Gemeinde ECHO
Evangelische Stadtkirchengemeinde Remscheid
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Neu im Himmelszelt

Mein Name ist Tanja Theiß, 33 Jahre alt, glücklich verheiratet und Mama von Zwillingen. Seit dem 01. September 2019 verstärke ich das Team der evangelischen Kindertagesstätte Himmelszelt. Die letzten 13 Jahre war ich in einer evangelischen integrativen Kindertagesstätte in Köln tätig. Dort habe ich in einer U3-Gruppe mit Kindern im Alter von 2 - 6 Jahren gearbeitet.

Schon früh hatte ich den Wunsch, als Erzieherin zu arbeiten. Auch nach vielen Jahren im Beruf hat sich das nicht geändert. Es erfreut mich immer wieder neue Kinder kennenzulernen und sie ein kleines Stück ihres Lebensweges zu begleiten. Ich freue mich jetzt auf die neue Zeit im Himmelszelt.

Senioren-Mobilitätstag

Am 15. September 2018 fand in Remscheid der 1. Senioren-Mobilitätstag statt. In einer Kooperation zwischen dem Diakonischen Werk unseres Kirchenkreises, dem Seniorenbüro der Stadt Remscheid und der Stadtkirchengemeinde ging es einen ganzen Tag lang um Mobilität im Alter und um die Mobilität der Zukunft.

Eröffnet wurde der Tag um 10.00 Uhr in der Stadtkirche. Mit dabei waren u.a. Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz, der Bundestagsabgeordnete Jürgen Hardt und die Vorsitzende des Seniorenbeirates Elke Rühl.

Danach drehte sich rund um die Stadtkirche alles um „Senioren in Bewegung“. Eine Autoschau präsentierte seniorengerechte Fahrzeuge verschiedener Hersteller. Auf dem Vaßbenderplatz konnte man seniorengerechte Pedelecs ausprobieren. Im Seniorenbüro bot Dr. Frank Neveling einen Gesundheitsscheck an. Außerdem konnte man sich hier einem Seh- und Hörtest unterziehen und sich über den Hausnotruf des DRKs informieren. Während dessen moderierte Horst Kläuser in der Stadtkirche eine spannende Podiumsdiskussion zum Thema „autonomes Fahren“ in naher Zukunft. Das Citybrunch-Team und MitarbeiterInnen der Stadtkirchengemeinde sorgten den ganzen Tag über für das leibliche Wohl.

Es war ein sehr abwechslungsreicher und gelungener Abschluss der diesjährigen Wochen der älteren Generation, der gewiss nicht nur für unsere älteren MitbürgerInnen sehr informativ und aufschlussreich war und zu mehr Sicherheit und Mobilität in unserer Stadt beigetragen hat.

KuK-Gottesdienst

Am 16. September 2018 feierten wir einen weiteren Gottesdienst in unserer KuK-Reihe, wobei das „KuK“ diesmal für „Kirche und Kreatur“ stand.

„Kreatur“, das meint alles Kreatürliche, alles Geschaffene, von Gott ins Leben Gerufene. Und so stand diesmal die Natur im Mittelpunkt, die besonders schön im Sonnengesang des Heiligen Franz von Assisi besungen wird. In seinem Lobgedicht beschreibt er die Schöpfungswerke wie Sonne, Mond und Sterne, Luft und Wasser, Feuer und Wind als wunderbare Werke Gottes, und bezeichnet sie zugleich als Geschwister der Menschen, da sie sich genau wie der Mensch Gottes Schöpferhandeln verdanken.

Daher tragen wir Menschen eine besondere Verantwortung für die uns anvertrauten Mitgeschöpfe, so wurde es in der Predigt deutlich, welche sich speziell mit den Tieren befasste, die vielfach unter dem Handeln der Menschen leiden. Dass sie nach Franziskus unseren geschwisterlichen Respekt und Schutz verdienen, war eine der zentralen Aussagen der Ansprache.

Musikalisch bereichert wurde der Gottesdienst durch Ursula Wilhelm (Orgel und Klavier) sowie Hae-Min Geßner (Sopran), die mit Werken von John Rutter und Rihards Dubra, das Schöpfungswerk Gottes würdigten und priesen.

Evangelische Kirchenmusik und Kultur für ganz Remscheid

Wir erfreuen uns in Remscheid einer großen Vielfalt kirchenmusikalischer und anderer kultureller Veranstaltungen. Auch wir KantorInnen schätzen es sehr, dass wir uns mit unseren unterschiedlichen Begabungen und Interessen so wunderbar ergänzen und uns allen dadurch die große Vielfalt ermöglichen können.

Die Kirchengemeinden in Alt-Remscheid wollen im kulturellen und kirchenmusikalischen Bereich künftig noch enger vernetzt sein.

Die Kirchenmusik beschrieb unser Landeskirchenmusikdirektor Ulrich Cyganek einmal schön kurz und bündig: „Kirchenmusik bringt die biblische Botschaft und den christlichen Glauben zum Singen und Klingen.“ Gemeinsam wollen wir singen und klingen, spielen und sagen nicht nur mit Musik sondern auch in Worten und Bildern, mit darstellender Kunst, bei Tanz und Theaterspiel, in der ganzen Bandbreite des kulturellen Lebens.

Zum Ausdruck kommt dieses gemeinsame Schaffen auch durch die Bildung eines „Ausschuss für Kultur und Kirchenmusik“, der auf Gesamtverbandsebene gegründet wird. Alle evangelischen Kirchengemeinden Alt-Remscheids entsenden VertreterInnen in diesen Ausschuss und wollen gemeinsam ein Konzept erarbeiten, in dem das gemeinsame Wirken entwickelt wird. Zudem sind wir hauptamtlichen KantorInnen und nebenberufliche KirchenmusikerInnen ab 2019 beim Gesamtverband angestellt.

Zunächst bleibt unser jeweiliger Schwerpunkt an den Kirchen, an denen wir bisher auch tätig waren. Darüber hinaus besuchen wir uns auch mit den Chören hin und wieder gegenseitig in den Gottesdiensten, wie wir das in den vergangen drei Jahren auch schon taten.

Wir alle sind gespannt, wie sich diese Zusammenarbeit entwickeln wird und freuen uns darauf! Natürlich halten wir Sie über unser Konzept weiter auf dem Laufenden.

Ursula Wilhelm, Arbeitskreis Kultur und Kirchenmusik

Zusammenarbeit der Alt-Remscheider Gemeinden bei den Friedhöfen

Zum 1. Januar 2019 werden die Evangelischen Friedhöfe in Alt-Remscheid, also der West-Friedhof, der Süd-Friedhof, der Stadtfriedhof sowie der Friedhof Hasten aus der Trägerschaft der jeweiligen Gemeinde in die gemeinsame Trägerschaft aller Alt-Remscheider Gemeinden beim Gesamtverband Evangelischer Kirchengemeinden in Alt-Remscheid überführt. Dies soll die Zukunftsfähigkeit unserer evangelischen Friedhöfe in Alt-Remscheid sicherstellen.

Was ändert sich für Sie als Gemeindeglied und Friedhofsnutzer dadurch? Zunächst einmal nichts! Für Sie bleibt 2019 alles beim Alten. Es bleiben dieselben AnsprechpartnerInnen sowohl vor Ort auf den Friedhöfen als auch in der Friedhofsverwaltung erhalten.

Jens Eichner, Arbeitskreises Friedhofsfusion

Fester Bestandteil unseres Familienzentrums: Vater-Kind-Wochenenden

Im September fand zum 7. Mal ein sogenanntes Vater-Kind-Wochenende mit Vätern und Kindern unserer Kindertagesstätten statt.

Väter sollen mit ihren Kindern gemeinsam etwas erleben, und zwar bewusst einmal ohne Mütter! Ziel dieser Freizeiten ist es, den Kontakt zwischen Vätern und Kindern, der sonst oft durch berufliche Belastung eingeschränkt ist, zu intensivieren.

Dieses Mal ging es nach Blankenheim in der Nordeifel. Spiel und Spaß, Nachtwanderung, die Erkundung des Eifelwaldes, Lagerfeuer mit Stockbrot, ein kleiner Gottesdienst und vieles mehr stand auf dem Programm. Abends, als die Kinder im Bett waren, hatten die Väter Gelegenheit, einmal von Mann zu Mann miteinander zu reden. Schon am ersten Abend herrschte in freundschaftlicher Atmosphäre großes Vertrauen, so dass intensiv darüber gesprochen wurde, wie man seinen eigenen Vater erlebt und welche Bedeutung das für die eigene Vaterrolle hat. Ein Wochenende, das sowohl Väter als auch Kinder niemals vergessen werden!

