Gemeinde ECHO
Evangelische Stadtkirchengemeinde Remscheid
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Remscheider Tafel im Vaßbendersaal

Nicht alle Menschen haben ihr tägliches Brot – und doch gibt es Lebensmittel im Überfluss.

Die Remscheider Tafel bemüht sich hier um einen Ausgleich. Ziel ist es qualitativ einwandfreie Nahrungsmittel, die im Wirtschaftsprozess nicht mehr verwendet werden können, an Menschen in Not zu verteilen. Die Remscheider Tafel sammelt Lebensmittel, die nach gesetzlichen Bestimmungen einwandfrei sind, und gibt diese an Bedürftige weiter.

Eine dieser Abgabestellen ist seit Februar 2014 im Vaßbendersaal. Jeden Donnerstag ist hier ein Team von 15 Gemeindemitgliedern ehrenamtlich tätig. Die von der Tafel angelieferte Ware wird zunächst gesichtet, auf einwandfreien Zustand überprüft, gegebenenfalls aussortiert und verkaufsgerecht auf Tischen aufgebaut.

Die Menge der angebotenen Waren und die Art der Lebensmittel ist – auch saisonal bedingt – recht unterschiedlich. Im Allgemeinen konnte in der Vergangenheit jedem Besucher der Ausgabestelle ein „Zubrot“ vermittelt werden. Für diese Waren müssen die Gäste einen Kostenbeitrag von 3 € / Erwachsenen bezahlen (Kinder sind frei). Mit diesem Kostenbeitrag, der vor Beginn der Ausgabe zu entrichten ist, wird den Gästen eine Einkaufsmarke zugelost und der Einlass erfolgt in der Reihenfolge der Losnummern. Auf diese Weise kann die Ausgabe reibungslos und zügig erfolgen.

Die Tafel-Ausgabestelle im Vaßbendersaal wird von den Bedürftigen sehr gut angenommen und rege frequentiert.

Das liegt sicherlich auch an der zentralen Lage in der Innenstadt und den – barrierefreien – Räumlichkeiten. Wöchentlich kommen zwischen 60 und 80 Gäste, die hier das Angebot nutzen und dadurch ihre Situation verbessern.

Bei den Besuchern sind alle Altersklassen vertreten, ein großen Teil sind ältere Menschen und ein nicht unerheblicher Teil hat einen Migrationshintergrund.

Das Team vom Vaßbendersaal ist immer mit großem Engagement bei der Sache und hofft, dass das Sachspendenaufkommen nicht nachlassen möge, sodass man den Bedürftigen weiterhin helfen kann.

Neues vom Maxi Club aus dem Himmelszelt

Drei spannende Projekte begleiteten uns durch die ersten Monate des Jahres:

1) In die „Welt der Musik“ führte uns das erste Thema. Wir haben die unterschiedlichen Instrumente betrachtet und gehört wie sie heißen. Im Kindergarten haben wir auch viele Instrumente, die wir dazu benutzt haben, um ein eigenes kleines Orchester zu gründen. Der Höhepunkt des Projekts war der Besuch unserer Stadtkirche, um dort von Frau Wilhelm die „Königin der Instrumente“ kennenzulernen. Die Orgel ist ein wundervolles und sehr vielseitiges Instrument und wir fanden es alle sehr spannend, als wir am Ende alle einmal darauf spielen durften.

2) „Zwei Hühnerbeine und ein Ei, das ist der Ruf der Polizei!“ Wir haben in Vorbereitung auf den Besuch der Polizeihauptwache uns mit dem Beruf der Polizistin/ des Polizisten auseinandergesetzt. Hierzu haben wir Bilderbücher angesehen, Spiele gespielt und Gespräche geführt. Am Tag des Besuches waren wir schrecklich aufgeregt und konnten es kaum erwarten loszugehen. Herr Keller von der Polizei zeigte und erklärte uns die ganze Wache mit der Zentrale und dem Gewahrsam. Zum Schluss durften wir uns alle noch auf ein Polizeimotorrad setzen, das war klasse!

3) „Gott ist immer bei uns“ – auch wenn wir sterben. Das dritte Projekt: „Vom Leben und vom Sterben“, welches uns begleitete, bewegte uns sehr. Einige Kinder sind schon mal mit dem Tod konfrontiert worden, sei es durch den Verlust eines geliebten Tieres oder sogar durch das Sterben im Familien- oder Freundeskreis. Wir haben uns über das Thema unterhalten, Bilderbücher dazu betrachtet und gemalt. Manche Kinder konnten auch vom Traurig sein berichten. Der Besuch des Friedhofs war auch Teil des Projektes. Unsere Pfarrerin Ursula Buchkremer empfing uns dort und führte uns herum. Viele Fragen die wir hatten, wurden uns von ihr beantwortet. Wir waren uns einig, dass der Friedhof ein wundervoller Garten mit vielen Blumen, Bäumen und Tieren ist, wo man Frieden findet.

Vater-Kind-Aktion

Am Freitag, dem 07. April 2017 waren die Papas der Minis und MaxiMinis ganz herzlich in den Kindergarten eingeladen, um gemeinsam mit ihren Kindern einen schönen Nachmittag zu verbringen.

Um 15.00 Uhr starteten wir mit einem Teppichkreis, bei dem wir alle mit einem Lied willkommen geheißen haben. Anschließend gab es verschiedene Stationen, die zum Malen, Experimentieren und Bewegen eingeladen haben.

Die Kinder und ihre Papas waren mit großem Eifer dabei. Natürlich hatten wir auch an das leibliche Wohl gedacht. Zum Stärken ging es hinaus in den Garten. Dort gab es Getränke und leckere Pizza. Natürlich konnten die Kinder dort auch nochmal ausgiebig mit den Papas toben. Nach einem gemeinsamen Abschluss, gingen alle dann hoffentlich zufrieden und erfüllt nach Hause.

Müllsammeltag 2017

Am Samstag, 25. März 2017, traf sich eine Gruppe von Eltern und Kindern aus unserem Kindergarten Himmelszelt auf dem Spielplatz an der Buschstraße, um am Remscheider „picobello-Tag“ teilzunehmen. Mit dabei waren auch drei ehemalige Kindergartenkinder sowie drei zukünftige, die ab Sommer unseren Kindergarten besuchen werden.

Alle wurden mit Handschuhen und Müllsäcken ausgestattet und es konnte losgehen: Zigarettenkippen, Flaschen, Papier und vieles mehr wurde aus den Büschen gezogen und in die Säcke gepackt. Weiter ging es über die Nordstraße, wo wir uns aufteilten und die Bürgersteige auf beiden Straßenseiten säubern konnten. Schließlich pausierten wir auf einem tollen Spielplatz und bauten bei schönstem Sonnenschein ein reichhaltiges Picknick auf einer Bank auf. Alle konnten sich ausgiebig stärken und noch ein bisschen toben, bevor es weiter bis zu den Technischen Betrieben Remscheid ging.

Dort wurden wir schon erwartet. Die Kinder durften die Müllautos aus nächster Nähe bestaunen und die mittlerweile schweren Säcke hineinwerfen. Als kleines Dankeschön und Erinnerung gab es für jedes Kind eine Mini-Mülltonne. Alle waren sich einig: Im nächsten Jahr sind wir wieder dabei.

Am Samstag, 25. März 2017, traf sich eine Gruppe von Eltern und Kindern aus unserem Kindergarten Himmelszelt auf dem Spielplatz an der Buschstraße, um am Remscheider „picobello- Tag“ teilzunehmen. Mit dabei waren auch drei ehemalige Kindergartenkinder sowie drei zukünftige, die ab Sommer unseren Kindergarten besuchen werden.

Alle wurden mit Handschuhen und Müllsäcken ausgestattet und es konnte losgehen: Zigarettenkippen, Flaschen, Papier und vieles mehr wurde aus den Büschen gezogen und in die Säcke gepackt. Weiter ging es über die Nordstraße, wo wir uns aufteilten und die Bürgersteige auf beiden Straßenseiten säubern konnten. Schließlich pausierten wir auf einem tollen Spielplatz und bauten bei schönstem Sonnenschein ein reichhaltiges Picknick auf einer Bank auf. Alle konnten sich ausgiebig stärken und noch ein bisschen toben, bevor es weiter bis zu den Technischen Betrieben Remscheid ging.

Dort wurden wir schon erwartet. Die Kinder durften die Müllautos aus nächster Nähe bestaunen und die mittlerweile schweren Säcke hineinwerfen. Als kleines Dankeschön und Erinnerung gab es für jedes Kind eine Mini-Mülltonne. Alle waren sich einig: Im nächsten Jahr sind wir wieder dabei.

Osterzeit im Kindergarten Himmelszelt

Wie in jedem Jahr wird die Osterzeit im Kindergarten Himmelszelt mit besonderen Aktionen gestaltet.

So wird in allen Gruppen die biblische Geschichte von den Osterereignissen erzählt, vom Einzug Jesu in Jerusalem am Palmsonntag über das letzte Abendmahl am Gründonnerstag und die Gefangennahme und Kreuzigung Jesu am Karfreitag bis hin zu seiner Auferstehung am Ostertag. Sehr liebevoll gestalten die Kinder und Erzieherinnen dazu Osterkrippen bzw. Osterwege, in denen die einzelnen Stationen mit Naturmaterialien und Figuren anschaulich darstellt sind und so während der Osterzeit immer wieder betrachtet und bedacht werden können.

Für die Maxi-Kinder gehört in der Zeit vor Ostern immer auch ein Gang über den Stadtfriedhof zu ihrem Programm. Wir schauen uns dabei den Friedhof an als einen Ort, an dem Menschen ihre letzte Ruhestätte finden, sehen, wie liebevoll Angehörige die Gräber pflegen und gestalten, erfahren etwas über die verschiedenen Bestattungsformen und spüren vor allem, dass der Friedhof kein Ort ist, an dem man sich fürchten müsste. Dass er vielmehr wichtig dafür ist, dass Menschen auch am Ende ihres Lebensweges einen würdigen Platz haben, wohin auch die Angehörigen immer wieder mit ihren Erinnerungen und Gefühlen zurückkommen können.

Schließlich feiern wir in der Karwoche seit einigen Jahren am Gründonnerstag einen besonderen Kindergartengottesdienst. Dann erinnern wir uns an den Tag, an dem Jesus zum letzten Mal mit seinen Jüngern zusammen kam, um mit ihnen das Abendmahl zu feiern. Kinder und Erzieherinnen schmücken in unserer Mitte eine große Festtafel mit Tischdecken, Blumen, Kerzen, Brot und Saft. Dann hören wir, wie Jesus mit seinen Jüngern Brot und Wein teilte und dass er uns aufgetragen hat, immer wieder im Gedenken an ihn Brot und Wein miteinander zu teilen. So geschieht es dann auch im Gottesdienst: alle erhalten ein Stück Brot und einen Becher mit Traubensaft und ge-nießen miteinander die Gaben. Die andächtige und festliche Stimmung unter den Kindern ist jedes Mal aufs Neue beeindruckend und zeigt uns, mit wie viel feinem Gespür die Kinder die Besonderheit dieser Agapefeier wahrnehmen.

Hungerkatastrophe

Das Presbyterium hat der Katastrophenhilfe des Diakonischen Werkes für die Hungerkatastrophe in Afrika 2.000 € zur Verfügung gestellt. Die Klingelbeutelsammlungen im Juni 2017 sind ebenfalls für die Hungerkatastrophe in Afrika zu verwenden. Die Gemeinde verdoppelt den Klingelbeutelerlös und deckt die Kosten aus dem Sonderposten Diakoniemittel

Vorsitzwechsel

Gemäß Art. 21 der Kirchenordnung wählte das Presbyterium Frau Pfarrerin Annette Cersovsky zur Vorsitzenden des Presbyteriums. Die Amtszeit beträgt zwei Jahre, vom 01. April 2017 bis zum 31. März 2019.

