Gemeinde ECHO
Evangelische Stadtkirchengemeinde Remscheid
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Nachruf Bärbel Jochimsen

Die Stadtkirchengemeinde betrauert den Tod ihrer langjährigen Mitarbeiterin Bärbel Jochimsen, die am 16. Dezember 2019 im Alter von 67 verstorben ist.

Nach ihrer Konfirmation wurde Bärbel Jochimsen bei der Evangelischen Stadtkirchengemeinde Remscheid ehrenamtliche Mitarbeiterin im Kindergottesdienst. Nachdem im Augustinushaus, unserem damaligen Gemeindezentrum am Kremenholl, die Hausmeister- und Küsterstelle frei wurde, begann Bärbel Jochimsen 1982 nach Anfrage von Pfarrer Hönes dort ihren Dienst als Hausmeisterin und Küsterin.

Über viele Jahre hat sie sich mit großer Zuverlässigkeit und Sorgfalt dafür engagiert, dass sich Gottesdienstbesucher und Gäste im Augustinushaus immer wohl und heimisch fühlen konnten. Dabei wurde sie von ihrem Ehemann Hans Erhard und ihren Kindern tatkräftig unterstützt. Besonders in Erinnerung geblieben ist, wie sie das Augustinushaus liebevoll jahreszeitlich passend dekoriert hat, z.B. mit selbstgebastelten Strohsternen in den Fenstern zur Weihnachtszeit oder Window-Color-Bildern im Frühling. Sie organisierte Gemeindefeste, Seniorengeburtstage, Seniorenadventsfeiern mit, und sorgte dabei immer wieder für die Verbindung von Gottesdiensten mit kulinarischen „Extras“. Geselligkeit war ihr wichtig: So gründete sie zusammen mit ihrem Ehemann einen Tanzkreis; einmal im Jahr wurde gemeinsam die „Feuerzangenbowle“ geschaut – und getrunken. Im März 2013 verband Bärbel Jochimsen die Schließung des Augustinus-Hauses mit dem Eintritt in den Ruhestand. Weiterhin trug sie in der Augustinusstraße unser GemeindeECHO aus.

2017 wurde bei ihr Krebs diagnostiziert, und sie unterzog sich einer Chemotherapie. Weihnachten 2018 kehrte der Tumor dann leider zurück.

Wir sind Bärbel Jochimsen sehr dankbar für ihren Dienst, fühlen uns mit ihrer Familie in Trauer und Hoffnung verbunden und werden sie in ehrenvoller Erinnerung behalten.

Vielen Dank, Beate!

Seit 2009 hat Frau Beate Morvai für die Stadtkirchengemeinde den internationalen Jugendaustausch zwischen Remscheid und Mitzpe Hila (Israel) organisiert. In 16 Einzelmaßnahmen hat sie über 160 Jugendliche aus Israel und Deutschland immer wieder miteinander ins Gespräch gebracht. Mit viel Herzblut und persönlichem Einsatz hat sie sich für die Versöhnungsarbeit unserer Länder und Religionen eingesetzt und dabei versucht gemeinsame Zukunftschancen aufzuzeigen und weiterzuentwickeln.

Nach 10 Jahren wird nun der erfolgreiche Jugendaustausch unserer Gemeinde mit Israel in beiderseitigem Einverständnis beendet. Wir danken Beate Morvai für ihr großartiges ehrenamtliches Engagement und wünschen unseren Partnern in Israel alles Gute und Gottes reichen Segen.

Spielplatzprojekt Hasten

Im letzten Jahr haben wir mit einigen Jugendlichen über mehrere Wochen verteilt den ehemaligen Hausmeistergarten neben dem Gemeindehaus am Hasten von tonnenweisem Unkraute und anderem Wildwuchs befreit. Da dieser Garten nun schon seit mehreren Jahren nicht mehr genutzt wurde, hat er ziemlich wild ausgesehen. Ziel dieser ganzen „Vorarbeiten“ ist es, den Garten für die Gemeindearbeit nutzbar zu machen. Auf der freien Fläche soll ein Spielgerät für Kinder aufgebaut und eine gemauerte Feuerstelle errichtet werden. Dazu brauchen wir jedoch noch finanzielle Unterstützung, da dieses Projekt insgesamt ca. 8.000 Euro kosten wird.

Damit wir dieses Projekt möglichst dieses Jahr noch realisieren können, wäre es schön, wenn Sie uns mit einer Spende unterstützen würden. Bitte überweisen Sie Ihre Spende auf folgendes Konto: Evangelische Stadtkirchengemeinde, DE 26 3405 0000 0000 0002 32, Verwendungszweck: „Spielplatzprojekt GZ Hasten“

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Goldkonfirmanden, die ganz Alten?

Wir sind der Konfirmationsjahrgang 1969, also heute die Goldkonfirmanden, die wir damals immer so alt fanden.

Am 10. November 2019 trafen sich einige von uns zur Feier der goldenen Konfirmation in der Pauluskirche. Wir fanden uns gar nicht so alt, die Sicht der aktuellen Konfirmanden auf uns mag da anders gewesen sein.

Leider waren wir nur wenige aus den ursprünglichen Gruppen von Pfr. Fuhl und Pfr. Kiel. „Jungs“, wo wart ihr? Wir haben euch vermisst (und natürlich auch die anderen „Mädchen“ aus unserer Gruppe.)

Der Gottesdienst griff den Predigttext auf, der vor 50 Jahren im Zentrum unserer Konfirmation stand, und einige der Lieder, die damals als ganz neu in unserem Gottesdienst gesunden wurde wie z.B. „Danke für diesen guten Morgen“. Dass wir bei der Konfirmation den Segen Gottes mitbekommen haben, der gültig bleibt, egal in welcher Situation, ist eine zentrale Aussage des Predigttextes, wie in der Dialogpredigt zwischen Pfarrerrin Cersovsky und einer Goldkonfirmandin herausgestellt wurde. Und wir sind eingeladen, unser Wissen und unsere Erfahrungen zu Gunsten anderer Menschen und der Welt einzusetzen. „Ich will dich segnen und du sollst ein Segen sein.“ (1. Mose 12,2)

Ein herzlicher Dank an Annette Cersovsky und das Team der Gemeinde, die uns dieses Treffen liebevoll vorbereitet haben, so dass wir im Anschluss an den Gottesdienst auch noch bei Kaffee und Kuchen zusammen-sitzen und viel erzählen konnten.

Wald, Brettspiele und gute Gespräche

Fünf Tage lang haben 15 junge Erwachsene zwischen 18 und 23 Jahren die Eifel erkundet. Die Unterkunft, bestehend aus mehreren kleinen Häuschen, befand sich in Ramscheid, direkt neben dem belgischen Wald. Der wurde auch gut genutzt: Bei meist sonnigem Wetter haben wir lange Spaziergänge gemacht, über dem Lagerfeuer Stockbrot gemacht oder eine Hütte aus Holz und Tannenzweigen gebaut. Nachdem es dunkel wurde, haben wir dann die vielen mitgebrachten Gesellschaftsspiele ausprobiert. Bei guten Gesprächen haben alle noch ein bisschen mehr über die anderen erfahren und auch die Jahreslosung „Ich glaube, hilf meinem Unglauben“ wurde besprochen. Sie bedeutet, dass man über seine Möglichkeiten hinauswachsen kann und da jemand ist, der einem dabei hilft.

Da zurzeit fast jeder von uns die Schule oder das Studium abschließt, passt die Losung besonders gut zu unserer Gruppe. Da wir vom 30. Dezember 2019 bis zum 03. Januar 2020 vor Ort waren, haben wir natürlich auch Silvester zusammen gefeiert. Beim Raclette fehlte es an nichts: Kartoffeln, Mais, Pilze, Fleisch und Camembert standen unter anderem auf dem Tisch. Die nachgehende Party wurde allerdings von einem Löscheinsatz der Feuerwehr im Wald gegenüber unterbrochen, die aus dem Teich neben unseren Wohnungen das Löschwasser gepumpt haben. Passiert ist zum Glück nichts, sodass auch wir mit einem kleinen Feuerwerk ins neue Jahr starten konnten. Am letzten Tag haben wir einen Ausflug in die kleine Stadt Monschau gemacht. Die Stadt ist für die Fachwerkhäuser und ihre Senfmühle bekannt und der ein oder andere hatte dadurch ein schönes Mitbringsel. Auch die anderen Läden boten viel Raum zum Stöbern und Kaufen. Wer wollte, konnte auch zur Burgruine oder zur Kapelle hochlaufen. Von dort war die Aussicht auf Monschau super schön. Mit einigen lustigen Anekdoten im Gepäck sind wir dann am Freitagvormittag wieder zurück nach Remscheid gefahren. Alle waren sich am Ende einig, dass die Silvesterfreizeit in jeder Hinsicht gelungen ist.

Kaum zu glauben aber wahr

Die „Fröhliche Frauenrunde“ auf dem Kremenholl wurde 10 Jahre alt. Diesen Tag feierten die Damen der Runde im Juni 2019. Es wurde viel gelacht und ausgetauscht. Als die Damen ihren Raum in der Mäusebande betraten, standen auf ihren Plätzen Namensschilder, wie vor 10 Jahren. Damals war alles noch sehr fremd, heute ist die „Fröhliche Frauenrunde“ eine Gruppe, die gemeinsam viel Spaß hat und viel Schönes erlebt. So erinnerten wir uns, in einer lustigen Geschichte von unserer Rosie an viel Erlebtes. An eine Schnitzeljagd durch den Wald mit den Kindern unserer Gemeinde, einen Besuch im „Ostergarten“ in Lennep, an die Besuche von „Haases Papiertheater“, einen Ausflug nach Kaldenkirchen zu Pfarrer Grefen, lustige Erzählnachmittage mit Pfarrer Landau, Rätsel- und Bastelnachmittage, ernste und lustige Themen und vieles mehr. Es war ein sehr schöner Nachmittag mit vielen Erinnerungen, einer Bergischen Kaffeetafel, Fotos und Geschichten. Auch wurde an die Damen gedacht, die leider nicht mehr bei uns sind, aber einige Zeit mit uns Spaß hatten und nicht in Vergessenheit geraten. Wir freuen uns auf eine weitere gemeinsame Zeit.

Außerdem besuchte die Runde in diesem Jahr Haases Papiertheater in der Ackerstraße und nahmen an der Krippen Ausstellung der Kinder teil. Die Damen trafen sich außerhalb ihrer gewohnten Zeiten und bastelten mit viel Freude Krippen für die Ausstellung.

„Große für Kleine“ an der Grundschule Kremenholl

Sie erinnern sich an das große leuchtende Herz im vorletzten GemeindeECHO? Damals suchten wir MitstreiterInnen, die Lust haben, einzelne Kinder an der Grundschule Kremenholl zu unterstützen. Vielleicht möchten Sie gerne wissen, was denn nun eigentlich aus diesem Aufruf geworden ist?

Unsere Hoffnung, dass wir vielleicht zwei oder drei Personen finden würden, die bereit sind, einmal in der Woche mitzuhelfen, wurde bei Weitem übertroffen: 10 Personen sind wir inzwischen, die den Kindern beim Lesen, Rechnen und Schreiben, bei der Feinmotorik helfen! Vor allem aber durch die Beschäftigung nur mit ihnen alleine ihnen das Gefühl geben, wahrgenommen zu werden und wichtig zu sein, wie das trotz der sehr motivierten LehrerInnen innerhalb einer Klasse nur schwer möglich ist. Jede Klasse hat jetzt zumindest einmal in der Woche einen zusätzlichen „Großen“, der die LehrerInnen bei der Arbeit mit den „Kleinen“ unterstützt. Die Begeisterung ist auf allen Seiten groß: bei den LehrerInnen, bei uns und natürlich bei den Kindern.

Zum Austausch über unsere Erfahrungen, aber auch damit wir uns selbst belohnen für unseren Einsatz, haben wir ein halbjährliches Kuchenessen im Kirchen-Bistro des Neuen Lindenhofs verabredet. Und wenn Sie jetzt denken: „Wie schade, da hätte ich gerne mitgemacht!“, dann laden wir Sie herzlich ein, mit dazu zu kommen. Jeder Neuzugang ist uns (vor allem: der Schule) herzlich willkommen. Wir sind eine fröhliche Gruppe mit einer wunderschönen, wichtigen Aufgabe: Als „Große“ für die „Kleinen“ da zu sein.

Unsere Kinder erlebten 2019 viel in unserer Gemeinde

Wir gründeten die Gruppe „Die kleinen Künstler“. Viele Materialien und Techniken wurden ausprobiert. Im Kindergottesdienst erkundeten wir wie kleine Detektive die Bibel, machten einen Schöpfungsspaziergang und lernten mit Geschichten von Astrid Lindgren die Seligpreisungen kennen. Die „Wühlmäuse“ legten ein zu Hause für Bienen an. Die Kinder waren in Stolzenberg und Westkapelle auf Freizeit. Ein großes Projekt begannen wir in den Herbstferien. Die Kinder bastelten für eine „Krippen Ausstellung“ viele verschiedene Krippen. Am 29. November 2019 stand die Krippen Ausstellung und die Eltern bewunderten die Ergebnisse ihrer Kinder bei einer kleinen Andacht, Würstchen, Kinderpunsch und netten Gesprächen. Das Jahr endete mit einem Krippenspiel im Lindenhof und nun freuen wir uns auf viele neue Ideen im Jahr 2020.