Das nächste Wochenende ist vom 20. - 22. September 2019 geplant. Interessenten mögen sich bei den Leiterinnen unserer Kindertagesstätten melden und informieren oder Kontakt aufnehmen mit Pfarrer Siegfried Landau, Tel. 9 33 02 11, E-Mail: siegfried.landau@telebel.de

Begrüßungsgottesdienst

Nach der dreiwöchigen Sommerpause im Kindergarten Himmelszelt hat das Erzieherinnen-Team im August die Arbeit wieder aufgenommen und haben die neuen Familien mit ihren Kindern die Eingewöhnungsphase durchlaufen.

Mittlerweile ist es eine feste Tradition, dass wir zum neuen Kindergartenjahr auch im Gottesdienst für das gute Gelingen der Arbeit im Kindergarten und ein gedeihliches Zusammenwirken von Erzieherinnen, Eltern und Kindern beten und Gottes Segen dazu erbitten. Und so haben wir auch dieses Jahr wieder im September zum Begrüßungsgottesdienst eingeladen.

Zahlreiche Familien sind der Einladung gefolgt und füllten die Kirche am Sonntagmorgen mit buntem Stimmengewirr und fröhlichem Kinderlachen. Festlich wurde es, als die neuen Kindergartenfamilien zum Orgelspiel mit der Pfarrerin in die Kirche einzogen.

Zur Begrüßung wurden alle neuen Kinder und ihre Familien namentlich aufgerufen und mit Applaus willkommen geheißen. Statt der sonst üblichen Lesung durften Väter, Mütter und Kinder aktiv mitwirken und die Geschichte von der Kindersegnung in einem Stegreif-Rollenspiel beeindruckend und äußerst anschaulich zum Ausdruck bringen, so dass wir uns sehr lebhaft in die Zeit Jesu hineinversetzen konnten.

Dass Jesus keine Absperrbänder will, um Menschen von sich fernzuhalten, sondern dass er alle zu sich einlädt, stand dann im Zentrum der Kurzansprache.

Als dann alle Kindergartenfamilien und Mitarbeiterinnen des Himmelszeltes zum großen Segenskreis um den Altar herum standen, konnte man die ehrfürchtige Stimmung der Gottesdienstbesucher fast mit Händen greifen.

So war es ein gelungener und fröhlicher Gottesdienst, der mit Kuchenspenden der Eltern und einem Stehkaffee in der Kirche heiter ausklang

Bitte umsteigen

Haases Papiertheater war wieder in der „Fröhlichen Frauenrunde“ am Kremenholl und im Seniorenkreis auf dem Honsberg zu Gast. Frau Haase präsentierte uns das neueste Stück „Bitte umsteigen“.

Darin geht es um eine wunderbare Reise durch das Bergische Städtedreieck. Von Solingen Mitte fahren wir mit dem O-Bus nach Solingen Burg. Die zischenden Geräusche vom Öffnen und Schließen der O-Bustür waren so echt, dass Kindheitserinnerungen sofort wieder wach wurden. Von Unterburg schweben wir mit der Seilbahn zum Schloß Burg. Und wieder gingen die Gedanken zurück, ich hatte dort über der Wupper als Kind einen Schuh verloren. Von Oberburg fahren wir weiter mit dem Bus zum Müngstener Brückenpark. Hier besteigen wir die Schwebefähre und gleiten durch eigene Muskelkraft über die Wupper - während über uns ein Zug über die Müngstener Brücke fährt.

Dann steht ein historischer Abstecher mit dem Dampfzug durchs Morsbachtal bis zur Gerstau auf dem Programm. Von dort geht es weiter mit der Remscheider Straßenbahn bis zum Hauptbahnhof. Auch hier war wieder die Erinnerung an die letzte Straßenbahnfahrt bis zum Heimatmuseum präsent. Die S-Bahn bringt uns nach Wuppertal-Oberbarmen, wo wir in die Schwebebahn umsteigen und bis Vohwinkel schweben.

Auch hier wieder mit Originalgeräuschen der alten quietschenden Schwebebahn. Schade, dass die neuen Wagen nicht mehr solche „schönen Töne“ von sich geben. Viele Anekdoten und Ereignisse, z.B. von dem Elefanten Tuffi wurden ins Gedächtnis zurück gerufen.

Es war für uns ein sehr schöner Nachmittag mit vielen Erinnerungen. Danke an das Ehepaar Haase für diesen Ausflug in die Jugendzeit.

Konfirmandenfreizeit Stadtkirche

Ende September hieß es für die KonfirmandInnen der Stadtkirche: Auf zur Konfi-Freizeit 2018! Mit neun KonfirmandInnen und zwei PfarrerInnen starteten wir am Freitagnachmittag Richtung Oberbergischer Kreis und kamen nach einer schönen Fahrt durch die herbstlich leuchtende Landschaft gut gelaunt in Bergneustadt am Freizeitheim „Haus Höh“ des CVJM an.

Nach dem Bezug der Zimmer stand eine erste Arbeitseinheit an, in der wir den Psalm 23 kennengelernt und seine Bildworte in die heutige Zeit übertragen haben.

Danach konnten wir uns mit selbstgebackener Pizza stärken, die sich alle gut schmecken ließen. Der Abend klang dann aus mit Gruppenspielen, in denen u.a. mysteriöse Morde aufzuklären waren.

Nach dem Frühstück am Samstagmorgen wurde erst mal gemeinsam gebacken. Dann ging es weiter mit einer Arbeitseinheit, in der wir Jesus als den guten Hirten kennenlernten, der auch dem einzelnen verirrten Schaf nachgeht, damit keines allein zurückbleibt und verloren geht. Was das für unseren Umgang heute mit ausgegrenzten und weniger angesehenen Menschen bedeutet, haben die KonfirmandInnen mit sehr viel Einfühlungsvermögen herausgearbeitet.

Am Nachmittag stand der Besuch im Schwimmbad in Gummersbach auf dem Programm, wo sich die Jugendlichen nach Herzenslust austoben konnten.

Und noch einmal kamen wir nach der Heimfahrt zu einer Unterrichtseinheit zusammen, in der wir das Leben Jesu und insbesondere seine Taufe in den Blick genommen haben.

Anschließend wurde gemeinsam gekocht und gegessen. Und wieder standen Spiele, Kicker und Tischtennis am Abend bei den Konfis hoch im Kurs.

Der Sonntagmorgen führte uns nach Wiedenest, wo wir den Gottesdienst in einer der bekannten „Bonten kerken“ besuchten. So konnten die Jugendlichen einmal einen Blick über den Tellerrand werfen und erlebten in der schön restaurierten mittelalterlichen Kirche wie andernorts Gottesdienst gefeiert wird.

Nach der Rückkehr ins Quartier gab es noch eine Feedback-Runde und nach einem schnellen Mittagessen und letzten Aufräumarbeiten ging es wieder heim Richtung Remscheid, wo wir am frühen Nachmittag müde, aber wohlbehalten wieder eintrafen.

So durften wir ein schönes Wochenende erleben, das auch die Gemeinschaft der KonfirmandInnen sichtlich gestärkt hat.

Zu Zweit unterwegs

Frage: Was geschieht, wenn zwei Künstlerinnen sich verabreden, für eine gewisse Zeit nicht „Hand in Hand“, sondern in einem gewissen Gleichklang unterwegs zu sein. Anja Halbach und Gerda Schwarz sind Malerinnen mit großer Erfahrung, was die abstrakte Darstellung ihrer Bilder angeht. Beim Durchlauf dieses Schaffens, bei der jede Künstlerin selbstverständlich von der anderen positiv beeinflusst wird, entstehen Werke von größtmöglicher Bandbreite. Das zeigt sich sowohl in der verschiedenen Farbigkeit, als auch in der Strukturierung der Bilder.

Die oben genannte Frage scheint mir hier eigentlich schon fast beantwortet. Aber, die zur Schau gestellten Bilder sollen ja noch der Prüfung durch den Betrachter bestehen. Der große Vorreiter der abstrakten Malerei, Wassily Kandinsky hat einmal gesagt: „Beim Malen sehe ich mit den Augen, aber Fühlen kann ich nur mit meiner Seele.“ Mit der Seele kann ein Mensch einfühlsam einordnen und für sich bewerten. Die Kunst des Malens liegt nicht alleine in der Farbgebung sondern auch darin, wie es dem Künstler gelingt den Betrachter damit zu stimulieren. Die Reize, die dadurch aktiviert werden, sind bei jedem Menschen anders. Bleibt also das Ergebnis:

Was Anja Halbach und Gerda Schwarz in ihrer Ausstellung „Aufeinander zu - In Bewegung - Einander verbunden“ in der Begegnungsstätte des Johannes-Schmiesing Hauses zeigten, ist das Ergebnis zweier Künstlerinnen, die uns durch ihre Malkunst tief beeindruckt haben. Nicht zu vergessen sei aber auch eine wunderschöne Ausstellung kleiner Skulpturen von filigraner Feinheit und kleiner sich selbst durchdringender Bahnstrukturen. Überzeugend auch hier, kleine, als Schuhe anmutende aufgesetzte Objekte. Sehr lustig! Gut gemacht! Kommt Kunst vielleicht doch von Können?