Karneval und Kirche

Evangelische Christinnen und Christen begehen den Sonntag vor der Passionszeit in der Regel mit einem traditionellen Sonntagsgottesdienst. „Der Karneval findet bei den Katholiken statt. Wir brauchen keinen festen Tag um fröhlich zu sein“ – höre ich auch heute noch immer wieder. Also lassen wir am Sonntag Estomihi den Karneval vor der Kirchentür, wenden uns lieber dem „Ernst der Nachfolge“ zu und ignorieren das bunte Treiben in den katholischen Hochburgen. Dem entsprechend gibt es in unserem Evangelischen Kirchenjahr tatsächlich aber keinen einzigen Tag, an dem wir uns über eine ganz wichtige menschliche Lebensäußerung - den Humor und das Lachen - Gedanken machen.

Das ist sehr schade, denn damit berauben wir uns der Möglichkeit auch in unseren evangelischen Gotteshäusern einmal herzhaft zu lachen, so wie es Jesus ganz gewiss auch getan hat, wenn er mit seinen Freunden zusammensaß, Wein getrunken hat und das Leben gefeiert hat.

Ein Lachen, das befreit und niemandem schadet, ist etwas zutiefst Menschliches. Es ist etwas sehr Schönes, dass so wie alles Andere von Gott kommt und der Mensch Jesus ebenso mit uns geteilt hat, wie das Schwere im Leben.

In diesem Jahr wollten wir uns im Rahmen unserer KuK-Gottesdienste an der Stadtkirche in Sachen Humor ein wenig auf die Sprünge helfen lassen. Wir konnten dafür den Evangelischen Posaunenchor der Lutherkirchengemeinde gewinnen, der die Herausforderung angenommen hat und uns passend zur Liturgie des Sonntags, am 26. Februar 2017 Karnevalslieder spielte. Und wir haben uns dazu auch noch katholische Unterstützung eingeladen, den ehemaligen Gemeindereferenten unserer Partnergemeinde St. Suitbertus: Ralf Gassen.

Es wurde ein überaus heiterer Gottesdienst, der fröhlich und nachdenklich zugleich uns mehrfach die Perspektive wechseln ließ. Mit ungewohnten Tönen und farbenfrohen Bildern wurden wir hineingenommen in Gottes vielgestaltige Schöpfung. Gemeinsam stellten wir unsere Welt auf den Kopf und träumten von einer Welt, in der die „Wölfe bei den Lämmern wohnen, die Panther bei den Böcken lagern, Kühe und Bären zusammen weiden und Löwen Stroh fressen wie die Rinder.“ (vgl. Jesaja 11,1-9)

Vielen Dank allen, die sich auf unseren 1. Karnevalsgottesdienst in der Remscheider Stadtkirche eingelassen haben und mit uns einen fröhlichen Gottesdienst gefeiert haben.

Mitarbeiterdank der Bezirke 2+3

Am 13. Januar 2017 war es wieder soweit, alle ehrenamtlichen MitarbeiterInnen vom Hasten wurden zum Mitarbeiterdank in das Gemeindehaus am Hasten eingeladen. Doch die erste Besonderheit des Abends war, dass die Hastener dieses Jahr nicht alleine gefeiert haben, sondern zusammen mit den Ehrenamtlichen vom Kremenholl und vom Honsberg.

Der Abend begann mit einer Andacht, die ganz unter dem Thema 500 Jahre Reformation stand. Pfarrer Landau sprach darüber, wie wichtig die Ehrenamtlichen unserer Gemeinde sind und bei der Andacht in der Pauluskirche sah man, wie viele Gemeindemitglieder sich tatsächlich engagieren.

Nach der Andacht ging es ins Gemeindehaus, wo schon Tische zusammengerückt wurden, damit alle an den Tisch passten, etwas was bildhaft dafür steht was die Ehrenamtlichen in unserer Gemeinde verkörpern. Hier wird zusammengerückt und niemand wird alleine gelassen.

Begrüßt wurden wir mit einem Sektempfang und einem reichhaltigen Buffet der Altenhilfe, das keine Wünsche offen ließ. Doch das Essen war eher nebensächlich, interessant waren die Gespräche, die an den Tischen geführt wurden. Ein reger Austausch über die verschiedenen Bereiche, in denen die Gemeindemitglieder tätig sind, fand statt.

Das Highlight des Abends war der Gospel- und Musicalchor Spell'88 aus Cronenberg. Mit ihrem musikalischen Programm aus modernen Liedern, Gospel und Stücke aus ihrem letzten Musical Footloose, trafen sie genau die richtige Mischung, um jung und alt anzusprechen. Bei ihren Liedern zum Mitsingen, kam eine richtig gute Stimmung im Saal auf.

Nach dem Auftritt von Spell'88 gab es eine ziemliche Aufbruchsstimmung, da das Sturmtief Egon wieder Schnee über Remscheid brachte. Doch alle, die nicht mit dem Auto da waren oder auf Bus und Bahn angewiesen waren, die blieben noch eine ganze Weile.

Bis spätabends wurde miteinander geredet und gelacht. Ein weiteres Highlight war das gemeinsame Tanzen, auf der spontan entstandenen Tanzfläche. Zuerst waren es vor allem die jungen Leute, die tanzten, doch nach und nach befanden sich alle Generationen auf der Tanzfläche.

Der Mitarbeiterdank ist für mich immer ein Fest, bei dem alle Generationen von Ehrenamtlichen aufeinandertreffen und sich miteinander austauschen. Doch er ist vor allem dafür da, danke zu sagen für die Arbeit, die alle Ehrenamtlichen leisten, denn das ist nicht selbstverständlich.

Charlin Lüttger

Feier der Alleinstehenden

Inzwischen sind wir ein gut eingespieltes Team aus ca. 20 Personen, die jährlich die Feier der Alleinstehenden vorbereiten und koordinieren. Unter der Leitung von Ursel Peiseler lief dann auch am 24. Dezember 2016 unsere Feier am Heiligen Abend sehr ruhig und fröhlich.

Nie zuvor hatten wir so viele Besucher-Innen. Mit ca. 150 Gästen war der Vaßbendersaal gut gefüllt und die Tische reichlich gedeckt. Unser jüngster Besucher war gerade mal ein Jahr, unsere älteste Besucherin über 90 Jahre alt.

Dank großzügiger Spenden aus der Remscheider Gastronomie konnten wir zahlreiche Kuchen, eine schmackhafte Suppe und ein warmes Essen anbieten.

Gespendete und liebevoll zubereitete Salate und Nachspeisen rundeten unser Buffet ab. Musikalisch gestaltet wurde der Abend von Anne Turck (Querflöte) und unserer Kantorin Ursula Wilhelm (Klavier).

Natürlich durften auch ein festlich geschmückter Weihnachtsbaum, die Weihnachtsgeschichte und das Friedenslicht aus Bethlehem nicht fehlen.

Allen, die durch tatkräftige Hilfe und großzügige Spenden wieder zum Gelingen dieses Abends beigetragen haben, möchten wir auf diesem Wege, ganz herzlich danken. Es ist für uns immer wieder ein kleines Wunder, dass dieses Fest trotz wachsender Besucherzahlen und manchen Widrigkeiten immer wieder gelingt.

Martin Rogalla & Ursula Buchkremer

Konfirmandenfreizeit Sauerland

Vom 04. bis 06. November 2016 hieß es für die KonfirmandInnen an der Stadtkirche: „Auf ins Sauerland!“ Und so starteten wir am Freitagnachmittag mit Kleinbus und PKW Richtung Arnsberg. Nach einer etwas nervenaufreibenden Fahrt mit Hindernissen kamen wir endlich glücklich im Jugendhof des SGV Arnsberg an, wo schon ein leckeres Abendessen auf uns wartete.

Nach einer kurzen Einführung in das Thema des Wochenendes (Abendmahl) war endlich Freizeit angesagt. Schnell machten sich die acht Konfirmanden mit den Räumlichkeiten und Spielangeboten des Hauses vertraut und so konnte der Tag entspannt ausklingen.

Der Samstag startete früh, denn es wartete ein Outdoor-Tag im Wildwald-Vosswinkel auf uns.

Dort angekommen, wurden wir von zwei TeamerInnen empfangen, die für uns ein Teamtraining vorbereitet hatten. So gab es auf unserer Tour durch den Wildpark immer wieder Aufgaben, die nur im Gruppenverband zu lösen waren. Da war Gemeinschaftssinn gefragt und das aufmerksame Hören und Achtgeben aufeinander. Als die Gruppe die meisten Aufgaben gut gemeistert hatte, war es Zeit fürs Mittagessen.

Am Nachmittag stand dann das Klettern im Hochseilgarten auf dem Programm. Hier mussten sich dann Zweierteams bewähren, denn in Höhen bis zu 12 Metern (an die sich nur die Jungs herangetraut haben), kam es sehr genau auf die Sicherung durch den Kletterpartner an. Da konnte so mancher und so manche über sich hinauswachsen und erfahren wie viel Mut und Geschicklichkeit in ihm/ ihr steckte.

Nach sechs Stunden in der freien Natur kehrten wir müde und ausgepowert zum Jugendhof zurück.

Am Abend gab es eine weitere Unterrichtseinheit zum Abendmahl und bevor es am Sonntagmittag nach Hause ging, vertieften wir das Thema noch einmal zur Vorbereitung für einen gemeinsamen Abendmahlsgottesdienst.

So konnten wir bei unserer Ankunft in Remscheid auf ein ereignisreiches und informatives Wochenende zurückblicken, das die Gruppe intensiver miteinander verbunden hat.

Ursula Buchkremer & Martin Rogalla

Neu im Presbyterium: Roland Schmidt

1946 wurde ich in Remscheid geboren und gehöre seitdem der Stadtkirchengemeinde an. Nachdem ich während der vergangenen fünf Jahre schon Mitglied des Bau- und des Friedhofsausschusses war, bin ich seit dem 18. Dezember 2016 auch Mitglied des Presbyteriums. Ich bin dankbar für das in mich gesetzte Vertrauen und freue mich auf die mit diesem Amt verbundenen Aufgaben. Zugleich hoffe ich, der Gemeinde in dieser Funktion mit meiner jahrzehntelangen Erfahrung als Richter und Rechtsanwalt dienen zu können. Roland Schmidt

Ergänzung des Presbyteriums durch Berufung

Gemäß § 28 Presbyteriumswahlgesetz ist bei vorzeitigem Ausscheiden eines Presbyters unverzüglich ein neues wählbares Mitglied in das Leitungsorgan zu berufen. Das Presbyterium hat Herrn Roland Schmidt als Nachfolger von Herrn Rüdiger Voigt in das Leitungsorgan der Gemeinde berufen.

Jugendfreizeit in Spanien 2016

Im vergangenen Sommer war es mal wieder so weit: Vom 13. - 24. Juli 2016 sind 29 Jugendliche im Alter von 12 – 18 Jahren und sechs Teamer nach L`Escala in Spanien auf die Sommerfreizeit gefahren. Nach einer langen Busfahrt erreichten wir am Vormittag des 14ten unser staubiges „Wüstencamp“, in dem wir uns aber schnell einlebten. Da der Strand nicht weit entfernt war, standen fast täglich ausgedehnte Strandausflüge auf dem Programm. Doch auch die Kulturinteressierten unter uns kamen nicht zu kurz, da wir uns entschlossen, die Ausgrabungsstätte „Empuries“ zu besuchen. Auch einen Tagesausflug in die Hauptstadt Catalunyas, Barcelona, und eine aufregende Watertrekkingtour in den Pyrenäen unternahmen wir. Am Ende der Freizeit waren wir zu einer richtigen Gruppe zusammengewachsen und nahmen viele Impressionen aus Spanien mit nach Remscheid.

