Gemeinde ECHO
Evangelische Stadtkirchengemeinde Remscheid
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Losungen

Jahreslosung für das Jahr 2017

Gott spricht: Ich will euch ein neues Herz und einen neuen Geist in euch geben. Hesekiel 36, Vers 26

Tageslosung und Lehrtext für Dienstag, 12. Dezember

Meine Zunge soll singen von deinem Wort; denn alle deine Gebote sind gerecht. Psalm 119, Vers 172

Lasst das Wort Christi reichlich unter euch wohnen: Lehrt und ermahnt einander in aller Weisheit; mit Psalmen, Lobgesängen und geistlichen Liedern singt Gott dankbar in euren Herzen. Kolosser 3, Vers 16

Wer wir sind

„Jesus Christus spricht: Siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.“ (Matthäus 28,20)

Wir verdanken uns als Gemeinde nicht uns selbst, sondern verstehen uns als in der Gemeinschaft der von Gott Geliebten. Jede und jeder ist willkommen. Dieses Selbstverständnis ist für uns unantastbar, denn es gründet im Glauben an Gott, wie er uns in der Bibel bezeugt wird, und an seine heilsame Gegenwart, die uns in Wort und Sakrament zugesprochen wird.

Jesu Botschaft ist für uns einzigartig und durch nichts zu ersetzen. Sein Evangelium versichert uns unserer Herkunft und unseres Ziels: Von und zu Gott. mehr

Woher wir kommen

Die Evangelische Gemeinde Remscheid war die älteste evangelische Kirchengemeinde Remscheids und hat in ihrer langen Geschichte viele Wandlungen, Zerstörungen und Neuanfänge mitgemacht. Ihre Wurzeln liegen im Wirken des Johanniterordens im Bergischen Land um 1200 n. Chr..

Evangelisch wurde die Gemeinde in den Jahren 1565-1598 durch das Wirken von Pastor Ambrosius Vaßbender.

1871/72 spaltete sich die Hastener Gemeinde von der Evangelischen Gemeinde Remscheid. Seitdem gab es auf dem Remscheider Stadtgebiet zwei evangelische Gemeinden: die „Filiale“ Hasten und die Evangelische Gemeinde Remscheid.

Im Jahre 1956 wurde die durch Industrialisierung und Zuwanderung stark angewachsene Evangelische Gemeinde Remscheid in fünf weitere eigenständige Gemeinden aufgeteilt, von denen eine den Namen „Evangelische Stadtkirchengemeinde“ erhielt.

2012 fassten die bis dahin eigenständigen Gemeinden Hasten und Stadtkirche einstimmige Beschlüsse zu einer Wiedervereinigung der „Filiale“ Hasten mit der Stadtkirchengemeinde. Die neue Verbindung der beiden Gemeinden geschah in dem Bewusstsein, dass man sich im 21. Jahrhundert wieder zusammenschließen muss, um die kirchliche Arbeit vor Ort und in den Stadtteilen langfristig zu sichern.

Wer wir sind

Als Glied der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR) und Teil des Kirchenkreises Lennep sind wir heute eine Gemeinde mit ca. 8.650 Gemeindemitgliedern in vier Bezirken. Die Gemeindearbeit findet statt in zwei Kirchen (Stadtkirche und Pauluskirche) mit einem jeweils angrenzenden Gemeindezentrum sowie in Räumlichkeiten am Kremenholl und auf dem Honsberg, in zwei Kindertageseinrichtungen und auf zwei Friedhöfen in der Stadtmitte und auf dem Hasten.

Wir sind bestrebt, die Zusammengehörigkeit der vier Bezirke als neue Stadtkirchengemeinde zu fördern, indem wir übergreifend und vernetzend arbeiten.

Was wir leben

Wir sind eine lebendige und offene Gemeinde in Remscheid. Wir laden Menschen in unserer Stadt zum Glauben ein, wollen ihnen Hoffnung geben, sie zur Liebe ermutigen und uns dabei auch an Menschen am Rande unserer Gemeinde richten.