Jubelkonfirmation an der Stadtkirche

Am Sonntag, dem 05. August 2018 feierten wir in unserer Stadtkirche mit 33 KonfirmandInnen der Jahrgänge 1968, 1943 und 1938 ihre Gold-, Kronjuwelen- und Eichenkonfirmation.

In einem Festgottesdienst, der wieder vom Chor der Stadtkirche mitgestaltet wurde, dankten wir Gott für sein Geleit durch die Jahrzehnte. Wir gedachten verstorbener MitkonfirmandInnen und ließen vor unserem inneren Auge Revue passieren welche Türen sich uns in der Vergangenheit geöffnet haben und welche uns verschlossen geblieben sind; wohl wissend, dass eine Tür immer für uns offen steht. Denn Jesus Christus hat einmal von sich gesagt: „Ich bin die Tür, wenn jemand durch mich hineingeht, wird er selig werden.“ (Joh 10,9)

Anschließend erinnerten wir uns im Vaßbendersaal an die unterschiedlichen Rahmenbedingungen, unter denen in den 30iger, 40iger und 60iger Jahren des vergangenen Jahrhunderts Konfirmation gefeiert wurde. Nach der Übergabe der Urkunde gab es bei einem gemütlichen Mittagessen noch viel zu erzählen und Erinnerungen auszutauschen. Ulla Buchkremer & Martin Rogalla

Gemeinsames Gedenken an verstorbene Suchtkranke

Immer wieder erleben MitarbeiterInnen unseres Diakonischen Werkes und anderer Suchthilfeeinrichtungen leidgeprägte Lebenswege. Oft gehen sie ein langes Stück gemeinsam. Manche Wege führen in eine verheißungsvolle Zukunft. Andere Wege brechen plötzlich ab oder werden abgebrochen. Diese Weggemeinschaften lassen niemanden unberührt. Und wir sind traurig, wenn alles Bemühen nicht zu einem guten Ende führt.

Gemeinsam mit Angehörigen und BegleiterInnnen von Suchtkranken haben wir am 25. Juli 2018 mit einem Gottesdienst an Menschen gedacht, deren Sucht nicht das Einzige war, was sie ausgemacht hat. Sie waren auch Familienväter, Mütter und Freunde, Kollegen, NachbarInnen, Fußballfans und Tierschützer, MusikerInnen und kreative Köpfe, die uns heute fehlen.

Musikalisch begleitet wurden wir dabei von Tom Grant mit seiner Gitarre. Er eröffnete den 1. Remscheider Suchtgottesdienst in der Muschel im Stadtpark mit seiner Interpretation des Stones-Liedes „Barbarossa“, in dem es heißt „Der Stein, der auf mir lastet, er drückt mich herunter“, ein Satz, der die Situation vieler Suchtkranker und ihrer Angehörigen passend beschreibt.

MitarbeiterInnen Remscheider Suchthilfeeinrichtungen erinnerten sich anschließend an ihre Klienten mit Worten wie: „Du warst eine fürsorgliche, liebevolle Mutter, fröhlich und lebensbejahend, doch den Kampf hast Du mit 25 Jahren leider verloren.“ „Wir haben sie untergehen sehen, mal langsam, mal überraschend schnell. Sie kämpften oder hatten den Kampf für ein besseres Leben bereits aufgegeben. Meist starben sie allein. Herr gib, dass dieser schwere Leidensweg durch Sucht und Wohnungslosigkeit sie am Ende in eine helle, friedliche Welt geführt hat.“

Zum Abschluss eines sehr emotionalen Gottesdienstes konnte jede/r Teilnehmer/in eine Blume zum Gedenken an eine/n Verstorbene/n auf dem Altar ablegen, begleitet von dem Gedanken eines alten jüdischen Gebetes: „Solange wir leben, werden sie auch leben, denn sie sind nun ein Teil von uns, wenn wir uns an sie erinnern.“ Martin Rogalla

Bier in Warstein und ein Eis am Möhnesee

Am Mittwoch, dem 18. Juli 2018 machten sich 50 MitarbeiterInnen der Bezirke 1 und 3 sowie ehrenamtliche HelferInnen des Diakonischen Werkes auf den Weg ins Sauerland, um in Warstein die größte Privatbrauerei Deutschlands zu besichtigen und anschließend bei einem deftigen Sauerländer Eintopf ein frisch gezapftes Bier zu genießen.

Nach einer sehr informativen und eindrucksvollen Führung durch die Warsteiner Brauerei fuhren wir weiter zum Möhnesee, wo uns bei herrlichem Sommerwetter ein großer Katamaran, bequem die schönsten Seiten des beliebten Naherholungsgebietes zeigte.

„Vielen Dank, für den schönen Tag“, das hörten wir am Mittwochabend etliche Male, obwohl wir selber Grund zu großer Dankbarkeit hatten. Denn ohne unsere zahlreichen MitarbeiterInnen beim Besuchsdienst, als Gemeindebriefverteiler, beim Reparaturen-Café, in der Marktlücke, als Churchsitter, in der Frauenhilfe, dem Chor, dem Presbyterium, der Feier der Alleinstehenden oder beim Seniorentanz könnten wir das vielfältige Angebot unserer Gemeinde niemals aufrecht erhalten. Und so sagen wir einmal mehr: Danke! Danke, dass es Sie/ Euch gibt und Ihr unserer Stadtkirchengemeinde so viel Zeit, Kraft und Mitmenschlichkeit zur Verfügung stellt. Ursula Buchkremer & Martin Rogalla

Engel trifft Engel

Seit dem 04. Juli 2018 ist Remscheid die 121. Stadt, in der es einen „Engel der Kulturen“ gibt. An einem Mittwochmittag Anfang Juni setzte sich am Gertrud- Bäumer-Gymnasium ein ca. 30-köpfiger Zug mit einem 1,5 m großen Stahlhohlkörper in der Form eines Engels in Bewegung. Die Engelform ergibt sich hierbei zwischen den Symbolen der drei großen monotheistischen Weltreligionen muslimischen Halbmond, christlichem Kreuz und jüdischem Stern.

Vorbei an der Engelspassage traf der „Engel der Kulturen“ am Nachmittag auf den „Hasenclever Engel“ unseres Stadtfriedhofs.

Nach Aussagen der Burscheider Künstler Gregor Merten und Carmen Dietrich, die den Engel erschaffen haben, steht der Engel „für eine kooperative, globale humane Gesellschaft und gemeinsame religiöse Verantwortung“.

Auf dem Remscheider Bahnhofsvorplatz wurde dann von VertreterInnen verschiedener Kulturen unserer Stadt, das vorbereitete Engel-Zeichen in Form einer blauen Intarsie (65 x 65 cm) in den Boden eingelassen.

Wissenswertes über die Hintergründe der Kunstaktion des interreligiösen Arbeitskreises finden sich im Internet unter www.engel-der-kulturen.de. Martin Rogalla

Ladies und keine Gentlemen – Eine erfolgreiche Ladiesnight

„Ladies und keine Gentlemen“. Wer den Film Mamma Mia kennt, kennt auch diesen Satz. Und genau so sah es auch bei der fünften Ladiesnight der Pauluskirche Hasten aus. 85 Frauen jeden Alters und „0“ Männer haben sich am 30. Juni 2018 zu einem schönen Abend im Hastener Gemeindehaus getroffen. Einfach mal entspannen, ohne an die alltäglichen Pflichten denken zu müssen.

Zu Beginn des Abends hat es einen Sektempfang gegeben, damit auf einen schönen Abend angestoßen werden konnte. Nachdem die Frauen ein bisschen Zeit zum Quatschen hatten und sich von sechs Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit Getränken bedienen lassen konnten, gab es dann eine Andacht. Sie denken jetzt Andachten sind doch langweilig? Wieso sollten Sie sich das an so einem Abend anhören? Da liegen Sie ganz falsch. Das Thema der Andacht der Ladiesnight war nämlich „Beziehungen“. Liebesbeziehungen, freundschaftliche Beziehungen und andere Beziehungen und 10 Geheimnisse die diese Beziehungen stärken. Unter anderem gehören Vertrauen und Respekt dazu. Die Andacht hatte also ein Thema, dass eigentlich immer aktuell ist und für jeden relevant. Danach hatten sich dann auch alle ein leckeres Büffet verdient. Saltimbocca, Honigmelone oder eine leckere Tomatensuppe standen unter anderem zur Auswahl. Nachtisch hat natürlich auch nicht gefehlt.