Unterstützung im Himmelszelt

Mein Name ist Ronja Krause und ich bin 21 Jahre alt. Ich habe zum 1. August 2016 meine Ausbildung zur Erzieherin am Käthe-Kollwitz Berufskolleg abgeschlossen. Die Praktika im Rahmen meiner Ausbildung habe ich im Kindergarten, Jugendzentrum, in einer Kindertageseinrichtung und zuletzt mein Anerkennungsjahr in einer Grundschule absolviert. In meiner Freizeit unternehme ich gerne was mit Freunden oder meiner Familie. Zusätzlich spiele ich gerne Gitarre und Fußball. Da meine Eltern bereits seit 19 Jahren als Pflegeeltern arbeiten bin ich den Umgang mit Kindern jeglichen Alters gewöhnt. Es ist spannend zu sehen, wie die Kinder die Welt entdecken, erleben und erforschen. Dabei möchte ich sie begleiten und in ihrer Persönlichkeit stärken. Ich freue mich auf eine gute Zusammenarbeit.

Neuer FSJ-ler am Hasten

Mein Name ist Moritz Marschall, ich bin 18 Jahre alt und ich mache bis August 2017 mein freiwilliges soziales Jahr im Hastener Gemeindehaus. Dort unterstütze ich die Kinder- und Jugendarbeit, mit der ich im Jahr 2014 auf ehrenamtlicher Basis angefangen habe. Jedoch bin ich nicht nur in der Kinder- und Jugendarbeit tätig, denn auch im Konfirmandenunterricht und bei Gottesdiensten bin ich dabei. Ich freue mich auf meine neue Herausforderung und hoffe viele neue Gesichter kennenzulernen.

Im „Himmelszelt“ willkommen

In diesem Jahr fand in der Evangelischen Stadtkirche gemeinsam mit Pfarrer Martin Rogalla für alle neuen und alten Kindergartenkinder ein Begrüßungsgottesdienst statt. Fünfzehn neue Kinder mit ihren Eltern sind in diesem Sommer neu in unsere Kindertagesstätte Himmelszelt gekommen. Diese wurden in diesem Gottesdienst namentlich begrüßt und willkommen geheißen.

Um den Eltern unseren Alltag etwas anschaulicher zu machen, haben die Kinder mit ihren Erzieherinnen einen „Morgenkreis“ gestaltet, um ihnen zu zeigen, wie in der Einrichtung der Tag begonnen wird. Zum Abschluss des Gottesdienstes, wurden die Familien gesegnet und konnten danach in einen herbstlichen sonnigen Sonntag starten

Rücktritt vom Presbyteramt

Im September 2016 hat Herr Rüdiger Voigt seinen Rücktritt vom Presbyteramt erklärt. Herr Voigt war seit September 2004 berufenes Mitglied unseres Leitungsgremiums und hatte von 2010-2016 das Amt des Finanzkirchmeisters inne. Wir danken ihm für sein zukunftsorientiertes Engagement und bedauern sein Ausscheiden.

Klausurtagung des Leitungsgremiums

Vom 16. bis 18. September 2016 fand in diesem Jahr die Klausurtagung des Presbyteriums auf dem „Heiligen Berg“ in Wuppertal statt. Neben der Auseinandersetzung mit der aktuellen Mitgliedschaftsstudie der EKD, stand auch ein Besuch im Missionsmuseum, im Wuppertaler Skulpturenpark und eines Wuppertaler Gottesdienstes auf dem Programm.

Sanierung der Friedhofsmauer

Die AnwohnerInnen der Nordstraße haben es schon länger beobachtet: An der Mauer unseres Stadtfriedhofes tut sich wieder etwas. Leider ist nun auch der zweite Teil unserer Friedhofsmauer dringend sanierungsbedürftig. Durch den feuchten Sommer und den sehr trockenen Herbst ist die Mauer erneut in Bewegung geraten und muss gestützt werden. Dazu waren aufwendige statische Untersuchungen notwendig. Außerdem muss ein sinnvoller und möglichst kostengünstiger Sanierungsplan erstellt werden. Das Presbyterium rechnet zurzeit mit Kosten von mehreren 100.000 €. Eine exakte Kalkulation lag im Oktober leider noch nicht vor. 2017 soll die Mauer wieder modernen Sicherheitsstandards und den Ansprüchen zukünftiger Generationen genügen.

Mitgliederdatei unzuverlässig

Bei der Erstellung der GemeindeECHO-Verteilerlisten gab es bei den letzten Ausgaben mehrfach Schwierigkeiten. Dies liegt nicht an unserer kreiskirchlichen Verwaltung oder gar dem Redaktionskreis unserer Gemeinde sondern an einem technischen Problem im Meldewesenprogramm unserer Landeskirche. Trotz mehrfacher Nachfrage und offener Kritik gegenüber den Verantwortlichen in Düsseldorf konnte der Fehler auch bis zur aktuellen Ausgabe noch nicht 100prozentig behoben werden. Wir hoffen sehr, dass unsere Landeskirche das Problem im Frühjahr 2017 lösen kann. Bis dahin bitten wir Sie um Verständnis und um Entschuldigung für manche Unannehmlichkeit.

Mit Ihnen und vielen anderen rheinischen Gemeinden hoffen wir, dass 2017 die Verteilung unserer Gemeindebriefe wieder in gewohnter, zuverlässiger Weise erfolgen kann.

Wir brauchen Sie

Für folgende Straßen suchen wir dringend noch einen bzw. eine GemeindeECHO VerteilerIn. Alte Freiheitstr., Stakelhusen, Alexander Straße, Treppenstraße, Weststraße, Papenberger Straße, Kremenholler Straße bis Nr 78, Kremenholler Straße ab Nr. 82, Karl-Michel-Straße, Kochstraße.

Die Straßen können ganz übernommen werden, oder auch nur stückweise. Wenn Sie gerne an der frischen Luft sind und Zeit und Lust haben, eine Straße zu übernhemen, dann melden Sie sich doch bitte bei Pfarrerin Annette Cersovsky (Tel. 4 62 69 37) oder Marion Kruse (Tel. 8 90 50 14).

Goldkonfirmation Hasten

Am 11. September 2016 fand in der Pauluskirche die Goldkonfirmation für den Pfarrbezirk Hasten statt. Nach dem Gottesdienst wurde gemeinsam gefeiert und viele Erinnerungen ausgetauscht. Die diesjährigen Goldkonfirmanden der Hastener Pauluskirche möchten sich bei der Kirchengemeinde ganz herzlich für die wunderschöne Feier bedanken. An den festlichen Gottesdienst und das fröhliche Beisammensein beim leckeren Mittagessen im Krenzer-Haus werden wir uns alle gern und oft erinnern.

Kleiderstube sucht FahrerIn

Für die Abholung von Kleiderspenden suchen wir einen oder mehrere ehrenamtliche FahrerInnen.

Er oder sie sollte in der Lage sein, mit dem eigenen PKW Kleider bei den SpenderInnen abholen zu können und sie dann zu unserer Kleiderstube auf dem Honsberg (Honsberger Straße 48) zu fahren. Bitte melden Sie sich bei Hans Gerd Gast unter Tel. 6 29 39.

Helfer auf vier Pfoten

Behandle einen Hund, sowie du selbst behandelt werden möchtest! Dies ist eine von zwölf Regeln, die wir zusammen mit unseren Maxis erarbeitet haben, zu unserem Thema „ Helfer auf vier Pfoten“. Gemeinsam bereiteten wir uns auf die zwei Tage vor, an denen wir Besuch von der Hunden (Vito, Lizzy und Lilly) und ihren zwei Herrchen bekommen sollten.

Es wurden zwei tolle Tage, an denen die Kinder die Hunde an der Leine führen durften, Leckerchen geben und kleinen Kunststücke eingeübt haben.

Als „Dankeschön“ haben wir den Hunden selbstgebackene Hundekekse geschenkt. Zum Abschluss des Projekts hat jedes Kind eine Urkunde bekommen.

Jugendaustausch Remscheid/ Hila - Israel 2016

Seit nunmehr acht Jahren erfolgt ein jährlicher Jugendaustausch mit Israel, seit vier Jahren mit dem kleinen Ort "Mitzpe Hila" in Galiläa. Dieses Austauschprogramm wird von der ev. Stadtkirchengemeinde frei ausgeschrieben, so dass jeder Jugendliche im Alter zwischen 15 und 18 Jahren daran teilnehmen kann. Im Sommer dieses Jahres waren 10 Jugendliche aus Hila mit zwei Begleitern für 10 Tage bei uns in Remscheid zu Besuch.

Die israelischen Jugendlichen waren bei Gasteltern untergebracht. Am 12. Oktober 2016 startete unser Gegenbesuch. Insgesamt 10 Tage besuchten nun 12 Jugendliche mit ihren Begleiterinnen ihre israelischen Freunde. Die erste Station war die Altstadt Jerusalems. Einen Tag erkundeten wir diese einzigartige Stadt, um am nächsten Tag dann mit unseren israelischen Freunden zum Toten Meer aufzubrechen. In diesen 10 Tagen erlebten wir die große Vielfalt des Landes: die Vielfalt der Natur, der Religionen und der Kulturen. Wir fühlten die Hitze der Wüste, schwammen im Mittelmeer, wanderten im oberen Galiläa, steckten die Füße in den See Genezareth, und schauten im Golan über die Grenzen. Wir sahen Moscheen, Synagogen, feierten Schabbat und das Laubhüttenfest in den Familien, hörten den Muezzin in Akko, besuchten ein Drusendorf und die Bahaigärten.

Aber auch die gemeinsame deutsch-israelische Vergangenheit war programmgemäß Thema während unseres Besuchs. Auch dieses Jahr hatten wir wieder die Gelegenheit Peter Ron, zu treffen. Peter Ron war Remscheider Jude und lebte bis zur Reichskristallnacht mit seiner Familie auf der Martin-Luther-Straße. Die Jugendlichen waren sehr ergriffen von seiner Lebensgeschichte und konnten ihm viele Fragen stellen.

Das wesentliche Ziel des Jugendaustausches haben wir mit Sicherheit erreicht: Intensive Beziehungen zwischen den Jugendlichen, den Kollegen, den Ländern und den verschiedenen Kulturen herzustellen und zu vertiefen. So sagten fast alle Jugendlichen in einer Abschlusssitzung, dass sie den Austausch als sehr bereichernd empfunden hätten und nach Möglichkeit noch einmal nach Israel fliegen möchten.

Es ist ein wundervolles und schönes Land. Es gibt viele unterschiedliche Vorstellungen von Israel. Manche denken, dass dort nur leere Wüste ist. Andere denken dort ist nur Krieg. Wir für unseren Teil können sagen, dass man einfach dagewesen sein muss. Ganz egal, was andere sagen, man muss sich einfach selbst überzeugen und das taten wir.

Nach dem Austausch ist vor dem Austausch.

2017: Israel - in den Osterferien / Remscheid - in den Sommerferien

Ab jetzt nehmen wir Anmeldungen an. Schreibt an: remixchange@gmail.com oder ruft einfach an unter Tel. 2 68 65.

Mit dem Chor im Oktober Pirna

Die langjährige Zusammenarbeit zwischen dem StadtKirchenChor und der St. Marien-Kantorei in Pirna wurde auch dieses Jahr durch die Mitwirkung der Heinrich-Schütz-Kantorei intensiviert und führte zu einem beachtenswerten Konzert in der schönen Kirche der sächsischen Kreisstadt.

Unter der Leitung von Ursula Wilhelm, Jörg Martin Kirschnereit und Thomas Meyer musizierte das Ensemble Werke von Gabrieli und Petr Eben, wobei das Prager Tedeum des tschechischen Komponisten für Chor und Blechbläser zu einem mitreißenden, unvergesslichen Höhepunkt des Abends wurde.

