Gemeinde ECHO
Evangelische Stadtkirchengemeinde Remscheid
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Losungen

Jahreslosung für das Jahr 2017

Gott spricht: Ich will euch ein neues Herz und einen neuen Geist in euch geben. Hesekiel 36, Vers 26

Tageslosung und Lehrtext für Freitag, 18. August

Ihr werdet mit Freuden Wasser schöpfen aus den Brunnen des Heils. Jesaja 12, Vers 3

Jesus spricht: Wen da dürstet, der komme zu mir und trinke! Wer an mich glaubt, wie die Schrift sagt, von dessen Leib werden Ströme lebendigen Wassers fließen. Johannes 7, Vers 37-38

Wer wir sind

„Jesus Christus spricht: Siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.“ (Matthäus 28,20)

Wir verdanken uns als Gemeinde nicht uns selbst, sondern verstehen uns als in der Gemeinschaft der von Gott Geliebten. Jede und jeder ist willkommen. Dieses Selbstverständnis ist für uns unantastbar, denn es gründet im Glauben an Gott, wie er uns in der Bibel bezeugt wird, und an seine heilsame Gegenwart, die uns in Wort und Sakrament zugesprochen wird.

Jesu Botschaft ist für uns einzigartig und durch nichts zu ersetzen. Sein Evangelium versichert uns unserer Herkunft und unseres Ziels: Von und zu Gott. mehr

Woher wir kommen

Die Evangelische Gemeinde Remscheid war die älteste evangelische Kirchengemeinde Remscheids und hat in ihrer langen Geschichte viele Wandlungen, Zerstörungen und Neuanfänge mitgemacht. Ihre Wurzeln liegen im Wirken des Johanniterordens im Bergischen Land um 1200 n. Chr..

Evangelisch wurde die Gemeinde in den Jahren 1565-1598 durch das Wirken von Pastor Ambrosius Vaßbender.

1871/72 spaltete sich die Hastener Gemeinde von der Evangelischen Gemeinde Remscheid. Seitdem gab es auf dem Remscheider Stadtgebiet zwei evangelische Gemeinden: die „Filiale“ Hasten und die Evangelische Gemeinde Remscheid.

Im Jahre 1956 wurde die durch Industrialisierung und Zuwanderung stark angewachsene Evangelische Gemeinde Remscheid in fünf weitere eigenständige Gemeinden aufgeteilt, von denen eine den Namen „Evangelische Stadtkirchengemeinde“ erhielt.

2012 fassten die bis dahin eigenständigen Gemeinden Hasten und Stadtkirche einstimmige Beschlüsse zu einer Wiedervereinigung der „Filiale“ Hasten mit der Stadtkirchengemeinde. Die neue Verbindung der beiden Gemeinden geschah in dem Bewusstsein, dass man sich im 21. Jahrhundert wieder zusammenschließen muss, um die kirchliche Arbeit vor Ort und in den Stadtteilen langfristig zu sichern.

Wer wir sind

Als Glied der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR) und Teil des Kirchenkreises Lennep sind wir heute eine Gemeinde mit ca. 8.650 Gemeindemitgliedern in vier Bezirken. Die Gemeindearbeit findet statt in zwei Kirchen (Stadtkirche und Pauluskirche) mit einem jeweils angrenzenden Gemeindezentrum sowie in Räumlichkeiten am Kremenholl und auf dem Honsberg, in zwei Kindertageseinrichtungen und auf zwei Friedhöfen in der Stadtmitte und auf dem Hasten.

Wir sind bestrebt, die Zusammengehörigkeit der vier Bezirke als neue Stadtkirchengemeinde zu fördern, indem wir übergreifend und vernetzend arbeiten.

Was wir leben

Wir sind eine lebendige und offene Gemeinde in Remscheid. Wir laden Menschen in unserer Stadt zum Glauben ein, wollen ihnen Hoffnung geben, sie zur Liebe ermutigen und uns dabei auch an Menschen am Rande unserer Gemeinde richten.

Mit evangelischem Profil und in ökumenischer Verbundenheit suchen wir immer neu nach Wegen, die frohe Botschaft von Jesus Christus zu leben und auf verständliche Weise weiterzugeben.

Wir sind offen für alle Christinnen und Christen sowie Andersgläubige und laden sie ein zum Dialog. Wir setzen uns ein für Toleranz, Solidarität, Menschenrechte und Gewaltlosigkeit.

In unserem Tun leitet uns Gottes Menschenfreundlichkeit und seine Liebe zur gesamten Schöpfung. So haben wir am weltweiten Auftrag aller Christen zu Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung Anteil. Wir achten auf die Nachhaltigkeit unseres Handelns.