Das Programm dieses Jahr hat schon mal auf die Tanzfläche am späten Abend vorbereitet, denn auf der Bühne zeigten die Verve und die Phoenix Dance Company ihr Programm. Bei den Sprüngen und Drehungen und anderen Tanzelementen standen einigen der Ladies die Münder offen. Besonders als es dann hieß: Jetzt tanzt ihr. Vier der Mädels der Verve Dance Company haben allen Frauen, die Lust hatten mitzumachen, einen Line Dance zu „Cotton – Eye – Joe“ beigebracht. Beim Üben trat die ein oder andere zwar gerne mal auf die Füße der Partnerin, aber am Ende saß alles perfekt. Bis die Augen zugefallen sind, der Babysitter zu teuer wurde oder die Füße schmerzten, konnte dann die Tanzfläche nach Belieben ausgenutzt werden.

Im nächsten Jahr findet die Ladies Night zum sechsten Mal statt. Als Act wird dann „Spell 88“ mit dem einstudierten Musical „Fame“ kommen. Katharina Birkenbeul

Aus der Hastener Malwerkstatt

Bei herrlichstem sonnigem Wetter machten wir, sieben HobbykünstlerInnen der Malwerkstatt aus dem Bezirk Hasten, uns am 21. April 2018 auf den Weg nach Hamm. Bereits zum dritten Mal fuhren wir zu einem eigens für uns gestalteten Seminar ins Atelier „Altes Fachwerkhaus“ zu Christel Gottenströter. Wie schon in den vergangenen Jahren wählten wir Teilnehmer das, mit dem wir uns auseinandersetzen wollten selber aus.

So entstanden sowohl gemalte Bilder als auch Tonskulpturen oder auch Werke, die verschiedene Materialien, wie Holz, Papier, Metall und Ton, verbanden.

Zu diesen Werken zählten unter anderem Trolle, Zwerge, ein Charakterkopf, ein gemalter Vogel, eine aufgeschlagene Bibel für ein Grab, ein Schiff mit Besatzung aus einem Weberschiffchen, Ton und Papier und ein Engel aus Wurzel und Ton mit dessen gemalter Aura.

Eine gute, phantasieanregende Atmosphäre, gesundes Essen und eine liebevoll, kompetente Anleitung und Hilfestellung haben allen wieder geholfen ihre Ideen umzusetzen. Unseren Sommerworkshop zum Thema „Feuer – Ruß – Asche“ gestalten wir, wie in jedem Jahr, selber. Diesmal werden wir im Feuer aus Weidenzweigen Zeichenkohle selber herstellen. Des Weiteren werden wir mit Collagen und Feuer experimentieren, um dann durch den Einsatz von Zeichenkohle, Kreiden usw. faszinierende Bilder zu schaffen. An diesem Tag feiern wir auch unser jährliches Sommergrillfest.

Präsentieren werden wir die Werke und andere Arbeiten in der Kulturnacht am 27. Oktober 2018, ab 18.00 Uhr, in der Begegnungsstätte der Evangelischen Stadtkirchengemeinde, Bezirk Hasten (Büchelstraße). Wir würden uns über zahlreiche Besucher freuen. Wer Interesse daran hat, zu unseren monatlichen Maltreffen zu kommen, kann jeweils am 3. Donnerstag des Monats um 19.30 Uhr mitmachen. Anja Halbach-Zarnetta

Weltgebetstag

Wie im letzten GemeindeECHO berichtet, fand der diesjährige Weltgebetstag am 02. März 2018 im Johannes-Schmiesing-Haus statt. Wir begaben uns sozusagen mit einem virtuellen Flugzeug direkt nach Paramaribo, der Hauptstadt Surinams in Südamerika. Die Frauen aus diesem Land haben für uns die Liturgie vorbereitet.

Bei Kaffee und Kuchen bekamen wir zunächst interessante Einblicke in das Land und lernten die unterschiedlichen Volksgruppen kennen, die weitgehend friedlich zusammen leben. Es gibt keinen Krieg und keine Rebellen, wie anderswo in Südamerika. Kirche, Moschee und Synagoge stehen dicht beieinander. Es herrscht Toleranz. Auf christlicher Seite hat die Herrnhuter Brüdergemeine viel für die Bildung getan. Aber auch die wirtschaftlichen Schattenseiten wurden bei dem Vortrag von Pfarrerin Cersovsky nicht ausgespart. Der Regenwald und eine intakte Natur sind für das Lang überlebenswichtig. Der Abbau von Gold und Bauxit beunruhigt viele Menschen, da hierdurch Flüsse und Seen verunreinigt werden können. Surinam – vormals Niederländisch Guyana – wurde zu Kolonialzeiten übrigens von den Engländern gegen New York getauscht.

Nach der Länderinformation haben wir noch wie gewohnt einen Gottesdienst gefeiert mit vielen Liedern und Gebeten aus Surinam.

Der nächste Weltgebetstag kommt aus Slowenien und wird am 01. März 2019 gefeiert. Ort und Zeit werden rechtzeitig bekanntgegeben.

Abschied von Frank Sieper

Am 13. April 2018 verstarb im Alter von 59 Jahren Frank Sieper nach kurzer, schwerer Erkrankung.

Mitte der siebziger Jahre begann er die kirchliche Verwaltungslehre beim Gesamtverband der Kirchengemeinden in Alt-Remscheid und stieg bis zum Kirchenverwaltungsoberamtsrat und stellvertretenden Geschäftsführer auf. Über 20 Jahre lang führte er die Verwaltung der Kirchengemeinde Hasten.

Zugleich übernahm er die Geschäftsführung der Hastener Altenhilfe und betrieb aus dieser Position heraus den Zusammenschluss aller evangelischen Alten-und Krankenpflegeeinrichtungen unter Einschluss der ambulanten Diakoniestation zur evangelischen Alten-und Krankenhilfe Remscheid e. V., deren Geschäftsführer er bis zu seinem Tode war.

Frank Sieper wird uns immer in Erinnerung bleiben als kompetenter, loyaler und humorvoller Mitarbeiter, dessen Handeln stets davon bestimmt war, Kirche Handlungsräume zu erhalten und alte und kranke Menschen, die hilfsbedürftig geworden sind, würdevoll zu begleiten.

In der Hoffnung auf die Auferstehung Jesu Christi nahmen wir in einem Trauergottesdienst in der Stadtkirche am 20. April 2018 von Frank Sieper Abschied.

Unsere Gedanken und unser Mitgefühl sind bei seiner Ehefrau Anita mit ihren beiden Kindern Emma und Paul, die ihn bis zu seinem letzten Atemzug begleiteten und pflegten.

Männersache - Gelungener Start eines neuen Projekts

40 Männer kamen auf die Einladung hin, um gemeinsam zu überlegen und zu planen, was man(n) in unserer Gemeinde zusammen machen kann. Sechs Gruppen gehen an den Start mit folgenden Angeboten: Kochen, Gesprächskreis, Computer, Fahrrad, Skat und Wandern.

Die Angebote sind jederzeit für „jeder Mann“ offen. Auch eine Homepage gibt es bereits: www.maennersacheremscheid.com. Dort finden sich alle Termine, Informationen und die Kontaktdaten der Ansprechpartner für die einzelnen Gruppen.

Wer männlich ist und in Remscheid immer noch unter Einsamkeit und Langeweile leidet, ist selbst schuld! Gern erhalten Sie unter Tel. 9 33 02 11 weitere Auskunft.

So ist Versöhnung …

„So ist Versöhnung, so muss der wahre Friede sein“, so erklang es am Mittwochnachmittag, dem 25. April 2018 im Kindergarten Himmelszelt zum Abschluss der diesjährigen KindergartenBibelTage.

An drei aufeinanderfolgenden Tagen haben sich die Maxi-Kinder, die in diesem Sommer den Kindergarten verlassen, mit der biblischen Geschichte von Jakob und Esau beschäftigt; dabei begleitet von Kindergartenpfarrerin Ulla Buchkremer und tatkräftig unterstützt von den Erzieherinnen Eva Frommenkord und Brigitte Zäske-Pietzsch.

Jeden Tag kamen wir im eigens dafür gemütlich gestalteten Turnraum zusammen und hörten einen Abschnitt der spannenden und interessanten biblischen Geschichte.

Sie handelt von zwei sehr ungleichen Zwillingsbrüdern, die durch Betrug und Verrat in heftigen Streit geraten waren.

So hörten wir am ersten Tag von der Geburt der Zwillinge, die schon im Mutterleib in heftiger Konkurrenz standen und die sich dann auch sehr unterschiedlich entwickelten, so dass der ältere Esau zum Lieblingskind des Vaters und der jüngere Jakob der Lieblingssohn der Mutter wurde.