Jährliche Adventssammlung der Gemeinde

Auch mit unserer diesjährigen Diakoniesammlung möchten wir Kindern und Jugendlichen aus einkommensschwachen Familien ermöglichen, an unseren Ferienfreizeiten teilzunehmen, die von unseren beiden Jugendleiterinnen angeboten werden.

Für immer mehr Familien, die knapp über der Einkommensgrenze für eine staatliche Förderung liegen, ist der Teilnehmerbeitrag nicht mehr zu stemmen.

Bitte helfen Sie mit, dass auch diese Kinder und Jugendlichen, die oft auch sonst auf so Manches verzichten müssen, die Möglichkeit bekommen, in den Ferien eine unbeschwerte Zeit der Freude, in guter Gemeinschaft zu erleben. Bitte überweisen Sie Ihre Spende an:

DE26 3405 0000 0000 0002 32
Stadtsparkasse Remscheid
Stichwort: „Adventsspende Stadtkirche.“

Spielplatz Bremen an der Werkzeugtrasse wieder eröffnet

Der neue Verein „Hasten für Hasten e.V.“ hat im Herbst 2015 mit dem „Historischen Rundgang über den Büchel“ sein erstes Projekt der Öffentlichkeit vorgestellt. Beim zweiten Projekt standen Kinder im Mittelpunkt. Der Spielplatz Bremen an der Werkzeugtrasse hinter den Geschäften Edeka/ Lidl wurde mit Spendenmitteln neu gestaltet. Auch die Evangelische Stadtkirchengemeinde hatte für diese Maßnahme eine Spende bereitgestellt. Alle Sponsoren sind übrigens auf einem Schild vermerkt, das neben der Spielebox angebracht wurde.

Von den Spenden konnte ein Spielecontainer gekauft und mit Spielsachen gefüllt werden. Die Kunstklasse des Getrud-Bäumer-Gymnasiums unter Leitung von Herrn Tim Therre hat mit kindlichen Motiven die farbliche Gestaltung übernommen.

Am Freitag, dem 13. Mai 2016 war es dann so weit: der Spielplatz wurde bei strahlendem Sonnenschein mit einem schönen Fest wiedereröffnet und die Schlüssel für die Spielebox den beiden Kitas Villa Kunterbunt und Hölterfeld zur Nutzung übergeben.

Im Mittelpunkt standen natürlich die 40 Kinder, die mit einem T-Shirt die Gäste erfreuten, das Motto lautete: „Kindergeschrei ist Zukunftsmusik“. Der Vorstand des Vereins Hasten für Hasten freute sich über die rege Teilnahme; immerhin waren auf dem Spielplatz geschätzt ca. 120 BesucherInnen.

Der Vorstand „Hasten für Hasten e.V.“ plant, die Spielebox auch für Flüchtlingskinder zu öffnen, wenn das neue Flüchtlingsheim in der Oberhölterfelder Straße bezogen wird.

Mitarbeiterausflug nach Koblenz

Es war, wie schon im letzten Jahr, mal wieder der bislang heißeste Tag des Sommers, den wir - ohne es zu ahnen - für unseren alljährlichen Mitarbeiterausflug ausgewählt hatten.

Und so kamen am Mittwoch, dem 20. Juli 2016 45 ehrenamtliche MitarbeiterInnen des I. und III. Pfarrbezirkes im Gemeindehaus an der Stadtkirche zusammen, wo wir unseren Tag mit einem kleinen Sektempfang begannen.

Der Bus holte uns pünktlich ab und wir starteten gut gelaunt zu unserer Fahrt nach Koblenz.

Nach einem Gruppenfoto dort hatten die Teilnehmer Zeit zur freien Verfügung und nutzten diese zu unterschiedlichen Aktivitäten wie der Besichtigung des Deutschen Ecks und historischer Kirchen, einem Bummel durch die Altstadt, einer Fahrt mit der Seilbahn, dem Besuch eines Restaurants oder einer erfrischenden Rast in einem schattigen Eiscafé.

Anschließend fanden wir uns alle am Rheinufer ein zu einer gemeinsamen Schiffsrundfahrt, die uns an romantischen Burgen wie der Marksburg oder dem Schloss Stolzenfels entlangführte und den Zauber der Rheinlandschaft spürbar werden ließ. Allerdings konnten wir auch auf dem Wasser der Hitze des Tages nicht entfliehen und Schattenplätze sowohl auf als auch unter Deck waren genauso begehrt wie kühle Getränke.

Wieder an Land wartete schon der Bus auf uns und es ging wieder heimwärts. Dass die Heimfahrt sich wegen eines Staus dann doch um einiges verlängerte, konnte die gute Stimmung nicht trüben und so endete unsere Fahrt so fröhlich wie sie begonnen hatte. Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr.

Jubelkonfirmation an der Stadtkirche

Am 31. Juli 2016 feierten in der Stadtkirche 51 ehemalige KonfirmandInnen ihre Einsegnung vor 50, 60, 65 und 70 Jahren. Für einige war es ein freudiges Wiedersehen nach Jahrzehnten.

Über 50 Jubilare und weitere 30 Gäste durften wir an diesem Tag in unserer Stadtkirche und beim anschließenden Mittagessen im Vaßbendersaal begrüßen. Das war wieder einmal sehr schön und ein Tag an dem wir dankbar auf Gottes Begleitung in vielen Jahrzehnten zurück blicken durften.

Auch Abschiede müssen gefeiert werden

In diesem Jahr verabschiedeten wir die Vorschulkinder und die scheidenden Erzieherinnen unseres Kindergartens auf dem Hasten wieder in einem Gottesdienst.

Frau Döhler, eine Mutter aus dem Elternbeirat, organisierte im Anschluss eine Feier für alle Kinder und Eltern rund um die Kirche. Das Gemeindehaus war mit einem Riesenbuffet auf einen Ansturm von ca. 200 Kindern und Eltern vorbereitet. Spiele, ein Luftballonkünstler und das Steigenlassen eines eigenen Ballons waren Höhepunkte für die Kinder. Das alles nach einem aufregenden Kindergartentag.

Mein Appell an Sie als Eltern: Bleiben Sie unserer Gemeinde erhalten!

Wir bedanken uns für Ihre Offenheit, Ihre Hilfe und Ihre Unterstützung, Ihre Anregungen und Ihre Kritik. Wir bedanken uns für das gute Miteinander!

Auf Wiedersehen, liebe Maxis

Die letzten Wochen waren ziemlich aufregend für unsere Maxis im Kindergarten Himmelszelt. Bevor sie in wenigen Wochen in die Schule gehen, gab es noch zahlreiche Aktionen für sie, z.B. haben sie den Hundeführerschein gemacht, sind in den Wuppertaler Zoo gefahren usw.

Ein Highlight waren die Kinderbibeltage, die wir gemeinsam mit unserer Kindergartenpfarrerin Ursula Buchkremer im Kindergarten durchgeführt haben. In drei Einheiten beschäftigten wir uns intensiv mit der Geschichte von Josef und seinen Brüdern.

Um uns in die damalige Zeit hineinzuversetzen, gestalteten wir einen Pavillon zu einem Beduinenzelt um. In gemütlicher Atmosphäre erzählte uns Pfarrerin Buchkremer erst einen Teil der Geschichte und danach wurden wir kreativ im Atelier (Gemeinschaftsarbeit zu Josefs Traum, ein Bild vom Traum des Pharao und einen goldenen Becher gestaltet). Zwischendurch haben wir in unserem Zelt gebetet, gesungen und gegessen.

Der Höhepunkt der Kinderbibeltage war der Abschiedsgottesdienst der Maxis in der Stadtkirche. Hier erzählte Pfarrerin Ursula Buchkremer in unserem Beduinenzelt gemeinsam mit den Maxis die Geschichte von Josef. Zum Abschluss erhielten unsere „Großen“ Gottes Segen und zur Erinnerung an die Bibeltage ein Buch von der Josef Geschichte. Nach dem Gottesdienst wurde noch gegrillt und gemütlich beisammen gesessen.

Remscheider Dönekes

Einen wunderbaren Nachmittag hat uns Sieglinde Haase mit ihrem Papiertheater in der "Fröhlichen Frauenrunde" am Kremenholl beschert! Sie war nun schon zum 5. Male bei uns zu Gast in den bescheidenen Räumen der ehemaligen Mäusebande. Und immer wieder hat sie ein neues Stück dabei, das ihr Mann, Martin Haase, liebevoll geschrieben und gestaltet hat. Dönekes, das sind kleine „Vertällchers“ - Erzählungen aus der Zeit vor dem Krieg, die sich in Remscheid ereignet haben (sollen). Von dem Lehrjungen, der unbedingt Ferien haben möchte, von dem Buchhändler und dem Schmied, von der schönen Maria vor der Stadtparkhalle und schlittschuhlaufenden Kindern vor dem schönen Remscheider Rathaus im Schnee. Ich will jetzt hier nicht zu viel verraten, denn der eine oder andere wird sicher noch Haases Papiertheater besuchen wollen. Allein schon die wechselnden Bühnenbilder aus alten Remscheider Postkarten erzählen Geschichten - schöner kann man seine Heimatstadt nicht beschreiben. Vielen Dank für dieses eindrucksvolle Erlebnis! En Remschedder We`i

Ein Besuch bei den Symphonikern

Auf Grund einer Einladung der Bergischen Symphoniker machten sich die Vorschulkinder des Evangelischen Kindergartens Hasten bei schönem Frühlingswetter mit ihren Erzieherinnen auf den Weg zum Proberaum. Gespannt und mit großer Aufmerksamkeit verfolgten die Kinder Auszüge der Probe „Jahreszeiten“ (Frühling) von Joseph Hayden. Zum Abschluss konnte sich jedes Kind mit dem Kontrabass fotografieren lassen.

Die Kinder der blauen Gruppe zeigten an diesem Tag große Begeisterung und so wurde das Thema „Rund um die Musik“ in der Gruppe aufgenommen. Inzwischen wurde experimentiert „wie entsteht ein Ton“. Instrumente zum Ausprobieren brachten die Kinder von zu Hause mit und eine Mutter brachte sogar eine wertvolle Geige in den Kindergarten.

Freude bereitet es den Kindern, Lieder und Reime mit selbstgebastelten Instrumenten zu begleiten. Das Bilderbuch „Die vier Jahreszeiten“, eine Geschichte zur Musik von Antonio Vivaldi, fasziniert die Kinder zurzeit. Sie wollen Buch und Musik zu ihrem nächsten Thema machen.

Ausflug in die Naturschule

Am 19. April 2016 haben die Erzieherinnen zusammen mit den Vorschulkindern 2017 und mir, dem Vater von Philipp, einen Ausflug in die Naturschule Grund in Remscheid gemacht.

Der Ausflug war ein ganz Besonderer, denn er diente der Veranschaulichung wie das Leben aus einem Ei ein Küken „hervorzaubert".

Wir haben in der Schule die drei Stufen dieser Entwicklung beobachten dürfen. In der I. Stufe liegen die Eier in einem Brutapparat, der eine konstante Temperatur von 37,5 Grad und hohe Luftfeuchtigkeit erzeugt. Die Maschine ersetzt die Mütter, also die Hennen, die im Normalfall schützend auf den Eiern sitzen. In der II. Stufe werden ungefähr 20 Tage alte Eier in einen anderen Brutapparat umgesiedelt. In diesem werden die Küken schlüpfen. Bevor dies geschieht kommunizieren die Küken miteinander durch die Eierschale und feuern sich so gegenseitig zum Herausschlüpfen an. Nach insgesamt 21 Tagen geschieht das lang ersehnte und die Küken schlüpfen. Die III. und letzte Stufe der Entwicklung erfolgt in einer Holzkiste mit einer Wärme und Helligkeit spendenden Lampe, viel Essen und gleichaltrigen Kameraden, die der Vorbereitung auf den wahren Spielplatz des Lebens in der Natur dienen.