Wir wollen den Kindern die Welt heiler machen

Das waren ungefähr meine Worte am Tag der Hastener Gemeindeversammlung und das war dann die Überschrift eines Artikels der Bergischen Morgenpost am 02. März 1994, dem Tag danach. Damals vor ca. 25 Jahren war das mein Wunsch. Und er ist es immer noch. Ist mein Wunsch in Erfüllung gegangen? JA und NEIN, denn er geht nicht einfach so in Erfüllung.

JA, weil es unser Ziel ist, ein gutes Miteinander zu leben, dass man einander zuhört, miteinander spricht und die eigene Meinung äußern kann. Man schließt jeden ein, Kinder, Eltern, Erziehende und BesucherInnen. Die Welt heiler zu machen ist eine Haltungssache. Unser Anspruch an uns - als Mitarbeitende des evangelischen Kindergartens Hasten - ist in all den Jahren derselbe geblieben

NEIN - denn die Familien und ihre Lebensumstände sind ähnlich wie vor 25 Jahren. Zusätzlich haben sich die Anforderungen und Arbeitsbedingungen geändert. Das neue (gute Kita-) Gesetz kann deprimieren: Weniger Personal bei gleichen Bedingungen. Viele Kinder, die viele Stunden bei uns sind und viele Erziehende, die sich so gerne viel mehr Zeit für jedes Kind nehmen würden. Und trotzdem ist investierte Zeit das, was in Erinnerung bleibt. Gemeinsames Spielen, vorgelesen bekommen, Entdeckungen mitteilen, die Natur genießen - das sind die Erinnerungen, die uns mit einem guten Gefühl durch das Leben tragen. Oft ist die schöne Erinnerung mit einem Menschen verbunden, der einem irgendwie wichtig war und dem wir wichtig waren. Und so versuchen wir im Alltag das Augenmerk immer darauf zu richten, dem Menschen mit dem wir gerade zusammen sind, unsere volle Aufmerksamkeit zu schenken. In diesem bewussten Miteinander liegt manchmal „der Zauber des Augenblicks“, der die Welt ein kleines bisschen heiler machen kann. Und so bleibt es auch 2020 bei dem Wunsch, den ich vor 25 Jahren ausgesprochen habe.

Mitarbeiterdank Hasten

Nach einem Jahr Pause, fand dieses Jahr auch wieder im 4. Bezirk (Hasten) ein Mitarbeiterdank statt. Ungefähr 75 haupt- und ehrenamtliche MitarbeiterInnen waren dazu am 27. September 2019 in den Gemeindesaal gekommen.

Nachdem nach und nach alle Gäste eintrudelten, begann der Abend mit einer Rede von Jugendreferentin Julia Sebig, die sich damit bei allen MitarbeiterInnen rund um die Kirchengemeinde bedankte. Dazu zählten sowohl die MitarbeiterInnen des evangelischen Kindergartens, als auch die, die sich für Senioren engagieren oder die Jugendlichen, die in den Kindergruppen bunte Programme vorbereiten. Für ihre Arbeit hatten sich alle ein leckeres Essen verdient. Neben einem Braten mit Kräuterkruste, gebratenem Gemüse und Rosmarinkartoffeln, stand auch eine vegetarische Gemüselasagne zur Auswahl. Ein Dessert durfte natürlich auch nicht fehlen. Es hat so gut geschmeckt, dass nach kurzer Zeit nicht mehr viel vom Buffet übrig war.

Gestärkt ging es dann zum Hauptprogramm des Abends. Der Musiker Johannes Friedrich hatte dafür nicht nur ein, sondern direkt zwei Celli dabei, um ca. 1 ½ Stunden für die Gäste zu spielen. Im Repertoire hatte Friedrich verschiedene Genres: Klassik, Pop, Rock und Filmmusik. Von Africa von Toto, über Adeles Skyfall bis zu Angels von Robbie Williams, war alles mit dabei. Zwischendurch benutzte er auch eine Loopbox, mit welcher man live Töne aufnehmen und kurz darauf wieder abspielen kann. Die Zuschauer waren begeistert. Viele klatschten im Takt mit und gegen Ende trauten sich, trotz einiger Unsicherheiten im Text, immer mehr Leute mitzusingen. Leider ging die Zeit viel zu schnell um. Bei lockeren Gesprächen haben alle gemeinsam den Abend ausklingen lassen.

Rettungsschiff der EKD

Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) will gemeinsam mit anderen Organisationen ein eigenes Schiff zur Seenotrettung von Flüchtlingen ins Mittelmeer entsenden und steht dazu in konkreten Verhandlungen. „Es ist mehr als Symbolik, es geht um exemplarisches Handeln“, sagte Bischof Bedford-Strohm.

Die Evangelische Kirche in Deutschland bemühe sich schon seit Jahrzehnten um die Bekämpfung von Fluchtursachen, etwa in Afrika. Sie setzt sich dabei auch für politische Lösungen und einen EU-weiten Verteilungsmechanismus ein. Die Entscheidung zur Anschaffung eines eigenen Seenotrettungsschiffes ist in der Kirchenkonferenz und im Rat der EKD „in großer Einmütigkeit getroffen“ worden. Die EKD folgt damit einer Resolution des Evangelischen Kirchentages 2019. Dass Menschen ertrinken und sterben, könne von niemandem hingenommen werden, forderte Bedford-Strohm. Das Schiff sei Teil des diakonischen Auftrags der Kirche und soll allein aus Spenden finanziert werden.

Unser Presbyterium hat einstimmig beschlossen das Vorhaben der EKD mit 5.000 € aus gemeindeeigenen Diakoniemitteln zu unterstützen. Weitere Spenden sind willkommen und werden dringend benötigt.

GemeindeECHO – Aus der Redaktion

Über viele Jahre hat Frau Michaela Matigat unser GemeindeECHO für sehbehinderten Gemeindemitglieder auf Tonträger gesprochen. Sie hat sich damit sehr viel Mühe gegeben und vielen Menschen regelmäßig eine große Freude gemacht. Aus technischen Gründen und mangels Nachfrage musste dieses Angebot nun leider eingestellt werden. Wir danken Frau Matigat ganz, ganz herzlich für ihre treuen Dienste und hoffen, dass unsere Gemeindemitglieder mit Seheinschränkungen neue technische Wege (z.B. Adobe Reader - Sprachausgabe) finden, um an den aktuellen Ereignissen unserer Gemeinde teilnehmen zu können.

Übrigens: Wir suchen noch Gemeinde-ECHO-VerteilerInnen für folgende Straßen: Nordstraße, Salemstraße, Peterstraße. Interessenten wenden sich bitte an Herrn Helmuth Tomscheit, Tel. 02191/ 2 32 23.

Konfirmandenfreizeit Stadtkirche

Was ist der Unterschied zwischen einer Toga und einer Tunika? Wie kleideten sich die vornehmen römischen Damen in der Antike, und welche Kleidung durften die einfachen Arbeiter oder Handwerker tragen? Welche Stoffe und Farben waren dem Adel vorbehalten und wie ging ein reicher Kaufmann auf Reisen?

Mit diesen Fragen rund um die Kleidung der Römer im 1. christlichen Jahrhundert haben wir uns auf der diesjährigen Konfirmandenfreizeit beschäftigt, die uns im September für ein Wochenende an den Niederrhein in die Jugendherberge von Kevelaer geführt hat. Bei einem Ausflug in den Archäologischen Park Xanten am Samstag konnten die sieben Jungen und Mädchen einiges erfahren über römische Sitten und Gebräuche, wie sie zu Zeiten Jesu nicht nur in Xanten, sondern wohl auch in Israel geherrscht haben. Und so verwandelten sich die Jugendlichen unter fachkundiger Anleitung in einen Zimmermann, eine einfache Bürgersfrau oder einen einflussreichen Senator.

Danach war noch viel Zeit, sich auf dem weitläufigen Gelände Handwerksarbeiten wie Schuhe nähen oder Edelsteinbearbeitung anzuschauen. Am Nachmittag ging’s dann zur Abkühlung ins Schwimmbad GochNess, was von allen ausgiebig genutzt wurde.

Aber eine Konfirmandenfreizeit wäre keine Konfirmandenfreizeit, wenn es nicht auch ein wenig Unterricht gäbe und so haben wir uns in verschiedenen Einheiten mit dem Thema Taufe beschäftigt, wozu die Konfirmanden schon einiges an Vorwissen, aber auch manche Fragen hatten.

Der Gottesdienstbesuch am Sonntagmorgen in Kevelaer rundete unsere Freizeit ab und gab den Sieben Gelegenheit wahrzunehmen, wie man andernorts Gottesdienst feiert und welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede es dabei gibt.

Auf der Heimfahrt nach Remscheid war dann deutlich zu spüren, wie die sieben Konfirmanden an diesem Wochenende zu einer fröhlichen und lebhaften Gruppe zusammengewachsen sind. So war die Fahrt alles in allem ein lohnenswertes Ereignis.

Kindergarten Hasten lässt Kinderherzen höherschlagen

Als am Freitag, dem 04. Oktober 2019 bis zu 25 Eltern und Helfer um 08.30 Uhr am Hastener Kindergarten in der Moltkestraße zusammenkamen, konnte noch keiner ahnen was für spannende, konstruktive und vor allem lustige zwei Tage vor uns liegen würden.

Alle waren gekommen, um beim Aufbau der neuen Außenanlage des Kindergartens zu helfen. Geplant waren u. a. drei Spielhäuser, zwei Schaukeln, eine „Tankstelle“ (für Spielautos), ein Spielgrill, eine Wasserstation für die U3 Kinder, ein großes Holzpferd und eine Bewegungsbaustelle. Die Geräte wurden von der Firma Jürgensen gebaut und geliefert, die ebenfalls die Anleitung beim Aufbau der insgesamt 10 Stationen übernahm.

Während des normalen Kindergartenbetriebes bohrten, hämmerten, gruben und schaufelten die Helfer in der bestehen Anlagen für die neue Gerätschaften und manche Kindernase drückte sich vor Verwunderung und Staunen an den Fenstern der Gruppen platt; was denn wohl die Menschen da draußen so alles machen würden.

Im Laufe des Vormittags hatten machen Kinder auch großen Spaß zu helfen und selbst hier und dort die (kleine) Schippe zu ergreifen und eifrig zu buddeln oder auch die eine oder andere kritische Anmerkung zum Werk der Eltern beizusteuern.

Immer wieder vom Kindergarten großzügig mit Essen und Getränken versorgt, gingen die Arbeiten am Freitag trotz des Dauerregens gut voran, so dass die Helfer mit viel Spaß an der Sache und einer guten Portion Durchhaltevermögen, schließlich am Abend gegen 18.00 Uhr mit dem Großteil des Aufbaus fertig wurden.

Am Samstag, dem 05. Oktober 2019 ging es weiter. Die letzten Arbeiten und der „Feinschliff“ für die große Eröffnung mussten noch erfolgen. Wieder erfreute sich der Kindergarten an einer großen Helferschaft. Am frühen Nachmittag konnte die komplette Umgestaltung und Erneuerung zusammen abgeschlossen werden und die Außenanlage erstrahlte nun im neuen Glanz, mit ganz neuen und spannenden Geräten zum Spielen und Phantasieren.

Am Sonntag, dem 6. Oktober 2019 wurden dann das neue Außengelände eingeweiht. Nach einem schönen Gottesdienst in der Pauluskirche haben sich alle in der neuen Außenanlage versammelt. Nach schönen Einweihungsreden und Danksagungen der Kindergartenleitung Frau Monika Hesse, von Elternratsvorsitzenden Herrn Tobias Krupp und der Vorsitzenden des Fördervereins Frau Stefanie Runge konnten alle Kinder (und auch der eine oder andere Erwachsene) „drauflosspielen“ und ihr neues Außengelände ausgiebig testen.

Der große Dank gilt der Evangelischen Stadtkirchengemeinde Remscheid als Träger des Kindergartens Hasten, unseren großzügigen Spendern (u. a. “Ein Herz für Kinder“, der Volksbank Remscheid, der Sparkasse Remscheid sowie der Ulrike-und-Lothar-Kaiser-Stiftung und dem Stadtteilverein Hasten für Hasten e.V.), den Erzieherinnen und Erziehern für ihren unermüdlichen Einsatz und natürlich ganz besonders den Eltern die tatkräftig und vor allem auch finanziell die Spendenaktionen des Fördervereins unterstützt haben. Ohne alle diese großartigen Menschen und Institutionen wäre dieses schöne Außengelände nicht möglich gewesen.

Förderverein des Kindergartens Hasten

Silvia Simon geht in Rente

Wer kann sich das vorstellen, wenn man dieses Bild sieht. Hier beim Sponsorenlauf mit den Kindern der blauen Gruppe. So kennen wir sie alle. Sie ist voll engagiert. Sie ist fröhlich und motivierend für die Kinder, weil sie selbst mit Begeisterung bei der Sache ist. Das Wichtigste ist für sie, dass es den Kindern gut geht. Sie hat einen ganz eigenen Blick auf die Kinder und auf das, was sie tun. Sie erkennt Fähigkeiten und Fertigkeiten aus einem tiefen Verstehen heraus, was die Kinder bewegen könnte. Ein Beispiel ist der kreative Bereich. Frau Simon selbst ist kreativ, das Zusammenspiel der Farben, Licht und Material faszinieren sie. Und diese Faszination üben auch Bilder der Kinder auf sie aus.

