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Spenden, praktische Hilfe und Klageraum für die Opfer des Jahrhunderthochwassers

Spenden, praktische Hilfe und Klageraum für die Opfer des Jahrhunderthochwassers
Veröffentlicht von Martin martin.rogalla@ekir.de am Fr., 16. Jul. 2021 00:00 Uhr
Neuigkeiten

Nach den verheerenden Unwettern in der Nacht zum 15. Juli 2021 sind auch zahlreiche Menschen in Remscheid betroffen.

Uns haben erschreckende Bilder von der denkmalgeschützten Kirche Unterburg (https://kirchenkreis-lennep.churchdesk.com/blog/84336/auch-die-kirche-unterburg-vom-jahrhunderthochwasser-betroffen) ebenso erreicht, wie Bilder von der überfluteten Morsbach, dem Leyerbach und dem Clemenshammer in Remscheid. Die Bilder ähneln sich und lassen nur erahnen, welche persönlichen Schicksale sich dahinter verbergen. Ältere Gemeindemitglieder berichteten, dass sie trotz der starken Regenfälle in Remscheid „so etwas noch nie erlebt und gesehen haben.“ Noch ist nicht absehbar, wie groß die Schäden des Jahrhunderthochwasser tatsächlich sein werden. In unseren Gebeten und Fürbitten gedenken wir der vielen Opfer und klagen Gott ihr Leid.



Unsere Stadtkirchengemeinde hat sich als erste Hilfe dazu entschlossen für die von den Unwettern betroffenen Menschen in unserer Gemeinde Kollekte und Spenden zu erbitten. Außerdem wurden aus gemeindlichen Diakoniemitteln 5.000 € Soforthilfe zur Verfügung gestellt, die umgehend an Flutopfer ausgezahlt wurden.

Über ein Konto der Evangelischen Stadtkirchengemeinde laufen zurzeit finanzielle Hilfen für private „Unwetteropfer“. Unter diesem Stichwort sind Spenden auf das Konto DE 26 3405 0000 0000 0002 32 der Evangelischen Stadtkirchengemeinde Remscheid herzlich willkommen. Unter diesem Link können Sie auch direkt online spenden.

Außerdem unterstützen wir den überregionalen Spendenaufruf unseres Diakonischen Werkes, welches ein gemeinsames Spendenkonto eingerichtet hat für Menschen, die besonders schwer von der Katastrophe betroffen sind. Allein auf dem Online-Spendenkonto, das die Evangelische Kirche im Rheinland am Donnerstag, 15. Juli, freigeschaltet hat, sind in den ersten 20 Stunden bereits mehr als 38.000 € eingegangen. Das Diakonische Werk hat zudem weitere 100.000 € Soforthilfe bereitgestellt.

Spendenkonto bei der Diakonie 

DE79 3506 0190 1014 1550 20

Stichwort: „Hochwasser-Hilfe“

Online spenden: https://www.kd-onlinespende.de/projekt/spendenaufruf-unwetter-katastrophe/display/link.html

Als Stadtkirchengemeinde möchten wir auch ganz praktisch helfen, wo wir können. Wir bieten unsere Kleiderstube auf dem Honsberg an für benötigte Kleidung, aber auch als Sammelstelle, falls jemand Kleiderspenden abgeben möchte. (Kontakt: Marion Kruse, Tel. 8 90 50 14 und Annette Cersovsky, Tel. 4 62 69 37).

Manchmal möchte man auch nur seinem Entsetzen Ausdruck verleihen – für Gespräche stehen Ihnen selbstverständlich alle SeelsorgerInnen unserer Gemeinde jederzeit gerne zur Verfügung. Wir haben Zeit für Sie!

Darüber hinaus hat die rheinische Kirche einen digitalen Klageraum eingerichtet – für Sorgen, Bitten, Trauer, aber auch für Anteilnahme. „Hier können Sie schreiben, was Ihnen durch den Kopf geht. Es ist Platz für das, was Sie vor Gott bringen möchten“, heißt es im digitalen Klageraum. Über Instagram, Facebook Messenger und Twitter können ab sofort unter dem Hashtag #unwetterklage Beiträge gepostet werden. Die Inhalte erscheinen auf einer digitalen Wand (https://www2.ekir.de/inhalt/unwetterklage/). Dort besteht auch die Möglichkeit, Beiträge zu schreiben. Klagen und Fürbitten aus dem digitalen Klageraum fließen in Gottesdienste am Wochenende ein. „Natürlich können die Anliegen auch mit ins persönliche Gebet genommen werden“, betont Präses Dr. Thorsten Latzel.