Bei diesem Ausflug haben wir unter anderem folgendes erfahren:

Lebenszeichen: Die Erste Erscheinung des Lebens im Ei ist ein kleiner aber sichtbarer Fleck (Keimfleck)

Atmen: Ein Ei hat sehr viele Poren, die den Luftaustausch ermöglichen, sowie eine Luftblase, die dem Küken vor der Geburt als Luftquelle dient.

Essen: Im Ei befindliches Eigelb (Eidotter) dient dem Küken als Nahrung, so dass es nach dem Schlüpfen zwei Tage lang von dieser Reserve leben kann.

Schutz: Im Ei drinnen wird das Küken durch zwei „Schnüre“ gehalten, die beim möglichen Stoßen dieses ausgleichen.

Geburt: Ein Küken besitzt an der Oberseite des Schnabels einen Hacken (Eizahn). Beim Drehen im Inneren wird die Eischale durch diesen immer wieder kreisförmig angekratzt, bis durch das Strecken des Nackens diese Stelle nachgibt, sich öffnet, und ein Küken herauskommen kann.

Wichtig: Handelsübliche Eier sind nicht befruchtet, das heißt daraus würde niemals ein Küken schlüpfen.

Und, und, und ...

Es war sehr schön bei so einem großen Ereignis Teil nehmen zu dürfen. Die Kinder waren an der Geschichte der Entwicklung eines Kükens sehr interessiert. Sie antworteten auf Fragen, machten aktiv mit, und zum Schluss durften sie alle Küken in den Händen halten, was den Kindern sehr viel Freude bereitete.

KuK-Gottesdienst - Was ist das?

Im Januar haben wir in der Stadtkirche mit einer neuen Gottesdienstreihe begonnen, die wir KuK-Gottesdienste genannt haben.

KuK steht für Verschiedenes: Kirche und Kunst, Kirche und Kinder, Kirche und Kultur, Kirche und Kurzfilm etc. Sie finden ca. alle sechs Wochen statt.

Wir möchten mit diesen in Inhalt und Form verschiedenen Gottesdiensten unterschiedliche Zielgruppen ansprechen und Menschen in unsere Kirche einladen, die den Weg in unsere Sonntagsgottesdienste ansonsten nicht finden: Kirchenferne, Kulturinteressierte, Zweifler, Kinder, Konfirmanden, Jugendliche aber selbstverständlich auch die regelmäßigen GottesdienstbesucherInnen. Die ersten drei Gottesdienste haben wir nun miteinander gefeiert.

Im 1. Gottesdienst ging es um die mittelalterliche Äbtissin Hildegard von Bingen. Die Eppelheimer Frauenkantorei aus Heidelberg war zu Gast und hat uns mit der Komponistin Hildegard von Bingen vertraut gemacht. In der Predigt haben wir unsere Entdeckungen über die erstaunliche Modernität der Ansichten Hildegards weitergegeben. Erkenntnis: Die Menschen des Mittelalters standen vor den gleichen existenziellen Fragen, vor denen wir heute immer noch stehen. Und ihre Antworten waren z.T. von tiefer Weisheit. Zitat aus der Predigt: „Hildegard versteht den Körper als Gottes Geschenk. Und Seele und Sinne gibt es ohne ihn auf dieser Erde nicht. Von daher erklärt sich auch ihr Bemühen um die Heilkunst und um ein ganzheitliches Verständnis vom Menschen.“

Der 2. Gottesdienst in der neuen Form der KuK-Gottesdienste war ein Gottesdienst mit den KonfirmandInnen der Stadtkirche, in dem sie sich der Gemeinde vor ihrer Konfirmation vorgestellt haben.

Er stand unter dem Motto „Mein Bild von mir – Gottes Bild von mir“ und setzte sich anhand von Fotografien und Portraitfotos der Konfirmanden mit der Sicht der Jugendlichen auf sich selbst auseinander.

Wie schauen wir auf andere, wie sehen wir uns selbst und wie werden wir von anderen wahrgenommen? Das waren die Ausgangsfragen, mit denen die Konfirmandinnen und Konfirmanden sich sehr reflektiert auseinander gesetzt haben. Dass Jugendliche sich oftmals sehr viel kritischer und negativer sehen, als sie von anderen angeschaut werden, war nur ein Ergebnis ihrer Überlegungen. Entscheidend aber war die Erkenntnis, dass Gott jeden von uns mit liebevollen Augen betrachtet und uns so annimmt wie wir sind, „mit all unseren Farben und all unseren Narben“.

Das Lied von Sarah Connor brachte Gottes Liebeserklärung an uns Menschen stimmungsvoll auf den Punkt: „“Weißt du denn gar nicht, wie schön du bist?“ Illustriert wurde diese Aussage durch 12 ausdrucksstarke Portraitfotos der KonfirmandInnen, die Heinz-Eberhard Boden von den Jugendlichen gemacht hatte.

Das überaus positive Feedback der Gottesdienstbesucher war eine schöne Belohnung für die gelungene Vorstellung der KonfirmandInnen.

In dem 3. Gottesdienst ging es um das Einhorn. Sie haben richtig gelesen, es ging um jenes märchenhafte Fabelwesen, das durch mittelalterliche Interpretationen des hebräischen Bibeltextes seinen Weg bis in ältere Ausgaben von Luthers Bibelübersetzung gefunden hat und das von den Menschen als Ausdruck höchster Bedrohung empfunden wurde, erkennbar im Märchen vom tapferen Schneiderlein. „Hilf mir aus dem Rachen des Löwen und errette mich von den Einhörnern!“ heißt es in Psalm 22. Anhand von Bildern aus der Kunstgeschichte wurde die Fährte des Einhorns aufgenommen. Ein Projektchor, der von Frau Wilhelm speziell zu diesem Gottesdienst zusammengestellt und eingeladen wurde, gestaltete die Liturgie des Gottesdienstes gregorianisch, so dass man sich problemlos in eine vergangene Zeit zurückversetzen aber zugleich spüren konnte, wie nahe uns diese Zeit immer noch ist.

Christian Peiseler, Kulturchef der Bergischen Morgenpost, war Gast in diesem Gottesdienst und schrieb danach in seiner Zeitung: „Ich bin kein Kirchgänger. Den Sonntagmorgen verbringe ich gerne mit Laufen und einem gemütlichen Frühstück mit meiner Frau. (...) Seit Jahren habe ich mal wieder einen Gottesdienst besucht in der Evangelischen Stadtkirche in Remscheid. Die Kirche meiner Jugend, in der ich konfirmiert wurde. (...) Ich habe mich wohlgefühlt, obwohl ich beim Gesang der Kirchenlieder keine sonderliche Verstärkung für die Gemeinde bin. (...) Es wird wohl nicht das letzte Mal gewesen sein, an dem ich aus freien Stücken an einem Sonntagmorgen meine Kirche besuche, anstatt durch den Wald zu laufen.“ (Bergische Morgenpost vom 26.03.2016).

Konfirmandenfreizeit 2016

Am 22. April 2016 ging es wieder mit allen KonfirmandInnen der Stadtkirchengemeinde auf große Fahrt. Wieder war das Ijsselmeer in den Niederlanden unser Ziel. Im Hafen von Stavoren warten zwei große Plattboote auf die KonfirmandInnen vom Hasten und der Stadtkirche.

Hier einige „O-Töne“ unserer KonfirmandInnen von unserer Segeltour:

„An der Freizeit hat mir besonders gefallen, dass wir neben dem Segeln auch noch etwas als Gruppe gemacht haben und uns so besser kennengelernt haben.“ (Stephanie)

„Durch die Konfifreizeit ist unsere Gemeinschaft ein Stück zusammengewachsen, da wir uns bei den Aufgaben helfen und gegenseitig vertrauen mussten.“ (Kimberly)

„Mir hat es gefallen, auf einem Segelschiff durch das Meer zu segeln und dort auch zu wohnen. Man hat die Gruppe besser kennengelernt.“ (Milisia)

„An der Freizeit hat mir gefallen, dass wir viel zusammen gemacht haben, wie z.B. das Segeln, wo wir viel in Teamarbeit machen mussten.“ (Niklas)

„Das Segeln hat mir am meisten Spaß gemacht, weil wir so viel an Deck helfen konnten. Lustig fand ich die Spiele, die wir gespielt haben.“ (Tim)

„Mir hat die Arbeit auf dem Schiff am besten gefallen, weil es viel zu tun gab. Und auch die Rückfahrt war angenehmer als die Hinfahrt, weil es stiller war.“ (Nico)

„Ich bin froh, dass ich nicht erfroren bin oder mich übergeben habe. Die Rückfahrt war sehr angenehm.“ (Jan Niclas)

„Mir hat das Segeln viel Spaß gemacht und die Gegend war sehr schön.“ (Lars)

Leider werden wir aus wirtschaftlichen Erwägungen in den nächsten Jahren wohl keine Segelfreizeiten mehr anbieten können. Wir werden aber nach attraktiven Alternativen suchen, die uns allen ähnlich viel Freude bereiten.

Bergische Kaffeetafel & Musik

Es war kaum zu glauben, wie sich unsere Stadtkirche am 10. April 2016 immer mehr füllte. Als wir um 15.00 Uhr mit der ersten „Bergischen Kaffeetafel & Musik“ begannen, war kaum noch ein Platz in der Stadtkirche zu bekommen. Über 140 Menschen waren der Einladung gefolgt, um die Kinder und Jugendlichen der „VOICES“ singen zu hören, bergische Gastfreundschaft in der Stadtkirche zu genießen und dabei auch noch etwas für die Renovierung unserer Beckerath-Orgel zu tun.

Insgesamt kamen so über 800 € zusammen. Allen Beteiligten und TeilnehmerInnen sei ganz herzlich gedankt.

Die nächste „Bergische Kaffeetafel & Musik“ findet am 03. Juli 2016 um 15.00 Uhr statt. Dann wird uns der Singkreis „MorgenNote“ unter der Leitung von Sylvia Tarhan durch den Nachmittag begleiten.

Ladies Night 2016

Gutes Essen, eine tolle Show und tanzen bis tief in die Nacht… Die diesjährige Ladies Night ließ keine Wünsche offen.

Schon vor Beginn der offiziellen Veranstaltung füllte sich der Saal des Johannes- Schmiesing-Hauses mit „Ladies“ jeder Generation. Die begehrten Karten waren schon innerhalb kürzester Zeit verkauft und so war jeder Stuhl besetzt. Mit einer kurzen, zum Nachdenken anregenden Andacht, die daran erinnerte, dass es im Leben mit Gott eine Zeit der Klage, aber auch eine Zeit der Freude gibt, ließ Julia Sebig den Abend beginnen. Wie wir es gewohnt sind, hat sie den Abend liebevoll und mit viel Geschick organisiert. So wurde jeder hübsch dekorierte Tisch von fleißigen jungen Damen bedient und ein leckeres Buffet hergerichtet, das viel Abwechslung zu bieten hatte.

Zur Unterhaltung war der Jugendchor Spell´88 aus Cronenberg mit seinem Musical „Footloose“ angereist. Das Ensemble von Martin Ribbe hat den Saal über zwei Stunden mit seinen großartigen Gesangs- und Tanzeinlagen fasziniert. Alles wurde live gespielt und von einer tollen Band begleitet. Die Stimmung hätte besser nicht sein können. Das haben auch der große Applaus und die drei, von den Zuschauern eingeforderten, Zugaben gezeigt.