Dass auch die Kindergartenkinder Konkurrenz und Rivalität unter Geschwistern kennen und wie sie damit umgehen, davon wussten sie sehr angeregt und anschaulich zu erzählen. Mit Wettkampfspielen und der Sammlung von Gegensatzpaaren wurde dieser Tag abgerundet. Über allem stand die Erkenntnis, dass Unterschiede zwischen uns Menschen gut und richtig sind, wie wir es an allen drei Tagen dann auch immer wieder gesungen haben: „Du bist nicht ich, ich bin nicht du. Das sehen wir im Nu. ... So wie ein jeder ist, so ist es richtig gut.“

Am zweiten Tag ging es um einen schlimmen Betrug. Wir erfuhren, dass Jakob seinem Bruder mit List den väterlichen Segen für den Erstgeborenen abgeluchst hatte und deshalb vor dem wütenden Esau, der ihm nun nach dem Leben trachtete, in ein fernes Land fliehen musste. Doch in einem Traum, in dem er die Engel auf einer Leiter in den Himmel auf- und absteigen sah, erfuhr er, dass Gott ihn trotz des Betrugs mit seinem Segen begleiten wollte. Im Anschluss konnten die Kinder auf Keilrahmen und mit unterschiedlichsten Materialien ihre eigenen Engel gestalten und haben sich dieser Aufgabe mit Eifer gewidmet.

Am Mittwoch dann war die Spannung groß. Wie würde die Geschichte der Brüder ausgehen? Würden sie sich jemals wiedersehen oder blieben sie durch den Streit getrennt? Als Jakob es vor Heimweh nicht mehr aushält, wagt er es zurückzukehren. Noch einmal erhält er den göttlichen Segen und schließlich kann er sich mit seinem Bruder aussöhnen und in Frieden leben. Dass das gefeiert werden musste, versteht sich von selbst. Und so haben die Kindergartenkinder ein Fest vorbereitet, zu dem dann auch die Eltern, wie an den beiden anderen KiBiTagen, herzlich eingeladen waren. An der langen Festtafel ließen sich alle Gäste den von den Kindern zubereiteten Obstsalat und Kekse richtig schmecken und erlebten: „So ist Versöhnung, so muss der wahre Friede sein.“

Damit gingen drei erfüllte und bewegte KindergartenBibelTage zu Ende, die nicht nur den Kindern, sondern auch mir sehr viel Spaß gemacht haben.

Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle noch einmal an Eva und Brigitte vom Kindergartenteam, die durch ihre Mitarbeit und Vorbereitung ganz wesentlich zum guten Gelingen der Kindergartenbibeltage beigetragen haben.

Maxiprojekte des Himmelszelts im Frühling

Zu Beginn unseres Maxiclubs nach den Sommerferien dürfen die Kinder immer zwischen einigen Aktivitäten per Wahlverfahren auswählen was sie interessiert. Unter Anderem durften sie zwischen drei Museen eins auswählen, welches wir besuchen werden.

Zur Wahl standen das Röntgenmuseum, das Werkzeugmuseum und das Kunstmuseum. Nach einer geheimen Wahl stand fest, dass wir ins „Von der Heydt – Museum“ nach Wuppertal fahren.

Im April haben wir uns dann mit dem Bus auf den Weg nach Wuppertal gemacht, um uns dort im Museum umzuschauen.

Dort angekommen sind wir auf Entdeckungsreise durchs Museum gegangen.

Dadurch wird den Kindern spielerisch vermittelt, wie z.B. ein Gemälde entsteht.

Im Anschluss an die Führung bei der wir uns besonders zwei Bilder angeschaut haben sind wir noch ins angrenzende Atelier gegangen, um ein eigenes Gemälde zu schaffen. Es war ein toller Ausflug.

Ebenfalls durch geheime Wahl ermittelt, werden wir im Mai das nächste Projekt durchführen.

„Jeder kann helfen, jeder sollte helfen!“

Helfen können ist wichtig und das sollte auch Kinder nicht ausschließen. Anderen helfen gibt Selbstsicherheit und stärkt das Verantwortungsgefühl.

Aus diesem Grund bieten wir unseren Maxis einen Erste-Hilfe-Kurs, durchgeführt vom DRK, im Kindergarten an.

Viele Fragen stehen im Raum, wie: Was befindet sich alles im Erste-Hilfe-Kasten? Wofür braucht man es? Wie legt man einen Verband an? Wie sieht ein Krankenwagen aus?

Zunächst ist uns wichtig den Kindern die Ängste vor Ärzten, Krankenhaus und Rettungssanitätern zu nehmen.

Im Kurs lernen die kleinen Helfer, wie sie den Notruf absetzen und sich am Unfallort verhalten. Sie üben den Umgang mit Pflaster und das Anlegen von Verbänden. Ebenfalls wird ihnen die stabile Seitenlage gezeigt, damit im Notfall Familienmitgliedern, Freunden und evtl. auch Fremden geholfen werden kann.

Ein sicherlich spannendes und aufregendes Projekt!

Wischen kann jeder – Wir aber wollen begreifen

Märchen waren das Thema des Kindergartenjahres 2017/2018. Wir haben Märchen erzählt, eine Märchenerzählerin eingeladen, Aktionen mit Eltern und zu Karneval durchgeführt und im Rahmen der Vorschularbeit zu einem „Märchendinner“ eingeladen. Armut spielte in vielen Märchen eine Rolle.

„Der Bauer weinte verzweifelt, denn durch die List der Mönche war ihm das Feld abgenommen worden, er hatte kein Korn mehr und damit kein Mehl, um Brot zu backen,“ erzählte ich voller Mitleid. Daraufhin Leon beschwichtigend: „Frau Hesse, er kann in den Aldi gehen. Die haben da ganz viel Mehl!“

Reden wir an der Lebenswelt von Kindern vorbei? Manchmal ja.

Beim Memory und im Smartphone kennen die Kinder die Paare, die zusammen gehören: Kuh – Milchtüte, Korn – Brot usw., das können sie. Aber der Hintergrund ist unbekannt. Das wollen wir ändern!

Wir wollen, dass die Kinder im Laufe ihrer Kindergartenzeit zukünftig erleben, dass Milch, Brot, Fleisch, Eier, Wolle und Pommes Endprodukte sind, die in der Natur ihren Anfang finden.

Natur birgt das Leben aus dem wir leben, sie ist das Schöpfungswerk Gottes. Natur muss mit allen Sinnen erfahren und begriffen, gerochen und geschmeckt werden.

Jetzt benötigen wir Ihre Hilfe! Wo können wir mit den Kindern Kühe, Schafe, Hühner oder Schweine erleben? Wo gibt es Felder, deren Ränder wir betreten können? Wer kennt Milchbetriebe, Bäcker oder andere Betriebe, die man mit einer Kindergruppe besichtigen darf? Wir würden uns freuen, wenn Sie uns helfen könnten! Ansprechpartnerinnen sind Frau Melanie Benger und Frau Monika Hesse, Tel. 8 41 90 30.

Evangelisch, Bergisch, gut! - Kita-Qualität ist nun besiegelt

„Als evangelische Träger gehen wir von einem Menschenbild aus, das in jedem Kind zuerst und vor allem ein Geschöpf Gottes sieht. Damit ist uns klar, dass wir in jedem Kind mit wunderbaren Anlagen und Möglichkeiten rechnen dürfen. […] Gute Qualität müsste bedeuten, diesen guten Gaben den Raum zur Entfaltung und zum Leben zu schenken.“

So beschreibt der Superintendent des Kirchenkreises Hartmut Demski in seinem Vorwort zum QM-Handbuch einen wesentlichen Aspekt evangelischer Kindertagesstättenarbeit. Dass Eltern, Kinder und alle Beteiligten sich darauf und auf viele andere Dinge verlassen können, dazu dient das nun eingeführte Qualitätshandbuch für Evangelische Kindertageseinrichtungen im Evangelischen Kirchenkreis Lennep.

Nach fünf Jahren intensiver Auseinandersetzung zu allen relevanten Fragen der Kindertagesstättenarbeit, bekamen 22 Kindertageseinrichtungen und die dazugehörigen 16 Träger, das Gütesiegel der Bundesvereinigung Evangelischer Tageseinrichtungen für Kinder im CVJM-Haus in Lüttringhausen überreicht.

Dabei führte die oftmals tiefe und innige Auseinandersetzung mit den Arbeitsabläufen und ihren weit vernetzten Konsequenzen untereinander zu kontroversen Diskussionen. Die Ergebnisse dieser Auseinandersetzungen münden in gemeinsam getragenen Formulierungen und der Festlegung klarer und nachvollziehbarerer Vorgehensweisen, so wie sie nun in diesem Qualitätshandbuch vorliegen.