Wenn die Kinder erzählen und sie gemeinsam überlegen, warum eine spezielle Farbe genommen wurde, dann spürt das Kind, das es etwas Besonderes gemalt hat, dass es selbst etwas Besonderes ist. Und das ist das Wichtigste überhaupt: ein Kind spüren zu lassen, dass es so wie es ist richtig ist. Daraus wächst Lebensfreude und Zuversicht.

Und Zuversicht wünschen wir ihr, dass sie neue Wege freudig gehen wird. Dass sie Vertrauen bewahrt in die eigenen Fähigkeiten und immer in der Gewissheit lebt, dass Gott bei ihr ist und sie segnet. Wir wünschen ihr von Herzen alles Gute!

Neu im Kindergarten Himmelszelt

Hallo zusammen, ich möchte mich Ihnen kurz vorstellen. Ich heiße Sabine Schmalenbach und arbeite seit August in der Kindertagesstätte Himmelszelt, wo ich das Anerkennungsjahr zur staatlich anerkannten Erzieherin absolviere. Ich bin 38 Jahre alt, verheiratet und Mutter von zwei Töchtern im Alter von neun und elf Jahren. Nach dem Abitur habe ich den Beruf der Zahntechnikerin erlernt und 16 Jahre lang in einem Dentallabor in Remscheid gearbeitet. Dieser Beruf hat sich im Zuge der Digitalisierung sehr verändert und erfüllte mich nicht mehr. Daher wagte ich einen Neuanfang, welchen ich bisher glücklicherweise nicht bereut habe.

Das Interesse für die Sozialpädagogik sowie der Wunsch mit Kindern zu arbeiten motivierte mich, den Erzieherberuf zu erlernen.

Die Arbeit in der KiTa Himmelszelt gefällt mir sehr. Ich wurde von einem kollegialen Team freundlich aufgenommen und auch die Kinder sowie deren Familien haben mich offen empfangen und mir den Start erleichtert. Ich freue mich auf das kommende Jahr im Himmelszelt und die vielen Erfahrungen, die ich dort sammeln kann.

Presbyteriumswahl

Liebe Mitglieder der Stadtkirchengemeinde ,

am 1. März 2020 wird das Presbyterium unserer Kirchengemeinde neu gewählt.

Das Wahlverfahren beginnt heute, am 15. September 2019 . Alle wahlberechtigten Mitglieder unserer Kirchengemeinde sind aufgefordert bis zum 26. September 2019 schriftlich Wahlvorschläge beim Presbyterium oder in den Gemeindebüros einzureichen.

In unserer Kirchengemeinde werden mindestens 10 Kandidatinnen und Kandidaten für das Presbyteriumsamt gesucht. Außerdem sind 2 beruflich Mitarbeitende in das Presbyterium zu wählen.

Die vorgeschlagenen Kandidatinnen und Kandidaten müssen am Wahltag mindestens 18 Jahre alt und konfirmiert oder Konfirmierten gleichgestellt sein. Sie müssen in das Wahlverzeichnis eingetragen sein und nach den Bestimmungen der Kirchenordnung zur Leitung und zum Aufbau der Kirchengemeinde geeignet sein. Darüber hinaus dürfen sie das 75. Lebensjahr noch nicht vollendet haben.

Auch die beruflichen Mitarbeitenden müssen die vorstehenden Voraussetzungen erfüllen.

Bitte reichen Sie mit ihren Vorschlägen auch die schriftliche Zustimmungserklärung der bzw. des Vorgeschlagenen ein. Vordrucke hierfür erhalten Sie zu den jeweiligen Öffnungszeiten in den Gemeindebüros Schulgasse 1, 42853 Remscheid und Büchelstraße 47a, 42855 Remscheid.

Das Presbyterium hat die Kirchengemeinde in 2 Wahlbezirke eingeteilt. Die Vorgeschlagenen werden daher dem Wahlbezirk zugeordnet, der ihrem Wohnort entspricht. Alle Vorschläge werden wahlbezirksweise auf einem Stimmzettel zusammengefasst. Damit kann jedes wahlberechtigte Mitglied der Kirchengemeinde Kandidatinnen und Kandidaten aller Wahlbezirke wählen.

Weitere Einzelheiten können Sie dem Aushang in den Schaukästen an der Stadtkirche, dem Gemeindezentrum an der Stadtkirche, dem Gemeindezentrum Hasten sowie dem Schaukasten an der Kleiderstube, Honsberger Str. 48 entnehmen.

Ladies Night 2019

Am 11. Mai 2019 war es endlich so weit. Die lang angekündigte und von vielen hoch gelobte Ladies Night war endlich da. Um 18.45 Uhr wurden wir im Hastener Gemeindesaal mit Sekt empfangen. 88 Frauen im Alter von 20 - 80 hatten sich in Schale geworfen, um den Abend zu genießen und Spaß zu haben. Bis 19.00 Uhr hatten sich alle munter plaudernd an den Tischen eingefunden.

Julia Sebig begrüßte die Gäste mit einer kleinen Rede. Leider gab es hier aber eine schlechte Nachricht: das geplante Musical Fame konnte nicht aufgeführt werden. Es gab einige Unstimmigkeiten die Rechte betreffend, weswegen sich Chorleiter Martin Ribbe gezwungen sah, kurzfristig ein Alternativprogramm auf die Beine zu stellen.

Beim italienischen Buffet, welches kurze Zeit später eröffnet wurde, war der Ärger über die GEMA aber schnell verflogen. Bei gegrilltem, gemischtem Gemüse, Salat, Pasta- und Gnocchivariationen blieben keine Wünsche offen. Für diejenigen, die dann noch Platz hatten gab es Erdbeertiramisu und eine Limonen-Minz-Creme.

Nachdem alle satt und zufrieden wieder Platz genommen hatten, trat der Gospelchor Spell 88 aus Cronenberg auf. Mit einer bunten Mischung aus Gospel, Spirituals, Rock und POP begann nun der musikalische Teil des Abends. Auch wenn hier kein Musical aufgeführt werden konnte, der ganze Saal war begeistert von den ambitionierten Jugendlichen und quittierte jedes Stück mit begeistertem Beifall. Die Stimmung fand ihren Höhepunkt bei „We will rock you“, dem letzten von drei Liedern, bei denen das Publikum aufgefordert war, mit zu singen. Sich danach wieder zu setzen und einem ruhigen Lied zu lauschen fiel einigen leichter als anderen. Eine großartige Leistung von Sängern und Organisatoren trotz aller Widrigkeiten in so kurzer Zeit ein Alternativprogramm auf die Beine zu stellen, das einen ganzen Saal begeistert und mitreißt.

Nach knapp zweistündigem Programm verabschiedete sich der Chor mit einigen Zugaben.

Nun hieß es für viele:„Squaredance mit Lea-Sophie“. Eine komplizierte Schrittfolge wurde in Windeseile einstudiert und dann zu „Cotton Eye Joe“ mit viel Gelächter und einigen Kollisionen getanzt. Danach konnte zu einer guten Mischung aus alter, neuer, rockiger, rappiger, englischer und deutscher Musik getanzt werden.

Lange angekündigt, viel versprochen, mehr gehalten. Ein rundum gelungener und spaßiger Abend.

Danke an Julia, Lea-Sophie, Alina, Alexa, Chrissi, Lea und Lisa.

Konfirmation an der Stadtkirche

Am 19. Mai 2019 wurden in der Stadtkirche in einem fröhlichen Gottesdienst, der musikalisch von den VOICES begleitet wurde, neun Jugendliche aus der Stadtmitte, dem Honsberg und dem Kremenholl eingesegnet.

Jubelkonfirmation an der Stadtkirche

Am Sonntag, dem 16. Juni 2019 feierten wir in unserer Stadtkirche die diesjährige Jubelkonfirmation der ehemaligen Stadtkirchengemeinde. 23 KonfirmandInnen der Jahrgänge 1969, 1959, 1954 feierten mit uns ihre Goldene, Diamantene, Eiserne Konfirmation. In einem festlichen Gottesdienst dankten wir Gott für seine Begleitung in den vergangenen Jahrzehnten. Anschließend erinnerten wir uns im Alten Gemeindezentrum an der Stadtkirche an die unterschiedlichen Rahmenbedingungen, unter denen früher Konfirmation gefeiert wurde. Nach der Übergabe der Urkunde gab es bei einem gemütlichen Mittagessen noch viel zu erzählen und Erinnerungen aufzufrischen.

Viele kleine Leute, die viele kleine Schritte tun...

Am 29. Juni 2019 fand im Kindergarten Hasten unser großes Sommerfest unter dem Motto „Schöpfung bewahren“ statt.

Wir beobachteten, dass sich schon die Kinder bei uns im Kindergarten mit den aktuellen Themen Klimawandel und Nachhaltigkeit auseinandersetzen. So entstand die Idee, die Kinder, die Eltern und natürlich auch uns zu sensibilisieren, wie wir Gottes Schöpfung wertschätzen und bewahren können.

Nach einer Fortbildung im Mai für uns Mitarbeitende ging es los. In verschiedenen Schwerpunkten beschäftigten sich die Kinder mit der Vermeidung und Trennung von Müll, mit dem CO2-Ausstoß und der Wichtigkeit von Pflanzen und Tieren (Insekten) für unsere Welt. Hierzu wurde viel erzählt, besprochen, ausprobiert, gesammelt, gebastelt und gepflanzt. Wir überlegten gemeinsam, was wir schon gut machen und was wir noch verbessern könnten.

Das Sommerfest war nun ein Höhepunkt. Gemeinsam mit den Eltern entstand ein buntes Programm für ein gelungenes Fest.

Der Elternbeirat kümmerte sich mit Unterstützung aller Eltern um eine reichhaltig gefüllte Cafeteria. Das Geschirr brachten alle Familien von zu Hause mit. Der Elternbeirat hing ein Fischernetz im Flur auf. Gefüllt mit gebastelten Fischen und gesammeltem Plastikmüll verdeutlichte dies eindrucksvoll die Verschmutzung der Meere. Der Förderverein organisierte eine Tombola mit tollen Preisen und einen Slush-Eis-Stand. Wir Mitarbeitenden überlegten uns Stationen und Spiele. Hier konnten die Kinder Müll aus einem Ententeich fischen, Insektenhotels basteln, Müll trennen, das Futter von Bienen und Marienkäfern sortieren und eigene Pflanzen setzen. An einer Stellwand waren Ideen ausgehängt, was jeder Einzelne an „kleinen Schritten“ zur Bewahrung der Schöpfung beitragen kann.

Nach einem fröhlichen und heißen Tag gingen alle zufrieden nach Hause.

Uns wird dieses Thema weiter begleiten. Dass wir weiterhin unsere wunderbare Welt schützen und bewahren wollen, zeigen die Kinder jeden Freitag am großen Tor. Dort hängt dann ein langes Band, an das beim Fest jedes Kind einen Stoffstreifen gebunden hat, um zu zeigen: Ich bin dabei!

Denn: Viele kleine Leute an vielen kleinen Orten die viele kleine Schritte tun, können das Gesicht der Welt verändern.

Neugestaltung unseres Außengeländes im Himmelszelt

Vor einigen Monaten ist unser Schaukeltier im Garten kaputt gegangen. Viele Kinder waren traurig, weil es zum Spielen sehr begehrt war. Umso größer war die Freude als sie erfuhren, dass wir bald neue Spielgeräte bekommen sollen.

Doch wer kann besser entscheiden welches Spielgerät die beste Wahl ist, als diejenigen, die täglich auf ihnen spielen werden. Nach einer kleinen Vorauswahl von uns, hatten die Kinder die Wahl zwischen vier Gartenspielgeräten.

Welche Spielgeräte standen zur Auswahl? Lotte: „Es gab eine Schnecke, eine Brücke die nicht wackelt und eine Brücke die wackelt.“ Luci: „Und noch etwas wo man sich drauf stellen kann, was dann auch wackelt.“

Was habt ihr gemacht um eins davon zu wählen? Lotte: „Wir mussten einen Stein in das Kästchen werfen, das wir am schönsten finden. Da wo am Ende am meisten Steine drinnen sind, das hat gewonnen.“ Luci: „Genau und es waren Fotos von den Spielgeräten an den Kisten, damit wir wissen wo wir unseren Stein reinwerfen müssen.“

Welches Spielgerät hat gewonnen? Lotte: „Die wackelige Brücke und die Schnecke haben gewonnen.“

Was hast du denn gewählt? Cara: „Ich habe das Skateboard gewählt.“ Marlena: „Und ich die Wackelbrücke.“

Und was hat dir daran so gut gefallen? Cara: „Dass das so wackelig ist. Das ist interessant, weil man dafür so viel üben muss, damit man nicht runter fällt. Die Mina hat Glück gehabt, die hat nämlich die Wackelbrücke gewählt.“ Marlena: „Ich fand die Wackelbrücke so schön, weil die auch so wackelt, da muss man sich gut festhalten.“

Fandst du es schwer dich für eins zu entscheiden? Cara: „Nein, ich wusste direkt was ich haben wollte.“ Marlena: „Ich fand das leicht, weil die Brücke einfach am lustigsten war.“

Wir finden unsere Mini-Maxis haben eine tolle Wahl getroffen. Inzwischen sind unsere neuen Spielgeräte, die wir dank vieler großzügiger Spenden anschaffen konnten, schon da und aufgebaut.