Angespornt von so viel positiver Energie gingen gleich nach dem Ende der Show fast alle im Saal zum Tanzen über. Bis tief in die Nacht war die Tanzfläche gefüllt. Die Liederauswahl von Alexa war geschickt gewählt, so dass es kaum jemanden auf dem Stuhl hielt. So wie es sich für eine Ladies Night gehört, wurde bei bester Stimmung eine ganze Nacht lang gefeiert, gequatscht, getanzt und gelacht.

Wir freuen uns auf das nächste Jahr und sagen vielen Dank an Julia Sebig und ihre fleißigen Helfer für diesen gelungenen Abend.

10 Jahre Kleiderstube Honsberg

Es war zunächst ein kleiner Versuch und nun durften wir unsere Kleiderstube feiern. Seit zehn Jahren gibt es die Kleiderstube nun und wir feierten ihren 10. Geburtstag mit viel Freude. Die Fenster wurden geschmückt und für unsere Kleiderstubengäste überlegten wir uns ein kleines Geschenk. In der Mittagszeit gab es dann einen Empfang für all die Menschen, die uns in den letzten zehn Jahren begleitet haben.

Die Idee, eine Kleiderstube zu gründen, haben wir Pfarrer Hans Günter Korb und Pfarrer Stefan Richert zu verdanken. Vielen Menschen wurde in einer Rede von Hans Gerd Gast gedankt. Zum einen unserem Kleiderstubenteam, welches mit Liebe und Zeit die Kleiderstube jeden Donnerstag öffnet. Es ist der Verdienst vieler Menschen, dass wir heute die Kleiderstube haben. So ging auch ein Danke an die Mitarbeitenden der Verwaltung, dem Hausmeister und dem Presbyterium der Evangelischen Stadtkirchengemeinde Remscheid. Ein besonderes Lob bekam unser Vermieter, der es überhaupt möglich gemacht hat, dass die Kleiderstube vom damaligen Gemeindehaus in die Honsberger Straße ziehen konnte. Dem Kleiderstubenteam haben wir es zu verdanken, dass viele Projekte und Institutionen unterstützt werden können. Die Kleiderstube ist ein Ort, an dem die Menschen gemütlich shoppen können, aber auch immer ein offenes Ohr finden. Der Jubiläumstag war ein sehr fröhlicher Tag und wir freuen uns noch auf viele schöne Stunden in der Kleiderstube.

Unser 50 jähriges Jubiläum im Himmelszelt

Zum Auftakt unserer Jubiläumswoche (08. - 17. April 2016) starteten wir am Freitag, dem 08. April 2016 mit einer Vater-Kind-Aktion. Alle Kinder experimentierten mit ihren Vätern in unterschiedlichen Gruppen zum Thema „Haus der kleinen Forscher.“

So konnten unsere Minis mit Wasser (verschiedene Becken zum Schütten, Seifenblasen) und mit Sand (Sandbilder, schütten, fühlen) experimentieren und ausprobieren, was man damit alles machen kann. Die Größeren stellten eine Kerzenauspustemaschine her, mit der man Kerzen auspusten kann. Diese wurden sehr liebevoll von den Vätern und Kindern mit Folie gestaltet. Außerdem sägten sie eine eigene Orgelpfeife, mit der wir zum Abschluss ein gemeinsames Musikstück vorführten! Zur Stärkung gab es eine leckere Pizza.

Am Montag ging es dann mit einem weiteren Highlight weiter. Die Kinder durften ihre Großeltern, Tanten, Onkel, Paten oder Freunde der Familie in den Kindergarten einladen.

Als der Tag dann endlich gekommen war, war die Aufregung groß und die Kinder konnten es kaum erwarten, bis die Gäste endlich da waren.

Morgens wurde in den Gruppen mit den Kindern für den gemeinsamen Kaffeeklatsch Kuchen gebacken. Zur Begrüßung, damit die Besucher einen Einblick in unseren Kindergartenalltag bekommen, haben wir mit einem Morgenkreis begonnen. Danach stärkten wir uns mit dem leckeren Kuchen und tranken Kaffee bzw. Wasser. Anschließend hatten die Kinder die Gelegenheit ihren Gästen den Kindergarten zu zeigen oder gemeinsam etwas mit ihnen zu spielen. Weil das Wetter so schön war, sind wir auch noch in den Garten gegangen. Dort beendeten wir den schönen Nachmittag mit einem Lied aus der Liederkiste.

Dienstag fand eine Aufführung, gestaltet von Markus Heip und unseren Maxikindern, statt. Sie führten das Stück „Der kleine Wassermann“ auf. Einige Wochen vorher wurde für den großen Auftritt intensiv geprobt und die Bühnendeko gestaltet. Das liebevoll gestaltete Bühnenbild und selbst gestaltete Marionetten wurden von Herrn Heip mitgebracht. Zur Aufführung waren die Eltern der Kinder herzlich eingeladen worden.

Am Donnerstag stand Wellness für die Mütter auf dem Programm. Hierzu konnten sich die Mütter anmelden. Mit selbst hergestellten Wellness Artikeln (Handpeeling, Fußbad usw.) und einer Entspannungsgeschichte konnten sie es sich gut gehen lassen. In einer gemütlichen Runde entstand so eine „Auszeit“ für die Mütter unter dem Motto „Genieße den Augenblick.“

Am Sonntag war es dann soweit und wir feierten offiziell den 50sten Geburtstag des Kindergartens. Morgens fand ein Gottesdienst statt, der unter dem Motto „50 Jahre Kindergarten Himmelszelt“ stand. Zu Anfang trugen die Maxis und Minimaxis der Einrichtung 50 Kerzen zur riesigen Geburtstagstorte. Bei einem Rückblick auf die 50 Jahre erzählten Presbyterin Christa Haupt (ehemalige Leiterin) und Christa Vicari (jetzige Leiterin) von den Veränderungen der letzten Jahre. In ihrer Predigt listete Pfarrerin Buchkremer anhand der Buchstaben des Namens „Kindergarten Himmelszelt“ zahlreiche Begriffe auf, die mit unserer Einrichtung verbunden sind, wie Kreativität, Inklusion, Evangelisches Profil, Gemeinschaft, Elternarbeit u.v.a.m.

Der Gottesdienst, der von den Kindern mit Liedern musikalisch mitgestaltet wurde, endete mit der Bitte um den Segen für die weitere Zukunft des Himmelszeltes. Abschließend dankte Frau Vicari den Eltern und dem Förderverein für die gute Zusammenarbeit und lud zur Fortsetzung der Feier in den Kindergarten ein.

Dort angekommen konnte man sich stärken mit einer leckeren Suppe und Kaffee und Kuchen. Für die Kinder gab es verschiedene Angebote zum Experimentieren und kreativen Gestalten. Zudem wurden Führungen durchs Haus angeboten. Es war ein sehr schöner und erfolgreicher Tag an den wir uns alle gerne erinnern werden.

Wahlergebnis der Presbyteriumswahl 2016

Zu Presbyterinnen und Presbytern sind gewählt: Bärbel Berger, Christa Haupt, Heinrich Jeseck, Ulrike Kottmann, Rolf Hugo Kraushaar, Udo Kulessa, Klaus-Peter Listner, Charlin Lüttger, Mike Seidel, Sabine Strüwe-Rosenbaum, Rüdiger Voigt, Klaus-Dieter Wiedenhoff

Als beruflich Mitarbeitende in das Presbyterium gewählt: Marion Kruse, Julia Sebig

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Adventsfeier der Senioren im Gemeindehaus Hasten

Wie jedes Jahr fand am 28. November 2015 die Adventsfeier der Senioren im Gemeindehaus statt. Die Adventsfeier wurde von vielen ehrenamtlichen Helfern liebevoll gestaltet, was vor allem in der heutigen Zeit nicht selbstverständlich ist. Die Kindergartenkinder haben mit ihrem Auftritt unsere Senioren wie immer begeistert.

Bei Kaffee, Kuchen, gemeinsamen Singen, sowie den musikalischen Beiträgen von Frau Cersovsky und Herr Landau wurden wir alle auf die bevorstehende Adventszeit eingestimmt.

Während der Adventsfeier berichtete Herr W. Jürgen Ackermann auch von dem neuen Verein „Hasten für Hasten“ e.V. und über den neuen „historischen Rundweg auf dem Büchel“. Fünf besonders interessante Häuser hat der Verein mit erklärenden Tafeln versehen. Herr Ackermann forderte die Senioren auf, mit ihren Enkeln mal den Büchel zu besuchen, damit die Geschichte dieser interessanten Hofschaft weiter lebt.

Im Namen unserer Senioren möchten wir uns bei allen fleißigen Händen für die schon fast zur Tradition gewordenen Feier bedanken und wünschen allen viel Freude, Glück und ein gesundes Neues Jahr.

Viele Grüße von allen Bewohnern und Mitarbeitern der Hastener Altenhilfe gGmbH / Diakoniecentrum Hasten.

Advent an der Stadtkirche

Alljährlich laden wir die Seniorinnen und Senioren rund um die Stadtkirche und vom Steinberg in der 1. Adventwoche zu unserer Seniorenfeier in den Vaßbendersaal ein. Nach der großen Resonanz im vergangenen Jahr haben wir 2015 erstmalig zu zwei Adventsfeiern eingeladen. So konnte nun jeder und jede ganz entspannt einen Platz finden und dem besinnlichen Programm folgen. Die Resonanz der BesucherInnen und MitarbeiterInnen haben uns darin bestätigt, dies auch 2016 so beizubehalten. Wir danken den MitarbeiterInnen des Kindergartens Himmelszelt sowie den zahlreichen ehrenamtlichen HelferInnen, die unseren SeniorInnen wieder einige schöne gemeinsame Stunden in der Vorweihnachtszeit bereitet haben.

Gemeinsam ist man nicht so einsam

Am 24. Dezember 2015 nahmen wieder ca. 140 Menschen das Angebot an, mit uns gemeinsam den Heiligen Abend zu verbringen. Der Vaßbendersaal war festlich geschmückt und auch ein großer Tannenbaum in der Mitte hat nicht gefehlt. Die enorme Spendenbereitschaft der Remscheider MitbürgerInnen hat uns erneut sehr positiv überrascht und maßgeblich dazu beigetragen, dass die Tische auch 2015 reich gedeckt werden konnten und jede und jeder zum Schluss auch noch eine große Tüte mit Lebensmitteln und kleinen Geschenken mit nach Hause nehmen konnte. Es war ein gelungener Abend mit einigen besinnlichen Momenten zu dem maßgeblich ein Team von 15 ehrenamtlich Mitarbeitenden beigetragen hat, welches von Presbyterin Ursel Peiseler koordiniert wurde. Allen die zum Gelingen unseres Festes beigetragen haben, durch musikalische Beiträge, ehrenamtliches Engagement und großzügige Spenden, sei von Herzen gedankt.

Vorlesetag im Himmelszelt

Jeden dritten Freitag im November findet der Bundesweite Vorlesetag statt und so starteten wir einen erneuten Versuch uns an diesem tollen Projekt zu beteiligen.

Im Jahr 2014 mussten wir wegen des Noro-Virus unseren Vorleserinnen und Vorlesern leider absagen. Doch schon im Sommer meldeten sich die Ersten wieder, die bereit waren, den Kindern eine Geschichte vorzulesen. Wir fragten bei Remscheider Persönlichkeiten an und schnell waren 14 Vorleserinnen und Vorleser aus Politik und Kultur gefunden.