Die tragenden Säulen unserer Arbeit sind unsere haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Dankbar erkennen wir in ihren Gaben Gottes Handeln in unserer Gemeinde.

MOMENTUM

Ruhe (III) und Rhytmus (IV)

Im April haben wir mit einem Achtsamkeitsgottesdienst die III. Phase unserer Themeninteraktion MOMENTUM in der Stadtkirche eröffnet. Diese Installation zum reformatorischen Leitgedanken „ecclesia semper reformanda est“ (lat.: Kirche muss sich ständig reformieren), die uns durch das ganze Jubiläumsjahr 2017 in der Stadtkirche am Markt begleitet, steht bis Juni unter dem Motto „Ruhe – Wie bewahre ich Ruhe?“

Seit April begleitet uns dabei ein Wort des Propheten Micha, das lautet: „Es ist dir gesagt Mensch, was gut ist, nämlich Liebe üben und achtsam mitgehen mit deinem Gott.“ (Micha 6,8). Ein Puzzle aus verschiedenen Grautönen im Zentrum unserer Installation, will der „Ruhe einen Raum geben“ und uns dazu anregen kirchliche und gesellschaftliche Veränderungen in Ruhe anzugehen. Mit Ihrer Hilfe hoffen wir das Puzzle bis zum 11. Juni 2017 fertigstellen zu können. Denn an diesem Tag eröffnen wir mit einem ökumenischen Konzert die IV Phase unserer Rauminstallation. Sie trägt den Titel „Rhythmus“. Vom 11. Juni bis 14. September 2017 versuchen wir dann mit Klängen in verschiedenen Rhythmen unsere Zeit wahrzunehmen. Dabei fragen wir uns: Wer oder was gibt eigentlich den Takt an, wenn wir uns verändern?

Machen Sie mit! Spielen Sie mit! Lassen Sie sich inspirieren von MOMENTUM und lassen Sie uns miteinander ins Gespräch darüber kommen, was sich in unserer Kirche verändern muss und was wir auf jeden Fall bewahren wollen. mehr Infos

Neues vom Maxi Club aus dem Himmelszelt

Drei spannende Projekte begleiteten uns durch die ersten Monate des Jahres:

1) In die „Welt der Musik“ führte uns das erste Thema. Wir haben die unterschiedlichen Instrumente betrachtet und gehört wie sie heißen. Im Kindergarten haben wir auch viele Instrumente, die wir dazu benutzt haben, um ein eigenes kleines Orchester zu gründen. Der Höhepunkt des Projekts war der Besuch unserer Stadtkirche, um dort von Frau Wilhelm die „Königin der Instrumente“ kennenzulernen. Die Orgel ist ein wundervolles und sehr vielseitiges Instrument und wir fanden es alle sehr spannend, als wir am Ende alle einmal darauf spielen durften.

2) „Zwei Hühnerbeine und ein Ei, das ist der Ruf der Polizei!“ Wir haben in Vorbereitung auf den Besuch der Polizeihauptwache uns mit dem Beruf der Polizistin/ des Polizisten auseinandergesetzt. Hierzu haben wir Bilderbücher angesehen, Spiele gespielt und Gespräche geführt. Am Tag des Besuches waren wir schrecklich aufgeregt und konnten es kaum erwarten loszugehen. Herr Keller von der Polizei zeigte und erklärte uns die ganze Wache mit der Zentrale und dem Gewahrsam. Zum Schluss durften wir uns alle noch auf ein Polizeimotorrad setzen, das war klasse!

3) „Gott ist immer bei uns“ – auch wenn wir sterben. Das dritte Projekt: „Vom Leben und vom Sterben“, welches uns begleitete, bewegte uns sehr. Einige Kinder sind schon mal mit dem Tod konfrontiert worden, sei es durch den Verlust eines geliebten Tieres oder sogar durch das Sterben im Familien- oder Freundeskreis. Wir haben uns über das Thema unterhalten, Bilderbücher dazu betrachtet und gemalt. Manche Kinder konnten auch vom Traurig sein berichten. Der Besuch des Friedhofs war auch Teil des Projektes. Unsere Pfarrerin Ursula Buchkremer empfing uns dort und führte uns herum. Viele Fragen die wir hatten, wurden uns von ihr beantwortet. Wir waren uns einig, dass der Friedhof ein wundervoller Garten mit vielen Blumen, Bäumen und Tieren ist, wo man Frieden findet.