Wir möchten hier die Gelegenheit nutzen den vielen Spendern dafür zu danken. Hier ist insbesondere unsere Kleiderkammer zu nennen. Vielen, vielen Dank!

Ich heiße Jupp und bin bei Krupp...

Dieser Schlager aus den 70er Jahren erklang aus den Lautsprechern unseres Schiffes, als wir uns dem Anleger „Hügel“ auf dem Baldeneysee wieder näherten.

In diesem Jahr sind 56 ehrenamtliche MitarbeiterInnen aus der Stadtmitte und des Diakonischen Werkes unseres Kirchenkreises der Einladung zu einem gemeinsamen Ausflug gefolgt.

Am 24. Juli 2019 war es soweit. Nach einer kurzen Fahrt zur Villa Hügel, dem Stamm- und Firmensitz der Familie Krupp von Bohlen und Halbach in Essen, konnten wir in drei Gruppen mit versierter Begleitung das eindrucksvolle Gebäude aus dem späten 19. Jahrhundert besichtigen. Dabei erfuhren wir viel Interessantes und sehr Persönliches über die Essener „Eisenbarone“ des vergangenen Jahrhunderts. Ein kleiner Spaziergang durch den wunderschönen Park der Villa führte zum Anleger der „Weißen Flotte“, am Fuße des „Hügels“.

Bei hochsommerlichen Temperaturen von über 36 Grad genossen wir eine Rundfahrt auf dem Baldeneysee, freuten uns nach zwei Stunden aber auch wieder auf einen gut klimatisierten Bus, der uns dann zurück nach Remscheid brachte. Dort ließen wir den späten Nachmittag mit einem gemeinsamen Grillfest auf dem Vaßbenderplatz ausklingen, zu dem etliche MitarbeiterInnen mit selbstgemachten Salaten beigetragen haben. Alle waren sich einig: „Das war richtig schön!“ und hat uns in der Stadtmitte wieder ein Stück mehr zusammenwachsen lassen. Herzlichen Dank allen, die zum Gelingen unseres diesjährigen Mitarbeiterausfluges beigetragen haben.

Lokalzeit berichtet aus dem Vaßbendersaal

„Wer hat dem Vaßbendersaal seinen Namen gegeben?“ So hieß am 24. April 2019 das Lokalzeiträtsel des WDR. Joachim Haupt hat es gewusst: Ambrosius Vaßbender war der Pastor, der im 16. Jahrhundert die Reformation nach Remscheid gebracht hat. Heute wird der Gemeindesaal, der seinen Namen trägt, vielfältig genutzt: für gemeindliche Feste, den beliebten Seniorentanz, für Weihnachtsfeiern, als Musik- und Kulturzentrum, als Ausgabenstelle für die Remscheider Tafel, für den Citybrunch, für kommunale Veranstaltungen, für Familienfeiern, Firmenjubiläen und natürlich für das Remscheider Reparaturen-Café. Das stand am 24. April 2019 dann auch im Zentrum des Lokalzeitberichts.

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Im Reparaturen-Café des Diakonischen Werkes helfen Ihnen Ehrenamtliche mit ihrer Berufserfahrung und Kompetenz bei der Reparatur an den von Ihnen mitgebrachten Gegenständen. Nach dem Motto: „Reparieren ist das neue Wegwerfen!“ schaut sich unser Männerteam mitgeberachte Geräte und Gegenstände an und versucht dann gemeinsam mit Ihnen, diese zu reparieren.

Das ist nachhaltige Nachbarschaftshilfe, die Spaß macht, Geld spart, die Umwelt schont und Menschen miteinander ins Gespräch bringt. Das Reparaturen-Café bietet Hilfe zur Selbsthilfe. Die Reparaturleistung selbst ist kostenlos. Die benötigten Ersatzteile sind zu bezahlen. Auch neugierige Gäste sind immer herzlich willkommen. Werkzeug und Material für die Reparaturarbeiten zum Beispiel an kleinen elektrischen, oder mechanischen Geräten, Fahrrädern, Spielzeug und vielem mehr, ist vorhanden. Falls eine Reparatur von unseren Ehrenamtlern nicht möglich oder erfolglos ist, vermitteln wir gerne an Einrichtungen und Fachgeschäfte.

Das Reparaturen-Café finden Sie an jedem 2. und 4. Mittwoch im Monat im Wintergarten des Vaßbendersaals (Ambrosius-Vaßbender-Platz 1, 42853 Remscheid). Zeitgleich findet im Vaßbendersaal auch unser 14-tägiger Citybrunch statt, bei dem man zu Selbstkostenpreisen in gemütlicher Runde frühstücken kann und für 2,50 € ein selbstgekochtes Mittagessen erhält.

Unsere nächsten Termine sind: 12.06.2019, 26.06.2019, 10.07.2019. Im August machen auch wir Sommerferien.

Martin Rogalla & Vaßbenderteam

Osterferienprogramm auf dem Hasten

Von 15. - 18. April 2019 war im Gemeindehaus und im Kirchpark Hasten wieder richtig was los. In diesen Tagen kamen 31 Kinder und 13 BetreuerInnen immer ab 8.00 Uhr zum Ferienprogramm ins Gemeindehaus. Zuerst einmal wurde jeden Morgen ausgiebig und gemütlich zusammen gefrühstückt. Danach starteten wir mit Spielen und Liedern in den Tag.

Am Montag musste beim Geländespiel „Reise nach Jerusalem“ in Kleingruppen durch Aktionen und Aufgaben der richtige Weg zum Ziel gefunden werden. Am Ziel, welches der Bolzplatz am Holz war, gab es dann für alle erst einmal ein ausgiebiges Picknick zur Belohnung und Stärkung.

Nach einer Runde Fußball und Toben auf dem Bolzplatz machten wir uns dann wieder auf den Rückweg. Im Gemeindehaus erzählten wir gemeinsam noch die Geschichte von Jesu Einzug in Jerusalem und schon war der erste Tag zu Ende.

Am Dienstag war dann die Kreativität gefragt. Die Kinder bastelten einen Osterhaseneierbecher aus Pappe, ein Ei mit einem versteckten Küken und gestalteten mit Lötkolben ihre persönlichen Holzbrettchen. Nach dem Mittagessen gab es einen Parcour mit Hüpfspielen, einem Hindernislauf, einem Quiz und einer Backstube für Osternester. Zum Schluss haben wir uns noch die Geschichte von Jesus im Garten Gethsemane angeschaut.

Am Mittwoch ging es mit Bus und Bahn zu unserem Ausflugsziel, dem Erlebnispark Gevelsberg. Dort konnten alle nach Herzenslust springen, rutschen, klettern, Fußball spielen etc. Auch ein leckeres Mittagessen durfte nicht fehlen. Müde, aber zufrieden kamen wir am Nachmittag wieder im Gemeindehaus an.

Am Donnerstag gab es ein Geländespiel mit verschiedenen Fragen und Aufgaben im Gemeindehaus und im Kirchpark und Kreisspiele auf der Wiese. Beim Mittagessen haben alle bei der Pizza richtig viel gefuttert.

Am Donnerstagabend endete das Ferienprogramm dann mit dem Familiengottesdienst mit Tischabendmahl und anschließendem gemeinsamem Abendessen.

Es waren wieder sehr gelungene Tage, die Kindern und Betreuern viel Spaß gemacht haben.

An dieser Stelle möchte ich mich auch noch einmal ganz herzlich bei meinen ehrenamtlichen MitarbeiterInnen bedanken, die erheblich dazu beigetragen haben, dass das Ferienprogramm wieder ein voller Erfolg war.

Julia Sebig

Förderverein gegründet

Die Idee einen Förderverein für den Kindergarten zu gründen kam bereits im November 2017 auf. Nach vielen Treffen, Informationsveranstaltungen und vorbereitenden Sitzungen war es am 27. November 2018 endlich soweit. Ganz nach dem Motto „Was lange währt, wird endlich gut“ haben wir mit vielen Unterstützern an einem spannenden Abend den neuen Förderverein für den Evangelischen Kindergarten in der Moltkestraße gegründet. Nach einem Jahr Vorbereitung ging es doch dann ganz schnell und es haben sich direkt die ersten vier Mitstreiter für den Vorstand des neuen Fördervereins gefunden.

Gemeinsam möchten wir in Zukunft viel erreichen und noch viel mehr bewegen. Der Förderverein ist dafür da, den Kindergarten in seinem pädagogischen Ansatz zu unterstützen. Vor allem neue Gerätschaften und eine pädagogisch sinnvolle Gestaltung für die Außenanlagen möchten wir zukünftig mit unseren Spendengeldern ermöglichen. Auch Neubeschaffungen von Einrichtungsgegenständen oder Spielzeug für die einzelnen Kindergartengruppen sowie viele Aktionen wie z. B. das Martins- und Adventsfest oder auch Ausflüge mit den Vorschulkindern möchten wir fördern.

Wir konnten uns schon in den ersten drei Monaten über einen ersten großen Mitgliederzuwachs freuen und sind gespannt auf die weiteren, gerne auch tatkräftigen Mitglieder, die uns in unserer Arbeit für die Kinder des Kindergartens Hasten unterstützen möchten. Selbstverständlich freuen wir uns sehr über Unterstützter auch außerhalb des Kindergartens, die gerne eingeladen sind zusammen mit uns voranzuschreiten. Eines unserer mittelfristigen Ziele ist es, den Förderverein in der Gemeinde noch bekannter zu machen und wir sind gespannt auf viele neue Gesichter, Ideen und Anregungen.

In enger und kollegialer Zusammenarbeit mit den Vertretern der Elternschaft sowie der Kindergartenleitung habe wir bereits die ersten gemeinsamen Aktionen und Ideen für das kommende Kindergartenjahr gesammelt, die wir umsetzten möchten.

Unter anderem planen wir aktuell einen Trödelmarkt, welcher am 07. September 2019 im Gemeindezentrum Hasten stattfinden wird sowie weitere Kooperationen mit den Vereinen der Gemeinde, um uns stärker zu vernetzten.

Mehr von uns finden sie auch unter www.foerderverein-kindergarten-hasten.de.

Schauen Sie doch mal vorbei. Gerne können Sie uns auch direkt unter info@foerderverein-kindergarten-hasten.de kontaktieren. Wir freuen uns auf Sie. Ihr Fördervereinsvorstand

Stefanie Runge, Katrin Kremer & Tobias Lüttenberg

Bergische Motive im Diakoniecentrum Hasten

Im Dezember und Januar wurde zur Orientierung im Haus eine neue Beschilderung aufgehängt. Zur wohnlichen Gestaltung wurden zusätzlich neue Bilder an die Wände gebracht. Auf den Bildern sind bergische Motive, sowie Bilder unserer Pauluskirche, welche Pfarrer Landau fotografiert hat, zu sehen. Auf diesem Wege möchten wir uns nochmals herzlich bei Herrn Pfarrer Landau bedanken.

Diese bergische Bilderserie ist auf allen Wohnbereichen und im Eingangsbereich des Diakoniecentrum Hasten zu sehen. Unsere Bewohner und Besucher äußerten sich positiv zu den Bildern. Es wurde fleißig geraten und überlegt, wo so manche Fotografie entstanden sein könnte oder ob man vielleicht schon mal selbst vor einem der Motive gestanden hat.

In unserem neuen Andachtsraum haben schon mehrere Gottesdienste stattgefunden. Die Fensterbilder, welche Ausschnitte von den Kirchenfenstern der Pauluskirche darstellen, wurden als sehr schön empfunden. Bei manchem Bewohner wurden Erinnerungen an frühere Kirchenbesuche geweckt.

Vielleicht hat ja der ein oder andere einmal Lust sich die schönen Bilder anzuschauen. Hierbei wird Ihnen die neue Beschilderung im Haus bei der Orientierung helfen.

Anbei einge Termine zum Vormerken, zu denen wir Sie herzlich einladen:

  • 04. März 2019: Frühstücksbuffet im Eduard Krenzer Treff, 09.00 - 11.00 Uhr.
  • 07. März 2019: Deku-Modeverkauf in der Eingangshalle der Hastener Altenhilfe, 10.00 - 12.00 Uhr.
  • 01. April 2019: Frühstücksbuffet im Eduard Krenzer Treff, 09.00 - 11.00 Uhr.
  • 03. April 2019: Schuhverkauf in der Eingangshalle der Hastener Altenhilfe, 10.00 - 12.00 Uhr.
  • 17. April 2019: Waffelessen im Eduard Krenzer Treff, 15.00 - 17.30 Uhr.
  • 06. Mai 2019: Frühstücksbuffet im Eduard Krenzer Treff, 09.00 - 11.00 Uhr.
  • 24. Mai 2019: Teilnahme am bundesweiten Tag der Nachbarschaft – Lassen Sie sich überraschen!

Der Eduard Krenzer Treff ist in der Moltkestraße 15 - 17 zu finden und die Hastener Altenhilfe in der Scharnhorststraße 11

Feier der Alleinstehenden

Seit vielen Jahren ist die „Feier der Alleinstehenden“ an Heiligabend eine feste Institution der Stadtkirche, die vielen Menschen die Möglichkeit bietet, den Heiligen Abend in Gesellschaft und festlicher Atmosphäre zu verbringen, die sonst vielleicht einsam geblieben wären.