Da wir eine schöne Kinderbibliothek und einen großen Mehrzweckraum haben, konnte in zwei Räumen parallel vorgelesen werden. Wir planten für jeden Vorleser ca. 30 Minuten ein und stellten Kleingruppen von 6-8 Kindern zusammen. Nach gelungener Terminabsprache rückte der Termin immer näher und die Spannung stieg. Für uns alle wurde es ein ganz besonderer Tag. Neben Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz, der eine Geschichte von 999 Froschgeschwistern vorlas und sehr kindgerecht von seinen Aufgaben erzählte, kamen die Politiker Sven Wolf und Thomas Neuhaus, Pfarrer Martin Rogalla, Kirchenmusikerin Ursula Wilhelm und WTT-Chefin Claudia Sowa zum Vorlesen in den Kindergarten.

Von der Musik- und Kunstschule besuchten uns Wolf-Stefan Steinröhder, Gabriele Westhoff und Annedore Wirth. Auch Viola Fey, Mitglied der Bergischen Symphoniker, Elisabeth Erbe vom RGA, Markus Heip und seine Marionetten, Werner Brück von den Remscheider Lesefreunden und Melanie Clemens, bekannt als Stadtführerin, haben die Kinder und uns mit einem spannenden Bilderbuch, einer Klanggeschichte oder einem gespielten Märchen überrascht.

Unser pädagogisches Konzept, die Neugier der Kinder für das Lesen und den Umgang mit Sprache zu wecken, wurde durch diesen schönen Tag unterstützt und wir können uns eine Wiederholung im November gut vorstellen.

Plätzchen backen im Kindergarten Himmelszelt

Am Donnerstag, dem 02. Dezember 2015 war ein ganz besonderer Tag im Kindergarten Himmelszelt. Die Eltern hatten die Möglichkeit ihre Kinder bis 18.00 Uhr anzumelden, um auch mal in Ruhe Weihnachtseinkäufe zu erledigen. Einige Mütter boten sich im Vorfeld an, einen großen „Plätzchenbacktag“ mit den Kindern zu gestalten.

Die Kinder waren schon früh morgens ganz aufgeregt. Sie fragten: „Wann backen wir denn? Ich habe extra eine Schürze mitgebracht!“

Um 11.00 Uhr ging es endlich los. Frau Claaßen und Frau Hackbarth brachten den fertigen Keksteig, Zucker- und Schokoladenstreusel und ganz viele Ausstechformen mit. Jedes Kind durfte nach Lust und Laune den Teig ausstechen und/oder hinterher mit Streusel verzieren.

Am Nachmittag kamen noch Frau Hollaus und Frau Lokajczyk als Verstärkung hinzu.

Es wurden noch jede Menge Plätzchen gebacken und die Kinder und die Mütter hatten jede Menge Spaß dabei. Den ganzen Tag duftete es ganz verführerisch nach Weihnachten.

Die Mütter haben dann noch für jedes Kind eine Tüte fertig gemacht, die die Kinder später mit nach Hause nehmen durften. Natürlich erst als die Kinder zum Kaffeeklatsch die Kekse probiert hatten. Mmh, waren die lecker.

Ein ganz herzliches Dankeschön nochmal an Frau Claaßen, Frau Hackbarth an Frau Hollaus und an Frau Lokajczyk, sie haben den Kindern und auch uns ein wunderschönes Erlebnis geschenkt.

50 Jahre Kindergarten in der Buschstraße

Unser Kindergarten Himmelszelt feiert im April 50 jähriges Jubiläum. Es hat sich viel verändert seit 1966. So wurde der erst zweigruppige Kindergarten nach 10 Jahren zu einem dreigruppigen Kindergarten ausgebaut.

Von 2011 bis 2012 wurde der ganze Kindergarten komplett umgebaut und um das ehemalige Gemeindehaus erweitert. So tummeln sich nun 60 Kinder auf drei Etagen. Jedes Jahr kommen 15 Kinder unter drei Jahren neu in den Kindergarten.

Auch pädagogisch hat sich viel verändert. Wo früher viel an Tischen gespielt wurde gibt es heute viel mehr Teppiche, genauso machen wir keinen Stuhlkreis mehr sondern einen Sitzkreis auf dem großen Gruppenteppich. Wir sind keine Kindergärtnerinnen mehr, die mit „Tante“ angesprochen werden, sondern Erzieherinnen, die die Kinder beim Vornamen nennen.

Es werden keine Schablonenbastelangebote mehr gemacht, sondern die Kinder können sich ihre Projekte selber aussuchen und es wird demokratisch darüber abgestimmt. Ich könnte noch viele dieser Veränderungen aufzählen.

Einiges ist aber gleich geblieben. So beginnen wir auch heute noch den gemeinsamen Kindergartentag mit einem Morgenkreis. Dort singen wir jeden Morgen um 8.30 Uhr ein Begrüßungslied, erzählen von Erlebtem, singen ein christliches Lied und sprechen gemeinsam ein Gebet. Auch die Inhalte der Pädagogik und besonders der Religionspädagogik sind gleich geblieben. So geht es heute wie damals immer darum, wie wir es schaffen, dass die Kinder zu selbstbewussten, eigenständigen Menschen heranwachsen, die gelernt haben Verantwortung für sich und andere und ihre Umwelt zu übernehmen.

Viele ehemalige Kinder kommen heute als Eltern wieder und bringen nun eigene Kinder zu uns.

In den Tagen um den 17. April 2016 werden wir viele verschiedene Aktionen mit den Kindern, den Eltern und den Familien anbieten.

Wer neugierig ist wie nun alles aussieht, ist am 17. April 2016 ganz herzlich zu unserem Jubiläum eingeladen. Wir beginnen den Tag mit einem Zentralgottesdienst um 10.00 Uhr in der Stadtkirche und gehen dann anschließend in den Kindergarten in die Buschstraße 14.

Dort haben alle die Gelegenheit sich das Haus anzusehen und zu erleben, wie es heute bei uns aussieht. Es besteht auch die Möglichkeit im Kindergarten Mittag zu essen und wir freuen uns mit Ihnen ins Gespräch zu kommen.

Wie erleben unsere Kinder Partizipation im Hastener Kindergartenalltag?

Im November fragten wir die Kinder, wie sie sich die Adventszeit vorstellen würden, welche Wünsche und Vorschläge sie hätten. Sie hatten viele Wünsche und konkrete Ideen. Diese brachten sie durch gemalte Bilder zum Ausdruck. Die Bilder wurden sichtbar an eine Wand im Gruppenraum geklebt. Gemeinsam entschieden wir uns, zuerst den Adventskalender zu basteln. Jedes Kind wollte daran mithelfen. Der Adventskalender bekam neben den Bildern seinen Platz und jedes Kind wollte für sein Portfolio ein Foto mit ihm haben.

Vor der Wand mit den Vorschlägen standen die Kinder oft und nutzten freudig die Möglichkeit zu Gesprächen und Austausch untereinander. Was war schon umgesetzt worden, was würde noch kommen? Als wir uns im neuen Jahr wieder mit den Kindern zusammen gesetzt haben, befassten wir uns erneut mit den gemalten Bildern und stellten gemeinsam fest, dass manche Wünsche mehrfach erfüllt worden waren (Kerzenanzünden, von Jesus hören) andere nur einmal (Besuch des Nikolaus, die Adventsfeier in der Kirche, Weihnachtsmarkt). Durch das gemeinsames Planen und Absprachen haben die Kinder die Zeit sehr intensiv erlebt und konnten sich noch an alles erinnern! Nun folgt die nächste Ideensammlung zum Thema Karneval. Auf die Umsetzung freuen wir uns alle! Partizipation bedeutet auch, den Kindern demokratische Strukturen zu vermitteln. Mehr davon in der nächsten Ausgabe.

Musik zieht Kreise … in unserer Stadt - Kooperation Kirchenmusik in Alt-Remscheid

Die evangelischen Kirchengemeinden in Alt-Remscheid bieten ein vielfältiges musikalisches Programm an, das künftig enger vernetzt werden soll. Wir drei hauptamtlichen KantorInnen haben ganz unterschiedliche Profile und bereichern damit das musikalische Angebot. Davon sollen nicht nur die Gemeinden profitieren, bei denen wir angestellt sind, sondern alle. Wie wird das aussehen?

Unsere Chöre sind offen für alle, die gerne mitsingen und mitspielen wollen. Und wir musizieren in den Gottesdiensten aller evangelischen Kirchen in Alt-Remscheid, also in Christuskirche, Clarenbachkirche, Johanneskirche, Lutherkirche und Stadtkirche.

Gefördert wird dieses Projekt für die nächsten drei Jahre vom Gesamtverband.

Gefördert werden einzelne Kooperationsprojekte sowie regelmäßige Angebote.

Große Projekte sind z.B. ein gemeinsames Konzert der Heinrich-Schütz-Kantorei und des StadtKirchenChors mit der Aufführung von Händels Messias im nächsten April oder ein Projekt zu Carmina Burana, bei dem ein Konzert mit mittelalterlichen Melodien dieser Lieder aus dem 11. und 12. Jahrhundert und ein Konzert mit der Fassung von Carl Orff aus dem 20. Jahrhundert gegenübergestellt werden.

Neben den bereits bestehenden Aufgaben aller drei KantorInnen werde ich künftig musikalische Projekte mit KonfirmandInnen in allen Gemeinden durchführen. Wir werden zusammen experimentieren mit Wort und Klang, Bibeltexte zum Klingen bringen, den Raum mit Klang füllen. Dabei musizieren wir nicht nur mit klassischen Musikinstrumenten, sondern auch mit Alltagsgegenständen, Percussion, Singen und Sprechen. Die gemeinsame Entwicklung von Musikstücken, Auseinandersetzung mit Texten und ihre Umsetzung in Musik und Szene gehören auch dazu.

Um Ihnen den Überblick über unserer musikalischen Angebote zu erleichtern, stellen wir Ihnen einige in einem neuen Flyer vor: Chöre für Erwachsene mit unterschiedlichem Profil, Kinderchor und Posaunenchor geben einen kleinen Einblick in ihre Arbeit. Für weitere Informationen stehen wir KantorInnen gerne zur Verfügung. Sprechen Sie uns an.

Der Flyer liegt in unseren Kirchen und Gemeindehäusern aus. Spielen Sie mit! Sie sind herzlich eingeladen.

Wir drehen einen Film!

So hieß es in der Jugendgruppe Auszeit der Stadtkirchengemeinde am Hasten. Letztes Jahr im Dezember nahm die Idee einen Film zu drehen dann Gestalt an. Niemand von uns hatte zuvor an so einem Projekt mitgemacht und so wusste auch keiner, wieviel Arbeit dahintersteckt.

Zuerst musste ein Drehbuch her. Schnell war entschieden, es sollte ein Krimi werden, mit Charakteren, die sich selber nicht so ernst nehmen.

Es wurden Gruppen gebildet. Einige für Beleuchtung und Ton, andere schrieben an dem Drehbuch und einige sollten Regie führen. Gesagt, getan!

Schnell merkten wir, dass man auf viele Kleinigkeiten achten muss, weil sonst Filmfehler entstehen oder Szenen nicht mehr zusammen passen. Wer den Film gesehen hat oder noch sehen will, kann gerne mal zählen, wie oft ich mich im Film umziehe und auf einmal in der gleichen Szene ein komplett anderes Outfit anhabe. Dies ist vor allem bei den anfänglich gedrehten Szenen passiert.

Geachtet wurde darauf erst später.

Doch je länger wir drehten, desto mehr Aufwand wurde betrieben. Wir wurden immer perfektionistischer, alles musste stimmen und wenn wir die Szene 10mal drehen mussten.

Doch trotz anfänglicher Schwierigkeiten wollte der Mut nicht sinken, da wir viel zu viel Spaß am Set hatten. Die Techniker wurden immer besser in der Handhabung von Kamera und Ton und wir Schauspieler verinnerlichten die Rollen zwischendurch so sehr, dass wir auch nach dem Dreh erst noch eine Zeit brauchten, um aus den Rollen zu schlüpfen.

