Gemeinde ECHO
Evangelische Stadtkirchengemeinde Remscheid
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Losungen

Jahreslosung für das Jahr 2018

Gott spricht: Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst. Offenbarung 21,6

Tageslosung und Lehrtext für Sonntag, 23. September

Ich will ihnen ihre Missetat vergeben und ihrer Sünde nimmermehr gedenken. Jeremia 31, Vers 34

Johannes schreibt: Meine Kinder, dies schreibe ich euch, damit ihr nicht sündigt. Und wenn jemand sündigt, so haben wir einen Fürsprecher bei dem Vater, Jesus Christus, der gerecht ist. 1.Johannes 2, Vers 1

Wer wir sind

„Jesus Christus spricht: Siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.“ (Matthäus 28,20)

Wir verdanken uns als Gemeinde nicht uns selbst, sondern verstehen uns als in der Gemeinschaft der von Gott Geliebten. Jede und jeder ist willkommen. Dieses Selbstverständnis ist für uns unantastbar, denn es gründet im Glauben an Gott, wie er uns in der Bibel bezeugt wird, und an seine heilsame Gegenwart, die uns in Wort und Sakrament zugesprochen wird.

Jesu Botschaft ist für uns einzigartig und durch nichts zu ersetzen. Sein Evangelium versichert uns unserer Herkunft und unseres Ziels: Von und zu Gott. mehr

Woher wir kommen

Die Evangelische Gemeinde Remscheid war die älteste evangelische Kirchengemeinde Remscheids und hat in ihrer langen Geschichte viele Wandlungen, Zerstörungen und Neuanfänge mitgemacht. Ihre Wurzeln liegen im Wirken des Johanniterordens im Bergischen Land um 1200 n. Chr..

Evangelisch wurde die Gemeinde in den Jahren 1565-1598 durch das Wirken von Pastor Ambrosius Vaßbender.

1871/72 spaltete sich die Hastener Gemeinde von der Evangelischen Gemeinde Remscheid. Seitdem gab es auf dem Remscheider Stadtgebiet zwei evangelische Gemeinden: die „Filiale“ Hasten und die Evangelische Gemeinde Remscheid.

Im Jahre 1956 wurde die durch Industrialisierung und Zuwanderung stark angewachsene Evangelische Gemeinde Remscheid in fünf weitere eigenständige Gemeinden aufgeteilt, von denen eine den Namen „Evangelische Stadtkirchengemeinde“ erhielt.

2012 fassten die bis dahin eigenständigen Gemeinden Hasten und Stadtkirche einstimmige Beschlüsse zu einer Wiedervereinigung der „Filiale“ Hasten mit der Stadtkirchengemeinde. Die neue Verbindung der beiden Gemeinden geschah in dem Bewusstsein, dass man sich im 21. Jahrhundert wieder zusammenschließen muss, um die kirchliche Arbeit vor Ort und in den Stadtteilen langfristig zu sichern.

Wer wir sind

Als Glied der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR) und Teil des Kirchenkreises Lennep sind wir heute eine Gemeinde mit ca. 8.650 Gemeindemitgliedern in vier Bezirken. Die Gemeindearbeit findet statt in zwei Kirchen (Stadtkirche und Pauluskirche) mit einem jeweils angrenzenden Gemeindezentrum sowie in Räumlichkeiten am Kremenholl und auf dem Honsberg, in zwei Kindertageseinrichtungen und auf zwei Friedhöfen in der Stadtmitte und auf dem Hasten.

Wir sind bestrebt, die Zusammengehörigkeit der vier Bezirke als neue Stadtkirchengemeinde zu fördern, indem wir übergreifend und vernetzend arbeiten.

Was wir leben

Wir sind eine lebendige und offene Gemeinde in Remscheid. Wir laden Menschen in unserer Stadt zum Glauben ein, wollen ihnen Hoffnung geben, sie zur Liebe ermutigen und uns dabei auch an Menschen am Rande unserer Gemeinde richten.

Mit evangelischem Profil und in ökumenischer Verbundenheit suchen wir immer neu nach Wegen, die frohe Botschaft von Jesus Christus zu leben und auf verständliche Weise weiterzugeben.

Wir sind offen für alle Christinnen und Christen sowie Andersgläubige und laden sie ein zum Dialog. Wir setzen uns ein für Toleranz, Solidarität, Menschenrechte und Gewaltlosigkeit.