Was einmal klein begonnen hat mit etwa 20 Personen im Gemeindehaus, erfreut sich schon seit langem immer größerer Beliebtheit, so dass wir die Feier schon geraume Zeit im Vaßbendersaal abhalten, wo bisher so um die 120 - 130 Personen zusammenkamen. Die Feier 2018 hat jedoch alle unsere Erwartungen weit übertroffen, denn diesmal durften wir ca. 160 Personen im weihnachtlich geschmückten Saal willkommen heißen.

Schnell mussten noch Tische herbeigeholt und eingedeckt werden. Doch die erfahrenen ehrenamtlichen Helfer und Helferinnen konnte das nicht aus der Ruhe bringen und schließlich hat jede und jeder einen Platz gefunden. Dann konnten sich alle nach Herzenslust am reich gedeckten Buffet bedienen, das warme und kalte Speisen bereithielt, die von Restaurants und Privatleuten zubereitet und gespendet wurden. Und natürlich ging niemand mit leeren Händen nach Hause, sondern jeder erhielt ein kleines Präsent und eine Tasche mit Süßigkeiten und Nahrungsmitteln für die Feiertage.

So war es auch diesmal wieder ein gelungenes und frohes Fest, an dessen Ende alle Mitwirkenden zwar erschöpft, aber sehr zufrieden waren.

Unser herzlicher Dank geht daher an alle, die durch Geld- und Sachspenden, durch ihre Mitarbeit vor, während und nach der Feier zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben.

Ursula Buchkremer & Martin Rogalla

Erfüllte Advents- und Weihnachtszeit an der Stadtkirche

Die Advents- und Weihnachtszeit 2018 stand an der Stadtkirche ganz im Zeichen besonderer Gottesdienste, die alle einen besonderen musikalischen Akzent trugen.

So gingen wir im Achtsamkeitsgottesdienst am 1. Advent der Frage des Kirchenliedes nach „Wie soll ich dich empfangen?“ (EG 11) Anlässlich seines 100-jährigen Bestehens gestaltete der Frauenchor Lyra den Gottesdienst am 2. Advent mit. Verständlich, dass dann auch das Magnificat, der Lobgesang Mariens im Mittelpunkt der Predigt stand.

Zum Ideellen Weihnachtsbazar am 3. Advent gab es eine Liedpredigt zu Jochen Kleppers „Die Nacht ist vorgedrungen“ (EG 16) und der Gottesdienst zum 4. Advent ließ uns als Singgottesdienst mit Unterstützung des StadtKirchenChores in der Fülle der alten Advents- und Weihnachtslieder eintauchen, die wir in vielen Variationen hörten und sangen.

Und auch die Gottesdienste an Heiligabend wurden in gewohnter Weise musikalisch besonders ausgestaltet. Der Jugendchor Voices der Musik- und Kunstschule begleitete uns, wie schon seit vielen Jahren, im Familiengottesdienst mit internationaler Weihnachtsmusik, in der Christvesper gab es ein beeindruckendes Zusammenspiel zwischen Orgel und Saxophon zu hören und die Christnacht wurde traditionell vom StadtKirchenChor begleitet.

So freuen wir uns über vielfältige musikalische Kooperationen, die es uns immer wieder ermöglichen, eine sehr breitgefächerte Palette an gottesdienstlichen Angeboten machen zu können – und das nicht nur zu Weihnachten.

Ursula Buchkremer

36. Ideeller Weihnachtsbasar an der Stadtkirche

Der Weihnachtsbasar 2018 begann tradionell um 10.00 Uhr am 3. Advent mit einem Festgottesdienst, der musikalisch vom Evangelischen Posaunenchor Remscheid und dem StadtKirchenChor begleitet wurde. Zahlreiche Vereine und Gruppen boten wieder Köstlichkeiten, Handgemachtes und Adventliches an.

In der Stadtkirche gab es musikalische Leckerbissen und Kurzandachten. Wie in all den Jahren waren die Tische im Vaßbendersaal adventlich geschmückt und luden ein zum Verweilen. Gespendete Kuchen und Herzhaftes konnten für die gute Sache an der Theke erworben werden. Der StadtKirchenChor und die Evangelische-Auferstehungs-Kirchengemeinde Remscheid arbeiteten zusammen im Chorcafé in großer Harmonie und Freude. Erstmalig backten wir auch leckere Waffeln, deren Duft durch den ganzen Vaßbendersaal zog.

Zwar waren aufgrund der Witterungsverhältnisse nicht gar so viele BesucherInnen gekommen, aber mit dem Erlös konnten wir sehr zufrieden sein. Wir spendeten an Brot für die Welt und an die Praxis ohne Grenzen, die ehrenamtlich Patienten ohne Krankenversicherung medizinisch betreut.

Wir freuen uns gemeinsam auf den 37. Weihnachtsbasar, denn helfen zu können macht Freude.

Ulrike Bauer

Nacht der Kirchen und der Kultur auf dem Hasten

27. Oktober 2018: Von Achim Strohbach stimmungsvoll beleuchteter Kirchpark und eine illuminierte Pauluskirche. Leuchtende Feuerkörbe weisen den Weg zur Ausstellung der Malwerkstatt der Gemeinde, zu den Lesungen von Fantasy Autorinnen und zur Ausstellung und Mitmachaktion des Näh-cafés der Evangelisch reformierten Gemeinde aus Wuppertal Ronsdorf. In der Kirche liest Siegfried Landau eindrucksvoll Texte von Dietrich Bonhoeffer, untermalt von Orgelimprovisationen von Franz Pembaur.

20.00 Uhr: Johannes Friedrich „simply cello“, spielt vor großem Publikum ein brilliantes und feinfühliges Benefizkonzert zu Gunsten des Fördervereins für krebskranke Kinder e.V. Köln.

In der Begegnungsstätte und im Kleinen Saal des Johannes Schmiesing Hauses musizieren in regelmäßigen Abständen Liska Horz (Klavier), Gottfried Halbach und Franz Pembaur (Klarinette und Klavier), Ulla Langenbach (Akkordeon und Gesang) und Eva Keusen und Stefanie Heider (Gitarre und Gesang).

Hier betrachten die Interessenten die Ausstellung “Feuer, Ruß, Asche“ der Malwerkstatt der Gemeinde. Die AusstellerInnen der im Feuer gebrannten Skulpturen und der experimentell mit Feuer und Wasser bearbeiteten Feuerbilder sind Brigitta Schulte, Erika Kinder, Monika Mühlbauer, Ute Larisch, Roswitha Schnock, Renate Stock, Wilfried Mühlbauer und Anja Halbach-Zarnetta.

In diesem Rahmen lesen Barbara Fischer und Diandra Linnemann aus ihren Fantasyromanen. Zu später Stunde trägt auch Anna Kleve alias Jana Zarnetta aus ihrem neuesten Fantasyroman vor. Als Zugabe liest sie ein von ihr verfasstes Drachenmärchen vor.

Im Kirchpark zeigen die Feuerkünstler Lukas und Marcel ihr Können. Damit beeindrucken sie das anwesende Publikum.

27. Oktober 2018, 23.30 Uhr: Ein gelungener, facettenreicher Abend geht zu Ende. Danke an alle, die dazu beigetragen haben. Danke an alle, die ein solch großes Interesse hatten.

Anja Halbach-Zarnetta

Gottesdienstzeiten im Sommer

Für die Sommerferien 2019 wurden folgende Gottesdienstzeiten festgelegt:

  • Stadtkirche: 09.30 Uhr (der Frühgottesdienst entfällt)
  • Pauluskirche: 11.00 Uhr
  • Im Gemeinschaftshaus Honsberg findet kein Gottesdienst statt.

Haushaltsplanung 2019

Der Haushaltsentwurf der Gemeinde für das Jahr 2019 weist Erträge in Höhe von 3.223.985 € (Vorjahr: 3.273.363 €) und Aufwendungen von 3.172.237 € (Vorjahr: 3.485.714 €) auf. Es wurden Verwaltungskosten von 291.152 € und Personalkosten in Höhe von 1.754.685 € eingeplant. Die vorgeschriebenen Instandhaltungspauschalen wurde auf 287.610 € (Vorjahr: 160.809 €) erhöht.

Unsere beiden Friedhöfe sowie die Kirchenmusik und die Citykirchenarbeit wurden nicht mehr eingeplant, da diese Arbeitsfelder zum 01. Januar 2019 auf den Gesamtverband übergegangen sind.

Neu im Himmelszelt

Mein Name ist Tanja Theiß, 33 Jahre alt, glücklich verheiratet und Mama von Zwillingen. Seit dem 01. September 2019 verstärke ich das Team der evangelischen Kindertagesstätte Himmelszelt. Die letzten 13 Jahre war ich in einer evangelischen integrativen Kindertagesstätte in Köln tätig. Dort habe ich in einer U3-Gruppe mit Kindern im Alter von 2 - 6 Jahren gearbeitet.

Schon früh hatte ich den Wunsch, als Erzieherin zu arbeiten. Auch nach vielen Jahren im Beruf hat sich das nicht geändert. Es erfreut mich immer wieder neue Kinder kennenzulernen und sie ein kleines Stück ihres Lebensweges zu begleiten. Ich freue mich jetzt auf die neue Zeit im Himmelszelt.

Senioren-Mobilitätstag

Am 15. September 2018 fand in Remscheid der 1. Senioren-Mobilitätstag statt. In einer Kooperation zwischen dem Diakonischen Werk unseres Kirchenkreises, dem Seniorenbüro der Stadt Remscheid und der Stadtkirchengemeinde ging es einen ganzen Tag lang um Mobilität im Alter und um die Mobilität der Zukunft.

Eröffnet wurde der Tag um 10.00 Uhr in der Stadtkirche. Mit dabei waren u.a. Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz, der Bundestagsabgeordnete Jürgen Hardt und die Vorsitzende des Seniorenbeirates Elke Rühl.

Danach drehte sich rund um die Stadtkirche alles um „Senioren in Bewegung“. Eine Autoschau präsentierte seniorengerechte Fahrzeuge verschiedener Hersteller. Auf dem Vaßbenderplatz konnte man seniorengerechte Pedelecs ausprobieren. Im Seniorenbüro bot Dr. Frank Neveling einen Gesundheitsscheck an. Außerdem konnte man sich hier einem Seh- und Hörtest unterziehen und sich über den Hausnotruf des DRKs informieren. Während dessen moderierte Horst Kläuser in der Stadtkirche eine spannende Podiumsdiskussion zum Thema „autonomes Fahren“ in naher Zukunft. Das Citybrunch-Team und MitarbeiterInnen der Stadtkirchengemeinde sorgten den ganzen Tag über für das leibliche Wohl.

Es war ein sehr abwechslungsreicher und gelungener Abschluss der diesjährigen Wochen der älteren Generation, der gewiss nicht nur für unsere älteren MitbürgerInnen sehr informativ und aufschlussreich war und zu mehr Sicherheit und Mobilität in unserer Stadt beigetragen hat.

KuK-Gottesdienst

Am 16. September 2018 feierten wir einen weiteren Gottesdienst in unserer KuK-Reihe, wobei das „KuK“ diesmal für „Kirche und Kreatur“ stand.

„Kreatur“, das meint alles Kreatürliche, alles Geschaffene, von Gott ins Leben Gerufene. Und so stand diesmal die Natur im Mittelpunkt, die besonders schön im Sonnengesang des Heiligen Franz von Assisi besungen wird. In seinem Lobgedicht beschreibt er die Schöpfungswerke wie Sonne, Mond und Sterne, Luft und Wasser, Feuer und Wind als wunderbare Werke Gottes, und bezeichnet sie zugleich als Geschwister der Menschen, da sie sich genau wie der Mensch Gottes Schöpferhandeln verdanken.

Daher tragen wir Menschen eine besondere Verantwortung für die uns anvertrauten Mitgeschöpfe, so wurde es in der Predigt deutlich, welche sich speziell mit den Tieren befasste, die vielfach unter dem Handeln der Menschen leiden. Dass sie nach Franziskus unseren geschwisterlichen Respekt und Schutz verdienen, war eine der zentralen Aussagen der Ansprache.

Musikalisch bereichert wurde der Gottesdienst durch Ursula Wilhelm (Orgel und Klavier) sowie Hae-Min Geßner (Sopran), die mit Werken von John Rutter und Rihards Dubra, das Schöpfungswerk Gottes würdigten und priesen.

Evangelische Kirchenmusik und Kultur für ganz Remscheid

Wir erfreuen uns in Remscheid einer großen Vielfalt kirchenmusikalischer und anderer kultureller Veranstaltungen. Auch wir KantorInnen schätzen es sehr, dass wir uns mit unseren unterschiedlichen Begabungen und Interessen so wunderbar ergänzen und uns allen dadurch die große Vielfalt ermöglichen können.

Die Kirchengemeinden in Alt-Remscheid wollen im kulturellen und kirchenmusikalischen Bereich künftig noch enger vernetzt sein.