Unser Film bekam nach langen Diskussionen den Namen „Das letzte Abendmahl“. Der Film handelt von den Ermittlungen um den mysteriösen Mord an Pfarrer Mo. Der Schock sitzt noch tief in der Gemeinde und niemand kann es fassen, dass der doch von allen geliebte Pfarrer kaltblütig ermordet wurde.

Das Ermittlungsteam hat alle Hände voll zu tun den Mord aufzuklären, aber dies ist nicht ganz so einfach, wenn die Arbeitsmoral von unseren Polizisten lautet - „lieber Kaffeepause statt arbeiten“.

Mein Fazit nach geschafftem Dreh und überstandener Premiere: Ich fand das Filmprojekt klasse. Jeder konnte sich da einbringen, wo seine Stärken sind und wurde sofort von den Anderen unterstützt, wenn es mal nicht ganz rund lief, sei es auch beim Halten des Mikrofons, damit es nicht im Bild ist.

Deshalb ein großes Dankeschön an alle die dieses Projekt möglich gemacht haben, ohne das Engagement, Zeit und Kreativität die wir zusammen in den Film gesteckt haben, wäre nie so ein tolles Ergebnis dabei herausgekommen. Das klingt vielleicht etwas nach Selbstlob, aber manchmal muss das halt auch mal sein

Malwochenende der Malwerkstatt

Am wohl heißesten Wochenende des Jahres trafen wir uns am 04. Juli um 12.00 Uhr mittags an der Pauluskirche und brachen am ersten Tag zum Malen ins Asiatische Museum in Radevormwald, Sieplenbusch auf. Wie ich es schon so oft erlebt hatte, wurden wir auch an diesem Tag von Li Hardt mit Herzenswärme empfangen und so entstand gleich eine positive Atmosphäre.

Im Museum fanden wir kühle Plätze, die ausreichend Motive zum Betrachten und Malen boten. Wer wollte, konnte auch das warme, wunderschön gestaltete Außengelände nutzen. Der Pavillon über dem Teich mit Blick auf Fische und Bambus, verschiedene steinerne Strukturen oder auch interessante figurale Exponate boten hier Anregungen für künstlerisches Schaffen.

Es entstanden wunderschön gezeichnete und gemalte Bilder. Gleichzeitig erlebten wir jedoch alle die große gestalterische Herausforderung, die sich uns durch diesen Ort bot.

Trotzdem stellten wir fest, hier konnten wir Körper und Seele baumeln lassen. Denn das konzentrierte und meditative Arbeiten gefiel allen.

Für unser leibliches Wohl sorgte Li Hardt mit Waffeln, Kaffee oder Tee in der Pause.

Unseren zweiten Tag, den 5. Juli starteten wir um 9.30 Uhr an der Pauluskirche. Gemeinsam fuhren wir nach Wermelskirchen. Dort bot der Garten einer Malerin unsere perfekte Wirkungsstätte.

Gemeinsam hatten wir unser Thema „Monotypie mit Naturmaterialien“ festgelegt.

Mit den unterschiedlichsten Vorerfahrungen begannen wir neugierig, abwartend, interessiert, experimentierend, lachend, offen, … unsere Erfahrungen im Druckprozess zu sammeln. Auch durch die gemeinsame, abschließende Auswertung hatte jeder der Gruppe mindestens ein positives Erlebnis.

Den Abschluss bildete am späten Mittag ein Grillfest. Ein schönes Malwochenende ging zu Ende.

Die Malerinnen und Maler treffen sich an jedem dritten Donnerstag des Monats um 19.30 Uhr im Jugendheim des Johannes-Schmiesing-Hauses, Büchelstraße, direkt neben der Pauluskirche. Interessenten sind herzlich willkommen.

Mitarbeiterdank Honsberg & Kremenholl am 02. Oktober

Beim „Wer bin ich?“ Spiel waren nicht wenige sehr erstaunt über die Vielzahl unserer Gruppen.

Als wir zum Mitarbeiterdank im Kirchsaal zusammen kamen, um mit einer gemeinsamen Andacht zu beginnen, da saßen die Mitarbeitenden noch getrennt nach „Kremenholl“ und „Honsberg“. Beim Spiel ging es dann darum herauszufinden, welche Person zu welcher Gruppe gehört – nicht ganz einfach, denn die Gruppen sind meistens nach Stadtteilen getrennt und wussten nicht viel übereinander. Jetzt ist das anders und vielleicht ist die Neugier geweckt worden, doch mal bei den Nachbarn in der einen oder anderen Gruppe zu schnuppern.

Wir hatten einen sehr vergnüglichen Abend miteinander und wir, die Hauptamtlichen, schauen nun voller Dankbarkeit auf die große Vielfalt der Menschen, die unsere tägliche Arbeit möglich machen bereichern und den beiden Stadtteilen ihr je eigenes Gesicht von Kirche geben.

Erntedank in der Stadtkirche

Wir feierten zusammen einen wunderschönen Familiengottesdienst in der Stadtkirche. Traditionell werden in diesem Gottesdienst besonders die neuen Kinder mit ihren Familien begrüßt und willkommen geheißen.

Es war wieder ein üppiger „Gabentisch“ vor dem Altar aufgebaut. Einige Kinder haben ihn noch mit Obst und Gemüse von zu Hause ergänzt.

Das Gleichnis vom Sämann aus Matthäus 13 wurde von Silke Fischer (Erzieherin) gelesen und von den Kindern des Kindergarten Himmelszeltes bildlich dargestellt.

Dazu sangen wir mit den Kindern das Lied: „Segne uns und mach uns Mut…“

Besonders schön war der Gottesdienst auch, weil zwei kleine Kinder getauft wurden. Finn Vörtmann der Sohn von Andrea Vörtmann (Erzieherin im Himmelszelt z.Z. in Elternzeit) und Frederik Schmitz der kleine Bruder eines neuen Kindergartenkindes. Dies ist natürlich besonders spannend und interessant für die Kindergartenkinder.

Es hat uns auch gut gefallen, dass auch die Konfirmanden am Gottesdienst mitbeteiligt wurden. Sie teilten die Gesangbücher aus, die nicht reichten, weil die Kirche so voll wurde. Sie lasen den Psalm und halfen beim Einsammeln der Kollekten.

Am Ende des Gottesdienstes durfte sich jede und jeder etwas vom Gabentisch mitnehmen. Dazu wurde für die Flüchtlinge in unserer Stadt eine kleine Spende erbeten, mit der Schokolade für die BewohnerInnen in den Übergangslagern in unserer Gemeinde gekauft werden konnte. Dabei kamen 70 € zusammen

Vom Wachsen und Werden – Erntedank im Lindenhof

Woher kommt eigentlich unser Essen? Na klar, aus dem Laden oder vom Markt oder vom Bauernhof. Aber wie entsteht eine Möhre, eine Kartoffel, ein Apfel?

Die Kinder zeigten in einem kleinen Anspiel sehr eindrücklich, was alles nötig ist, um Saat zum Wachsen zu bringen. Uns Erwachsenen wurde sehr schnell klar, dass auch alle Technik manchmal nicht hilft, um aus einem Samenkorn etwas entstehen zu lassen. Vieles in unserem Leben können wir letztendlich nicht beeinflussen – das Wachsen und Werden gehört dazu.

Woher kommt eigentlich unser Essen? Na klar, aus dem Laden oder vom Markt oder vom Bauernhof. Aber wie entsteht eine Möhre, eine Kartoffel, ein Apfel?

Die Kinder zeigten in einem kleinen Anspiel sehr eindrücklich, was alles nötig ist, um Saat zum Wachsen zu bringen. Uns Erwachsenen wurde sehr schnell klar, dass auch alle Technik manchmal nicht hilft, um aus einem Samenkorn etwas entstehen zu lassen. Vieles in unserem Leben können wir letztendlich nicht beeinflussen – das Wachsen und Werden gehört dazu.

Essen und Trinken ist nicht selbstverständlich - das sollten wir nie vergessen. Gut, dass der Erntedanktag uns immer wieder daran erinnert.

Auch in diesem Jahr ließen wir es uns bei einem gemeinsamen Mittagessen schmecken - die Gespräche drehten sich fast von selbst um die Menschen, die noch im Oktober im Südbezirk erwartet werden. Ihnen fehlt es an fast allem. Auch Hilfsbereitschaft und Freundlichkeit, ein offenes Ohr und ein unvoreingenommenes aufeinander zugehen muss wachsen und werden.

Aus der Haltung der Dankbarkeit heraus für das, was wir haben, fällt es uns sicher leicht, denen zu helfen, die alles zurücklassen mussten.

Herbstfest der Frauenhilfe

Wir stehen alle im Herbst unseres Lebens und haben deshalb im Oktober auch ein Herbstfest gefeiert, zu dessen Gelingen u.a. die „Remscheider Schirmspitzen“ beigetragen haben.

Wenn Sie demnächst auch einmal fröhlich mit uns feiern möchten, dürfen wir Sie ganz herzlich einladen zu unserer Frauenhilfe an der Stadtkirche (jeder 1. Und 3. Mittwoch des Monats, 15.00 – 16.30 Uhr, Gemeindesaal an der Stadtkirche). Wir freuen uns auf Sie

Tankstelle - Der etwas andere Gottesdienst zum Auftanken

Viele evangelische Christen beklagen oft, unsere Gottesdienste seien zu wortlastig und zu wenig spirituell. In unserer Gemeinde gibt es aber auch neben den herkömmlichen Sonntagsgottesdiensten zweimal jährlich (Frühjahr und Herbst) den Abendgottesdienst Tankstelle im Neuen Lindenhof. Im September hatte der Gottesdienst das Thema „Die Macht der Bilder“. Täglich werden wir von Bildern aus aller Welt (Fernsehen, Zeitschriften oder …..) überflutet. Diese können Bestürzung oder auch Freude in uns hervorrufen.

Kurze Texte und Musik wechselten sich ab. So kommen wir zur Ruhe, haben Zeit für Gott und finden zu uns selbst. In der Stille können wir Gott danken, dazu ein Teelicht entzünden oder für die Dinge, die uns beschweren, einen Stein auf dem Altar ablegen. Kommen Sie vorbei, tanken Sie auf und erleben Sie diesen besonderen Gottesdienst.

Frau Pfarrerin Cersovsky und ihr Team begleiten Sie. Der nächste Termin wird im GemeindeEcho und in den Abkündigungen bekanntgegeben

Nacht der Kultur und Kirchen 2015

„Die Vaillant Nacht der Kultur und Kirchen beginnt ruhig und beschaulich am Stadtfriedhof. Durch die Fenster der kleinen Kapelle dringt warmes Licht. Hier zeigen Frauke Fuck und Heinz-Eberhard Boden, dass der zentral in der Remscheider Innenstadt gelegene Friedhof ein Garten der Erinnerung und auch ein Kulturdenkmal ist. 1000 Fotographien haben die beiden Fotokünstler binnen zwölf Monaten erstellt und lassen damit den Stadtfriedhof im Licht der Jahreszeiten erscheinen“ (Stefanie Bona, Bergische Morgenpost 26.10.2015).

Doch unser Stadtfriedhof war nur einer der Höhepunkte der diesjährigen Nacht der Kultur und Kirchen. In der Stadtkirche gab es in ungewohnter Kombination Saxophon (Burghard Corbach) und Orgel (Ursula Wilhelm) zu hören, was hervorragend zueinander passte. In den Pausen konnte man sich hier eine spannende Ausstellung mit Fotographien von Udo Straßmann ansehen und sich bei Schwarzbrot und Schwarzbier stärken.

Mehrere hundert Menschen aus Remscheid und Umgebung nahmen wieder unsere Angebote in den verschiedenen Räumlichkeiten der Gemeinde an und waren erstaunt von der Vielfalt und dem Einfallsreichtum der KünstlerInnen.