Mit evangelischem Profil und in ökumenischer Verbundenheit suchen wir immer neu nach Wegen, die frohe Botschaft von Jesus Christus zu leben und auf verständliche Weise weiterzugeben.

Wir sind offen für alle Christinnen und Christen sowie Andersgläubige und laden sie ein zum Dialog. Wir setzen uns ein für Toleranz, Solidarität, Menschenrechte und Gewaltlosigkeit.

In unserem Tun leitet uns Gottes Menschenfreundlichkeit und seine Liebe zur gesamten Schöpfung. So haben wir am weltweiten Auftrag aller Christen zu Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung Anteil. Wir achten auf die Nachhaltigkeit unseres Handelns.

Die tragenden Säulen unserer Arbeit sind unsere haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Dankbar erkennen wir in ihren Gaben Gottes Handeln in unserer Gemeinde.

Orgel strahlt in neuem Glanz

Nun ist sie also abgeschlossen, die Orgelrenovierung. Acht Wochen lang lag die große Orgel der Stadtkirche in ihre Einzelteile zerlegt da und gab keinen Mucks von sich. Die Orgelbau-Meisterwerkstatt Friedrich Kampherm aus Verl führte die Sanierung durch. Dabei wurde die Orgel komplett auseinander gebaut, alle Teile, also das Gehäuse, alle Pfeifen und die mechanischen Teile gründlich gereinigt, verschlissene Teile wurden ausgetauscht und die Elektrik saniert.

Anschließend, nachdem die Meister wieder alles eingebaut hatten, wurde die Orgel sorgfältig neu intoniert und gestimmt und kann nun wieder störungsfrei ihre Klangpracht entfalten. Viele Besucher von Gottesdiensten und Konzert sind begeistert vom neuen, nun viel wärmeren Klang. Die Renovierung hat sich gelohnt!

Gelohnt hat sich auch der Einsatz vieler Helfer, die im Hintergrund Veranstaltungen zugunsten der Orgelrenovierung organisiert haben, Musizierende, die unentgeltlich ein Benefizkonzert durchgeführt haben, sowie der finanzielle Einsatz von Spendern. Sie haben insgesamt 19.073,36 € gespendet.

An dieser Stelle möchten wir uns nochmals herzlich bei allen Spenderinnen und Spendern bedanken, die uns unterstützt haben, sei es durch finanzielle Spenden oder durch tatkräftige Mithilfe bei verschiedenen Projekten zugunsten der Orgelrenovierung.

Es grüßen Sie herzlich

Kantorin Ursula Wilhelm & Pfarrer Martin Rogalla

Abschied von Hans Erhard Jochimsen

Viele kannten und mochten ihn. Nun mussten wir leider Abschied nehmen von Hans Erhard Jochimsen. In unserem Presbyterium war er mehr als 40 Jahre tätig und es gab kaum einen Ausschuss, in dem er nicht vertreten war. Mit Leib und Seele war er für unsere Gemeinde da. Hörte sich hier und da mit Geduld ein Problem an und war immer für einen Scherz zu haben. Viele Gemeindefeste wurden von ihm unterstützt, in dem er viel Zeit am Grillstand verbrachte. Er begrüßte die Gottesdienstbesucher mit einem fröhlichen Lächeln an der Tür und las so manche Schriftlesung vor. Zu jeder Jahreszeit konnten wir ihn am Augustinushaus Kremenholl sehen. Er mähte den Rasen, fegte das unendlich viele Laub oder fuhr mit der Schneefräse die Wege ab. Auch unterstütze er mit viel Freude unser „Männereck“. Wir werden ihn in unseren Herzen halten und sagen „Danke!“ für all das, was er für uns war und tat.

Annette Cersovsky & Marion Kruse