Die Kirchenmusik beschrieb unser Landeskirchenmusikdirektor Ulrich Cyganek einmal schön kurz und bündig: „Kirchenmusik bringt die biblische Botschaft und den christlichen Glauben zum Singen und Klingen.“ Gemeinsam wollen wir singen und klingen, spielen und sagen nicht nur mit Musik sondern auch in Worten und Bildern, mit darstellender Kunst, bei Tanz und Theaterspiel, in der ganzen Bandbreite des kulturellen Lebens.

Zum Ausdruck kommt dieses gemeinsame Schaffen auch durch die Bildung eines „Ausschuss für Kultur und Kirchenmusik“, der auf Gesamtverbandsebene gegründet wird. Alle evangelischen Kirchengemeinden Alt-Remscheids entsenden VertreterInnen in diesen Ausschuss und wollen gemeinsam ein Konzept erarbeiten, in dem das gemeinsame Wirken entwickelt wird. Zudem sind wir hauptamtlichen KantorInnen und nebenberufliche KirchenmusikerInnen ab 2019 beim Gesamtverband angestellt.

Zunächst bleibt unser jeweiliger Schwerpunkt an den Kirchen, an denen wir bisher auch tätig waren. Darüber hinaus besuchen wir uns auch mit den Chören hin und wieder gegenseitig in den Gottesdiensten, wie wir das in den vergangen drei Jahren auch schon taten.

Wir alle sind gespannt, wie sich diese Zusammenarbeit entwickeln wird und freuen uns darauf! Natürlich halten wir Sie über unser Konzept weiter auf dem Laufenden.

Ursula Wilhelm, Arbeitskreis Kultur und Kirchenmusik

Zusammenarbeit der Alt-Remscheider Gemeinden bei den Friedhöfen

Zum 1. Januar 2019 werden die Evangelischen Friedhöfe in Alt-Remscheid, also der West-Friedhof, der Süd-Friedhof, der Stadtfriedhof sowie der Friedhof Hasten aus der Trägerschaft der jeweiligen Gemeinde in die gemeinsame Trägerschaft aller Alt-Remscheider Gemeinden beim Gesamtverband Evangelischer Kirchengemeinden in Alt-Remscheid überführt. Dies soll die Zukunftsfähigkeit unserer evangelischen Friedhöfe in Alt-Remscheid sicherstellen.

Was ändert sich für Sie als Gemeindeglied und Friedhofsnutzer dadurch? Zunächst einmal nichts! Für Sie bleibt 2019 alles beim Alten. Es bleiben dieselben AnsprechpartnerInnen sowohl vor Ort auf den Friedhöfen als auch in der Friedhofsverwaltung erhalten.

Jens Eichner, Arbeitskreises Friedhofsfusion

Fester Bestandteil unseres Familienzentrums: Vater-Kind-Wochenenden

Im September fand zum 7. Mal ein sogenanntes Vater-Kind-Wochenende mit Vätern und Kindern unserer Kindertagesstätten statt.

Väter sollen mit ihren Kindern gemeinsam etwas erleben, und zwar bewusst einmal ohne Mütter! Ziel dieser Freizeiten ist es, den Kontakt zwischen Vätern und Kindern, der sonst oft durch berufliche Belastung eingeschränkt ist, zu intensivieren.

Dieses Mal ging es nach Blankenheim in der Nordeifel. Spiel und Spaß, Nachtwanderung, die Erkundung des Eifelwaldes, Lagerfeuer mit Stockbrot, ein kleiner Gottesdienst und vieles mehr stand auf dem Programm. Abends, als die Kinder im Bett waren, hatten die Väter Gelegenheit, einmal von Mann zu Mann miteinander zu reden. Schon am ersten Abend herrschte in freundschaftlicher Atmosphäre großes Vertrauen, so dass intensiv darüber gesprochen wurde, wie man seinen eigenen Vater erlebt und welche Bedeutung das für die eigene Vaterrolle hat. Ein Wochenende, das sowohl Väter als auch Kinder niemals vergessen werden!

Das nächste Wochenende ist vom 20. - 22. September 2019 geplant. Interessenten mögen sich bei den Leiterinnen unserer Kindertagesstätten melden und informieren oder Kontakt aufnehmen mit Pfarrer Siegfried Landau, Tel. 9 33 02 11, E-Mail: siegfried.landau@telebel.de

Begrüßungsgottesdienst

Nach der dreiwöchigen Sommerpause im Kindergarten Himmelszelt hat das Erzieherinnen-Team im August die Arbeit wieder aufgenommen und haben die neuen Familien mit ihren Kindern die Eingewöhnungsphase durchlaufen.

Mittlerweile ist es eine feste Tradition, dass wir zum neuen Kindergartenjahr auch im Gottesdienst für das gute Gelingen der Arbeit im Kindergarten und ein gedeihliches Zusammenwirken von Erzieherinnen, Eltern und Kindern beten und Gottes Segen dazu erbitten. Und so haben wir auch dieses Jahr wieder im September zum Begrüßungsgottesdienst eingeladen.

Zahlreiche Familien sind der Einladung gefolgt und füllten die Kirche am Sonntagmorgen mit buntem Stimmengewirr und fröhlichem Kinderlachen. Festlich wurde es, als die neuen Kindergartenfamilien zum Orgelspiel mit der Pfarrerin in die Kirche einzogen.

Zur Begrüßung wurden alle neuen Kinder und ihre Familien namentlich aufgerufen und mit Applaus willkommen geheißen. Statt der sonst üblichen Lesung durften Väter, Mütter und Kinder aktiv mitwirken und die Geschichte von der Kindersegnung in einem Stegreif-Rollenspiel beeindruckend und äußerst anschaulich zum Ausdruck bringen, so dass wir uns sehr lebhaft in die Zeit Jesu hineinversetzen konnten.

Dass Jesus keine Absperrbänder will, um Menschen von sich fernzuhalten, sondern dass er alle zu sich einlädt, stand dann im Zentrum der Kurzansprache.

Als dann alle Kindergartenfamilien und Mitarbeiterinnen des Himmelszeltes zum großen Segenskreis um den Altar herum standen, konnte man die ehrfürchtige Stimmung der Gottesdienstbesucher fast mit Händen greifen.

So war es ein gelungener und fröhlicher Gottesdienst, der mit Kuchenspenden der Eltern und einem Stehkaffee in der Kirche heiter ausklang

Bitte umsteigen

Haases Papiertheater war wieder in der „Fröhlichen Frauenrunde“ am Kremenholl und im Seniorenkreis auf dem Honsberg zu Gast. Frau Haase präsentierte uns das neueste Stück „Bitte umsteigen“.

Darin geht es um eine wunderbare Reise durch das Bergische Städtedreieck. Von Solingen Mitte fahren wir mit dem O-Bus nach Solingen Burg. Die zischenden Geräusche vom Öffnen und Schließen der O-Bustür waren so echt, dass Kindheitserinnerungen sofort wieder wach wurden. Von Unterburg schweben wir mit der Seilbahn zum Schloß Burg. Und wieder gingen die Gedanken zurück, ich hatte dort über der Wupper als Kind einen Schuh verloren. Von Oberburg fahren wir weiter mit dem Bus zum Müngstener Brückenpark. Hier besteigen wir die Schwebefähre und gleiten durch eigene Muskelkraft über die Wupper - während über uns ein Zug über die Müngstener Brücke fährt.

Dann steht ein historischer Abstecher mit dem Dampfzug durchs Morsbachtal bis zur Gerstau auf dem Programm. Von dort geht es weiter mit der Remscheider Straßenbahn bis zum Hauptbahnhof. Auch hier war wieder die Erinnerung an die letzte Straßenbahnfahrt bis zum Heimatmuseum präsent. Die S-Bahn bringt uns nach Wuppertal-Oberbarmen, wo wir in die Schwebebahn umsteigen und bis Vohwinkel schweben.

Auch hier wieder mit Originalgeräuschen der alten quietschenden Schwebebahn. Schade, dass die neuen Wagen nicht mehr solche „schönen Töne“ von sich geben. Viele Anekdoten und Ereignisse, z.B. von dem Elefanten Tuffi wurden ins Gedächtnis zurück gerufen.

Es war für uns ein sehr schöner Nachmittag mit vielen Erinnerungen. Danke an das Ehepaar Haase für diesen Ausflug in die Jugendzeit.

Konfirmandenfreizeit Stadtkirche

Ende September hieß es für die KonfirmandInnen der Stadtkirche: Auf zur Konfi-Freizeit 2018! Mit neun KonfirmandInnen und zwei PfarrerInnen starteten wir am Freitagnachmittag Richtung Oberbergischer Kreis und kamen nach einer schönen Fahrt durch die herbstlich leuchtende Landschaft gut gelaunt in Bergneustadt am Freizeitheim „Haus Höh“ des CVJM an.

Nach dem Bezug der Zimmer stand eine erste Arbeitseinheit an, in der wir den Psalm 23 kennengelernt und seine Bildworte in die heutige Zeit übertragen haben.

Danach konnten wir uns mit selbstgebackener Pizza stärken, die sich alle gut schmecken ließen. Der Abend klang dann aus mit Gruppenspielen, in denen u.a. mysteriöse Morde aufzuklären waren.

Nach dem Frühstück am Samstagmorgen wurde erst mal gemeinsam gebacken. Dann ging es weiter mit einer Arbeitseinheit, in der wir Jesus als den guten Hirten kennenlernten, der auch dem einzelnen verirrten Schaf nachgeht, damit keines allein zurückbleibt und verloren geht. Was das für unseren Umgang heute mit ausgegrenzten und weniger angesehenen Menschen bedeutet, haben die KonfirmandInnen mit sehr viel Einfühlungsvermögen herausgearbeitet.

Am Nachmittag stand der Besuch im Schwimmbad in Gummersbach auf dem Programm, wo sich die Jugendlichen nach Herzenslust austoben konnten.

Und noch einmal kamen wir nach der Heimfahrt zu einer Unterrichtseinheit zusammen, in der wir das Leben Jesu und insbesondere seine Taufe in den Blick genommen haben.

Anschließend wurde gemeinsam gekocht und gegessen. Und wieder standen Spiele, Kicker und Tischtennis am Abend bei den Konfis hoch im Kurs.

Der Sonntagmorgen führte uns nach Wiedenest, wo wir den Gottesdienst in einer der bekannten „Bonten kerken“ besuchten. So konnten die Jugendlichen einmal einen Blick über den Tellerrand werfen und erlebten in der schön restaurierten mittelalterlichen Kirche wie andernorts Gottesdienst gefeiert wird.

Nach der Rückkehr ins Quartier gab es noch eine Feedback-Runde und nach einem schnellen Mittagessen und letzten Aufräumarbeiten ging es wieder heim Richtung Remscheid, wo wir am frühen Nachmittag müde, aber wohlbehalten wieder eintrafen.

So durften wir ein schönes Wochenende erleben, das auch die Gemeinschaft der KonfirmandInnen sichtlich gestärkt hat.

Zu Zweit unterwegs

Frage: Was geschieht, wenn zwei Künstlerinnen sich verabreden, für eine gewisse Zeit nicht „Hand in Hand“, sondern in einem gewissen Gleichklang unterwegs zu sein. Anja Halbach und Gerda Schwarz sind Malerinnen mit großer Erfahrung, was die abstrakte Darstellung ihrer Bilder angeht. Beim Durchlauf dieses Schaffens, bei der jede Künstlerin selbstverständlich von der anderen positiv beeinflusst wird, entstehen Werke von größtmöglicher Bandbreite. Das zeigt sich sowohl in der verschiedenen Farbigkeit, als auch in der Strukturierung der Bilder.

Die oben genannte Frage scheint mir hier eigentlich schon fast beantwortet. Aber, die zur Schau gestellten Bilder sollen ja noch der Prüfung durch den Betrachter bestehen. Der große Vorreiter der abstrakten Malerei, Wassily Kandinsky hat einmal gesagt: „Beim Malen sehe ich mit den Augen, aber Fühlen kann ich nur mit meiner Seele.“ Mit der Seele kann ein Mensch einfühlsam einordnen und für sich bewerten. Die Kunst des Malens liegt nicht alleine in der Farbgebung sondern auch darin, wie es dem Künstler gelingt den Betrachter damit zu stimulieren. Die Reize, die dadurch aktiviert werden, sind bei jedem Menschen anders. Bleibt also das Ergebnis:

Was Anja Halbach und Gerda Schwarz in ihrer Ausstellung „Aufeinander zu - In Bewegung - Einander verbunden“ in der Begegnungsstätte des Johannes-Schmiesing Hauses zeigten, ist das Ergebnis zweier Künstlerinnen, die uns durch ihre Malkunst tief beeindruckt haben. Nicht zu vergessen sei aber auch eine wunderschöne Ausstellung kleiner Skulpturen von filigraner Feinheit und kleiner sich selbst durchdringender Bahnstrukturen. Überzeugend auch hier, kleine, als Schuhe anmutende aufgesetzte Objekte. Sehr lustig! Gut gemacht! Kommt Kunst vielleicht doch von Können?

Jubelkonfirmation an der Stadtkirche

Am Sonntag, dem 05. August 2018 feierten wir in unserer Stadtkirche mit 33 KonfirmandInnen der Jahrgänge 1968, 1943 und 1938 ihre Gold-, Kronjuwelen- und Eichenkonfirmation.