Qualitätsentwicklung war in diesem Qualitätsprozess immer auch Organisationsentwicklung. Das Arbeiten daran hat alle Beteiligten zur kontinuierlichen Reflektion ihres eigenen Wirkens im Arbeitsalltag eingeladen. Dadurch wurden Veränderungsprozesse angeregt und die eigene Haltung in der Arbeit mit Kindern und Eltern, aber auch im Zusammenwirken im Team und mit dem Träger intensiviert.

Darüber hinaus, ist es in beeindruckender Weise gelungen, die Beschreibung der Individualität und Besonderheit jeder einzelnen Kindertageseinrichtung, darzustellen.

Das Kind war und ist Ausgangspunkt, Mittelpunkt und Zielpunkt aller angestellten Überlegungen. Das macht das vorliegende Handbuch zu einem Werkzeug der gelebten Praxis.

Damit wir unseren eigenen Ansprüchen und den sich immer weiter veränderten Anforderungen gerecht werden können, werden Qualitätssicherung und Qualitätsentwicklung uns in der Zukunft fortwährend beschäftigen.

Die beschriebenen Abläufe und Verantwortungen zu sichern und weiterzuentwickeln wird dann weiterhin gut gelingen, wenn alle Beteiligten ihre Ideen und Vorstellungen, Anregungen und Kritik dauerhaft in den Weiterentwicklungsprozess einbringen. Einer Re-Zertifizierung im Jahr 2022 können wir so getrost entgegen sehen.

Herbstfreizeit in Waldbröl

Am 23. Oktober 2017 starteten wir vormittags mit 34 Kindern und 11 Betreuern mit dem Bus ins Oberbergische nach Waldbröl. Nach unserer Ankunft wurden erst einmal die Zimmer eingeteilt und unser Freizeitheim und seine Umgebung erkundet. Bei einem Geländespiel konnten sich die Kinder austoben und abends standen Kennenlernspiele auf dem Programm.

Im biblischen Geschichtenkarussel haben wir uns bei dieser Freizeit mit Daniel, seinen Freunden und ihrem Leben in Babylon beschäftigt. Am Dienstag wurde außerdem in der Kreativwerkstatt gebastelt und eine Nachtwanderung führte uns durch den geheimnisvollen Wald rund um unser Freizeitheim.

Am Mittwoch wanderten wir nach Waldbröl und hatten das Schwimmbad fast für uns alleine zum ausgiebigen Toben. Am Abend gab es dann eine „Kinovorstellung“ mit dem Film Zoomania. Danach konnten die Kinder ihr mitgebrachtes Taschengeld beim shoppen „auf den Kopf hauen“.

Am Donnerstag wanderten wir zum Naturerlebnispark „Panarbora“ und verbrachten den Tag dort auf dem Spielplatz und auf dem Baumwipfelpfad. Später gab es noch einen „Bunten Abend“ mit vielen tollen sportlichen, kreativen, tänzerischen und lustigen Beiträgen.

Am Freitag mussten wir dann schon wieder die Zimmer und das ganze Haus räumen und machten uns auf die Heimfahrt mit dem Bus.

Wir hatten wieder eine tolle Zeit zusammen. Ein besonderes Dankeschön gilt den ehrenamtlichen MitarbeiterInnen, die sich wieder mit viel Engagement eingebracht haben und somit zu einem sehr guten Gelingen der Kinderfreizeit beigetragen.

Die nächste Kinderfreizeit findet in Stolzenberg von 15. – 19. Oktober 2018 statt.

Unser Evangelischer Kindergarten Hasten hat ein neues Outfit

Präzise ausgedrückt bezieht sich diese Aussage weder auf das Gebäude, noch auf das Logo, sondern auf die Art und Weise, wie sich unsere Einrichtung präsentiert.

Angefangen hat alles in Köln auf einer Kindergartenmesse. Liebevoll waren an einem Stand Szenen aus der Bibel aufgebaut. Aus weichem, abgerundetem Holz präsentierten sich Jesus, die Jünger, die Soldaten, aber auch Maria und Josef, Kinder und Erwachsene, Tiere, Pflanzen und Gebäude.

Wir kauften zuerst die Figuren der Passionsgeschichte, später noch die anderen Figuren und Requisiten. Alles einmal und die Kinder konnten jederzeit damit spielen.

Aber die Kinder sind 76 an der Zahl. Obwohl wir einen Plan aufstellten, merkten wir schnell, dass jede Gruppe eigene Figuren haben sollte. Spenden, die wir bekamen wurden dazu verwandt, die Wünsche der Kinder nach weiteren Spielszenen zu erfüllen. Und so besitzt jetzt jede Gruppe eine eigene Kiste mit Figuren. Biblische Geschichten, die die Kinder regelmäßig hören, können jederzeit nachgespielt und nacherlebt werden.

Im Rahmen unserer Öffentlichkeitsarbeit setzten wir Mitarbeiter uns zusammen, um einen Kindergartenflyer zu entwickeln. Wir waren uns einig, dass jede Art der Darstellung eine eigene Dynamik und Aussagekraft hat. In einem 1. Schritt wurden Schwerpunkte unserer Arbeit festgelegt: Gemeinsamkeiten und Werte, die uns wichtig sind. Im 2. Schritt wurde nach einem visuellen Ausdruck unserer Haltung gesucht.

Und so entwickelte sich die Idee, die Figuren von Kindern in den Farben der Gruppen (rot, gelb, blau, grün) mit Jesus in der Mitte als Darstellung zu nehmen, ein Bild, das unser christlich pädagogisches Verständnis optisch darstellt. Die Figuren stehen „Hand in Hand“, denn ergänzend verwenden wir das Lied „Hand in Hand, gemeinsam woll´n wir gehen“ getextet und komponiert von Eva-Marie Strack.

Jede Form der Außendarstellung bekommt jetzt dieses Bild: unsere Konzeption, der Flyer unserer Einrichtung, das Bildungsposter, das Kindergartenheft „Schritt für Schritt“.

Und für besondere Aktionen haben wir ein Banner herstellen lassen. Wenn Sie sich Bild und Text genau ansehen wollen: im Gemeindebüro, im Jugendheim und im Kindergarten liegen Flyer aus, die Sie gerne mitnehmen können.

Ökumenische Feier der Alleinstehenden

Unter der erfahrenen Leitung von Frau Ursel Peiseler und ihrem engagierten Team verlief auch am 24. Dezember 2017 unsere Feier am Heiligen Abend wieder sehr fröhlich und besinnlich. Mit ca. 120 Gästen war der Vaßbendersaal wischen 19.00 - 22.00 Uhr gut gefüllt.

Dank großzügiger Spenden aus der Remscheider Gastronomie sowie von der Remscheider Tafel konnten wir Kuchen, eine schmackhafte Suppe und ein warmes Essen anbieten. Gespendete und liebevoll zubereitetet Salate und Nachspeisen rundeten unser Buffet ab. Am Ende konnten wir jeder Besucherin und jedem Besucher auch noch eine unserer gut gefüllten roten Weihnachtstaschen mit auf den Weg geben.

Musikalisch gestaltet wurde der Abend erneut von Frau Anne Turck und unserer Kantorin Ursula Wilhelm.

Allen, die durch tatkräftige Hilfe und großzügige Spenden zum Gelingen dieses Abends beigetragen haben, möchten wir auf diesem Wege, ganz herzlich danken. Es ist für uns jedes Jahr ein kleines Weihnachtswunder, dass dieses Fest trotz der schwierigen Vorplanung immer wieder gelingt.

Der Vorbereitungskreis für unsere nächste Feier in diesem Jahr ist der 5. November 2018. Wer unser ca. 20-köpfiges Team am Heiligen Abend 2018 unterstützen möchte kann an diesem Abend um 18.00 Uhr gerne in das Gemeindehaus an der Stadtkirche kommen oder sich telefonisch mit Frau Peiseler (Tel. 2 61 25) in Verbindung setzen

Mitarbeitergottesdienst und Gemeindeversammlung 2018

Am Sonntag, dem 14. Januar 2018 fand der diesjährige Mitarbeitergottesdienst der Stadtkirchengemeinde statt, der vom Hastener Frauenkreis vorbereitet wurde und unter dem Motto der Jahreslosung stand: „Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst.“ (Off 21,6)

Im Anschluss waren alle MitarbeiterInnen und interessierten Gemeindemitglieder zur jährlichen Gemeindeversammlung eingeladen. Hierbei wurde u.a. darüber berichtet, dass die Leitungsgremien der Alt-Remscheider Gemeinden gemeinsam beschlossen haben, dass alle evangelischen Friedhöfe Alt-Remscheids in die Trägerschaft des Gesamtverbandes Alt-Remscheider Gemeinden übergeben werden. Auch die Kirchenmusik und die Kulturarbeit in Alt-Remscheid soll ab 2019 vom Gesamtverband getragen werden. Entsprechende Arbeitskreise wurden einberufen und bereiten den Übergang zum 01. Januar 2019 vor.

