeinde ausrichten, die jedes Jahr zur Feier der Alleinstehenden einladen und mit weiteren Gruppenangeboten rund um unsere Evangelische Stadtkirche das Gemeindeleben bunt und fröhlich machen. Ohne Sie könnten wir die zahlreichen Angebote in unserer Gemeinde niemals aufrecht erhalten.

Jubelkonfirmation 2017

Am Sonntag, dem 23. Juli 2017 feierten wir in unserer Stadtkirche die diesjährige Jubelkonfirmation der ehemaligen Stadtkirchengemeinde. 23 Konfirmandinnen der Jahrgänge 1967, 1957, 1947 und 1942 feierten mit uns ihre Goldene, Diamantene, Gnaden- und Kronjuwelenkonfirmation.

In einem festlichen Gottesdienst, der vom Chor der Stadtkirche mitgestaltet wurde, dankten wir Gott für seine Begleitung in den vergangenen Jahrzehnten.

Anschließend erinnerten wir uns im Alten Gemeindezentrum an der Stadtkirche an die unterschiedlichen Rahmenbedingungen, unter denen früher Konfirmation gefeiert wurde.

Nach der Übergabe der Urkunde gab es bei einem gemütlichen Mittagessen noch Einiges zu erzählen und weitere Erinnerungen auszutauschen

Here I Stand - Martin Luther, die Reformation und die Folgen - Eine Ausstellung zum Reformationsjubiläum in der Stadtkirche

Im Mittelalter forderte die Kirche von den Gläubigen gute Werke. Sie seien der Weg zum Seelenheil. Der Kauf eines Ablasses befreie jedoch von Sündenstrafen. Martin Luther kritisierte diese Theologie mit seinen 95 Thesen. Dies geschah im Jahr 1517. Heute nennen wir die historische Entwicklung, die darauf folgte, Reformation.

Die Ausstellung „Here I Stand“ zeigt diese Epoche auf 30 Tafeln in sieben Kapiteln. Wir zeigen Sie Ihnen in der Evangelischen Stadtkirche in zwei Teilen. Die Kapitel I - III der Ausstellung konnten bis Mitte August während der Öffnungszeiten unserer Stadtkirche (Sonntag: 8.15 - 11.00 Uhr/ Montag - Freitag: 10.00 - 12.00 Uhr und 16.00 - 18.00 Uhr) besichtigt werden. Die Kapitel IV - VII präsentieren wir Ihnen am gleichen Ort nun vom 14. August - 31. Oktober 2017. Die jeweils andere Hälfte ist im Beratungszentrum des Diakonischen Werkes (Kirchhofstraße 2), gegenüber der Stadtkirche, zu sehen. In der Nacht der Kultur und Kirchen am 28. Oktober 2017 schlägt die Ausstellung eine ökumenische Brücke zwischen der Evangelischen Stadtkirche und unserer katholischen Partnergemeinde St. Suitbertus.

Neues zur Orgelrenovierung

Wenn Sie diese Zeilen lesen, ist die Orgelrenovierung in der Stadtkirche bereits in vollem Gange. Die Orgelbau-Meisterwerkstatt Friedrich Kampherm aus Verl führt die Sanierung durch. Dabei wird die Orgel komplett auseinander gebaut, alle Teile, also das Gehäuse, alle Pfeifen und die mechanischen Teile gründlich gereinigt, verschlissene Teile werden ausgetauscht und die Elektrik saniert.

Anschließend, wenn wieder alles eingebaut ist, wird die Orgel neu intoniert und gestimmt und kann dann wieder störungsfrei ihre Klangpracht entfalten.

So viel fachmännische Arbeit kostet viel Zeit und viel Geld: Es sind bis zu acht Wochen veranschlagt, von 24. Juli bis 15. September. Die Renovierung kostet 45.000 €.

Dank Ihrer Spenden kam bis Mitte August 2017 ein Spendenbetrag von ca. 18.800 € zusammen. Haben Sie herzlichen Dank dafür!

Über weitere Spenden freuen wir uns natürlich sehr. Ihre Spenden erbitten wir auf unser Konto bei der Stadtsparkasse Remscheid: DE26 3405 0000 0000 0002 32, Stichwort: Stadtkirchengemeinde, Orgelrenovierung.