In einem Festgottesdienst, der wieder vom Chor der Stadtkirche mitgestaltet wurde, dankten wir Gott für sein Geleit durch die Jahrzehnte. Wir gedachten verstorbener MitkonfirmandInnen und ließen vor unserem inneren Auge Revue passieren welche Türen sich uns in der Vergangenheit geöffnet haben und welche uns verschlossen geblieben sind; wohl wissend, dass eine Tür immer für uns offen steht. Denn Jesus Christus hat einmal von sich gesagt: „Ich bin die Tür, wenn jemand durch mich hineingeht, wird er selig werden.“ (Joh 10,9)

Anschließend erinnerten wir uns im Vaßbendersaal an die unterschiedlichen Rahmenbedingungen, unter denen in den 30iger, 40iger und 60iger Jahren des vergangenen Jahrhunderts Konfirmation gefeiert wurde. Nach der Übergabe der Urkunde gab es bei einem gemütlichen Mittagessen noch viel zu erzählen und Erinnerungen auszutauschen. Ulla Buchkremer & Martin Rogalla

Gemeinsames Gedenken an verstorbene Suchtkranke

Immer wieder erleben MitarbeiterInnen unseres Diakonischen Werkes und anderer Suchthilfeeinrichtungen leidgeprägte Lebenswege. Oft gehen sie ein langes Stück gemeinsam. Manche Wege führen in eine verheißungsvolle Zukunft. Andere Wege brechen plötzlich ab oder werden abgebrochen. Diese Weggemeinschaften lassen niemanden unberührt. Und wir sind traurig, wenn alles Bemühen nicht zu einem guten Ende führt.

Gemeinsam mit Angehörigen und BegleiterInnnen von Suchtkranken haben wir am 25. Juli 2018 mit einem Gottesdienst an Menschen gedacht, deren Sucht nicht das Einzige war, was sie ausgemacht hat. Sie waren auch Familienväter, Mütter und Freunde, Kollegen, NachbarInnen, Fußballfans und Tierschützer, MusikerInnen und kreative Köpfe, die uns heute fehlen.

Musikalisch begleitet wurden wir dabei von Tom Grant mit seiner Gitarre. Er eröffnete den 1. Remscheider Suchtgottesdienst in der Muschel im Stadtpark mit seiner Interpretation des Stones-Liedes „Barbarossa“, in dem es heißt „Der Stein, der auf mir lastet, er drückt mich herunter“, ein Satz, der die Situation vieler Suchtkranker und ihrer Angehörigen passend beschreibt.

MitarbeiterInnen Remscheider Suchthilfeeinrichtungen erinnerten sich anschließend an ihre Klienten mit Worten wie: „Du warst eine fürsorgliche, liebevolle Mutter, fröhlich und lebensbejahend, doch den Kampf hast Du mit 25 Jahren leider verloren.“ „Wir haben sie untergehen sehen, mal langsam, mal überraschend schnell. Sie kämpften oder hatten den Kampf für ein besseres Leben bereits aufgegeben. Meist starben sie allein. Herr gib, dass dieser schwere Leidensweg durch Sucht und Wohnungslosigkeit sie am Ende in eine helle, friedliche Welt geführt hat.“

Zum Abschluss eines sehr emotionalen Gottesdienstes konnte jede/r Teilnehmer/in eine Blume zum Gedenken an eine/n Verstorbene/n auf dem Altar ablegen, begleitet von dem Gedanken eines alten jüdischen Gebetes: „Solange wir leben, werden sie auch leben, denn sie sind nun ein Teil von uns, wenn wir uns an sie erinnern.“ Martin Rogalla

Bier in Warstein und ein Eis am Möhnesee

Am Mittwoch, dem 18. Juli 2018 machten sich 50 MitarbeiterInnen der Bezirke 1 und 3 sowie ehrenamtliche HelferInnen des Diakonischen Werkes auf den Weg ins Sauerland, um in Warstein die größte Privatbrauerei Deutschlands zu besichtigen und anschließend bei einem deftigen Sauerländer Eintopf ein frisch gezapftes Bier zu genießen.

Nach einer sehr informativen und eindrucksvollen Führung durch die Warsteiner Brauerei fuhren wir weiter zum Möhnesee, wo uns bei herrlichem Sommerwetter ein großer Katamaran, bequem die schönsten Seiten des beliebten Naherholungsgebietes zeigte.

„Vielen Dank, für den schönen Tag“, das hörten wir am Mittwochabend etliche Male, obwohl wir selber Grund zu großer Dankbarkeit hatten. Denn ohne unsere zahlreichen MitarbeiterInnen beim Besuchsdienst, als Gemeindebriefverteiler, beim Reparaturen-Café, in der Marktlücke, als Churchsitter, in der Frauenhilfe, dem Chor, dem Presbyterium, der Feier der Alleinstehenden oder beim Seniorentanz könnten wir das vielfältige Angebot unserer Gemeinde niemals aufrecht erhalten. Und so sagen wir einmal mehr: Danke! Danke, dass es Sie/ Euch gibt und Ihr unserer Stadtkirchengemeinde so viel Zeit, Kraft und Mitmenschlichkeit zur Verfügung stellt. Ursula Buchkremer & Martin Rogalla

Engel trifft Engel

Seit dem 04. Juli 2018 ist Remscheid die 121. Stadt, in der es einen „Engel der Kulturen“ gibt. An einem Mittwochmittag Anfang Juni setzte sich am Gertrud- Bäumer-Gymnasium ein ca. 30-köpfiger Zug mit einem 1,5 m großen Stahlhohlkörper in der Form eines Engels in Bewegung. Die Engelform ergibt sich hierbei zwischen den Symbolen der drei großen monotheistischen Weltreligionen muslimischen Halbmond, christlichem Kreuz und jüdischem Stern.

Vorbei an der Engelspassage traf der „Engel der Kulturen“ am Nachmittag auf den „Hasenclever Engel“ unseres Stadtfriedhofs.

Nach Aussagen der Burscheider Künstler Gregor Merten und Carmen Dietrich, die den Engel erschaffen haben, steht der Engel „für eine kooperative, globale humane Gesellschaft und gemeinsame religiöse Verantwortung“.

Auf dem Remscheider Bahnhofsvorplatz wurde dann von VertreterInnen verschiedener Kulturen unserer Stadt, das vorbereitete Engel-Zeichen in Form einer blauen Intarsie (65 x 65 cm) in den Boden eingelassen.

Wissenswertes über die Hintergründe der Kunstaktion des interreligiösen Arbeitskreises finden sich im Internet unter www.engel-der-kulturen.de. Martin Rogalla

Ladies und keine Gentlemen – Eine erfolgreiche Ladiesnight

„Ladies und keine Gentlemen“. Wer den Film Mamma Mia kennt, kennt auch diesen Satz. Und genau so sah es auch bei der fünften Ladiesnight der Pauluskirche Hasten aus. 85 Frauen jeden Alters und „0“ Männer haben sich am 30. Juni 2018 zu einem schönen Abend im Hastener Gemeindehaus getroffen. Einfach mal entspannen, ohne an die alltäglichen Pflichten denken zu müssen.

Zu Beginn des Abends hat es einen Sektempfang gegeben, damit auf einen schönen Abend angestoßen werden konnte. Nachdem die Frauen ein bisschen Zeit zum Quatschen hatten und sich von sechs Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit Getränken bedienen lassen konnten, gab es dann eine Andacht. Sie denken jetzt Andachten sind doch langweilig? Wieso sollten Sie sich das an so einem Abend anhören? Da liegen Sie ganz falsch. Das Thema der Andacht der Ladiesnight war nämlich „Beziehungen“. Liebesbeziehungen, freundschaftliche Beziehungen und andere Beziehungen und 10 Geheimnisse die diese Beziehungen stärken. Unter anderem gehören Vertrauen und Respekt dazu. Die Andacht hatte also ein Thema, dass eigentlich immer aktuell ist und für jeden relevant. Danach hatten sich dann auch alle ein leckeres Büffet verdient. Saltimbocca, Honigmelone oder eine leckere Tomatensuppe standen unter anderem zur Auswahl. Nachtisch hat natürlich auch nicht gefehlt.

Das Programm dieses Jahr hat schon mal auf die Tanzfläche am späten Abend vorbereitet, denn auf der Bühne zeigten die Verve und die Phoenix Dance Company ihr Programm. Bei den Sprüngen und Drehungen und anderen Tanzelementen standen einigen der Ladies die Münder offen. Besonders als es dann hieß: Jetzt tanzt ihr. Vier der Mädels der Verve Dance Company haben allen Frauen, die Lust hatten mitzumachen, einen Line Dance zu „Cotton – Eye – Joe“ beigebracht. Beim Üben trat die ein oder andere zwar gerne mal auf die Füße der Partnerin, aber am Ende saß alles perfekt. Bis die Augen zugefallen sind, der Babysitter zu teuer wurde oder die Füße schmerzten, konnte dann die Tanzfläche nach Belieben ausgenutzt werden.

Im nächsten Jahr findet die Ladies Night zum sechsten Mal statt. Als Act wird dann „Spell 88“ mit dem einstudierten Musical „Fame“ kommen. Katharina Birkenbeul

Aus der Hastener Malwerkstatt

Bei herrlichstem sonnigem Wetter machten wir, sieben HobbykünstlerInnen der Malwerkstatt aus dem Bezirk Hasten, uns am 21. April 2018 auf den Weg nach Hamm. Bereits zum dritten Mal fuhren wir zu einem eigens für uns gestalteten Seminar ins Atelier „Altes Fachwerkhaus“ zu Christel Gottenströter. Wie schon in den vergangenen Jahren wählten wir Teilnehmer das, mit dem wir uns auseinandersetzen wollten selber aus.

So entstanden sowohl gemalte Bilder als auch Tonskulpturen oder auch Werke, die verschiedene Materialien, wie Holz, Papier, Metall und Ton, verbanden.

Zu diesen Werken zählten unter anderem Trolle, Zwerge, ein Charakterkopf, ein gemalter Vogel, eine aufgeschlagene Bibel für ein Grab, ein Schiff mit Besatzung aus einem Weberschiffchen, Ton und Papier und ein Engel aus Wurzel und Ton mit dessen gemalter Aura.

Eine gute, phantasieanregende Atmosphäre, gesundes Essen und eine liebevoll, kompetente Anleitung und Hilfestellung haben allen wieder geholfen ihre Ideen umzusetzen. Unseren Sommerworkshop zum Thema „Feuer – Ruß – Asche“ gestalten wir, wie in jedem Jahr, selber. Diesmal werden wir im Feuer aus Weidenzweigen Zeichenkohle selber herstellen. Des Weiteren werden wir mit Collagen und Feuer experimentieren, um dann durch den Einsatz von Zeichenkohle, Kreiden usw. faszinierende Bilder zu schaffen. An diesem Tag feiern wir auch unser jährliches Sommergrillfest.

Präsentieren werden wir die Werke und andere Arbeiten in der Kulturnacht am 27. Oktober 2018, ab 18.00 Uhr, in der Begegnungsstätte der Evangelischen Stadtkirchengemeinde, Bezirk Hasten (Büchelstraße). Wir würden uns über zahlreiche Besucher freuen. Wer Interesse daran hat, zu unseren monatlichen Maltreffen zu kommen, kann jeweils am 3. Donnerstag des Monats um 19.30 Uhr mitmachen. Anja Halbach-Zarnetta

Weltgebetstag

Wie im letzten GemeindeECHO berichtet, fand der diesjährige Weltgebetstag am 02. März 2018 im Johannes-Schmiesing-Haus statt. Wir begaben uns sozusagen mit einem virtuellen Flugzeug direkt nach Paramaribo, der Hauptstadt Surinams in Südamerika. Die Frauen aus diesem Land haben für uns die Liturgie vorbereitet.

Bei Kaffee und Kuchen bekamen wir zunächst interessante Einblicke in das Land und lernten die unterschiedlichen Volksgruppen kennen, die weitgehend friedlich zusammen leben. Es gibt keinen Krieg und keine Rebellen, wie anderswo in Südamerika. Kirche, Moschee und Synagoge stehen dicht beieinander. Es herrscht Toleranz. Auf christlicher Seite hat die Herrnhuter Brüdergemeine viel für die Bildung getan. Aber auch die wirtschaftlichen Schattenseiten wurden bei dem Vortrag von Pfarrerin Cersovsky nicht ausgespart. Der Regenwald und eine intakte Natur sind für das Lang überlebenswichtig. Der Abbau von Gold und Bauxit beunruhigt viele Menschen, da hierdurch Flüsse und Seen verunreinigt werden können. Surinam – vormals Niederländisch Guyana – wurde zu Kolonialzeiten übrigens von den Engländern gegen New York getauscht.

Nach der Länderinformation haben wir noch wie gewohnt einen Gottesdienst gefeiert mit vielen Liedern und Gebeten aus Surinam.

Der nächste Weltgebetstag kommt aus Slowenien und wird am 01. März 2019 gefeiert. Ort und Zeit werden rechtzeitig bekanntgegeben.

Abschied von Frank Sieper

Am 13. April 2018 verstarb im Alter von 59 Jahren Frank Sieper nach kurzer, schwerer Erkrankung.

Mitte der siebziger Jahre begann er die kirchliche Verwaltungslehre beim Gesamtverband der Kirchengemeinden in Alt-Remscheid und stieg bis zum Kirchenverwaltungsoberamtsrat und stellvertretenden Geschäftsführer auf. Über 20 Jahre lang führte er die Verwaltung der Kirchengemeinde Hasten.