Außerdem wurde die Gemeinde über Umbaumaßnahmen in der Hastener Altenhilfe und den Zusammenschluss unserer Nachbargemeinden (Johannes-Kirchengemeinde/ Luther-Kirchengemeinde) zur neuen Evangelischen Auferstehungs-Kirchengemeinde informiert.

Die Evangelische Stadtkirchengemeinde gratuliert den „Frischvermählten“ und wünscht für die weitere Entwicklung der neuen Großgemeinde gutes Gelingen und Gottes reichen Segen.

Orgel strahlt in neuem Glanz

Nun ist sie also abgeschlossen, die Orgelrenovierung. Acht Wochen lang lag die große Orgel der Stadtkirche in ihre Einzelteile zerlegt da und gab keinen Mucks von sich. Die Orgelbau-Meisterwerkstatt Friedrich Kampherm aus Verl führte die Sanierung durch. Dabei wurde die Orgel komplett auseinander gebaut, alle Teile, also das Gehäuse, alle Pfeifen und die mechanischen Teile gründlich gereinigt, verschlissene Teile wurden ausgetauscht und die Elektrik saniert.

Anschließend, nachdem die Meister wieder alles eingebaut hatten, wurde die Orgel sorgfältig neu intoniert und gestimmt und kann nun wieder störungsfrei ihre Klangpracht entfalten. Viele Besucher von Gottesdiensten und Konzert sind begeistert vom neuen, nun viel wärmeren Klang. Die Renovierung hat sich gelohnt!

Gelohnt hat sich auch der Einsatz vieler Helfer, die im Hintergrund Veranstaltungen zugunsten der Orgelrenovierung organisiert haben, Musizierende, die unentgeltlich ein Benefizkonzert durchgeführt haben, sowie der finanzielle Einsatz von Spendern. Sie haben insgesamt 19.073,36 € gespendet.

An dieser Stelle möchten wir uns nochmals herzlich bei allen Spenderinnen und Spendern bedanken, die uns unterstützt haben, sei es durch finanzielle Spenden oder durch tatkräftige Mithilfe bei verschiedenen Projekten zugunsten der Orgelrenovierung.

Es grüßen Sie herzlich

Kantorin Ursula Wilhelm & Pfarrer Martin Rogalla

Abschied von Hans Erhard Jochimsen

Viele kannten und mochten ihn. Nun mussten wir leider Abschied nehmen von Hans Erhard Jochimsen. In unserem Presbyterium war er mehr als 40 Jahre tätig und es gab kaum einen Ausschuss, in dem er nicht vertreten war. Mit Leib und Seele war er für unsere Gemeinde da. Hörte sich hier und da mit Geduld ein Problem an und war immer für einen Scherz zu haben. Viele Gemeindefeste wurden von ihm unterstützt, in dem er viel Zeit am Grillstand verbrachte. Er begrüßte die Gottesdienstbesucher mit einem fröhlichen Lächeln an der Tür und las so manche Schriftlesung vor. Zu jeder Jahreszeit konnten wir ihn am Augustinushaus Kremenholl sehen. Er mähte den Rasen, fegte das unendlich viele Laub oder fuhr mit der Schneefräse die Wege ab. Auch unterstütze er mit viel Freude unser „Männereck“. Wir werden ihn in unseren Herzen halten und sagen „Danke!“ für all das, was er für uns war und tat.

Annette Cersovsky & Marion Kruse

Abschied von Hans Schwerdtfeger

Am 18. Oktober 2017 verstarb Hans Schwerdtfeger nach schwerer Krankheit im Alter von 79 Jahren. In jahrzehntelanger Mitgliedschaft im Presbyterium auf dem Hasten, unter anderem als Bau - und Finanzkirchmeister, als Kuratoriumsmitglied unseres Altenheims, als Gründungs - und Aufsichtsratsmitglied der Evangelischen Alten - und Krankenhilfe Remscheid hat Hans Schwerdtfeger Spuren hinterlassen, die das Leben unserer Gemeinde entscheidend und nachhaltig geprägt haben und weiter prägen werden.

Er setzte sich entschieden für die Fusion zwischen der Stadtkirchengemeinde und dem Hasten ein und blieb dem Presbyterium und der Gemeinde auch nach altersbedingtem Ausscheiden aus dem Presbyteramt aufs Engste verbunden.

Für ihn war die Wahrnehmung von Leitungsaufgaben fröhlicher Ausdruck seines Glaubens. In engagierter Weise suchte er das Gespräch über Glaubensfragen im Gesprächskreis „Bibel, Glaube und Bekenntnis“ und trug seine Krankheit in einer beispielhaften Haltung und Gewissheit, von Gott ins ewige Leben getragen zu werden. Jeder, der ihn kannte, wird ihn vermissen.

Wir sind traurig mit seiner Ehefrau Margot, seinen beiden Kindern Uta und Jochen und ihren Familien.

Wir als Gemeinde werden ihn nicht vergessen und sind ihm und dem barmherzigen Gott überaus dankbar für alles, was er getan hat.

Siegfried Landau

Aus dem Presbyterium ausgeschieden

Aufgrund eines Umzugs und wegen zahlreicher anderer Verpflichtungen sind Frau Charlin Lüttger und Herr Klaus-Peter Listner aus unserem Presbyterium zum 01. September 2017 bzw. zum 01. Oktober 2017 ausgeschieden.

Während Frau Lüttger an verschiedenen Stellen im Jugendbereich tätig war, brachte Herr Listner seine berufliche Erfahrung als Finanzkirchmeister ein. Er war darüber hinaus für die Stadtkirchengemeinde viele Jahre in verschiedenen Gremien und Ausschüssen tätig.

Wir bedauern sehr, dass Frau Lüttger und Herr Listner das Presbyterium verlassen haben und danken ihnen von Herzen für ihr Engagement und die Impulse, die sie gesetzt haben

Neuer Finanzkirchmeister

Gemäß Art. 22 der Kirchenordnung wurde Herr Roland Schmidt zum 01. Oktober 2017 zum neuen Finanzkirchmeister der Gemeinde gewählt. Die Amtszeit läuft bis zur Einführung der neu gewählten PresbyterInnen nach der Presbyteriumswahl im Jahr 2020.

Friedhof Hasten

Da für den Pavillon auf dem Friedhof Hasten kein Bedarf mehr besteht, hat das Presbyterium sich entschlossen das Gebäude zeitnah abreißen zu lassen und die Fläche gärtnerisch neu zu gestalten.

Die WC-Anlage der Friedhofskapelle auf dem Hasten muss nach Vorgaben der Technischen Betriebe Remscheid (TBR) an den öffentlichen Kanal angeschlossen werden und darf bis dahin nicht mehr genutzt werden.

Die Bauabteilung bemüht sich um eine zeitnahe Lösung des Problems.

Märchen? Die sind doch nur für Kinder!

Wer das bisher dachte, der hätte am Donnerstagabend, dem 12. Oktober 2017 mal in unserem Hastener Kindergarten zu Gast sein müssen! 18 Väter waren der Einladung von Frau Hesse gefolgt und wurden mit einem wirklich schönen Abend belohnt. Frau Drees, die bekannte Märchen- und Geschichtenerzählerin aus Hückeswagen, gestaltete den Abend auf ihre ganz eigene Weise!

Nachdem der Abend, wie auch bei den Kindern immer, mit einem Zauberspruch begonnen wurde, erzählte Frau Drees ein Märchen von drei faulen Brüdern, die von ihrem sterbenden Vater doch noch zur Arbeit gebracht wurden! Das Märchen schlug die Kindergartenväter tatsächlich in seinen Bann. Danach wurde die Vaterfigur charakterisiert. Und dann folgte was keiner der anwesenden Väter wohl vorher geahnt hätte.

Frau Drees bat uns in drei Kleingruppen je ein Märchen zu lesen und die gezeigte Vaterrolle zu analysieren. Auf einem Plakat wurde alles festgehalten und danach den anderen Gruppen vorgestellt oder sogar vorgespielt. Dabei hatten die Väter durchaus Zeit zum Smalltalk und gleichzeitig viel Spaß an ihrer Aufgabe! Es wurde ernsthaft gearbeitet und alle Gruppen waren voll dabei! Mit dem Gedanken und Denkanstößen an unsere eigenen Ansprüche als Väter wurde der Abend beendet!

Fazit: Märchen? Nicht nur etwas für Kinder! Uns Vätern hat es viel Spaß bereitet und wir haben einen kurzweiligen Abend verbracht. Vielen Dank an Frau Drees.