In unserem Tun leitet uns Gottes Menschenfreundlichkeit und seine Liebe zur gesamten Schöpfung. So haben wir am weltweiten Auftrag aller Christen zu Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung Anteil. Wir achten auf die Nachhaltigkeit unseres Handelns.

Die tragenden Säulen unserer Arbeit sind unsere haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Dankbar erkennen wir in ihren Gaben Gottes Handeln in unserer Gemeinde.

Unser Evangelischer Kindergarten Hasten hat ein neues Outfit

Präzise ausgedrückt bezieht sich diese Aussage weder auf das Gebäude, noch auf das Logo, sondern auf die Art und Weise, wie sich unsere Einrichtung präsentiert.

Angefangen hat alles in Köln auf einer Kindergartenmesse. Liebevoll waren an einem Stand Szenen aus der Bibel aufgebaut. Aus weichem, abgerundetem Holz präsentierten sich Jesus, die Jünger, die Soldaten, aber auch Maria und Josef, Kinder und Erwachsene, Tiere, Pflanzen und Gebäude.

Wir kauften zuerst die Figuren der Passionsgeschichte, später noch die anderen Figuren und Requisiten. Alles einmal und die Kinder konnten jederzeit damit spielen.

Aber die Kinder sind 76 an der Zahl. Obwohl wir einen Plan aufstellten, merkten wir schnell, dass jede Gruppe eigene Figuren haben sollte. Spenden, die wir bekamen wurden dazu verwandt, die Wünsche der Kinder nach weiteren Spielszenen zu erfüllen. Und so besitzt jetzt jede Gruppe eine eigene Kiste mit Figuren. Biblische Geschichten, die die Kinder regelmäßig hören, können jederzeit nachgespielt und nacherlebt werden.

Im Rahmen unserer Öffentlichkeitsarbeit setzten wir Mitarbeiter uns zusammen, um einen Kindergartenflyer zu entwickeln. Wir waren uns einig, dass jede Art der Darstellung eine eigene Dynamik und Aussagekraft hat. In einem 1. Schritt wurden Schwerpunkte unserer Arbeit festgelegt: Gemeinsamkeiten und Werte, die uns wichtig sind. Im 2. Schritt wurde nach einem visuellen Ausdruck unserer Haltung gesucht.

Und so entwickelte sich die Idee, die Figuren von Kindern in den Farben der Gruppen (rot, gelb, blau, grün) mit Jesus in der Mitte als Darstellung zu nehmen, ein Bild, das unser christlich pädagogisches Verständnis optisch darstellt. Die Figuren stehen „Hand in Hand“, denn ergänzend verwenden wir das Lied „Hand in Hand, gemeinsam woll´n wir gehen“ getextet und komponiert von Eva-Marie Strack.

Jede Form der Außendarstellung bekommt jetzt dieses Bild: unsere Konzeption, der Flyer unserer Einrichtung, das Bildungsposter, das Kindergartenheft „Schritt für Schritt“.

Und für besondere Aktionen haben wir ein Banner herstellen lassen. Wenn Sie sich Bild und Text genau ansehen wollen: im Gemeindebüro, im Jugendheim und im Kindergarten liegen Flyer aus, die Sie gerne mitnehmen können.

Jubelkonfirmation an der Stadtkirche

Am Sonntag, dem 05. August 2018 feierten wir in unserer Stadtkirche mit 33 KonfirmandInnen der Jahrgänge 1968, 1943 und 1938 ihre Gold-, Kronjuwelen- und Eichenkonfirmation.

In einem Festgottesdienst, der wieder vom Chor der Stadtkirche mitgestaltet wurde, dankten wir Gott für sein Geleit durch die Jahrzehnte. Wir gedachten verstorbener MitkonfirmandInnen und ließen vor unserem inneren Auge Revue passieren welche Türen sich uns in der Vergangenheit geöffnet haben und welche uns verschlossen geblieben sind; wohl wissend, dass eine Tür immer für uns offen steht. Denn Jesus Christus hat einmal von sich gesagt: „Ich bin die Tür, wenn jemand durch mich hineingeht, wird er selig werden.“ (Joh 10,9)

Anschließend erinnerten wir uns im Vaßbendersaal an die unterschiedlichen Rahmenbedingungen, unter denen in den 30iger, 40iger und 60iger Jahren des vergangenen Jahrhunderts Konfirmation gefeiert wurde. Nach der Übergabe der Urkunde gab es bei einem gemütlichen Mittagessen noch viel zu erzählen und Erinnerungen auszutauschen. Ulla Buchkremer & Martin Rogalla