Zugleich übernahm er die Geschäftsführung der Hastener Altenhilfe und betrieb aus dieser Position heraus den Zusammenschluss aller evangelischen Alten-und Krankenpflegeeinrichtungen unter Einschluss der ambulanten Diakoniestation zur evangelischen Alten-und Krankenhilfe Remscheid e. V., deren Geschäftsführer er bis zu seinem Tode war.

Frank Sieper wird uns immer in Erinnerung bleiben als kompetenter, loyaler und humorvoller Mitarbeiter, dessen Handeln stets davon bestimmt war, Kirche Handlungsräume zu erhalten und alte und kranke Menschen, die hilfsbedürftig geworden sind, würdevoll zu begleiten.

In der Hoffnung auf die Auferstehung Jesu Christi nahmen wir in einem Trauergottesdienst in der Stadtkirche am 20. April 2018 von Frank Sieper Abschied.

Unsere Gedanken und unser Mitgefühl sind bei seiner Ehefrau Anita mit ihren beiden Kindern Emma und Paul, die ihn bis zu seinem letzten Atemzug begleiteten und pflegten.

Männersache - Gelungener Start eines neuen Projekts

40 Männer kamen auf die Einladung hin, um gemeinsam zu überlegen und zu planen, was man(n) in unserer Gemeinde zusammen machen kann. Sechs Gruppen gehen an den Start mit folgenden Angeboten: Kochen, Gesprächskreis, Computer, Fahrrad, Skat und Wandern.

Die Angebote sind jederzeit für „jeder Mann“ offen. Auch eine Homepage gibt es bereits: www.maennersacheremscheid.com. Dort finden sich alle Termine, Informationen und die Kontaktdaten der Ansprechpartner für die einzelnen Gruppen.

Wer männlich ist und in Remscheid immer noch unter Einsamkeit und Langeweile leidet, ist selbst schuld! Gern erhalten Sie unter Tel. 9 33 02 11 weitere Auskunft.

So ist Versöhnung …

„So ist Versöhnung, so muss der wahre Friede sein“, so erklang es am Mittwochnachmittag, dem 25. April 2018 im Kindergarten Himmelszelt zum Abschluss der diesjährigen KindergartenBibelTage.

An drei aufeinanderfolgenden Tagen haben sich die Maxi-Kinder, die in diesem Sommer den Kindergarten verlassen, mit der biblischen Geschichte von Jakob und Esau beschäftigt; dabei begleitet von Kindergartenpfarrerin Ulla Buchkremer und tatkräftig unterstützt von den Erzieherinnen Eva Frommenkord und Brigitte Zäske-Pietzsch.

Jeden Tag kamen wir im eigens dafür gemütlich gestalteten Turnraum zusammen und hörten einen Abschnitt der spannenden und interessanten biblischen Geschichte.

Sie handelt von zwei sehr ungleichen Zwillingsbrüdern, die durch Betrug und Verrat in heftigen Streit geraten waren.

So hörten wir am ersten Tag von der Geburt der Zwillinge, die schon im Mutterleib in heftiger Konkurrenz standen und die sich dann auch sehr unterschiedlich entwickelten, so dass der ältere Esau zum Lieblingskind des Vaters und der jüngere Jakob der Lieblingssohn der Mutter wurde.

Dass auch die Kindergartenkinder Konkurrenz und Rivalität unter Geschwistern kennen und wie sie damit umgehen, davon wussten sie sehr angeregt und anschaulich zu erzählen. Mit Wettkampfspielen und der Sammlung von Gegensatzpaaren wurde dieser Tag abgerundet. Über allem stand die Erkenntnis, dass Unterschiede zwischen uns Menschen gut und richtig sind, wie wir es an allen drei Tagen dann auch immer wieder gesungen haben: „Du bist nicht ich, ich bin nicht du. Das sehen wir im Nu. ... So wie ein jeder ist, so ist es richtig gut.“

Am zweiten Tag ging es um einen schlimmen Betrug. Wir erfuhren, dass Jakob seinem Bruder mit List den väterlichen Segen für den Erstgeborenen abgeluchst hatte und deshalb vor dem wütenden Esau, der ihm nun nach dem Leben trachtete, in ein fernes Land fliehen musste. Doch in einem Traum, in dem er die Engel auf einer Leiter in den Himmel auf- und absteigen sah, erfuhr er, dass Gott ihn trotz des Betrugs mit seinem Segen begleiten wollte. Im Anschluss konnten die Kinder auf Keilrahmen und mit unterschiedlichsten Materialien ihre eigenen Engel gestalten und haben sich dieser Aufgabe mit Eifer gewidmet.

Am Mittwoch dann war die Spannung groß. Wie würde die Geschichte der Brüder ausgehen? Würden sie sich jemals wiedersehen oder blieben sie durch den Streit getrennt? Als Jakob es vor Heimweh nicht mehr aushält, wagt er es zurückzukehren. Noch einmal erhält er den göttlichen Segen und schließlich kann er sich mit seinem Bruder aussöhnen und in Frieden leben. Dass das gefeiert werden musste, versteht sich von selbst. Und so haben die Kindergartenkinder ein Fest vorbereitet, zu dem dann auch die Eltern, wie an den beiden anderen KiBiTagen, herzlich eingeladen waren. An der langen Festtafel ließen sich alle Gäste den von den Kindern zubereiteten Obstsalat und Kekse richtig schmecken und erlebten: „So ist Versöhnung, so muss der wahre Friede sein.“

Damit gingen drei erfüllte und bewegte KindergartenBibelTage zu Ende, die nicht nur den Kindern, sondern auch mir sehr viel Spaß gemacht haben.

Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle noch einmal an Eva und Brigitte vom Kindergartenteam, die durch ihre Mitarbeit und Vorbereitung ganz wesentlich zum guten Gelingen der Kindergartenbibeltage beigetragen haben.

Maxiprojekte des Himmelszelts im Frühling

Zu Beginn unseres Maxiclubs nach den Sommerferien dürfen die Kinder immer zwischen einigen Aktivitäten per Wahlverfahren auswählen was sie interessiert. Unter Anderem durften sie zwischen drei Museen eins auswählen, welches wir besuchen werden.

Zur Wahl standen das Röntgenmuseum, das Werkzeugmuseum und das Kunstmuseum. Nach einer geheimen Wahl stand fest, dass wir ins „Von der Heydt – Museum“ nach Wuppertal fahren.

Im April haben wir uns dann mit dem Bus auf den Weg nach Wuppertal gemacht, um uns dort im Museum umzuschauen.

Dort angekommen sind wir auf Entdeckungsreise durchs Museum gegangen.

Dadurch wird den Kindern spielerisch vermittelt, wie z.B. ein Gemälde entsteht.

Im Anschluss an die Führung bei der wir uns besonders zwei Bilder angeschaut haben sind wir noch ins angrenzende Atelier gegangen, um ein eigenes Gemälde zu schaffen. Es war ein toller Ausflug.

Ebenfalls durch geheime Wahl ermittelt, werden wir im Mai das nächste Projekt durchführen.

„Jeder kann helfen, jeder sollte helfen!“

Helfen können ist wichtig und das sollte auch Kinder nicht ausschließen. Anderen helfen gibt Selbstsicherheit und stärkt das Verantwortungsgefühl.

Aus diesem Grund bieten wir unseren Maxis einen Erste-Hilfe-Kurs, durchgeführt vom DRK, im Kindergarten an.

Viele Fragen stehen im Raum, wie: Was befindet sich alles im Erste-Hilfe-Kasten? Wofür braucht man es? Wie legt man einen Verband an? Wie sieht ein Krankenwagen aus?

Zunächst ist uns wichtig den Kindern die Ängste vor Ärzten, Krankenhaus und Rettungssanitätern zu nehmen.

Im Kurs lernen die kleinen Helfer, wie sie den Notruf absetzen und sich am Unfallort verhalten. Sie üben den Umgang mit Pflaster und das Anlegen von Verbänden. Ebenfalls wird ihnen die stabile Seitenlage gezeigt, damit im Notfall Familienmitgliedern, Freunden und evtl. auch Fremden geholfen werden kann.

Ein sicherlich spannendes und aufregendes Projekt!

Wischen kann jeder – Wir aber wollen begreifen

Märchen waren das Thema des Kindergartenjahres 2017/2018. Wir haben Märchen erzählt, eine Märchenerzählerin eingeladen, Aktionen mit Eltern und zu Karneval durchgeführt und im Rahmen der Vorschularbeit zu einem „Märchendinner“ eingeladen. Armut spielte in vielen Märchen eine Rolle.

„Der Bauer weinte verzweifelt, denn durch die List der Mönche war ihm das Feld abgenommen worden, er hatte kein Korn mehr und damit kein Mehl, um Brot zu backen,“ erzählte ich voller Mitleid. Daraufhin Leon beschwichtigend: „Frau Hesse, er kann in den Aldi gehen. Die haben da ganz viel Mehl!“

Reden wir an der Lebenswelt von Kindern vorbei? Manchmal ja.

Beim Memory und im Smartphone kennen die Kinder die Paare, die zusammen gehören: Kuh – Milchtüte, Korn – Brot usw., das können sie. Aber der Hintergrund ist unbekannt. Das wollen wir ändern!

Wir wollen, dass die Kinder im Laufe ihrer Kindergartenzeit zukünftig erleben, dass Milch, Brot, Fleisch, Eier, Wolle und Pommes Endprodukte sind, die in der Natur ihren Anfang finden.

Natur birgt das Leben aus dem wir leben, sie ist das Schöpfungswerk Gottes. Natur muss mit allen Sinnen erfahren und begriffen, gerochen und geschmeckt werden.

Jetzt benötigen wir Ihre Hilfe! Wo können wir mit den Kindern Kühe, Schafe, Hühner oder Schweine erleben? Wo gibt es Felder, deren Ränder wir betreten können? Wer kennt Milchbetriebe, Bäcker oder andere Betriebe, die man mit einer Kindergruppe besichtigen darf? Wir würden uns freuen, wenn Sie uns helfen könnten! Ansprechpartnerinnen sind Frau Melanie Benger und Frau Monika Hesse, Tel. 8 41 90 30.

Evangelisch, Bergisch, gut! - Kita-Qualität ist nun besiegelt

„Als evangelische Träger gehen wir von einem Menschenbild aus, das in jedem Kind zuerst und vor allem ein Geschöpf Gottes sieht. Damit ist uns klar, dass wir in jedem Kind mit wunderbaren Anlagen und Möglichkeiten rechnen dürfen. […] Gute Qualität müsste bedeuten, diesen guten Gaben den Raum zur Entfaltung und zum Leben zu schenken.“

So beschreibt der Superintendent des Kirchenkreises Hartmut Demski in seinem Vorwort zum QM-Handbuch einen wesentlichen Aspekt evangelischer Kindertagesstättenarbeit. Dass Eltern, Kinder und alle Beteiligten sich darauf und auf viele andere Dinge verlassen können, dazu dient das nun eingeführte Qualitätshandbuch für Evangelische Kindertageseinrichtungen im Evangelischen Kirchenkreis Lennep.

Nach fünf Jahren intensiver Auseinandersetzung zu allen relevanten Fragen der Kindertagesstättenarbeit, bekamen 22 Kindertageseinrichtungen und die dazugehörigen 16 Träger, das Gütesiegel der Bundesvereinigung Evangelischer Tageseinrichtungen für Kinder im CVJM-Haus in Lüttringhausen überreicht.

Dabei führte die oftmals tiefe und innige Auseinandersetzung mit den Arbeitsabläufen und ihren weit vernetzten Konsequenzen untereinander zu kontroversen Diskussionen. Die Ergebnisse dieser Auseinandersetzungen münden in gemeinsam getragenen Formulierungen und der Festlegung klarer und nachvollziehbarerer Vorgehensweisen, so wie sie nun in diesem Qualitätshandbuch vorliegen.

Qualitätsentwicklung war in diesem Qualitätsprozess immer auch Organisationsentwicklung. Das Arbeiten daran hat alle Beteiligten zur kontinuierlichen Reflektion ihres eigenen Wirkens im Arbeitsalltag eingeladen. Dadurch wurden Veränderungsprozesse angeregt und die eigene Haltung in der Arbeit mit Kindern und Eltern, aber auch im Zusammenwirken im Team und mit dem Träger intensiviert.

Darüber hinaus, ist es in beeindruckender Weise gelungen, die Beschreibung der Individualität und Besonderheit jeder einzelnen Kindertageseinrichtung, darzustellen.

Das Kind war und ist Ausgangspunkt, Mittelpunkt und Zielpunkt aller angestellten Überlegungen. Das macht das vorliegende Handbuch zu einem Werkzeug der gelebten Praxis.

Damit wir unseren eigenen Ansprüchen und den sich immer weiter veränderten Anforderungen gerecht werden können, werden Qualitätssicherung und Qualitätsentwicklung uns in der Zukunft fortwährend beschäftigen.

Die beschriebenen Abläufe und Verantwortungen zu sichern und weiterzuentwickeln wird dann weiterhin gut gelingen, wenn alle Beteiligten ihre Ideen und Vorstellungen, Anregungen und Kritik dauerhaft in den Weiterentwicklungsprozess einbringen. Einer Re-Zertifizierung im Jahr 2022 können wir so getrost entgegen sehen.