Kevin Kirch

Jugendfreizeit in Italien 2017

Von 24. Juli - 04. August 2017 waren wir mit 32 Jugendlichen im Alter von 13 – 18 Jahren und acht BetreuerInnen in Vada in der Toskana. Untergebracht waren wir in einem schattigen Zeltcamp mit Schlafzelten, Küchenzelt und Aufenthaltszelt. Außerdem konnten wir die Poolanlage des Campingplatzes und ein Beachvolleyballfeld direkt am Camp gut nutzen. Da das Wetter sehr schön und vor allem sehr warm war, waren wir oft am Strand. Außerdem standen auch Kreativangebote, Karaoke, eine Talentshow, Sportangebote, eine Rallye, ein Abendausflug nach Vada, ein Abendausflug nach La Mazzanta zur Kirmes und weitere Aktionen auf dem Programm. Unser Tagesausflug, von dem alle sehr begeistert waren, führte uns nach Florenz.

In der Bibeltime beschäftigten wir uns in diesem Jahr mit den Themen der sogenannten „7 Todsünden“. Dabei entstanden viele interessante und intensive Gesprächsrunden über die, immer noch hochaktuellen, Themen, mit denen sich die „7 Todsünden“ beschäftigen. Außerdem haben wir die Themen in verschieden Aktionen in unsere Zeit übertragen und uns so noch einmal damit auseinander gesetzt.

Wir sind in den beiden Wochen zu einer guten Gruppe zusammen gewachsen und hatten viel Spaß zusammen, aber auch die Zeit für das eine oder andere Gespräch.

Ganz besonders möchte ich mich an dieser Stelle noch einmal bei meinem Team bedanken, dass erheblich dazu beigetragen hat, dass die Freizeit wieder sehr gut und gelungen war. Im nächsten Jahr fahren wir von 17. - 31. Juli 2018 mit der Jugendfreizeit nach Valkanela (Kroatien).

Julia Sebig

Anerkennungsjahr im Hastener Kindergarten

Mein Name ist Lars Barthel. Ich bin 21 Jahre alt, ausgebildeter Kinderpfleger und momentan im evangelischen Kindergarten Hasten als angehender Erzieher im Anerkennungsjahr tätig.

Menschen in ihrer Entwicklung zu unterstützen und zu beraten ist mein Traumberuf. Somit freue ich mich auf unsere gemeinsame Zusammenarbeit.

Lars Barthel

Verstärkung im Hastener Kindergarten

Mein Name ist Linda Novak. Ich bin 24 Jahre alt, ledig und wohne in Radevormwald. In meiner Freizeit arbeite ich oft im Garten, lese und zeichne ich gerne.

Im Sommer dieses Jahres habe ich meine Prüfung zur staatlich anerkannten Erzieherin bestanden und freue mich nun in der evangelischen Kindertagestätte Hasten arbeiten zu dürfen.

Linda Novak

MOMENTUM – Rhythmus (IV) und Veränderung (V)

Unsere Themeninteraktion MOMENTUM in der Stadtkirche zum reformatorischen Leitgedanken „ecclesia semper reformanda est“ (lat.: Kirche muss sich ständig reformieren), die uns durch das ganze Jubiläumsjahr 2017 in der Stadtkirche am Markt begleitet, steht noch bis zum 17. September 2017 unter dem Motto „Rhythmus“. Vom 18. September 2017 - 31. Oktober 2017 präsentieren wir Ihnen den letzten Teil unserer Installation zum Thema „Veränderung – Werden wir bleiben wie wir sind?“.

Eröffnet wird die V. Phase am Montag, dem 18. September 2017 um 19.00 Uhr (Bitte beachten Sie die Terminänderung!) mit einem Impulsreferat von Herrn Christoph Nötzel (Zentrum Gemeinde und Kirchenentwicklung). Danach blicken wir kritisch auf unsere Kirche. Welche Traditionen schätzen wir? Welche Innovationen brauchen wir? Eingeladen sind alle, die an der Zukunft unserer Kirche Interesse haben und ihre Meinung einbringen möchten.

Mitarbeitertag 2017

Unser jährlicher Mitarbeiterausflug der Bezirke Steinberg und Stadtmitte, den wir in diesem Jahr zum ersten Mal auch mit ehrenamtlich Mitarbeitenden des Diakonischen Werkes durchführten, brachte uns am 26. Juli 2017 zunächst nach Duisburg, wo wir eine interessante Hafenrundfahrt unternahmen. Danach gab es Gelegenheit, im Essener Grugapark den Nachmittag mit ausgiebigen Spaziergängen, einem Kaffeebesuch und zahlreichen guten Begegnungen zu verbringen.

Es war unser 13. „Dankeschön-Tag“ für all unsere ehrenamtlich engagierten MitarbeiterInnen, die regelmäßig das GemeindeECHO verteilen und Menschen beim Citybrunch verwöhnen, die im Reparaturen-Café MitbürgerInnen unentgeltlich helfen und Geburtstagsgrüße der Gemeinde ausrichten, die jedes Jahr zur Feier der Alleinstehenden einladen und mit weiteren Gruppenangeboten rund um unsere Evangelische Stadtkirche das Gemeindeleben bunt und fröhlich machen. Ohne Sie könnten wir die zahlreichen Angebote in unserer Gemeinde niemals aufrecht erhalten.

Jubelkonfirmation 2017

Am Sonntag, dem 23. Juli 2017 feierten wir in unserer Stadtkirche die diesjährige Jubelkonfirmation der ehemaligen Stadtkirchengemeinde. 23 Konfirmandinnen der Jahrgänge 1967, 1957, 1947 und 1942 feierten mit uns ihre Goldene, Diamantene, Gnaden- und Kronjuwelenkonfirmation.

In einem festlichen Gottesdienst, der vom Chor der Stadtkirche mitgestaltet wurde, dankten wir Gott für seine Begleitung in den vergangenen Jahrzehnten.

Anschließend erinnerten wir uns im Alten Gemeindezentrum an der Stadtkirche an die unterschiedlichen Rahmenbedingungen, unter denen früher Konfirmation gefeiert wurde.

Nach der Übergabe der Urkunde gab es bei einem gemütlichen Mittagessen noch Einiges zu erzählen und weitere Erinnerungen auszutauschen

Here I Stand - Martin Luther, die Reformation und die Folgen - Eine Ausstellung zum Reformationsjubiläum in der Stadtkirche

Im Mittelalter forderte die Kirche von den Gläubigen gute Werke. Sie seien der Weg zum Seelenheil. Der Kauf eines Ablasses befreie jedoch von Sündenstrafen. Martin Luther kritisierte diese Theologie mit seinen 95 Thesen. Dies geschah im Jahr 1517. Heute nennen wir die historische Entwicklung, die darauf folgte, Reformation.

Die Ausstellung „Here I Stand“ zeigt diese Epoche auf 30 Tafeln in sieben Kapiteln. Wir zeigen Sie Ihnen in der Evangelischen Stadtkirche in zwei Teilen. Die Kapitel I - III der Ausstellung konnten bis Mitte August während der Öffnungszeiten unserer Stadtkirche (Sonntag: 8.15 - 11.00 Uhr/ Montag - Freitag: 10.00 - 12.00 Uhr und 16.00 - 18.00 Uhr) besichtigt werden. Die Kapitel IV - VII präsentieren wir Ihnen am gleichen Ort nun vom 14. August - 31. Oktober 2017. Die jeweils andere Hälfte ist im Beratungszentrum des Diakonischen Werkes (Kirchhofstraße 2), gegenüber der Stadtkirche, zu sehen. In der Nacht der Kultur und Kirchen am 28. Oktober 2017 schlägt die Ausstellung eine ökumenische Brücke zwischen der Evangelischen Stadtkirche und unserer katholischen Partnergemeinde St. Suitbertus.

Neues zur Orgelrenovierung

Wenn Sie diese Zeilen lesen, ist die Orgelrenovierung in der Stadtkirche bereits in vollem Gange. Die Orgelbau-Meisterwerkstatt Friedrich Kampherm aus Verl führt die Sanierung durch. Dabei wird die Orgel komplett auseinander gebaut, alle Teile, also das Gehäuse, alle Pfeifen und die mechanischen Teile gründlich gereinigt, verschlissene Teile werden ausgetauscht und die Elektrik saniert.

Anschließend, wenn wieder alles eingebaut ist, wird die Orgel neu intoniert und gestimmt und kann dann wieder störungsfrei ihre Klangpracht entfalten.

So viel fachmännische Arbeit kostet viel Zeit und viel Geld: Es sind bis zu acht Wochen veranschlagt, von 24. Juli bis 15. September. Die Renovierung kostet 45.000 €.

Dank Ihrer Spenden kam bis Mitte August 2017 ein Spendenbetrag von ca. 18.800 € zusammen. Haben Sie herzlichen Dank dafür!

Über weitere Spenden freuen wir uns natürlich sehr. Ihre Spenden erbitten wir auf unser Konto bei der Stadtsparkasse Remscheid: DE26 3405 0000 0000 0002 32, Stichwort: Stadtkirchengemeinde, Orgelrenovierung.